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von Lucas Sklorz
Kamen-Methler. „Niemals alleine immer zusammen“ lautet das Motto der ersten Mannschaft des SuS Kaiserau. Dass dieses Motto des frischen Landesligaaufsteigers ein Leitspruch für den ganzen Verein ist, stellten die Schwarz-Gelben am Samstag unter Beweis. Allerdings war es nach den erfolgsverwöhnten letzten Wochen ein trauriger Anlass, der den Verein dazu brachte, noch enger zusammenzurücken. Für den ehemaligen Mitspieler Nils Wyborny, der im März nach schwerer Krankheit mit nur 20 Jahren gestorben ist, organisierte der SuS Kaiserau den Nils-Wyborny-Cup.
Dabei war Cheforganisator Kai Knut positiv überrascht von der Hilfsbereitschaft der Vereinsmitglieder. Von der Jugendabteilung, über den Hauptverein bis aus den Reihen der Alten Herren unterstützten quer durch alle Abteilungen Mitglieder das Benefiz-Turnier. Beispielsweise war noch nach Ende des Turniers die Kuchentheke aufgrund der hohen Anzahl an Spenden noch prall gefüllt. Auch die Hilfsbereitschaft der Methleraner Unternehmer sei laut Knut bemerkenswert. Getränke und weitere Sachspenden seien den Schwarz-Gelben gestiftet worden, so dass das Turnier nahezu ohne eigenen finanziellen Aufwand organisiert werden konnte.
Die warmherzige und emotionale Atmosphäre ließ dabei das Sportliche fast schon in den Hintergrund rücken. Dabei konnte sich das fußballerische Rahmenprogramm durchaus sehen lassen. Ab 11 Uhr duellierten sich sechs Alte Herren Mannschaften um den Turniersieg. Darunter auch die Mannschaft des DSC Arminia Bielefeld. Am Ende blieb der Pokal allerdings im Kreis Unna. Die „Oldies“ des Lüner SV gewannen vier Spiele und mussten sich nur dem Gast aus Bielefeld die Punkte teilen. Diese Turnierausbeute reichte für den ersten Platz. Vizemeister wurde die Mannschaft von Arminia Bielefeld, die das Turnier als Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft in Berlin nutzte. Ebenfalls aufs Treppchen schafften es die Alten Herren des FC Overberge.
Nach dem Turnierschluss wartete der Nils-Wyborny-Cup noch mit einem ganz besonderen Highlight auf. Unter der Regie des ehemaligen Trainers Reinhard Behlert kickten die Kaiserauer Landesligaaufsteiger von 2002 gegen ein Mix-Team aus der ersten und zweiten Mannschaft des SuS. Für einige überraschend aber nach dem Spielverlauf auch nicht unverdient setzte sich die ehemalige Meistertruppe am Ende mit 3:2 durch. Für das Mixteam war danach jedoch noch nicht Schluss. In einem weiteren Spiel forderte die Mannschaft „Nils & Friends“, die an der Seitenlinie vom ehemaligen Jugendtrainer Heinrich Wolff gecoacht wurde, die Auswahl aus erster und zweiter Mannschaft.
Auf Wunsch der Familie Wyborny wurden die Einnahmen des Benefiz-Turniers dem Kinderhospiz in Unna gespendet.
