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Autor Timo Brune stellt bei einer Lesung im Stadtteilbüro seinen Debütroman „Das Ende der Stille“ vor.Kamen-Heeren-Werve. In Kamen-Heeren-Werve stellt der Autor Timo Brune am Mittwoch, 18. März 2026, um 18 Uhr sein Erstlingswerk „Das Ende der Stille“ im Stadtteilbüro an der Mittelstraße vor.
Der Roman bildet den Auftakt zu einer fünfteiligen High-Fantasy-Reihe. Im Mittelpunkt stehen die Brüder James und Robert, die ein uraltes Relikt entdecken und dadurch eine Kette folgenschwerer Ereignisse auslösen. Ihre Suche nach Macht und Verbündeten führt sie in ein Geflecht aus Krieg, Magie und Verrat, während eine dunkle Macht aus vergangenen Zeiten erwacht.
Der 34-jährige Autor lebt seit seiner Kindheit in Heeren und arbeitet als Realschullehrer. Seine Begeisterung für Fantasy in Literatur, Spielen, Musik und Film prägt auch sein Schreiben. Die Idee zu seinem Buch entstand bereits vor rund neun Jahren und wurde über lange Zeit in Notizen weiterentwickelt.
Das ehrenamtliche Team des Stadtteilbüros und der Autor laden alle Interessierten zu der Lesung ein. Vorgestellt wird nicht nur das Buch, auch ein Austausch mit dem Publikum ist vorgesehen.
Archiv: High-Fantasy-Debüt aus Kamen: „Das Ende der Stille“ erscheint im Dezember
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Themen aus Kamen und dem Kreis Unna stehen im Fokus mehrerer Fachbeiträge.
Unna. Wo lässt es sich in der Region besonders gut wandern, schwimmen, Fußball spielen oder Rad fahren? Antworten gibt das neue Jahrbuch des Kreis Unna. Passend zum Titel „Fit in der Region: Lebendige Kultur im Kreis Unna“ stellen die Autoren Ausflugsziele und Ansprechpartner für alle vor, die das aktive Leben bereits lieben – und für die, die neu damit anfangen möchten. Ein Beispiel: André Siegel lässt die Höhepunkte aus 100 Jahren SuS Kaiserau Revue passieren und stellt den höchst lebendigen Verein vor.
Passend zum Motto „Mens sana in corpore sano“ des römischen Dichters Juvenal enthält das Jahrbuch zudem historisches Wissen, das den Geist anregt. Hans-Jürgen Kistner erinnert daran, wie Kamen 1346 die älteste Stadtrechtsbestätigung erhielt. Und Klaus-Peter Wolter zeigt, wieso die Sesekebrücke in Kamen zu den beeindruckendsten Eisenbahnbrücken zählt.
Andere Autorinnen und Autoren nehmen ihre Leserschaft mit durch den ganzen Kreis: Ob es um das Römerlager in Bergkamen geht, das jüdische Schulwesen in Werne oder die Sommerlinde an der Kirche in Flierich – wer das Jahrbuch liest, kennt sich aus. Nicht zu vergessen: Es steckt viel Musik zwischen den beiden Buchdeckeln. Je ein Artikel erinnert an den „Rockpalast“ auf Haus Opherdicke und unvergessliche Jazzkonzerte in Unna. Fazit: 188 Seiten, die Menschen bewegen und in Bewegung bringen können.
Horschler Verlagsgesellschaft mbH (Hg.)
Fit in der Region: Lebendige Kultur im Kreis Unna. Jahrbuch Kreis Unna 2026, Band 47.
ISBN: 978-3-944430-29-4, EUR 13,90
Erhältlich im Buchhandel sowie direkt unter https://horschler.eu/buecher/
Info: Beiträge mit Bezug zu Kamen und zum Kreis Unna
Mehrere Beiträge der aktuellen Ausgabe widmen sich speziell Zielen, Geschichte und Institutionen in Kamen. Dazu zählen der Artikel „100 Jahre SuS Kaiserau“ von André Siegel (S. 20), der Beitrag zur ältesten Stadtrechtsbestätigung Kamens vor 680 Jahren von Hans-Jürgen Kistner (S. 126) sowie die Darstellung der Sesekebrücke als bedeutendes Eisenbahnbauwerk von Klaus-Peter Wolter (S. 138).
