Werbung
Letzte Nachrichten
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 3 Minuten
Kamen. 33.057 Bürgerinnen und Bürger sind für die Landtagswahl am 15. Mai 2022 wahlberechtigt. Dies ist das Ergebnis des Aufbaus des Wählerverzeichnisses zum Stichtag am 3. April 2022. Berücksichtigt wurden alle Personen, die an diesem Tag mit Hauptwohnsitz in Kamen gemeldet sind und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben.
In der Zeit vom 4. April bis 29. April 2022 können Wahlberechtigte auf Antrag in das Wählerverzeichnis der Stadt Kamen eingetragen werden, sofern sie ihren Hauptwohnsitz – innerhalb von NRW – nach Kamen verlegen und sie nicht in ihrer bisherigen Kommune wählen wollen. Wer als Wahlberechtigter bis zum 29. April 2022 seinen Wohnsitz von außerhalb Nordrhein-Westfalens nach Kamen verlegt, wird automatisch in das Wählerverzeichnis der Stadt Kamen aufgenommen.
Alle in das Wählerverzeichnis der Stadt Kamen eingetragenen Wahlberechtigten erhalten in der Zeit vom ca. 11. April bis 22. April 2022 eine Wahlbenachrichtigung, auf der das jeweilige Wahllokal (Wahlraum) angegeben ist, in dem die persönliche Stimmabgabe erfolgen kann. Auf der Rückseite des Anschreibens befindet sich ein Wahlscheinantrag, der auszufüllen ist, wenn der Wahlberechtigte durch Briefwahl wählen möchte.
Wer bis zum 24. April 2022 keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber davon ausgeht, dass er/sie wahlberechtigt ist, sollte sich kurzfristig mit dem Wahlamt unter den Rufnummern 02307 148-1201 oder 02307 148-1203 in Verbindung setzen.
Anträge auf Übersendung der Briefwahlunterlagen können bereits jetzt beim Wahlamt der Stadt Kamen, Rathausplatz 1, 1. Etage, Zimmer-Nr. 126, schriftlich (auch per Email unter
Voraussichtlich ab dem 19. April 2022 kann im Rathaus in dem wie üblich eingerichteten Briefwahlbüro auch direkt gewählt werden.
Über Details zum Briefwahlbüro (Ort, Öffnungszeiten etc.) sowie zu den Verfahrensabläufen der Briefwahl informiert die Stadt Kamen im Vorfeld rechtzeitig. Aktuell werden noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zur Unterstützung der 40 Wahlvorstände gesucht. Interessierte Wahlberechtigte können sich ebenfalls beim Wahlamt der Stadt Kamen melden.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 3 Minuten
Torsten Goetz aus Bönen tritt bei der kommenden NRW-Landtagswahl als Kandidat für den Wahlkreis 117 an. Foto: CDU
Kreis Unna. (AG) Torsten Goetz aus Bönen geht bei der anstehenden Landtagswahl am Sonntag, 15. Mai, als Direktkandidat für die CDU im heimischen Wahlkreis Unna III/Hamm II ins Rennen. Der Bönener hat es mit seinen gerade einmal 34 Jahren bereits zum ersten stellvertretenden Bürgermeister seiner Heimatgemeinde gebracht.
