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Auf dem noch leeren Kunstrasen des SuS Kaiserau wird ab Montag wieder trainiert. Foto: SuS Kaiserau/Archivvon Alex Grün
Kamen. Der SuS Kaiserau steigt ab Montag als erster Fußballverein nach der Coronasperre wieder ins Training ein. Die anderen folgen mit einer Woche Abstand. Einfach ist es nicht, die Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten, aber Kaiserau hat Vorarbeit geleistet.
Die Kamener Fußball Vereine wollen bald wieder zurück auf den Platz und trainieren. Jedoch soll dieses nicht überstürzt erfolgen und in enger Absprache mit der Stadtverwaltung und den jeweiligen Trainern. Der im gemeinsamen Gespräch der fünf Kamener Klubs erörterte Fahrplan sieht vor, dass nun die Vereine mit ihren Vorständen und Trainern abklären, wer trainieren möchte, oder wem das Risiko weiterhin zu hoch ist. Parallel arbeiten die Vorstände Hygienepläne für den Vereinsbetrieb auf dem Gelände aus. Der SuS Kaiserau macht dabei den Anfang, so dass die Schwarz-Gelben aus Methler voraussichtlich ab Montag, 8. Juni, mit einigen Einheiten starten werden, vor allem im Bereich der höherklassigen Jugendteams aus Bezirks- und Landesliga. Hier spüre der SuS Kaiserau bereits den Druck durch die umliegenden Vereine aus Hamm, Dortmund und auch Waltrop, die talentierte Kicker zu Probetrainings einladen, so der Vorstand. Die anderen Klubs haben sich als Zieldatum den 15. Juni gesetzt, vorausgesetzt es finden sich genügend ehrenamtliche Helfer, die das Geschehen auf und um den Sportplatz organisieren und beaufsichtigen, denn: Auch wenn Training mit Körperkontakt in Gruppen von bis zu zehn Personen seit dem 30. Mai wieder erlaubt ist, müssen sehr viele Vorschriften aus der Corona-Schutzverordnung eingehalten werden. Stemmen müssen das Ehrenamtlichen. Sollte die Organisation zügig voranschreiten, würden die Vereine in Heeren und Kamen-Mitte ihr Training auch schon früher aufnehmen. Dass sehr viel Arbeit und noch mehr Verantwortung auf die Klubs zukommt, sei allen Vereinen bewusst, heißt es von Seiten der Klubs. Doch man wolle zumindest bis zum Beginn der Sommerferien allen Teams noch zweimal die Möglichkeit geben, zu trainieren. Hier sieht man sich als Verein auch in einer sozialen Verantwortung gerade den Kindern und Jugendlichen gegenüber, denen nun seit Mitte März ihr Lieblingssport fehlt. Ein nächstes Treffen wurde für Donnerstag, 11. Juli, vereinbart. Dann sollen Erfahrungen ausgetauscht und auch diskutiert werden, in welchem Umfang möglicherweise weiter trainiert werden kann beziehungsweise soll. Auf eventuell veröffentlichte Saison-Starttermine für Jugend und Senioren könne dann seitens des Verbandes reagiert werden. Vereinbart wurde schließlich auch, sich in diesen schwierigen Zeiten gerade im Jugendbereich keine Konkurrenz zu machen, und Spieler und Spielerinnen nicht aktiv abzuwerben. Natürlich könne man es nicht verhindern, dass sich die Sportler verändern und möglicherweise auch über Kreisniveau hinaus kicken wollen. Hier wolle man auch an die Verantwortung der Eltern appellieren, die mit ihren Kindern möglicherweise in andere Städte ausweichen, weil dort der Trainingsbetrieb früher aufgenommen wird, oder mehr Einheiten angeboten werden, als derzeit in Kamen.
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Kamen. Insgesamt drei Aufstiege konnte der Tischtennisverein DJK Germania Kamen in der abgelaufenen Saison verzeichnen. Im Erwachsenenbereich stieg sowohl die 2. Herrenmannschaft in die Kreisliga als auch die 3. Herrenmannschaft in die 2. Kreisklasse auf. Eine Stufe höher schaffte es die Jungen 18-Mannschaft, welche sogar in die Bezirksklasse aufsteigt. Ein wichtiger Klassenerhalt durch die 1. Herrenmannschaft in der Bezirksklasse sowie TOP 3 Platzierungen der Jungen 15- und Jungen 13-Mannschaft runden die abermals starke Saison der Germanen ab.
Der 1. Vorsitzende Jens Schramm stellt zum Saisonabschluss fest: „Mit so einem Endergebnis in allen Mannschaften sind wir mehr als zufrieden. Natürlich hätten wir die Saison gern zuende gespielt, jedoch akzeptieren wir natürlich die Entscheidung des DTTB und des WTTV die Saison aufgrund der aktuellen Corona-Situation abzubrechen. Auch wir halten diese Entscheidung für richtig, da für uns alle die Gesundheit im Vordergrund stehen sollte.“
Nun beginnt erst einmal die saisonfreie Zeit. Jedoch befindet sich der Verein nach der CoronaAuszeit wieder im eingeschränkten Trainingsbetrieb, so dass bereits die Vorbereitungen auf die hoffentlich Anfang September startende Tischtennis-Saison 2020/2021 läuft.
