Westfälische Tennis-Hallenmeisterschaften kehren zurück

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Yan Sabanin Foto Michael NeumannWTVYan Sabanin © Foto: Michael Neumann

Über 200 Aktive in 16 Konkurrenzen – Matches werden live übertragen

Kamen. Nach einer coronabedingten Pause kehren die traditionellen HallenWestfalenmeisterschaften vom 01. bis 07. November 2021 zurück in die SportAlm nach Werne zum zugehörigen Club TC Blau-Weiß. Für die knapp über 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen soll die 42. Ausgabe unter so normalen Umständen wie möglich stattfinden. Dennoch ist die Beachtung der 3G-Regel für die Aktiven und die Besucher Pflicht.

Am Allerheiligen-Feiertag (01. November), einen Tag später als geplant, wird in diesem Jahr bei den Meisterschaften erstmals aufgeschlagen. Doch bevor tatsächlich der erste
Ballwurf erfolgt, ist von allen Spielerinnen und Spielern sowie allen Zuschauern, Angehörigen, Betreuern und Trainern am Eingang ein 3G-Nachweis zu erbringen, wie es die aktuelle NRW-Coronaschutzverordnung vorsieht. An den Spieltagen dürfen sich maximal 100 Personen (inkl. Aktive, Organisation, Personal etc.) in der Halle und den dazugehörigen Räumlichkeiten aufhalten.

Über 200 Aktive in 16 Konkurrenzen
Für die Turnierverantwortlichen in der Halle des TC Blau-Weiß Werne wird es zu Beginn der Woche eine organisatorische Herausforderung. Neben den Matches der Seniorinnen und Senioren startet ab Montag 10:00 Uhr auch die zweitägige Qualifikation der Damen und Herren, ehe es in diesen beiden Konkurrenzen ab Donnerstag (4. November) in den Hauptfeldern zur Sache geht. Unter Corona-Gesichtspunkten ist der Westfälische Tennis-Verband mit insgesamt 206 Meldungen in 16 Konkurrenzen zufrieden. Die Auslosung der Hauptfelder der Damen und Herren-Konkurrenz findet am 02. November um 19:00 Uhr statt. Zu den Zulassungslisten der Damen/Herren und Seniorinnen/Senioren.

Neuauflage des Herren-Finals von 2019?
Bei den Herren gehen mit den beiden Topgesetzten Yan Sabanin (TC Eintracht Dortmund, DR 52) und Marcel Zielinski (TSC Hansa Dortmund, DR 70) die Finalisten der letzten Auflage 2019 als Favoriten ins Rennen. Titelverteidiger Sabanin setzte sich vor zwei Jahren gegen seinen damaligen Teamkollegen in drei Sätzen durch. Bei den Westfälischen Meisterschaften in diesem Sommer hatte allerdings der spätere Sieger Zielinski im Halbfinale das bessere Ende für sich.

Bei den Damen hingegen bleibt Titelverteidigerin Deborah Muratovic der Hattrick aus Verletzungsgründen verwehrt. Die 17-Jährige aus der WTV-Talentschmiede siegte 2018 und 2019. Viele Augen werden nun auf die an Nummer 1 gesetzte Paula Rumpf (TC Union Münster, DR 56) gerichtet sein, die in diesem Jahr schon beachtliche Ergebnisse erzielen und ihre ersten Punkte für die Weltrangliste sammeln konnte. Doch auch die Hammenserin Anna Beßer (TC Deuten, DR 109) würde ihrem Sieg bei den Westfalenmeisterschaften im Sommer zu gerne das Double folgen lassen. Sie ist an Nummer 2 gesetzt.

Zwar ungesetzt aber eine gute Bekannte im Feld ist Manon Kruse (TC Union Münster, DR 254). Sie konnte die Hallen-Meisterschaften von 2008 bis 2011 drei Mal für sich entscheiden. Die 41-Jährige nimmt den Kampf der Generationen noch immer gerne an. Mit Pauline Hirt (TC Deuten, DR 200) stehen außerdem eine weitere Siegerin (2017) und mit Louisa Völz (TC Deuten, DR 204) eine echte Lokalmatadorin aus Werne im Hauptfeld.

Anbieter KITRIS überträgt Matches live
Schon bei den Westfalenmeisterschaften im Sommer wurden die entscheidenden Matches vom WTV in Eigenregie live im Internet übertragen. In der ersten Novemberwoche wird dieses Angebot nun noch erweitert. Allerdings setzt der WTV dann auf die professionelle Umsetzung des Schweizer Anbieters KITRIS, der schon für den Tennischannel, den Weltverband ITF und den Schweizer Tennisverband (Swiss Tennis) erfolgreich im Einsatz ist. Geplant ist, zwei der sechs Courts mit dem System auszustatten und die Matches live zu streamen. Spieler und Spielerinnen haben außerdem die Gelegenheit, die Spiele online nach Beendigung abzurufen und sich die Highlights anzusehen.