Außerdem ist der Familienvater, der seit 2014 Mitglied der CDU ist, Ratsherr und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sowie Vorsitzender der Bönener Ortsunion. Gestartet ist der Freizeitfußballer und Hobbyläufer bei der Jungen Union als Vorsitzender und Beisitzer der CDU Bönen. Schon früh, sagt Goetz, habe er gelernt, Verantwortung zu übernehmen, nicht nur durch seine ehrenamtliche Arbeit im Kirchenkreis Hamm und später in der Bönener CDU, sondern später auch in Ämtern wie dem des Regionaljugendausschussvorsitzendem und bei ehrenamtlichen Aufgaben im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. In erster Linie wolle er aber für Menschen da sein, wie Goetz betont. Mit diesen hat er es auch seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn n unterschiedlichen Tätigkeiten schwerpunktmäßig zu tun. Aktuell ist er als Bereichsleiter bei der Agentur für Arbeit Dortmund tätig. Der Einsatz von Sozialkompetenz und der Umgang mit Menschen sind damit seit Beginn seiner Ausbildung bei der Bundesagentur vor 14 Jahren sozusagen das tägliche Brot des Hobby-Gärtners, der in Hamm geboren wurde und dessen erster Berufswunsch der des Architekten war. Aktuell baut er statt an Häusern an seiner Karriere als Berufspolitiker. Sein Ziel: Ein Landtagsmandat.
Erreichen will er unter anderem die effiziente Wahrnehmung der Chancen, die sich aus dem 5-Standorte-Programm des Landes NRW zur Begleitung des Kohleausstieges ergeben, in welchem auch der Kreis Unna und die Stadt Hamm berücksichtigt werden - zur Attraktivierung der Region, Stärkung der örtlichen Infrastrukturen für Forschung, Innovation und Technologietransfer sowie für die betriebliche Aus- und Weiterbildung. "Die Attraktivität der betrieblichen Ausbildung müssen wir in NRW steigern", ist Goetz überzeugt. "So können wir auf der einen Seite die Fachkräfte von morgen ausbilden und auf der anderen Seite jungen Menschen einen erleichterten Einstieg ins Berufsleben verschaffen." Auch im Bereich Schule und Bildung hat Goetz - gerade als Vater einer 13-jährigen Tochter - Intentionen. Die Corona-Pandemie habe deutlich aufgezeigt, dass die Infrastruktur an Schulen ausgebaut werden müsse, sagt er. Dazu gehöre auch die Digitalisierung, die Sanierung von Gebäuden und räumliche Erweiterungen. Er trete ein für kurze und offene Kommunikationswege zwischen Landesregierung, Schulträger, Schulen, Eltern und Schülerschaften. Beim Thema Innere Sicherheit zeigt Goetz klare Haltung: Er wünscht sich eine Stärkung der Exekutive für mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen. Polizeibeamte müssten künftig nicht nur deutlich besser geschützt, sondern auch gestärkt werden. Dass die Landesregierung eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber jeder Form von Kriminalität verfolge, sei richtig und wichtig, sagt Goetz. Die Bekämpfung von kriminellen Clans und No-Go-Areas müsse ebenso vorangetrieben werden, wie eine Stärkung des Opferschutzes bei Strafverfahren.
In Sachen Klimaschutz plädiert Goetz für "smartes Regulieren statt verbieten". Das Thema müsse ganzheitlich angegangen werden, weil es alle Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger betrifft, sagt Goetz. Das Land NRW, in dem die Auswirkungen der Erderwärmung in Form von Trockenheit seit drei Jahren mehr und mehr zum Vorschein kommen, solle als Vorbild in Sachen Klimatechnologie vorangehen, "statt Verbote zu fordern und die Gesellschaft zu spalten", so Goetz. Sich selbst beschreibt der CDU-Kandidat als Menschen mit klaren Werten, auf denen er sein Denken und Handeln in allen Bereichen seines Lebens aufbaue. Dazu gehörten unter anderem auch Fleiß, Ehrlichkeit, Anstand und Loyalität. Letztere versichert er jetzt auch den Menschen in heimischen Wahlkreis, auf deren Stimmen er am Wahlsonntag zählt.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 2 Minuten
Frauke Kern vom Bundesverband für Logopädie, SPD-Landtagskandidatin Silvia Gosewinkel, Dörte Schall, stellvertretende Landesvorsitzende der NRW-SPD und Magnus Memmeler, Fachbereichsleiter der ambulanten Gesundheitsdienste der AWO (v.r.) informierten die rund 20 interessierten Besucher der SPD-Veranstaltung im Konferenzsaal der Stadthalle. Foto: Alex Grün für KamenWeb.de
Kamen. (AG) Um die Zukunft der ambulanten Versorgung in Nordrhein-Westfalen ging es in der dritten thematischen Präsenzveranstaltung, zu der am Montagabend SPD-Landtagskandidatin Silvia Gosewinkel in die Kamener Stadthalle eingeladen hatte.
