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Kamen. Am kommenden Samstag, 30. August 2025, richtet der Polizeihundesportverein Kamen auf seiner Platzanlage an der Schillerstraße 33 in Kamen-Heeren eine Rally Obedience Prüfung aus. Beginn ist um 9 Uhr.
Rally Obedience ist eine Hundesportart, bei der Mensch-Hund-Teams einen Parcours mit verschiedenen Übungsstationen absolvieren. Dabei werden Unterordnungsübungen wie „Sitz“, „Platz“ oder Richtungswechsel verlangt – möglichst schnell und fehlerfrei. Besonders reizvoll: Der Hundeführer darf seinen Vierbeiner währenddessen motivieren und anfeuern.
Insgesamt 60 Teams treten beim PHV Kamen an, darunter auch Seniorenhunde und jugendliche Starter. Zuschauer sind herzlich willkommen. Gasthunde dürfen das Gelände nur mit gültigem Impfausweis betreten.
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Erstmals hat der VfL Kamen Kinder zu einem Leichtathletik-Camp eingeladen. Der Spaß stand dabei, wie dieses Bild zeigt, im Vordergrund. Fotos (2): Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Hoch hinaus ging es im Jahnstadion.Kamen. Premiere im Jahnstadion: Erstmals hat der VfL Kamen Kinder zu einem Leichtathletik-Camp eingeladen. Dabei lernten die jungen Teilnehmenden nicht nur teils bisher unbekannte Sportarten kennen, sondern nahmen zum Finale sogar an einer kleinen Olympiade teil.
Rund die Hälfte der Kinder, die bei der mehrtägigen Aktion dabei gewesen sind, kommen in diesem Tagen auf die Grundschule, einige andere besuchen diese schon seit einigen Jahren. Einem Verein haben sich bisher nur wenige angeschlossen. Auch daher galt es, einen spielerischen Einstieg in Disziplinen aus dem Bereich Laufen, Springen und Werfen zu finden. Dies ist mit viel Engagement der beiden Organisatorinnen Bärbel Westermann und Jana Debel und weiterer Unterstützung aus der Leichtathletikabteilung gelungen.
Mit über 30 Anmeldungen stieß das Angebot gleich bei der Erstauflage auf eine gute Resonanz. Zum Abschluss waren Eltern und Familien eingeladen, galt es doch, bei der Olympiade mit fünf Disziplinen das Gelernte vor Publikum und ohne jeglichen Leistungsdruck zu zeigen.
„Die Kinder haben viel dazugelernt und vielfältige Bewegungserfahrungen gesammelt. Dabei haben sie viel Spaß gehabt - das war uns besonders wichtig“, zeigte sich Bärbel Westermann am Ende des Camps angetan.
Für alle, die an den Tagen auf den Geschmack gekommen sind, hat die Leichtathletikabteilung derzeit auch noch Plätze frei. Die Freiluft-Saison dauert bis zu den Herbstferien, danach wird dann in der Halle weiter trainiert.
Zum Abschluss gab es noch ein Gruppenbild. Foto: VfL Kamen
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Qualifikation und Landesmeisterschaft beim 1. Pétanque Club ´99 Kamen e.V.
Das Boulodrome als Bühne für Spitzen-Boule in NRW
Kamen. Kamen ist aus dem deutschen Boulesport nicht mehr wegzudenken. Mit seinen 3 Vereinen und der riesigen Bouleanlage bereits eine Hausnummer. Am vergangenen Wochenende richtete der 1. Pétanque Club ´99 Kamen auf seiner Bouleanlage dem „Boulodrome“ an der Ludwig-Schröder-Straße für den Bouleverband BPV die Qualifikation und die Landesmeisterschaft in der Triplette aus.
Alle 213 Teams aus ganz NRW versuchten sich für die 22 Startplätze der deutschen Meisterschaft in der Triplette zu qualifizieren. Am Samstag war der 1. Pétanque Club ´99 Kamen e.V. einer von 4 Ausrichtern zur Landesmeisterschaft. Mit seiner großen und reizvollen Bouleanlage, ist der Verein beim Verband als ein Ausrichter solcher Turniere sehr gefragt.