Weitere Artikel behandeln Themen mit Bezug zu Kamen beziehungsweise zum gesamten Kreis Unna. Dazu gehören unter anderem Beiträge zu Wellness- und Gesundheitsangeboten im Kreis (Elke Böinghoff, S. 10), Wanderrouten und Gesundheit (André Siegel, S. 16), das 50-jährige Kreisjubiläum (Michael Makiolla, S. 32), moderne Dienstleistungsangebote (Thomas Horschler, S. 36), Nachlasssicherung für Naturkunde und Naturschutz (Wilfrid Loos, S. 57), Straßennamen als Zeugnisse von Vertreibung (Dr. Bernhard Jungnitz, S. 76) sowie die Geschichte der Abfallwirtschaft im Kreis Unna (Heinrich Behrens, S. 84).
Ganz entspannt im Kreis Unna: Wellness- und Gesundheitsangebote im Überblick. (Autorin: Elke Böinghoff, S. 10)
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Literatur mit Lokalkolorit: Leo Reisinger recherchiert für Mord am Hellweg
Auf Spurensuche in Kamen: Leo Reisinger sammelt Eindrücke für seinen Kurzkrimi bei „Mord am Hellweg“. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Die Hellweg-Region hat in diesen Tagen wieder Besuch von einigen hochkarätigen Krimi-Autorinnen und Autoren – so auch die Stadt Kamen. Für die aktuelle 12. Ausgabe der Krimi-Anthologie von Mord am Hellweg war der Schauspieler, Musiker und Schriftsteller Leo Reisinger Anfang der Woche zu Gast in Kamen.
Mit seinem Debütroman „Bavarese“ zeichnete Reisinger ein düsteres Bild der Münchener Schickeria rund um den Kleinkriminellen Sepko und landete mit seinem Roman auch auf der Spiegelbestseller-Liste.
Für die neueste Ausgabe der Mord am Hellweg Anthologie, die in der diesjährigen Ausgabe das Oberthema „Musik“ vorgab, recherchierte Leo Reisinger in und über Kamen und bekam direkt am ersten Tag eine spannende Stadtführung von Ortsheimatpfleger Klaus Holzer. Gemeinsam mit Nina Schelkmann aus der Stadtbücherei erkundete Reisinger auch die Konzertaula Kamen und die Innenstadt, um mögliche Inspirationsquellen für seinen Kurzkrimi zu finden. Besonders spannend empfand der Autor die Geschichten rund um den „Stadtkrug“ und die Stadtgröße „Mutti“ Jansen.
Der Autor verriet im Pressegespräch in der Stadtbücherei, dass er großen Wert auf die Authentizität seiner Geschichten lege. Daher präferiere er für die Anthologie eine Geschichte, die in der Gegenwart spiele und nicht in der Vergangenheit. Und diese könnte unter Umständen auch einen Bezug zu seinem Debütroman haben. „Ich könnte mir schon vorstellen, eine Art ‚Spin-off‘ zu ‚Bavarese‘ aus der Kurzgeschichte zu machen. Vielleicht geht es hier dann auch wieder um Drogenschmuggler.“ Immerhin habe der Autor bereits recherchiert, dass die ’Ndrangheta im Ruhrgebiet die größte italienische Mafia-Organisation sei. „Da hatte ich natürlich direkt die Idee, dass eine meiner Figuren hier über das Autobahnkreuz einen Halt in Kamen einlegt.“
Ob es diese Idee tatsächlich in die Anthologie schafft, werden wir zwar erst im Herbst sicher wissen, fest steht jedoch, dass die Kurzgeschichte Ende Februar bereits fertig sein muss.
Dabei umfassen die einzelnen Geschichten der Anthologie circa zwölf Seiten. Mit insgesamt 19 Geschichten von 18 Autorinnen und Autoren kommt jede Menge spannender Lesestoff zusammen, der neben dem Thema „Musik“ auch immer die besondere Nähe zur Hellweg-Region aufweist. Welche Orte aus Kamen es in Reisingers Kurzgeschichte schaffen, werden wir dann spätestens bei seiner Lesung erfahren, denn der Autor kommt im Herbst noch einmal zurück nach Kamen, um aus der Anthologie zu lesen.
