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Fußballvereine, deren Spieler*innen oder Zuschauer*innen im Rahmen eines Spiels Gewalt anwenden, müssen zur neuen Saison mit deutlich empfindlicheren Strafen rechnen. Die Verschärfung ist auf Initiative des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) erfolgt. Die entsprechenden Gremien des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV), zu dem auch der Fußball-Verband Niederrhein (FVN) und der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) gehören, haben die Änderung der Rechts- und Verfahrensordnung (RuVO) nun für den gesamten Amateurfußball in NRW verankert.
Die Änderung der RuVo ermöglicht den Sportgerichten ein anderes, deutlich verschärftes Strafmaß bei Fällen von physischer Gewalt. "Gewalttaten sind in unserem Sport nicht tolerierbar", sagt Andree Kruphölter zu solchen Vorkommnissen. "Wir als Verband haben den Änderungsvorschlag Anfang des Jahres vorgebracht, nicht um Einzelfälle zu betrachten, sondern um einer Entwicklung entgegenzuwirken, die sich im Lagebild des Amateurfußballs ganz konkret durch Zahlen belegen lässt", sagt der FLVW-Vizepräsident Amateurfußball. Das Lagebild Amateurfußball hat für die Saison 2021/2022 eine steigende Zahl an Spielabbrüchen verzeichnet. Für die zurückliegende Spielzeit 2022/23 werden die Zahlen aktuell erstellt und in wenigen Wochen veröffentlicht.
Die Neuerung betrifft den Paragraphen 9a der RuVO. Dieser regelt Strafen gegen Vereine in einzelnen Fällen:
- Wegen unsportlichen Verhaltens kann eine Geldstrafe bis zu 5.000 Euro, wegen nicht ausreichendem Ordnungsdienst bis zu 2.500 Euro verhängt werden.
- Bei mangelndem Schutz der Schiedsrichter*in, der Assitent*innen und des Gegners wird eine Strafe von bis zu 7.500 Euro fällig. Dies gilt ebenfalls schon im ersten Fall eines Spielabbruchs wegen physischer Gewalt. Dazu kommt ein Abzug von einem bis zu sechs Punkten, wenn ein*e Schiedsrichter*in oder ein*e Assistent*in von mindestens zwei Spieler*innen bzw. Teamoffiziellen tätlich angegriffen wurde. Im Wiederholungsfall im selben Spieljahr erfolgt der Ausschluss der verantwortlichen Mannschaft vom Spielbetrieb bis zum Ende der Saison.
- Vereine sind für das Verhalten ihrer Spieler*innen, Offiziellen, Mitarbeitenden, Erfüllungsgehilfen, Mitglieder, Zuschauer und weiterer Personen, die im Auftrag des Vereins eine Funktion während des Spiels ausüben, verantwortlich.
- In Fällen von Bestechung ist auch der Versuch strafbar.
"Die neue Vorschrift der RuVO nimmt gezielt die Vereine und die Mannschaften in die Verantwortung. Der Kampf gegen Gewalt auf den Fußballplätzen ist die Aufgabe sämtlicher Beteiligter. Vereine und deren Mannschaften werden mit der Vorschrift verstärkt in die Pflicht genommen, Gewaltvorfälle auf den Fußballplätzen zu minimieren", so Vizepräsident Andree Kruphölter.
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Kamen / Leuze-en-Hainaut. Toll gespielt, aber trotzdem verloren: mit 25:22, 19:25 und 23:25 mussten sich die Kamener Frauen im Finale gegen SFG Chiasso knapp in 3 Sätzen geschlagen geben. Gegen die Schweizerinnen, die fast identisch mit ihrer Nationalmannschaft sind, waren sie stets auf Augenhöhe und konnten den ersten Satz nach ständiger Führung nach Hause bringen. Der zweite Satz verlief lange ausgeglichen, ehe am Ende der Faden riss und Chiasso den Satz deutlich gewann. Auch im dritten Satz lag das heimische Team lange in Führung. Chiasso drehte am Ende aber einen 17:19 Rückstand und nutzte den zweiten Matchball. Dennoch kann das junge Kamener Team stolz auf die gezeigte Leistung sein und den Gewinn der Silbermedaille feiern.
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Kamen / Leuze-en-Hainaut. Das Kamener Mixedteam hat das Finale gewonnen. In einem spannenden und hochklassigen Match besiegte man Tallinna IK mit 23:25, 25:21 und 25:23. Nach verschlafenem Beginn kam die Aufholjagd im ersten Satz leider zu spät. Im zweiten Satz ließ man sich die Führung nie aus der Hand nehmen. Dramatisch verlief dann der dritte Durchgang. Tallinn setzte sich in der Mitte des Satzes immer weiter ab und führte schließlich mit 20:15. Doch dann spielte sich der CVJM in einen wahren Rausch und drehte das schon verloren geglaubte Spiel. Es ist für Kamen der erste Titel beim Worldcup in dieser Spielklasse.
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Die Männer bleiben damit das mit Abstand erfolgreichste Team in ihrer Spielklasse. Mit 3 Erfolgen (2002, 2015 und 2019) sowie zwei dritten Plätzen (2006 und 2023) haben sie bisher bei 5 von 6 Worldcups eine Medaille geholt.
Die Senioren mussten sich dagegen zweimal geschlagen geben. Zu früher Stunde spielten zunächst die Männer 40+ um Platz 3. Leider lief man gegen Fresh Club permanent einem Rückstand hinterher und schaffte es nie, die Japaner unter Druck zu setzen. Nach dem 20:25 im ersten Satz konnte man das Spiel im zweiten Satz zwar lange offen halten, unterlag aber schließlich mit 22:25.
Auch im Mixed 40+ hieß der Gegner Fresh Club. Das Spiel war ein Spiegelbild zur Begegnung bei den Männern, so dass man auch hier in beiden Sätzen mit jeweils 20:25 unterlag.
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Kamen / Leuze-en-Hainaut. Nach der Mixed haben auch die Frauen 19+ das Finale erreicht. In zwei hart umkämpften Sätzen bezwangen sie am Abend den TSV Grünwinkel mit 25:23 und 25:23. In beiden Sätzen lagen sie permanent in Führung und teilweise deutlich vorn, mussten aber zum Ende jeweils zittern. Dennoch behielten sie in beiden Sätzen die Ruhe und zogen am Ende verdient in das Finale ein, wo sie erneut auf das Schweizer Team aus Chiasso treffen.
Ihren Traum vom Hattrick nach den Erfolgen 2015 und 2019 begraben mussten dagegen die Kamener Männer. In drei äußerst knappen und teils dramatischen Sätzen unterlagen sie der TSG Blankenloch mit 26:28, 25:22 und 23:25. Dabei hatten sie es sowohl im ersten als auch im dritten Satz selbst in der Hand, das Spiel zu gewinnen. Leider agierte man in Führung liegend jeweils in der Schlussphase zu unkonzentriert und hektisch und ließ die Karlsruher, die vor allem in der Abwehr einen Sahnetag erwischten, wieder aufschließen. Im kleinen Finale treffen die Männer morgen auf Bettenduerf.