54 Team´s mit 162 Teilnehmern und Teilnehmerinnen verzückten, am vergangenen Wochenende bei herrlichem Wetter die Zuschauer, immer mit Blick auf die mögliche Qualifikation zur Landesmeisterschaft und gar die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Die fleißigen Vereinsmitglieder boten den Spielern und Zuschauern ein hervorragendes Catering mit Köstlichkeiten vom Grill, dazu Pommes oder einen leckeren selbstgemachten Salat. Ab dem Nachmittag bot das Cateringteam zahlreiche Kuchen für jeden Geschmack an. Das sorgte unter allen Beteiligten für Freude und gab den nötigen Kraftschub. Zur Begeisterung aller bot jede einzelne Spielrunde der beiden Tage eine perfekte Mischung aus Spannung und Ausgeglichenheit.
Am Samstag nach sechs gespielten Runden standen die Siegerteams fest. Am Sonntag fanden sich alle 64 qualifizierten Mannschaften aus den 4 Vorrunden zusammen und spielten in weiteren 6 kraftraubenden Spielrunden die letztendlich 22 glücklichen Teams aus, welche nun die Reise zur deutschen Meisterschaft antreten, um dort auf die besten der anderen Bundesländer zu treffen.
Für die besondere Qualität im Kreis Unna sprach, dass es einige Teilnehmer aus dem Kreis geschafft haben, sich für den Sonntag oder gar die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Auch ein Team des Pétanque Club´s konnte sich für die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Dirk Bodewein mit Maria Bielendorfer und Kevin Vollmer. Ein Dank geht an die fleißigen Helfer, die dieses sportliche Ereignis vollkommen machten. Allen Qualifizierten werden auf diesem Weg die Daumen gedrückt.
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Luftsportfreunde 2000 Kamen/Dortmund bei der Modellflug-WM in Rumänien. Foto: Verein
Kamen. Bei der Weltmeisterschaft im Freiflug in den Klassen F1A, F1B, F1C und F1Q in Salonta, Rumänien, traten auch Mitglieder der Luftsportfreunde 2000 Kamen/Dortmund e.V. an. Trotz Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke und wechselhafter Thermik konnten die deutschen Teilnehmer beachtliche Ergebnisse erzielen.
Für den Verein gingen Jörg Schellhase (F1A), Karl Desingen (F1B) und Hubert Pietzko (F1B) an den Start, unterstützt von den Helfern Bernd Hönig und Burkhard Müller.
Den Auftakt machte am Montag die Klasse F1C (Segler mit Verbrennungsmotor), bei der die Tragflächen während des senkrechten Steigflugs gefaltet werden, um den Luftwiderstand zu verringern. Zwei deutsche Starter erreichten in allen sieben Runden die Maximalzeit und qualifizierten sich für das Fly-off. Bester Deutscher wurde Eik Niemierski auf Platz 8.
Am Dienstag folgte die neue WM-Klasse F1Q (Segler mit Elektromotor). Bei stürmischem Wind und schwieriger Thermik verpassten die deutschen Teilnehmer knapp das Fly-off. Bester Deutscher wurde Paul Seren als 13.
Die Klasse F1B (Segler mit Gummimotor) wurde am Mittwoch ausgetragen. Trotz guter Steigflüge erreichte kein deutsches Modell die geforderte Maximalzeit. Beste Deutsche wurde Maria Tanner auf Rang 31.
Am Donnerstag stand die Klasse F1A (Segler mit Hochstart) auf dem Programm. Hier schleppen die Piloten ihre Modelle an einer 50 Meter langen Leine in die Höhe. Auch in dieser Disziplin waren die thermischen Bedingungen anspruchsvoll. Bester Deutscher wurde Erik Niemierski als 18.
Mit der Abschlusszeremonie und dem gemeinsamen Bankett am Sonntag endete die Veranstaltung. Am Montag traten die Luftsportfreunde die 1.500 Kilometer lange Rückreise an.
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Kamener Indiaca-Spieler feiern bei der WM in Tartu große Erfolge mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen.
Kamener Indiaca-Spieler feiern bei der WM in Tartu große Erfolge mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen.Kamen. Bei der Indiaca-Weltmeisterschaft in Tartu (Estland) erzielten die deutschen Spieler mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen das beste Ergebnis in der 25-jährigen Geschichte der International Indiaca Association (IIA). Auch Aktive und Trainer des CVJM Kamen waren erfolgreich mit dabei.
