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Müller und Stratmann überragend! HC Heeren-Werve - Hammer SC 2008 26:22 (13:10)
Kamen. Ein überragender Johannes „Jojo“ Müller im Tor und eine sehr gute Defensivleistung des Teams legten gestern Abend den Grundstein für den Heimerfolg. Der HCH musste kurzfristig neben dem Langzeitverletzten Luis Trorlicht auch auf Benjamin Herger (Privat verhindert) verzichten. Zu dem konnte Matthias Athens angeschlagen nur bedingt eingesetzt werden. Noch nicht spielberechtigt ist der nächste junge Neuzugang Lennox Eike, der vom RSV Altenbögge zum HC Heeren gewechselt ist.
Der Trainer Mike Rothenpieler musste also umstellen und bot erstmals von Beginn an mit Leonard Nelle einen Zugang aus der zweiten Mannschaft in der Abwehr auf. „Leo hat das super gemacht auf der nicht einfachen Halb-Rechten Abwehrposition gegen die physisch stärksten Spieler des Gastes. Er war sehr aggressiv und hat viele Zweikämpfe trotz körperlicher Unterschiede für sich entscheiden können. Das war ein Garant für die insgesamt starke Abwehrleistung und die wenigen Gegentore“, war der Trainer voll des Lobes für seinen Youngster. Selbiges konnte er auch für die andere Halbposition loswerden, denn auch dort machte in Hälfte Eins Jan-Luca Stratmann ein Topspiel und setzte das auch in der zweiten Hälfte auf der Mittelposition in der Deckung weiter fort. Zu dem avancierte er zum Matchwinner im Angriff. „Jan war hinten und vorne heute einer der stärksten auf
dem Platz. Die Lücken, die sich durch die immer mal wieder engere Deckung gegen Hoeft auftaten, konnte er sehr gut nutzen und durch seine schnellen Antritte in Torchancen ummünzen. Damit eröffnete er auch seinen zwei Nebenleuten Jannik Lauenstein und Mats Harbach immer wieder die Chance, selbst den Torerfolg zu suchen oder über die Außenspur zum Erfolg zu kommen. Somit waren wir viel unberechenbarer und konnten die fehlenden Hoeft-Tore auffangen,“ lobte der Coach auch seinen Jüngsten im Team. Der 17-Jährige brachte es am Ende auf starke 10 Tore.
Einen kleinen Wehrmutstropfen gab es aber auch zu verkraften: Leo Dörnemann kugelte sich in der 40. Minute bei einer unglücklichen Situation in der Deckung die Schulter aus und musste direkt ins Krankenhaus zur Überprüfung gebracht werden. Eine kleine Entwarnung kann hier aber bereits gegeben werden, denn die Schulter konnte ohne Verletzungen an Bändern und Knochen wieder eingerenkt werden. In vier Wochen sollte er wieder zur Mannschaft stoßen können. Für ihn musste dann doch noch Matthias Athens auf die Platte und unterstrich mit seinen 5 Treffern seine Wichtigkeit für die Mannschaft.
Alles in Allem ein verdienter Erfolg und die richtige Antwort auf den etwas verpatzten Saisonstart in Hamm-Uentrop. Dazu der Trainer:“ Wenn wir diese Einstellung und dieses Engagement in jedes Spiel transportieren können, werden wir auch für alle anderen Teams in der Liga schwierig zu bespielen und zu schlagen sein. Jan-Luca bringt Torgefahr über die Mitte mit und auch wenn Hoefti mal einen nicht so guten Tag hat oder manngedeckt wird, kann er die Lücken nutzen und damit auch seinen Mitspielern Räume verschaffen, die wir in den letzten Jahren viel zu selten öffnen konnten. Von daher bin ich trotz des kleineren Kaders optimistisch, dass wir wieder eine erfolgreiche Saison spielen
können und wir an den Jungs noch viel Spaß haben werden.“
Am Samstag geht es dann direkt weiter für die Mannschaft: Ab 10:00 Uhr beginnt die Spaß-Olympiade in Kooperation mit der BIG-Krankenkasse und mit der Unterstützung der Einhaus Gruppe GmbH. Ab 18:00 Uhr ist dann der Verbandsligist HC TuRa Bergkamen zu Gast und direkt im Anschluß läutet der Verein den Disko-Abend zu Ehren des 75-jährigen Jubiläums ein.
HCH: Leimbach, Karlin, Müller; Athens (5), Hoeft, Harbach (1), Dörnemann (2), Stratmann (10/2), Nelle, Lauenstein (2), Hoffmann, Jäger und Mrochen (6).
