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Lindsay Thomas freut sich über ihren Sieg beim Vorlesewettbewerb der Gesamtschule Kamen. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Die beste Vorleserin der Gesamtschule Kamen steht fest: Lindsay Thomas hat den Schulentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs 2025/26 gewonnen. Sie setzte sich gegen sechs Mitbewerberinnen und Mitbewerber der Jahrgangsstufe 6 durch und wird die Schule im Februar 2026 beim Kreisentscheid in Unna vertreten.
Der Wettbewerb an der Gesamtschule bot erneut einen beeindruckenden Einblick in die Begeisterung junger Menschen für Literatur. Mit viel Engagement, sicherer Lesetechnik und überzeugender Interpretation präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Passagen aus ihren Lieblingsbüchern. Eine Jury bewertete die Bereiche Lesetechnik, Interpretation sowie Textstellenauswahl – Kriterien, in denen Lindsay besonders überzeugte.
Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er zählt zu den größten und traditionsreichsten Schulwettbewerben in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Auf regionaler Ebene wird der Wettbewerb durch die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die Sparda-Bank Hessen, den Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e.V. sowie die Sparda-Bank Hamburg unterstützt.
Aktuelle Informationen zum 67. Vorlesewettbewerb, Teilnehmerschulen sowie Termine sind online unter www.vorlesewettbewerb.de zu finden.
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Mit „Das Ende der Stille“ veröffentlicht der Kamener Autor Timo Brune sein Debüt – hier das Titelbild des Romans.
Timo Brune, Autor des neuen High-Fantasy-Romans „Das Ende der Stille“.Kamen. Der Kamener Autor Timo Brune veröffentlicht im Dezember sein High-Fantasy-Debüt „Das Ende der Stille“. Das 580 Seiten starke Werk bildet den Auftakt der fünfteiligen Saga „Das Blut der Götter“. Ab dem 10. Dezember ist der Roman bei Amazon erhältlich; das E-Book kann bereits jetzt vorbestellt werden, während die gebundene Ausgabe und das Taschenbuch zum Erscheinungstermin verfügbar sein werden.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Brüder James und Robert, deren Alltag ein jähes Ende findet, als sie ein uraltes Relikt entdecken. Ohne es zu wissen, setzen sie damit eine Kette dramatischer Ereignisse in Gang, die das Schicksal ihres Heimatdorfes besiegelt. Auf der Suche nach Antworten geraten die Brüder in ein Geflecht aus Magie, Verrat und einem wiedererwachenden Bösen, das ihre Welt und ihre Seelen bedroht. Brune verbindet klassische Fantasy-Elemente mit komplexer Figurenentwicklung und groß angelegter Weltenbildung.
Einen persönlichen Bezug zur Region verleiht der Autor seinem Werk ebenfalls: Das fiktive Dorf Haring orientiert sich an Heeren, Brunes eigenem Heimatort. „Ein kleines Detail für alle, die die Gegend kennen“, sagt er dazu mit einem Augenzwinkern.
Mit „Das Ende der Stille“ legt Timo Brune den Grundstein für eine umfangreiche Fantasy-Saga, deren Folgebände bereits in Planung sind und die Leserinnen und Leser in eine vielschichtige Welt entführen soll.
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Autor Bernhard Büscher liest in der Kita St. Christophorus aus seinen Büchern vor und begeistert die Kinder am Bundesweiten Vorlesetag.
Kamen. Zum bundesweiten Vorlesetag besuchte der Kamener Buchautor Bernhard Büscher die Kita St. Christophorus. Mit großer Begeisterung stellte er einige seiner Bücher vor und nahm die Kinder mit in spannende und fantasievolle Geschichten. Die Mädchen und Jungen folgten seinen Erzählungen aufmerksam und ließen sich schnell in den Bann des Autors ziehen.