Die zwölfte Ausgabe von Mord am Hellweg findet in diesem Jahr vom 19. September bis zum 14. November statt und wird mehr als 200 Autorinnen und Autoren sowie zahlreiche weitere Künstlerinnen und Künstler präsentieren. Der Kartenvorverkauf wird in mehreren Wellen stattfinden, von der die erste bereits jetzt im Februar starten wird.
Bisher zugesagt haben unter anderem Andreas Gruber, Sebastian Fitzek, Annika Strauss und Arno Strobel.
Das gedruckte Programmheft mit allen weiteren Infos ist für Juli 2026 geplant.
Weitere Informationen zu Mord am Hellweg gibt es auf der Homepage: https://www.mordamhellweg.de/
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Frank Goosen las, erzählte und begeisterte seine Zuhörer auf Einladung von VHS und Stadtbibliothek.
Kamen. (wol) Manchmal – so erzählt Frank Goosen im VHS-Gebäude in Heeren-Werve – bezieht er Stellung auf einem Supermarktparkplatz, beobachtet und hält fest. Typen seiner Bücher wie der Laberfürst, Pommes, Spüli oder Scotti sind aber gern auch der Kneipe oder dem Stadion entsprungen. Wunderbar unterhaltsam spann auch diesmal der Autor und Kabarettist seine Geschichten rund um das fein beobachtete allzu Menschliche.
Heimat war ein Thema dieses Abends, für Goosen ist das Bochum und das Ruhrgebiet drum herum. Fußball gehört natürlich dazu, immer aus Sicht des Bochumer VfLers geschildert aber gern auch in liebevoller Ablehnung gegen blau-weiße Nachbarn zugespitzt. Und es ging um Rockmusik, die Beatles und John Lennon. Nur in einer seiner fein formulierten Spitzen tauchte auch ein Sänger auf, der musikalisch betont aus Bochum zu kommen, aber in Goosens Erzählungswelt anders als er selbst erst im Alter von zwei Jahren dorthin zugezogen sei.
So sorgsam Goosen beobachtet – sprachlich schlägt er gern auch kraftvoll zu. Auch das ist halt Ruhrgebiet. Politisch wird er selten an diesem Abend, reist lieber zurück in die 80er, ohne die zu verklären. Früher war alles besser? Das lässt er nur für Gelenke und Sehkraft gelten. Immerhin: Kassettenrekorder, Bandsalat, Kompaktanlagen und Klammerblues wecken schon romantisierte Erinnerungen. Samstägliche Stadionbesuche mit Schlangestehen am Bierausschank samt Stadion- oder Knappenkarte, der Wahnsinn einer Jahreshauptversammlung auf Schalke – all das schilderte Goosen einmal mehr wunderbar beobachtet und mit einer Kritik, die bei ihm aber der Liebe zu dieser Welt zu entspringen scheint.
Der Tag seines Gastspiels auf Einladung von Kamener VHS und Stadtbibliothek hatte einige Besonderheiten. Auf den Tag genau vor 25 Jahren sei sein erstes Buch erschienen, so Goosen. Am Tag danach solle der VfL gegen Schalke spielen und sein neuestes Buch erscheint bald und kann schon vorbestellt werden. „Lovely Rita“ ist ein Kneipenroman, so Goosen, wieder einmal gefüllt mit herrlichen Tresenbeobachtungen, aberwitzigen Geschichten und geleitet von der Erkenntnis des Autors: Übertreiben könne man bei der Beschreibung von Ruhrgebietsoriginalen nicht. Immer wenn er glaube, zu dick aufgetragen zu haben, begegne ihm an der Kasse im Supermarkt einer, der auch das noch toppt.
Dicht besetzt waren die Zuhörerreihen im VHS-Gebäude in Heeren-Werve.