 

Tanzsportclub Dortmund veranstaltet am 30. und 31. Oktober 5 Meisterschaften in der Kamener Stadthalle

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tanzenArtur und Anna921Kamen. Gleich fünf Deutsche Meisterschaften, bzw. Deutschlandpokale veranstaltet der Tanzsportclub Dortmund am Samstag, den 30. und Sonntag, den 31. Oktober in der Kamener Stadthalle. Nachdem die geplante Veranstaltung Ende März den Coronabeschränkungen zum Opfer fiel, freut sich das Veranstaltungsteam um den ersten Vorsitzenden Dr. Klaus Meng, dass nun offensichtlich wie geplant die Meisterschaften stattfinden können.

Im Mittelpunkt des Samstags steht die Deutsche Meisterschaft  Hauptgruppe S Latein, umrahmt von der Deutschen Meisterschaft Sen. I S Kombination und dem Deutschlandpokal Sen. IV S Standard. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Deutschlandpokale Sen. II S Kombination und Sen. III S Kombination.

Der Ticketvorverkauf läuft bereits erfolgreich – wer direkt am Parkettrand sitzen möchte, sollte schnell zugreifen – unter http://tanzsportclub-dortmund.de/ findet man weitere Informationen – eine Sonderseite ist eingerichtet worden.

 Es werden Sitzplatztickets für die Abendveranstaltung am Samstag in der Preisspanne von € 27 - € 79, für die Tagesveranstaltung am Samstag von € 20 - € 29 und für den Sonntag  von € 17 - € 23 angeboten.

Am Start sind auch Artur Balandin und Anna Salita, die Lateintrainer des Tanzsportclub Dortmund, die im letzten Jahr erstmalig Deutsche Vizemeister in der Lateindisziplin wurden und in Kamen ihren 2. Platz verteidigen möchten.

Für alle Besucher*innen der Veranstaltung gilt die 3G-Regelung. Der Zutritt erfolgt nur nach Vorlage eines personalisierten Sitzplatz-Tickets. Überall gilt die Maskenpflicht – nur am Sitzplatz darf die Maske abgelegt werden. 

Vereinsmeisterschaft im Tête à Tête

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VM Tete 921Das Foto zeigt von links nach rechts: 1. Vorsitzender Tobias Ungermann, Bernd Hänsel, Dirk Bodewein, Uwe Schulze-Kissing, Peter Schmidt und 1. Sportwart Toni Roßdeutscher

Kamen. Uwe Schulze-Kissing ist neuer Vereinsmeister im Tête à Tête des 1. Pétanque Clubs 99 Kamen. In einem bis zum Schluss offenen Finale bezwang er Dirk Bodewein mit 13:11, nachdem er in dieser bis zur letzten Kugel spannenden Partie schon mit 0:7 zurückgelegen hatte. Im Anschluss konnte er aus den Händen des 1. Vorsitzenden Tobias Ungermann und des 1. Sportwartes Toni Roßdeutscher den begehrten Preis für den Sieger entgegennehmen. Den gemeinsamen dritten Platz erkämpften sich Peter Schmidt und Bernd Hänsel.

Insgesamt nahmen 25 Spielerinnen und Spieler des Vereins an dieser Meisterschaft teil, die im „Boulodrome“ auf der Lüner Höhe durchgeführt wurde. Nach 4 zum Teil sehr interessanten und hochklassigen Vorrundenspielen kam es im Viertelfinale zu folgenden Begegnungen und Ergebnissen: Peter Schmidt gegen Tobias Ungermann 13:5, Bernd Hänsel gegen Karl-Heinz Wölm 13:4, Uwe Schulze-Kissing gegen Dietmar Deifuß 13:5 und Dirk Bodewein gegen Heiner Kampe 13:7. Ausgesprochen spannend verliefen dann die beiden Halbfinals. Hier siegte Uwe Schulze-Kissing gegen Peter Schmidt und Dirk Bodewein gegen Bernd Hänsel mit dem jeweils denkbar knappsten Ergebnis von 13:12, bevor es dann zum oben dargestellten Finale kam.

Peter Bredebusch mit der Sportplakette des Landes NRW ausgezeichnet

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Bredebusch 1 LNRW921Staatssekretärin Andrea Milz und Dr. Eva Selic, Präsidentin des Tauchsportverbands NRW, gratulierten Peter Bredebusch ebenso wie Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen und Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes NRW. Foto: Land NRW / A. Bowinkelmann

Bredebusch 2 LNRW921Die Sportplakette, die Peter Bredebusch in Münster erhielt, ist die höchste Auszeichnung, die das Land für herausragendes Engagement im Sport vergibt. Foto: Land NRW / A. BowinkelmannKamen. Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat in Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen an den Kamener Peter Bredebusch verliehen, der sich seit über drei Jahrzehnten für die Ausbildung im Tauchsport einsetzt.

Bei einer Festveranstaltung in Münster würdigte die Staatssekretärin gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, Stefan Klett, die Verdienste von 32 Bürgerinnen und Bürgern, die sich nachhaltig im Sport engagieren. Die Sportplakette ist die höchste Auszeichnung, die das Land für herausragendes Engagement im Sport vergibt.