Abschlusstabelle
1. Lüner SV Ü40 13
2. DSC Arminia Bielefeld Ü40 11
3. FC Overberge Ü40 9
4. SC Husen-Kurl Ü40 7
5. FC Herdecke – Ende Ü40 3
6. SuS Kaiserau Ü40 0
Stimmen zum Turnier:
Kai Knut, Organisator: „Das Turnier war ein voller Erfolg. Alle Mannschaften, die sich angekündigt haben, sind auch gekommen. Die Eröffnung lief super und alle Spiele liefen fair ab. Wir haben im Vorfeld sehr viele Spenden erhalten. Insbesondere möchte ich mich für die Sachspenden der ortsansässigen Firmen bedanken. Aufgrund der Unterstützung konnten wir das Turnier ohne eigenen Aufwand finanzieren. Die Organisation hat super geklappt. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine angemessene Spende an das Kinderhospiz in Unna ausstellen können. Das war der Wunsch der Familie Wyborny. Besonders stolz macht uns, dass das Einlagespiel gegen die ehemalige Aufstiegsmannschaft durch Reinhard Behlert innerhalb einer Viertelstunde organisiert gewesen ist. Die Bereitschaft der Ehrenamtlichen quer durch den ganzen Verein ist wirklich herausragend.“
Ralf Wyborny: „Das Turnier ist super gelaufen. Da muss ich Kai Knut ein ganz großes Kompliment machen. Auch das Turnier der Alten Herren war wirklich nett. Das, was für mich wirklich zählt, ist was danach auf dem Platz passiert ist. Da kommen ehemalige Mitspieler von Nils aus Magdeburg oder Köln, um hier mitzuspielen. Es ist unheimlich schön, was hier auf die Beine gestellt worden ist.“
Timo Milcarek, Kapitän der ersten Mannschaft: „Die Veranstaltung zeigt, dass Kaiserau ein ganz besonderer Verein ist. Hier stehen alle zusammen. Der Platz war voll. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist etwas ganz Besonderes. Dass die Aufstiegsmannschaft von 2002 gekommen ist, zeigt auch, Kaiserau ist man ein Leben lang. In den Spielen stand natürlich der Spaß im Vordergrund, auch wenn wir den alten Aufsteigern gerne gezeigt hätten, dass wir der bessere Aufsteiger sind.“
Gustav-Adolf „Adi“ Kersten, Ehrenvorsitzender: „Es ist toll, dass, obwohl diese Sache aus einem traurigen Anlass entstanden ist, sich alle auch die alten Spieler hier in Kaiserau treffen. Das zeugt von einer Gemeinschaft, für die es sich wirklich lohnt ehrenamtlich zu arbeiten. Das schweißt zusammen.“
Reinhard Behlert, Aufstiegstrainer von 2002: „Ich war selbst erstaunt, wie schnell sich die Mannschaft gefunden hat. Eigentlich sollte ich mit einer Mannschaft des SC Capelle antreten, die sich allerdings gerade auf der Mannschaftsfahrt befindet. Dann kam die Idee mit der Aufstiegsmannschaft von 2002 anzutreten. Innerhalb einer Viertelstunde habe ich alle Zusagen bekommen. Manche hatten auch was anderes vor, aber haben dieses Spiel auch aufgrund der Umstände priorisiert. Das Spiel hat gezeigt, dass die Jungs noch sehr gut Fußball spielen können. Wir alle haben uns gefreut, dass wir uns wiedergesehen haben. Das zeigt auch, dass wir das in der Vergangenheit etwas schleifen gelassen haben. Das wollen wir in Zukunft nachholen.“
Stefan Braunschweig, Mannschaftsverantwortlicher Arminia Bielefeld: „Zu so einem Anlass waren wir gerne bereit, nach Kaiserau zu kommen. Das war für uns selbstverständlich. Auch für meine Ü40 war das ganz gut. Wir haben uns für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert und sind daher sehr gerne angetreten. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber wir sind nicht unverdient zweiter geworden.“
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Kamen. Am letzten Aprilwochenende konnten die KSC C1-Junioren um Trainer Andreas Duske und Frank Bollmann die vorzeitige Meisterschaft und den damit verbunden Aufstieg in die Kreisliga A perfekt machen. In Kooperation mit der Stadt Kamen fand vom 9.-13.05.2018 eine Mannschaftsfahrt zum 50-jährigen Jubiläum mit der französischen Partnerstadt Montreuil-Juigné statt. Noch in Montreuil-Juigné würdigte Bürgermeister Hermann Hupe die Leistungen der C1-Junioren und versprach einen neuen Satz Trikots für die Mannschaft.
Am Montagabend (04.06.2018) löste der Bürgermeister nun sein Versprechen ein. Auf der Sportanlage an der Gutenbergstraße konnte die Mannschaft den Satz neuer Trikots aus den Händen von Bürgermeister Hermann Hupe in Empfang nehmen.
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Kamen. Der Tag des Mädchenfußballs ist ein deutschlandweit stattfindender, vom DFB und seinen Landesverbänden initiierter Aktionstag, der zum Ziel hat, mehr Mädchen für die Vereine zu gewinnen und den Breitensport und die Talentförderung durch gelungene Kooperationen von KITAS, Grund-und weiterführenden Schulen und Verbänden zu intensivieren. Konkret bedeutet dies für den Tag des Kamener Mädchenfußballs die Kooperation aller Kamener Grundschulen mit dem Kamener SC und dem FLVW (Fußball- und Leichtathletik Verband Westfalen).