Archiv: HC Heeren lädt zum Familienfest
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Pokale hat Isabell Poppke schon eine ganze Reihe gesammelt. Am Samstag startet die Schülerin aus Methler beim Bundesjugendkönigschießen in München. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Vor einem Jahr holte Isabell Poppke beim Landesjugendkönigsschießen in Dortmund den Sieg und löste damit ihr Ticket zur Teilnahme am Bundesjugendkönigschießen, welches am Samstag, 15. Oktober, in München stattfindet.
Ganz egal wie der im Schützenbrauchtum hoch angesehene Wettbewerb auch verläuft, einen Platz in der langen Historie des Schützenvereins Methler hat die erst 16-jährige Schülerin schon jetzt sicher, ist sie doch die erste Schützin des Traditionsvereins überhaupt, die an diesem Wettbewerb teilnimmt.
Isabell Poppke gehört zu den Majestäten der 20 Landesverbände, die sich am Samstag messen. Mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole sind innerhalb der Wettkampfzeit von 30 Minuten 20 Schuss freistehend abzugeben. Der beste Wettkampfschuss entscheidet über den Titel. Isabell Poppke wird mit dem Luftgewehr schießen, mit dem sie vor einem Jahr schon den großen Erfolg in Dortmund erreichte.
Die Schülerin aus Methler ist erst seit gut vier Jahren in der Traditions-Schießgruppe des Vereins aktiv und tritt zudem bei Liga-Wettbewerben für die Bezirksligamannschaft des Schützenvereins Niederaden an. Eine besondere Taktik für das große Finale hat die Schülerin nicht. Nach guten Ergebnissen im Training geht die 16-Jährige sogar relativ entspannt an die Sache. „Meine Eltern sind in der Regel deutlich aufgeregter als ich. Mich interessiert das eigentlich gar nicht, ob ich jetzt auf einem Wettkampf schieße oder auf der Anlage in der Jahnschule“, sagt Isabell Poppke mit einem Lächeln.
Die Veranstaltung stellt den Abschluss des Jubiläumsjahres „50 Jahre Olympische Spiele 1972 in München“ dar. Das Wochenende für die Delegation des Westfälischen Schützenbundes und Familie Poppke beginnt am Freitagnachmittag mit einem Termin im Münchener Neuen Rathaus am Marienplatz. „Dort werden die Teilnehmenden von Sportbürgermeisterin Verena Dietl zu einem Empfang geladen“, berichtet Mutter Kerstin Poppke. Der erste Abend klingt in der historischen Schwemme des Münchener Hofbräuhauses aus.
Nach dem Wettkampfschießen am Samstagvormittag geht es später zur Alten Kongresshalle am Bavariapark. Dort erwartet die Teilnehmenden aus ganz Deutschland unter anderem ein „Böllern zu Ehren der Königinnen und Könige“ durch die Münchener Böllerschützen, bevor dann die feierliche Proklamation der neuen Hoheiten ansteht.
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Das Foto zeigt von links nach rechts: 1. Sportwart Toni Roßdeutscher, Dirk Bodewein, Birgit Schmidt, Tobias Ungermann, Bernd Hänsel und den 1. Geschäftsführer Peter Schauseil
Kamen. Dirk Bodewein ist neuer Vereinsmeister im Tête à tête des 1. Pétanque Clubs 99 Kamen. Nachdem er im vergangenen Jahr ebenfalls das Endspiel erreicht hatte, dann aber noch knapp unterlag, bezwang er in diesem Jahr in einer spannenden und hochklassigen Partie Tobias Ungermann mit 13:10 und konnte im Anschluss aus den Händen des 1. Geschäftsführers Peter Schauseil und des 1. Sportwartes Toni Roßdeutscher unter großem Beifall der zahlreichen Zuschauer den begehrten Preis für den Sieger entgegennehmen. Den gemeinsamen dritten Platz erkämpften sich Birgit Schmidt und Bernd Hänsel.
Insgesamt nahmen bei bestem Boule-Wetter 32 Spielerinnen und Spieler des Vereins an dieser Meisterschaft teil, die im „Boulodrome“ auf der Lüner Höhe durchgeführt wurde. Nach 4 zum Teil sehr interessanten und hochklassigen Vorrundenspielen kam es im Viertelfinale zu folgenden Begegnungen und Ergebnissen: Bernd Hänsel gegen Peter Schmidt 13:5, Tobias Ungermann gegen Hans-Peter Ney 13:7, Dirk Bodewein gegen Joachim Kallendrusch 13:12 und Birgit Schmidt gegen Toni Roßdeutscher 13:9. In den anschließenden Halbfinals siegte Tobias Ungermann gegen Bernd Hänsel mit 13:1 und Dirk Bodewein gegen Birgit Schmidt mit 13:6, bevor es dann zum oben dargestellten Finale kam.
