Neuer Gedichtband von Heinrich Peuckmann erschienen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Wort & Buch

hp721Heinrich Peuckmann „Lasse die Zeit stehen“. Kulturmaschinen Verlag, ISBN 9-783967-631784, 15 EuroKamen. Gerade hat der Kamener Schriftsteller Heinrich Peuckmann mit seinem neuen Krimi „Sprung von der Brücke“ größeres Aufsehen erregt, u. a. wurde es zum „Buch der Woche“ bei der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ gewählt, da legt er mit einem neuen Buch nach. Ein Lyrikband ist es diesmal. Der Titel „Lasse die Zeit stehen“ hat viel mit der Entstehungszeit zu tun, denn Peuckmann hat die meisten seiner neuen Gedichte in der Zeit des Lockdowns geschrieben, als die Zeit wirklich still zu stehen schien. Ein pessimistisches, bedrückendes Buch ist es deshalb aber nicht geworden, bei weitem nicht. Peuckmann erinnert sich an beeindruckende Begegnungen, die manchmal anrührend, manchmal auch komisch waren. Oft sind es tief menschliche Erlebnisse, die er vor dem Vergessen bewahrt, etwa wenn sich im Krieg zwei feindliche Soldaten begegnen, der eine bewaffnet, der andere nicht und wenn der Bewaffnete aus reiner Menschlichkeit den anderen laufen lässt.

Viele Gedichte haben mit seiner Kindheit zu tun, da schimmert seine Herkunft aus Kamen rund um die Rottstraße durch und mancher Leser wird Bekanntes entdecken.

Das Buch hat ein wunderbares Umschlagbild, das die stehenden Zeit sichtbar werden lässt.

„Seine Gedichte“, schreibt der Verlag, „haben einen ganz eigenen, unverwechselbaren Tonfall, der auf den Leser eine Sogwirkung ausübt.“

Peuckmann wird den Gedichtband schon am 11. Juli bei seiner Lesung um 15 Uhr in der Lutherkirche in Kamen vorstellen. Er freut sich über das Buch. „Es ist mein 5. Lyrikband“, sagt er, „und es sind Gedichte darunter, die mich selbst beim Schreiben tief bewegt haben.“

Heinrich Peuckmann „Lasse die Zeit stehen“. Kulturmaschinen Verlag, ISBN 9-783967-631784, 15 Euro

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