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Qualifikation und Landesmeisterschaft beim 1. Pétanque Club ´99 Kamen e.V.
Das Boulodrome als Bühne für Spitzen-Boule in NRW
Kamen. Kamen ist aus dem deutschen Boulesport nicht mehr wegzudenken. Mit seinen 3 Vereinen und der riesigen Bouleanlage bereits eine Hausnummer. Am vergangenen Wochenende richtete der 1. Pétanque Club ´99 Kamen auf seiner Bouleanlage dem „Boulodrome“ an der Ludwig-Schröder-Straße für den Bouleverband BPV die Qualifikation und die Landesmeisterschaft in der Triplette aus.
Alle 213 Teams aus ganz NRW versuchten sich für die 22 Startplätze der deutschen Meisterschaft in der Triplette zu qualifizieren. Am Samstag war der 1. Pétanque Club ´99 Kamen e.V. einer von 4 Ausrichtern zur Landesmeisterschaft. Mit seiner großen und reizvollen Bouleanlage, ist der Verein beim Verband als ein Ausrichter solcher Turniere sehr gefragt.
54 Team´s mit 162 Teilnehmern und Teilnehmerinnen verzückten, am vergangenen Wochenende bei herrlichem Wetter die Zuschauer, immer mit Blick auf die mögliche Qualifikation zur Landesmeisterschaft und gar die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Die fleißigen Vereinsmitglieder boten den Spielern und Zuschauern ein hervorragendes Catering mit Köstlichkeiten vom Grill, dazu Pommes oder einen leckeren selbstgemachten Salat. Ab dem Nachmittag bot das Cateringteam zahlreiche Kuchen für jeden Geschmack an. Das sorgte unter allen Beteiligten für Freude und gab den nötigen Kraftschub. Zur Begeisterung aller bot jede einzelne Spielrunde der beiden Tage eine perfekte Mischung aus Spannung und Ausgeglichenheit.
Am Samstag nach sechs gespielten Runden standen die Siegerteams fest. Am Sonntag fanden sich alle 64 qualifizierten Mannschaften aus den 4 Vorrunden zusammen und spielten in weiteren 6 kraftraubenden Spielrunden die letztendlich 22 glücklichen Teams aus, welche nun die Reise zur deutschen Meisterschaft antreten, um dort auf die besten der anderen Bundesländer zu treffen.
Für die besondere Qualität im Kreis Unna sprach, dass es einige Teilnehmer aus dem Kreis geschafft haben, sich für den Sonntag oder gar die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Auch ein Team des Pétanque Club´s konnte sich für die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Dirk Bodewein mit Maria Bielendorfer und Kevin Vollmer. Ein Dank geht an die fleißigen Helfer, die dieses sportliche Ereignis vollkommen machten. Allen Qualifizierten werden auf diesem Weg die Daumen gedrückt.
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Luftsportfreunde 2000 Kamen/Dortmund bei der Modellflug-WM in Rumänien. Foto: Verein
Kamen. Bei der Weltmeisterschaft im Freiflug in den Klassen F1A, F1B, F1C und F1Q in Salonta, Rumänien, traten auch Mitglieder der Luftsportfreunde 2000 Kamen/Dortmund e.V. an. Trotz Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke und wechselhafter Thermik konnten die deutschen Teilnehmer beachtliche Ergebnisse erzielen.
Für den Verein gingen Jörg Schellhase (F1A), Karl Desingen (F1B) und Hubert Pietzko (F1B) an den Start, unterstützt von den Helfern Bernd Hönig und Burkhard Müller.
Den Auftakt machte am Montag die Klasse F1C (Segler mit Verbrennungsmotor), bei der die Tragflächen während des senkrechten Steigflugs gefaltet werden, um den Luftwiderstand zu verringern. Zwei deutsche Starter erreichten in allen sieben Runden die Maximalzeit und qualifizierten sich für das Fly-off. Bester Deutscher wurde Eik Niemierski auf Platz 8.