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HC Heeren-Werve - Hammer SC 2008
Kamen. Aufgrund einer Corona-Welle unter den Spielern des HCH musste der ursprüngliche Termin des 2. Spieltags abgesagt werden. Am Donnerstag findet nun das Nachholspiel gegen den letztjährigen Halbfinalgegner zum Aufstieg Hammer SC statt.
Für das zwar weiterhin mit Personalmangel gebeutelte Heimteam kam eine erneute Absage nicht in Frage und somit hofft man auf Seiten der Kamener am Donnerstag trotzdem eine halbwegs schlagkräftige Truppe, eventuell mit Hilfen aus der 2. Mannschaft, auf die Platte zu stellen.
„Wir müssen schauen wer fit ist. Aber wie heißt es so schön: Es fehlt Niemand, es spielt einfach nur ein Anderer!“, so ein optimistischer Coach Mike Rothenpieler.
Luis Trorlicht und Benjamin Herger fallen sicher aus und auch hinter dem Einsatz von Matthias Athens steht ein dickes Fragezeichen. So müssen die verbliebenen Spieler umso mehr in die Bresche springen und über Teamgeist und Emotionen die Ausfälle wettmachen. Kein leichtes Unterfangen, aber Trainer Rothenpieler hat vollstes Vertrauen in seine Spieler. „Die Jungs wollen alle spielen am Donnerstag und ihr erstes Heimspiel auch erfolgreich meistern. Ich weiß, dass unsere Youngsters richtig Bock haben und sich 60 Minuten auf dem Platz zerreißen werden.“
Anwurf ist am Donnerstag, 13.10.2022 um 19:30 Uhr in der Heerener Sporthalle. Das Team hofft auf rege Unterstützung auch zu der ungewohnten Zeit und will die Scharte aus der Partie gegen den ASV vergessen machen.
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Kamen. Nachdem die VfL-Damen bereits im letzten Jahr gegen die 1. Mannschaft des BVB gespielt haben und dort eine immense Spendensumme verbuchen konnten, wollte man dies wiederholen.
Die Idee entstand, wie viele andere Ideen auch, bei einem „Kaltgetränk" nach dem Training. Die Initiatorin der Idee, Saskia Rehbein (Spielerin der Damenmannschaft des VfL Kamen), dachte dabei an ein, für ihre Mannschaft, besonderes Spiel: Das Testspiel am 17.08.2022 gegen die Reserve der BVB-Frauen, die sich vor der aktuell laufenden Saison neu gegründet haben.
Um den Grundstein zu legen, wurden die Seniorenmannschaften des VfL mit ins Boot geholt. Die 1., 2., 3., Alt-Herren und Damenmannschaft beteiligten sich bereits im Vorfeld mit jeweils 50,00 €. Das restliche Geld kam durch Spenden von Fans und Anhängern beider Teams während des Spiels zusammen.
Bei der Umsetzung am Tag selbst erhielt Saskia Rehbein, die während des Spiels leider im Urlaub weilte, Unterstützung von Romy Schneider und Alina Grod. 834,55 € standen nach der Zählung zu Buche. „Ich war schon ein wenig perplex, als Romy Schneider mir eine WhatsApp-Nachricht mit dem erzielten Betrag zukommen ließ“, resümierte Saskia Rehbein, die sich zu der Zeit in Griechenland aufhielt und ergänzte: „Mit solch einem Betrag hätte ich nicht gerechnet.“
Aus dem Urlaub zurück erhielt Rehbein die nächste tolle Nachricht, die sie und alle weiteren Beteiligten staunen ließ. Ireen Conradi wollte es sich nicht nehmen lassen, sich ebenfalls an der Aktion zu beteiligen. Sie verdoppelte im Namen der Firma CSP den gesammelten Betrag, sodass hinterher insgesamt 1.670,00€ erzielt worden sind.
Am Freitag den 30.09. war es dann so weit. Saskia Rehbein, Romy Schneider und Ireen Conradi überreichten das gesammelte Spendengeld an Frau Buschfeld, die Geschäftsführerin des Frauenforums im Kreis Unna.
„Da können wir mächtig stolz auf unsere Damen sein. Das ist Verein, das ist miteinander-füreinander“, zeigte sich auch der 1. Vorsitzende Andreas Conradi erfreut über diesen Erfolg.