Archiv: „Spiel ab!“ Frank Goosen las und erzählte in der Bücherei
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Austausch zu Romanklassiker: Evangelische Gemeindebücherei lädt zum Buchgespräch
Kamen. Das Team der evangelischen Gemeindebücherei in Kamen lädt am Donnerstag, den 19. Februar, Lesebegeisterte zum ersten Buchgespräch dieses Jahres ein. Ab 19 Uhr können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im evangelischen Gemeindehaus am Schwesterngang 1 über ihre Leseeindrücke austauschen. Besprochen wird an diesem Abend der Romanklassiker „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun. Der in verschiedenen Taschenbuchausgaben vorliegende Roman ist ab 10 Euro erhältlich und umfasst rund 200 Seiten. Ein Exemplar liegt zur kostenlosen Ausleihe in der Bücherei bereit.Im erstmals 1932 erschienenen Roman steht die Hauptfigur Doris im Spannungsverhältnis zwischen Emanzipation und finanzieller Abhängigkeit. Sie stammt aus prekären Verhältnissen und strebt nach finanziellem Wohlstand sowie gesellschaftlichem Aufstieg. Inspiriert von den Stars in den aufkommenden Massenmedien versucht sie, in der pulsierenden Metropole Berlin ihren Traum zu leben und ein „Glanz“ zu werden. Aufgrund ihrer geringen Bildung und ihres niedrigen Einkommens scheint ihr dies jedoch nur an der Seite reicher Liebhaber möglich, die diesen Lebensstil finanzieren. Die Beziehungen scheitern jedoch immer wieder und Doris gerät zunehmend in finanzielle Not.
Monika Zube-Turek, Leiterin der evangelischen Gemeindebücherei, ist auf den Austausch sehr gespannt. „Bei seinem Erscheinen fand der Roman großen Anklang und wurde im In- und Ausland intensiv diskutiert. In den 70er Jahren entdeckte die Frauenbewegung den Roman wieder und auch heute hat er nichts von seiner Aktualität verloren – werden in Social Media doch Vorbilder erschaffen, die die Lebenswünsche junger Menschen prägen“, sagt Monika Zube-Turek und ergänzt. „Wir freuen uns sehr, über diese und weitere Aspekte mit unseren Gästen zu disktuieren. Jeder, der Freude an einem guten Austausch in gemütlicher Runde hat, ist herzlich willkommen.“ Moderiert wird das Buchgespräch wieder von Anja Trümper.
Einlass ist ab 18:45 Uhr über den Eingang der evangelischen Gemeindebücherei. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Team der Bücherei bittet Interessierte um vorherige Anmeldung per E-Mail an
Über die Gemeindebücherei
Die evangelische Gemeindebücherei am Schwesterngang 1 in Kamen existiert seit 1961 und hat heute rund 3.700 Medien im Bestand, darunter auch Sach- und Kinderbücher. Leiterin Monika Zube-Turek sowie sieben weitere ehrenamtliche Helferinnen beraten Lesebegeisterte dienstags von 15-18 Uhr, mittwochs von 15-17 Uhr, freitags von 14-16 Uhr und sonntags von 10-11 Uhr. Die Bücherei
steht allen Interessierten offen. Die Ausleihe ist kostenlos.
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Dr. Yu Hong (Universität Münster) verschafft sich gemeinsam mit dem Kamener Autor Horst Hensel einen Überblick über die gespendeten Bücher
Hochwertige Ausgaben ergänzen die Bibliothek des sinologischen Instituts
Münster. Das Institut für Sinologie und Ostasienkunde der Universität Münster erhält wertvolle Zuwachs für seine Bibliothek: Am Montag, den 26. Januar, übergab der Verein Deutsche Sprache (VDS) mehrere seltene chinesische Werke an den Wissenschaftler Dr. Yu Hong.
Die Bücher stammen aus dem Nachlass eines langjährigen VDS-Mitglieds, das viele Jahre in China gelebt hatte. Zu den Schätzen gehören unter anderem Sun Yat Sens Programm zur Gründung der Nation, Chinas ältestes Lexikon Erya, eine Studie über den Wu-Dialekt sowie antike Seidenmanuskripte aus den Han-Gräbern von Mawangdui. Ein besonderes Highlight ist ein über 200 Jahre altes Buch aus Japan über den Xiaojing-Klassiker der kindlichen Pietät – ein Faksimile der Erstausgabe von 1731.
„Die Universität Münster freut sich über diese ungewöhnlichen Bücher. Sie sind in hervorragendem Zustand und werden unsere Bibliothek bereichern“, sagt Dr. Yu Hong. VDS-Vorsitzender Prof. Walter Krämer betont: „Sprache verbindet über alle Nationen hinweg. Es ist eine Freude, dass diese wichtigen Werke weiterleben und von Forschern und Studierenden geschätzt werden.“
Weitere Beiträge …
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