Weitere Informationen unter www.germania-kamen.de
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Kamen. Die Sportschützen Heeren-Werve beginnen am Mittwoch, den 03. Juni 2020 wieder mit dem Training. Das Sportamt der Stadt Kamen hat dem Hygiene- und Abstandhalten Konzept nach Überprüfung zugestimmt. Ab 18 Uhr treffen sich die Luftgewehrschützen unter verschärften Coronabedingungen auf der Schießsportanlage. Es stehen stündlich nur noch 6 Luftgewehrstände wegen der Abstandsregelung zur Verfügung. Oberstes Gebot sind Maskenpflicht, Hygienevorschriften und einen Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten. Alle Schützen/innen müssen sich vorher für eine bestimmte Uhrzeit anmelden. Dann müssen sie bestätigen, dass sie Corona 19 frei sind und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einem Corona erkrankten hatten. Vor und nach dem Schießen sind die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Es ist schon ganz schön aufwendig, so der Geschäftsführer Günter Kunert, um den Schießbetrieb bis zu den Ferien wieder in Gang zu bringen. Aber so ist halt die Zeit und wir müssen damit leben. Die Schüler und Jugendlichen beginnen erst am Dienstag, den 09. Juni 2020 ab 17 Uhr unter denselben Bedingungen mit dem Training. Zur Zeit werden auch keine Getränke auf dem Schießstand ausgegeben Auch das Rauchen ist auf dem gesamten Gelände nicht erlaubt. Das Blasrohrschießen ist wegen der Hygiene leider bis auf weiteres eingestellt. Der Geschäftsführer freut sich aber trotz der scharfen Bedingungen, die Vereinsmitglieder und Sportschützen/innen mit gebührendem Abstand langer Zeit wieder begrüßen zu dürfen.
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Kamen. Ende März wurde der Saisonstart des Mannschaftsspielbetriebs, aufgrund der Corona-Pandemie, durch den Deutschen Tennis Bund auf frühestens den 08.06.2020 verschoben.
Im Westfälischen Tennis-Verband wurde Anfang Mai mehrheitlich dafür gestimmt, eine ‚Übergangssaison‘ durchzuführen. Bis zum 20.05.2020 hatten Vereine und Teams Zeit zu entscheiden, ob sie am modifizierten Wettspielbetrieb teilnehmen möchten.
Dem Verband liegen nun die Zahlen der Rückmeldungen vor. Demnach haben sich 58 % (2.645) der insgesamt 4.560 gemeldeten Erwachsenen-Teams entschieden, am Spielbetrieb teilnehmen zu wollen. „Dieses Ergebnis spiegelt auch wider, dass in den Clubs die Entscheidung für oder gegen die Durchführung der Saison keine einfache war“, so Corina Scholten, verantwortlich für den Wettkampfsport der Erwachsenen im WTV, aus der Geschäftsstelle.
Die Ergebnisse aus den einzelnen vier Bezirken des WTV (Münsterland, Ruhr-Lippe, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen) sind mitunter sehr unterschiedlich. Während im Münsterland nur 46,1 % der Mannschaften aufschlagen wollen, liegt die Quote in Ruhr-Lippe mit 68,3 % wesentlich höher. Südwestfalen liegt mit 58,1 % genau im Schnitt und in Ostwestfalen-Lippe wollen 61,5 % der Teams zum Schläger greifen. Vor allem in den höheren Altersklassen gab es erwartungsgemäß und durchweg viele Abmeldungen.
In den Westfalenligen und Verbandsligen der Damen und Herren - die höchsten Spielklassen im Verbandsgebiet - gehen 41 von 46 Mannschaften an den Start. Bei den Damen zogen lediglich zwei, bei den Herren drei Teams zurück.
„Wir glauben, dass wir mit der Übergangssaison trotzdem eine größtenteils faire und spielbare Lösung für die Teams geschaffen haben. Alle unter einen Hut zu bekommen war schlichtweg nicht möglich. Auch hat der WTV für jedes zurückgezogene Team absolutes Verständnis“, so Lutz Rethfeld, Vizepräsident für Wettkampfsport Erwachsene im WTV. Grundsätzlich wird angestrebt, für jede spielwillige Mannschaft eine Lösung zu finden, entweder durch z.B. Gruppenzusammenlegungen oder Hin- und Rückspiele, so dass ausreichend sportliche Wettkämpfe stattfinden.
Bis zum Ende der Woche nehmen sich der WTV und seine Bezirke, wie angekündigt, nun noch Zeit, um über die genaue Einteilung und mögliche Zusammenlegung von Gruppen zu entscheiden. Deshalb bittet der Verband in einigen Fällen noch um etwas Geduld. Die endgültigen Spielpläne aller Ligen und Altersklassen (außer Junioren) sollten dann spätestens am 03.06.2020 (in vielen Fällen auch schon früher) feststehen und können auf der Homepage des WTV unter www.wtv.de → theLeague abgerufen werden
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Kamen. Obwohl ab dem 02.06. die Schwimmhalle in Kamen-Methler theoretisch wieder zur Verfügung steht, hat der Schwimmverein Westick-Kaiserau entschieden, vor den Sommerferien den Trainingsbetrieb nicht wieder aufzunehmen. Selbstverständlich finden auch die Vereinsmeisterschaften in diesem Zeitraum nicht statt. Auch der für August geplante Wettkampf entfällt.
Die gegenwärtigen Auflagen in Bezug auf die Corona-Pandemie sind sehr hoch, und der organisatorische Aufwand für eine sichere sportliche Betreuung einer großen Anzahl von Kindern, Jugendlichen und Senioren auf begrenztem Raum ist momentan nicht zu bewältigen.
Für die Zeit nach den Sommerferien wird der Vorstand eine erneute Entscheidung treffen.
Aktuelle Informationen gibt es auch unter www.sv-westick-kaiserau.eu