Der Bundesweite Vorlesetag gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands. Er wird seit 2004 jedes Jahr im November durchgeführt und möchte Kinder frühzeitig für Bücher und Sprache begeistern. Schulen, Kitas, Bibliotheken, Vereine und Privatpersonen beteiligen sich bundesweit mit vielfältigen Aktionen, die zeigen, wie wichtig Vorlesen für die Entwicklung und Bildung von Kindern ist.
Auch die Kita St. Christophorus beteiligt sich regelmäßig an diesem Aktionstag und setzt damit ein Zeichen für die Förderung der Lesefreude.
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Westfalen (lwl). In der dunklen Jahreszeit kommt es wieder häufiger vor, dass die Menschen "ulen". Bei diesem Tätigkeitswort handelt es sich um eine Ableitung zu "Ule". Das ist die plattdeutsche Form von "Eule", wissen Sprachwissenschaftler:innen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Im Hochdeutschen gibt es allerdings kein entsprechendes Wort "eulen". Gemeint ist damit zweierlei, erklärt Dr. Markus Denkler, Geschäftsführer der Kommission für Mundart- und Namenforschung beim LWL: "Zum einen nennt man es auf Platt 'ulen', wenn jemand abends spät bei Dunkelheit noch arbeitet. Zum anderen wird 'ulen' benutzt, wenn jemand lange schläft oder tagsüber müde ist."
Weil beides nicht gerade gern gesehen wird, kommt das Wort "ulen" gehäuft in Vorwürfen vor. Zum Beispiel in diesem: "Wat sitt ih daor te ulen!" (Wortwörtlich: "Was sitzt ihr da zu eulen!") Das bedeutet etwa: "Warum arbeitet ihr hier so spät noch ohne Licht?"
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Jürgen-Juhani Henke präsentiert am 28. November auf dem Sprachhof in Kamen eine Auswahl seiner Gedichte.
Kamen. Der Metall-Unternehmer und Schriftsteller Jürgen-Juhani Henke präsentiert am Freitag, 28. November 2025, um 18 Uhr auf dem Sprachhof, Hohes Feld 6, Kamen, eine Auswahl seiner Gedichte unter dem Titel „Die Buntheit des menschlichen Lebens“.
Henke, der beruflich als geschäftsführender Gesellschafter eines Metallbetriebs tätig ist, behandelt in seinen Gedichten Themen wie Liebe, Tod, Musik, Heimat, Reisen und Alltägliches. Mit Wortspielen, Aphorismen und überraschenden Perspektiven reflektiert er die vielfältigen Facetten des menschlichen Lebens. Einige seiner Texte sind in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen, eines sogar in einem dänischen Schulbuch. Sein erstes Buch „un gewollte un erhoffte un erfüllte un verhüllte Worte“ veröffentlichte er vor einigen Jahren im Anno-Verlag.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
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Kamen. Der Kamener Autor Gerd Puls beendet sein Lesungsjahr mit einer besonderen Weihnachtslesung im Bürgerbüro Heeren. Am Donnerstag, 27. November 2025, liest er dort ab 18 Uhr aus eigenen Erzählungen rund um das Weihnachtsfest. Der Eintritt ist frei.
Puls, ehemaliger Lehrer und langjähriger Autor, wird in Heeren vor allem Geschichten präsentieren, die an frühere Zeiten im Ort erinnern. Mit feinem Humor und einem Blick für das Alltägliche schildert er Begebenheiten aus vergangenen Jahrzehnten, in denen sich festliche Stimmung, Kindheitserinnerungen und das Leben in der Dorfgemeinschaft verbinden.
Die Lesung bildet den Abschluss eines ereignisreichen Jahres, in dem Puls mit seinen Texten an vielen Orten im Ruhrgebiet und darüber hinaus zu Gast war – unter anderem bei den NRW-Literaturtagen in Schmallenberg sowie in Österreich. Besonders freut sich der Autor auf den Auftritt in seiner alten Heimatgemeinde: „Es ist schön, zum Jahresende in vertrauter Umgebung zu lesen“, so Puls.
Archiv: Ein Vierteljahrhundert „Bis der Baum im Ständer steht“ – Jubiläumslesung mit Gerd Puls
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