Gold- und Silbermedaillen für Kamener Spieler
Gold gewannen Maik Biernath und Christoph Vannahme mit der Mixed 40+, René Abele, Christian Kunze, Benny Mies und Danny Thiele bei den Herren 40+ sowie Mark Potthoff, Tom Zimmermann und Bundestrainer Daniel Marquardt mit der Mixed 19+. Eine Silbermedaille errangen die Damen 19+ mit Johanna Bejer, Nele Effern, Sina Kiszka, Stefanie Martin und Trainer René Abele. Das vierte Gold ging an die deutschen Herren 19+ – erstmals ohne Kamener Nationalspieler. Außerdem gab es Silber bei den Damen 40+.
Dominanz von Anfang an
Schon in der Vorrunde, die am Mittwoch und Donnerstag stattfand, zeigte sich die Überlegenheit der deutschen Spieler. Alle sechs Mannschaften zogen problemlos ins Halbfinale ein, das am Freitag ausgetragen wurde. Ohne Satzverlust erreichten alle Spieler die Finalspiele am Samstag.
Die Mixed 40+ eröffneten den Finaltag mit einem ungefährdeten 25:21, 25:21-Sieg gegen Estland. Die Damen 40+ unterlagen im Anschluss Estland glatt in zwei Sätzen. Besser machten es die Herren 40+, die Luxemburg mit 25:18 und 25:12 besiegten – Luxemburg hatte nahezu die komplette Weltmeistermannschaft von 2008 in der offenen Klasse aufgeboten.
Spannende Finalspiele
In der offenen Klasse traf die deutsche Mixed-Nationalmannschaft auf Estland und siegte klar mit 25:21, 25:19. Das Damenfinale war dramatisch: Nach einem deutlichen ersten Satzgewinn (25:13) gegen Estland verloren die deutschen Damen Satz zwei (20:25) und drei (23:25) denkbar knapp. Für die Kamener Spielerinnen war es die dritte knappe Finalniederlage in Folge nach der WM 2022 und dem Worldcup 2023 – die Enttäuschung war groß.
Das Herrenfinale besiegelte mit einem 25:20, 25:15-Sieg über Luxemburg die vierte Goldmedaille für Deutschland an diesem Tag.
WM mit emotionalem Rahmenprogramm
Zum 25-jährigen Jubiläum der IIA feierten die Teilnehmer eine große Party am Montagabend im historischen Püssirohukelder (Pulverkeller) in Tartu. Die feierliche Eröffnungszeremonie am Dienstag vor dem Science Center wurde von einer estnischen Tanzgruppe begleitet. Alle Spiele wurden live mit deutschem Kommentar übertragen und erfreuten sich hoher Zuschauerzahlen. Die Finalspiele fanden in der modernisierten Universitätssporthalle auf einem speziell angepassten Boden mit IIA-Logo statt. Die Siegerehrungen boten eine lockere Atmosphäre und förderten die internationalen Freundschaften zwischen Aktiven, Funktionären und Fans.
Emotionaler Höhepunkt für CVJM Kamen
Für die drei Kamener Spieler Maik Biernath, Christian Kunze und Danny Thiele schloss sich ein besonderer Kreis: Vor 25 Jahren wurden sie bei der ersten WM ebenfalls in Tartu Weltmeister mit den Herren. Damals war auch ihr Teamkamerad Wolfram Faß dabei, der vor vier Jahren überraschend und viel zu früh im Alter von 44 Jahren verstarb. Zu seinem Gedenken nahmen sie sein damaliges Trikot mit nach Tartu und präsentierten es auf dem Siegerpodest – ein emotionaler Moment, der die WM-Woche besonders prägte.
Archiv: Deutsches Indiaca-Team mit großem Erfolg: Kamener Spieler sichern 4x Gold und 2x Silber bei der WM
Indiaca-WM: Alle Kamener Aktiven im Finale
Indiaca-Weltmeisterschaft in Estland: Kamener Spieler kämpfen um Medaillen







