Dr. Yu Hong (Universität Münster) verschafft sich gemeinsam mit dem Kamener Autor Horst Hensel einen Überblick über die gespendeten Bücher
Hochwertige Ausgaben ergänzen die Bibliothek des sinologischen Instituts
Münster. Das Institut für Sinologie und Ostasienkunde der Universität Münster erhält wertvolle Zuwachs für seine Bibliothek: Am Montag, den 26. Januar, übergab der Verein Deutsche Sprache (VDS) mehrere seltene chinesische Werke an den Wissenschaftler Dr. Yu Hong.
Die Bücher stammen aus dem Nachlass eines langjährigen VDS-Mitglieds, das viele Jahre in China gelebt hatte. Zu den Schätzen gehören unter anderem Sun Yat Sens Programm zur Gründung der Nation, Chinas ältestes Lexikon Erya, eine Studie über den Wu-Dialekt sowie antike Seidenmanuskripte aus den Han-Gräbern von Mawangdui. Ein besonderes Highlight ist ein über 200 Jahre altes Buch aus Japan über den Xiaojing-Klassiker der kindlichen Pietät – ein Faksimile der Erstausgabe von 1731.
„Die Universität Münster freut sich über diese ungewöhnlichen Bücher. Sie sind in hervorragendem Zustand und werden unsere Bibliothek bereichern“, sagt Dr. Yu Hong. VDS-Vorsitzender Prof. Walter Krämer betont: „Sprache verbindet über alle Nationen hinweg. Es ist eine Freude, dass diese wichtigen Werke weiterleben und von Forschern und Studierenden geschätzt werden.“