Rund 20 Besucher, nicht nur aus den Reihen der Orts-SPD, folgten der Einladung und gingen mit einigen Erkenntnissen nach Hause, die ihnen die Experten der Veranstaltung aus dem Gesundheitsbereich mitgaben. Mit Frauke Kern vom Bundesverband für Logopädie, Dörte Schall, stellvertretende Landesvorsitzende der NRW-SPD und Magnus Memmeler, Fachbereichsleiter der ambulanten Gesundheitsdienste der AWO, waren vier Spezialisten im Bereich der regionalen Gesundheitsversorgung geladen, die nicht nur aus ihrem Erfahrungsschatz referierten, sondern sich den - teilweise auch kritischen - Fragen der Besucher der Infoveranstaltung stellten.
In einem waren sich Experten und Publikum einig: Das Gesundheitssystem im Land muss bedarfsorientierter und menschlicher werden. Ansatzweise sei dieses Vorhaben schon auf einem guten Weg, etwa in Bezug auf die Novellierung des Sozialgesetzbuchs V, die eine Verordnung von Heil- und Hifsmitteln durch Pflegefachkräfte ermöglicht. Dadurch sei gewährleistet, dass die Person, die den Patienten täglich sieht und daher am besten kennt, ohne Umwege die individuellen Bedarfe des Pflegefalls bei der Kassenärztlichen Vereinigung geltend machen kann. Diese Info, sagt AWO-Mann Magnus Memmeler, sei längst noch nicht bei allen Ärzten angekommen. Es müsse viel mehr Wert auf die Möglichkeit der ambulanten Behandlung - sprich: des möglichst langen Verbleibens der Pflegepatienten in den eigenen Wänden, auch im eigenen Interesse - gelegt werden, so Memmeler.
Schon aus Kostengründen, denn die stationäre Behandlung sei erstens "exorbitant teuer" und außerdem aufgrund des Fachkräftemangels immer schwerer für den Patienten in lebenswerter Form zu gewährleisten. Der Patientenwunsch nach häuslicher Pflege, so Landtagskandidatin Gosewinkel, müsse viel weiter in den Fokus der Gesundheitspolitik gerückt werden. Dazu gehöre auch die Unterstützung der pflegenden Angehörigen, die aus ihrer Sicht mit der Verschiebung des sozialen Gleichgewichts mehr und mehr aus dem Blickfeld gerate.
Die stellvertretende Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD Dörte Schall machte auf die "Landflucht" der Hausärzte und deren Folgen für die ländlichen Gebiete aufmerksam. Das Land solle die Möglichkeiten, Anreize für die Ansiedlung von jungen Ärztinnen und Ärzten außerhalb der Zentren zu schaffen, verstärkt nutzen, so Schall. Die Akademisierung vernachlässigter medizinischer Randbereiche wie etwa der Logopädie und die damit einhergehende Aufwertung dieser Berufsbilder müsse vorangetrieben werden, sagte Logopäden-Verbandssprecherin Frauke Kern. Auf diese Weise könne dem Fachkräftemangel im gesamten Gesundheitswesen auch im präventiven Bereich wirksam entgegen getreten werden.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten
Kreis Unna. Der gemeinsame Kreiswahlausschuss für die Wahlkreise 115 und 116 und der Kreiswahlausschuss für den Wahlkreis 117 haben gestern Nachmittag getagt. Dabei ist über die Zulassung der Kreiswahlvorschläge für die Landtagswahl am 15. Mai 2022 abgestimmt worden. Alle Bewerber sind für die Wahlkreise wie vorgeschlagen zugelassen worden.