Peter Bredebusch ist im März 1982 einer der Mitbegründer der Tauchabteilung des TV Werne gewesen und noch immer als Tauchlehrer im Verein aktiv. Seit seiner Ausbildung zum Übungsleiter 1986 bildet der Diplom-Mathematiker Sporttaucher aus. Ab 1990 qualifiziert Bredebusch Tauchlehrer und begann sein Engagement in der Tauchausbildungskommission des Tauchsportverbandes NRW. Dort setzt er sich seitdem federführend für die Tauchausbildung ein.

2006 wurde Bredebusch Instrukteur des Verbandes Deutscher Sporttaucher. Er leitete nicht nur zahlreiche Bundesprüfungen, sondern setzt auch hier immer wieder neue Impulse für die Aus- und Weiterbildung im Tauchsport. Bredebusch organisiert und gestaltet zahlreiche Ausbildungsformate, so zum Beispiel die größte medizinische Weiterbildung für Tauchausbilder in Deutschland. Dazu war er an der Entstehung mehrerer Fachbücher beteiligt.

Für seine herausragenden Leistungen für den Tauchsport erhielt Bredebusch im Jahre 2000 die Bronzene Ehrennadel des Bundesverbandes Deutscher Sporttaucher. Der Tauchsportverband NRW zeichnete ihn 2019 mit der Goldenen Ehrennadel aus. Aufgrund der Corona Pandemie wurde die für 2020 geplante Ehrung des Landes erst jetzt in der Halle Münsterland durchgeführt.

Die Freude über die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen war dabei groß. „Die bisherigen Auszeichnungen sind verbandsintern gewesen, im Vergleich dazu ist eine Auszeichnung des Landes schon eine ganz besondere Würdigung“, teilte der Geehrte auf Anfrage mit. Überrascht zeigte sich Bredebusch darüber, dass Bürgermeisterin Elke Kappen ihm in Münster persönlich gratulierte. „Das war schon eine Ehre für mich“, sagte Bredebusch.

Mitgliederzuwachs im Westfälischen Tennis-Verband

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WTVJan Henning JanowitzJan-Henning Janowitz, Vizepräsident für Marketing und Kommunikation im Westfälischen TennisverbandKamen. Der Westfälische Tennisverband freut sich über einen Mitgliederzuwachs. Knapp 2.800 neue Mitglieder konnten die Vereine während der Corona-Pandemie gewinnen, was circa 2,2 Prozent entspricht. Insgesamt sind in Westfalen rund 128.000 Tennisspielerinnen und Tennisspieler in Vereinen organisiert.

Dabei war eine positive Tendenz vor allem in den Sommermonaten 2020 und 2021 zu erkennen. Vornehmlich Vereine, die in einem engeren Austausch mit dem WTV stehen, meldeten Zuwächse bei den Mitgliedern. Einen endgültigen Überblick brachte die jährliche Erhebung, bei der die Vereine bis Ende Juli ihre Mitgliedszahlen an den Verband melden.

„Wir haben auf die neue Situation sehr schnell reagiert und unsere digitalen Angebote deutlich ausgeweitet. So konnten wir die Vereine mit unseren vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangeboten auch während der Pandemie intensiv begleiten“, sagt Jan-Henning Janowitz, seit April 2021 Vizepräsident für Marketing und Kommunikation im Westfälischen Tennisverband.

Die steigenden Mitgliederzahlen sind allerdings kein flächendeckendes Phänomen, das einzig auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Auch im WTV haben Vereine Mitglieder verloren. Eine erste Analyse der Zahlen zeigt, dass vor allem viele Vereine Mitgliederzuwächse zu verzeichnen haben, die in engem Austausch mit dem Verband stehen, aktiv sind und sich durch ein breites und attraktives Angebot für alle Altersklassen auszeichnen sowie digital gut aufgestellt sind.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Geschäftsstelle in Kamen und die ehrenamtlichen Helfer haben während der Pandemie trotz der enormen Einschränkungen und Veränderungen im Arbeitsablauf herausragende Arbeit geleistet. Unter anderem ist 2020 mit dem WTV Vereinspokal ein moderner und kompakter After-Work-Wettbewerb an den Start gegangen, der auf sehr viel Interesse stößt und auch einige Mitglieder zurückgeholt hat, die früher schon Tennis gespielt haben. Zudem haben wir sehr intensiv dafür gekämpft, dass der Tennissport sowohl 2020 als auch 2021 schon früh und so normal wie möglich in die Saison starten konnte. Unser Management in der Corona-Krise hat funktioniert“, sagt Janowitz.

Darüber hinaus haben Trainer-Fortbildungen und Vereinsseminare und die WTV-Mitgliederversammlung im April 2021 online stattgefunden. Im Zuge der Vereinsberatung und der Ausgabe des WTV-Vereinsordners wurden in den Sommermonaten über 250 Vereine persönlich von den WTV-Mitarbeitern des Ressorts Sport- und Vereinsentwicklung besucht.

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