Am Dienstag folgte die neue WM-Klasse F1Q (Segler mit Elektromotor). Bei stürmischem Wind und schwieriger Thermik verpassten die deutschen Teilnehmer knapp das Fly-off. Bester Deutscher wurde Paul Seren als 13.
Die Klasse F1B (Segler mit Gummimotor) wurde am Mittwoch ausgetragen. Trotz guter Steigflüge erreichte kein deutsches Modell die geforderte Maximalzeit. Beste Deutsche wurde Maria Tanner auf Rang 31.
Am Donnerstag stand die Klasse F1A (Segler mit Hochstart) auf dem Programm. Hier schleppen die Piloten ihre Modelle an einer 50 Meter langen Leine in die Höhe. Auch in dieser Disziplin waren die thermischen Bedingungen anspruchsvoll. Bester Deutscher wurde Erik Niemierski als 18.
Mit der Abschlusszeremonie und dem gemeinsamen Bankett am Sonntag endete die Veranstaltung. Am Montag traten die Luftsportfreunde die 1.500 Kilometer lange Rückreise an.
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Kamener Indiaca-Spieler feiern bei der WM in Tartu große Erfolge mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen.
Kamener Indiaca-Spieler feiern bei der WM in Tartu große Erfolge mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen.Kamen. Bei der Indiaca-Weltmeisterschaft in Tartu (Estland) erzielten die deutschen Spieler mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen das beste Ergebnis in der 25-jährigen Geschichte der International Indiaca Association (IIA). Auch Aktive und Trainer des CVJM Kamen waren erfolgreich mit dabei.
Gold- und Silbermedaillen für Kamener Spieler
Gold gewannen Maik Biernath und Christoph Vannahme mit der Mixed 40+, René Abele, Christian Kunze, Benny Mies und Danny Thiele bei den Herren 40+ sowie Mark Potthoff, Tom Zimmermann und Bundestrainer Daniel Marquardt mit der Mixed 19+. Eine Silbermedaille errangen die Damen 19+ mit Johanna Bejer, Nele Effern, Sina Kiszka, Stefanie Martin und Trainer René Abele. Das vierte Gold ging an die deutschen Herren 19+ – erstmals ohne Kamener Nationalspieler. Außerdem gab es Silber bei den Damen 40+.
Dominanz von Anfang an
Schon in der Vorrunde, die am Mittwoch und Donnerstag stattfand, zeigte sich die Überlegenheit der deutschen Spieler. Alle sechs Mannschaften zogen problemlos ins Halbfinale ein, das am Freitag ausgetragen wurde. Ohne Satzverlust erreichten alle Spieler die Finalspiele am Samstag.
Die Mixed 40+ eröffneten den Finaltag mit einem ungefährdeten 25:21, 25:21-Sieg gegen Estland. Die Damen 40+ unterlagen im Anschluss Estland glatt in zwei Sätzen. Besser machten es die Herren 40+, die Luxemburg mit 25:18 und 25:12 besiegten – Luxemburg hatte nahezu die komplette Weltmeistermannschaft von 2008 in der offenen Klasse aufgeboten.
Spannende Finalspiele
In der offenen Klasse traf die deutsche Mixed-Nationalmannschaft auf Estland und siegte klar mit 25:21, 25:19. Das Damenfinale war dramatisch: Nach einem deutlichen ersten Satzgewinn (25:13) gegen Estland verloren die deutschen Damen Satz zwei (20:25) und drei (23:25) denkbar knapp. Für die Kamener Spielerinnen war es die dritte knappe Finalniederlage in Folge nach der WM 2022 und dem Worldcup 2023 – die Enttäuschung war groß.
Das Herrenfinale besiegelte mit einem 25:20, 25:15-Sieg über Luxemburg die vierte Goldmedaille für Deutschland an diesem Tag.