Im Zentrum des Tages des Kamener Mädchenfußballs stehen vier Schwerpunkte:
• Der Hermann Hupe Grundschulcup, bei dem 9 Grundschulmannschaften aus den 6 Kamener Grundschulen auf Kleinfeldern gegeneinander spielen und bei dem der Spaß und die Freude am Mädchenfußball im Vordergrund stehen soll
• Schnuppertrainingsangebote für Mädchen von 6 bis 18 Jahren durch Mädchen des Elite-Internats in Kaiserau
• Abnahme des DFB- Fußballabzeichens durch das DFB-mobil und ÜbungsleiterInnen des KamenerSC`s
• Ein überaus interessantes Rahmenprogramm mit dem bekannten Fußball-Freestyler Mike Niidas aus Paderborn incl. Workshop für interessierte Mädchen jeden Alters und mit Eventangeboten wie Menschenkicker, Hüpfburg oder Speed Cage, bei dem jeder seine Schussgeschwindigkeit und Schusskraft ausprobieren kann.
Für das leibliche Wohl sorgt der gastgebende Verein, der Kamener SC.
Zu diesem in Kamen erstmalig angebotenen Tag des Kamener Mädchenfußballs sind alle Mädchen ganz, ganz herzlich eingeladen.
Veranstaltungstipp: Tag des Kamener Mädchenfußballs am 15. Juni 2018
Ort der Veranstaltung: Sportzentrum Gutenbergstraße in Kamen
Uhrzeit: 15 bis 18 Uhr
Schirmherr der Veranstaltung ist der Bürgermeister der Stadt Kamen Hermann Hupe
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WSV Schermbeck - SV Kamen 13-10 (3:3/3:3/2:1/5:3)
Kamen. Letzte Saison konnte die Wasserballer des SVKamen 1891 sensationell in Schermbeck auf dem kleinen Becken gewinnen, dieses Jahr reichte es immerhin für einen Achtungserfolg.
Ohne 5 Stammkräfte und vor allem ohne Torwart spielten acht tapfere Kamener ein tolles kämpferisches Spiel.
In der ersten Hälfte konnten die Kamener gut mithalten und gestalteten die Partie ausgeglichen (6:6). Durch die Foulbelastung war man gezwungen mehrfach den Torwart zu wechseln, aber alle drei Torhüter (Gärtner, Dreskes, J. Klasing) machten ihre Sache super. Im letzten Viertel verhinderten dann die schwindenden Kräfte, dass man zählbares mitnehmen konnte. Aufgrund der Umstände aber ein tolles Ergebnis, ebenso wie die Tatsache ohne Torhüter in dem Becken nur 13 Gegentore kassiert zu haben.
Am Donnerstag geht es im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Oberhausen um 19:45Uhr im heimischen Freibad weiter.
Aufstellung: Gärtner, Eickmann (1), L. Klasing (3), Dreskes, Grobelny (3), Reek (3), J. Klasing, Saltner
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Foto: Katja Burgemeister für KamenWeb.de
von Lucas Sklorz
Kamen. Eigentlich geht es bei den Sparkassen SwimOpen, die der Schwimmverein Kamen jedes Jahr ausrichtet immer um Geschwindigkeit. Immer am Ende des Monats Mai lädt der SVK im Kamener Freibad zu den Wettkämpfen ein. Doch in diesem Jahr gestaltete sich der Startschuss des Turniers etwas gemütlicher als sonst. Genauso wie die Besucher, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten zwei Enten das gute Wetter für einen Ausflug in das Sportbecken des Kamener Freibads und sorgten so für eine Verzögerung. „Zwei tierfreundliche Wettkampfschwimmer halfen den beiden, sicherlich nicht als Teilnehmer registrierten Enten, wieder ans Ufer“, erklärte Schwimmwartin Eva Bülow.
Etwas weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmer als in der Vergangenheit konnte der SVK verzeichnen. Mit ein Grund waren sicherlich die Pfingstferien. Aus sportlicher Sicht lief es für die Gastgeber dafür umso besser. 26 Goldmedaillen sicherten sich die Kamener Schwimmer. Dazu kommen noch zehn Silber-, neun Bronzemedaillen und der Pokal für die punktbeste Mannschaft des Masters.
Besonders erfolgreich war Renate Kissmann, die alle ihre Wettkämpfe gewinnen konnte. Auch Lilli Reising stieg in allen Disziplinen aufs Treppchen und besserte so den SVK-Medaillenspiegel auf. Gleichzeitig schwammen auch zahlreiche weitere Schwimmerinnen und Schwimmer auf die Medaillenränge der Sparkassen SwimOpen. Neben ihren Auszeichnungen konnten Emiliy Dutz, Alexander Gailat, Jonas Gall, Jan Günther, Lina Krampe, Susanne Lückel, Leonie Scharf, Yvonne Viertel, Emma Stute und Philine Winnefeld ihre Zeiten im Becken verbessern.
Dabei liefen die SwimOpen parallel zum regulären Freibadbetrieb ab. „Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei den GSW, seinem Personal und auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung einfach nicht funktionieren würde“, so Bülow abschließend.