Für den Wahlkreis 115 Unna I gab es neun Bewerber. Der Wahlkreis besteht aus Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede, Schwerte und Unna. Für den Wahlkreis 116 Unna II sind acht Bewerber zugelassen worden. Er besteht aus Lünen, Selm und Werne. Im Wahlkreis 117 Unna III – Hamm II, zu dem Bergkamen, Bönen, Kamen und von der kreisfreien Stadt Hamm der Stadtbezirk Herringen gehören, sind zur Landtagswahl sieben Kandidaten zugelassen. PK | PKU
Kreiswahlvorschläge für den Wahlkreis 117 Unna III – Hamm II
1. Knuhr, Sebastian (FDP)
2. Gosewinkel, Silvia (SPD)
3. Goetz, Torsten (CDU)
4. Wohlgemuth, Katja (Die Linke)
5. Ziel, Maximilian (Grüne)
6. Lehmann, Ulrich (AfD)
7. Strzalka, Sebastian (Die Partei)
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 3 Minuten
Köln. Anlässlich der Landtagswahl am 15. Mai hat der nordrhein-westfälische Landesverband von Mehr Demokratie den Aufruf „Mitmachen möglich machen – Demokratie-Reform für NRW!“ gestartet. Drei Forderungen für eine Demokratie-Reform sollen nach der Wahl an die neue Landesregierung übergeben werden und können ab sofort von Bürgern unterzeichnet werden.
„Mehr denn je ist es heute Aufgabe der Politik, unsere Demokratie auf allen Ebenen entschlossen zu schützen und nachhaltig zu stärken. Das gilt auch für NRW, wo im Mai ein neuer Landtag gewählt wird“, erläutert Achim Wölfel, Leiter des NRW-Landesbüros von Mehr Demokratie. „Zu lange wurden Demokratiefragen in NRW hintenangestellt. Mit unserem Aufruf setzen wir die Demokratie ganz oben auf die Prioritätenliste zur Landtagswahl“, so Wölfel weiter.
Die Forderungen des Aufrufs im Überblick:
1. Direkte Demokratie: Die Hürden für Bürgerbegehren, Volksinitiativen und Volksbegehren sollen aus Sicht des Fachverbands abgesenkt werden. „Für bessere Radwege, gegen Schulschließungen oder für den Erhalt von Schwimmbädern: mit zahlreichen direktdemokratischen Initiativen zeigen die Menschen in NRW, dass sie mitbestimmen möchten. Viel zu oft scheitern Initiativen aber an nahezu unüberwindbaren Hürden“, so Wölfel. Das müsse sich dringend ändern.
2. Geloste Bürgerräte: „Junge Menschen, Frauen, Menschen ohne Hochschulabschluss oder mit Migrationshintergrund: Viele Gruppen sind immer noch stark unterrepräsentiert im politischen Betrieb. Wir brauchen deshalb per Losverfahren zusammengesetzte Bürgerräte zu wichtigen Fragen. Bürgerräte beraten das Parlament und bringen auch jene Stimmen an den Tisch, die sonst überhört werden. Das ist ihre große Stärke!“, so Wölfel weiter.
3. Transparenz und Lobbykontrolle: Mit der Forderung nach einem Lobbyregister samt legislativem Fußabdruck sowie einem Transparenzgesetz nach Hamburger Vorbild soll Lobbyismus sichtbar und Landespolitik nachvollziehbarer werden. Während der Pandemie sei laut Wölfel viel Vertrauen in die Demokratie verloren gegangen. Wirksame Maßnahmen für mehr Transparenz und Lobbykontrolle würden dabei helfen, Vertrauen wieder aufzubauen.
Weiterführende Informationen:
1. Kampagnen-Website: https://mitmachland.nrw/
2. Aufruf "Mitmachen möglich machen": https://nrw.mehr-demokratie.de/nrw-aktionen/mitmachen-moeglich-machen