WM mit emotionalem Rahmenprogramm
Zum 25-jährigen Jubiläum der IIA feierten die Teilnehmer eine große Party am Montagabend im historischen Püssirohukelder (Pulverkeller) in Tartu. Die feierliche Eröffnungszeremonie am Dienstag vor dem Science Center wurde von einer estnischen Tanzgruppe begleitet. Alle Spiele wurden live mit deutschem Kommentar übertragen und erfreuten sich hoher Zuschauerzahlen. Die Finalspiele fanden in der modernisierten Universitätssporthalle auf einem speziell angepassten Boden mit IIA-Logo statt. Die Siegerehrungen boten eine lockere Atmosphäre und förderten die internationalen Freundschaften zwischen Aktiven, Funktionären und Fans.
Emotionaler Höhepunkt für CVJM Kamen
Für die drei Kamener Spieler Maik Biernath, Christian Kunze und Danny Thiele schloss sich ein besonderer Kreis: Vor 25 Jahren wurden sie bei der ersten WM ebenfalls in Tartu Weltmeister mit den Herren. Damals war auch ihr Teamkamerad Wolfram Faß dabei, der vor vier Jahren überraschend und viel zu früh im Alter von 44 Jahren verstarb. Zu seinem Gedenken nahmen sie sein damaliges Trikot mit nach Tartu und präsentierten es auf dem Siegerpodest – ein emotionaler Moment, der die WM-Woche besonders prägte.
Archiv: Deutsches Indiaca-Team mit großem Erfolg: Kamener Spieler sichern 4x Gold und 2x Silber bei der WM
Indiaca-WM: Alle Kamener Aktiven im Finale
Indiaca-Weltmeisterschaft in Estland: Kamener Spieler kämpfen um Medaillen
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Das deutsche Indiaca-Team aus Kamen feiert bei der WM in Estland: 4x Gold (Mixed 40+, Herren 40+, Mixed 19+, Herren 19+) und 2x Silber (Damen 40+, Damen 19+) – ein großartiger Erfolg!
Kamen / Tartu/Estland. Bei der Indiaca-Weltmeisterschaft in Tartu hat das deutsche Team ein herausragendes Ergebnis erzielt: Mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen kehren die Aktiven zurück – darunter zahlreiche Spielerinnen und Spieler aus Kamen.
Insgesamt holte Deutschland in den sechs Spielklassen fünf Medaillen, davon allein vier Mal Gold: in den Kategorien Mixed 40+, Herren 40+, Mixed 19+ und Herren 19+. Silber sicherten sich die Damen 40+ sowie die Damen 19+.
Die deutsche Ü40-Herrenmannschaft hatte sich am Freitagmorgen als erste für das Finale qualifiziert. Auch die übrigen Teams kämpften in den Halbfinals hart um den Einzug ins Endspiel. Die Kamener Indiaca-Spieler trugen entscheidend dazu bei, dass Deutschland in allen sechs Spielklassen vertreten war – ein Beleg für die starke Entwicklung dieses Sports in der Region.
Indiaca, eine mit Volleyball verwandte Sportart, gewinnt vor allem bei jüngeren Generationen in Kamen immer mehr Anhänger. Der CVJM Kamen fördert die Sportart nicht nur durch aktive Teilnahme an internationalen Wettbewerben, sondern auch durch intensive Jugendarbeit und die Organisation von Trainingsangeboten im Verein.
Mit dem sensationellen Abschneiden bei der WM wird die Begeisterung für Indiaca in Kamen weiter wachsen. Die Spielerinnen und Spieler können stolz auf ihre Leistungen sein – die Medaillensammlung ist ein herausragendes Ergebnis für den Sportstandort Kamen und Deutschland.
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Der Neustart des Sparkassen-Triathlons ist geglückt. 2021 fand noch im alten Freibad die bisher letzte Auflage der Veranstaltung statt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Viele Bilder vom 37. Kamener Sparkassen-Triathlon gibt es in unserer Galerie.
Kamen. Neben dem Volkslauf am 1. Mai ist der Triathlon eine der größten Veranstaltungen des TVG Kaiserau. Doch während der mehrjährigen Bauzeit des Sesekebades war lediglich ein Duathlon ohne Schwimmen möglich. Umso größer war nun die Freude beim ausrichtenden Verein und über 500 Aktiven über das erfolgreiche Comeback.






