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Das Foto zeigt die Sportler des Jahres zusammen mit Bürgermeisterin Elke Kappen, sowie Sparkassendirektor Bernd Wenge und GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl sowie den Moderatoren Bettina Dresselhaus und Michael Gersmeier. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer | Fotostrecke >>>
Kamen. Die Stadt Kamen wirbt gern damit, eine „Stadt des Sports“ zu sein. Bei der Sportlerehrung am Samstagabend gab es auf der Bühne in der Stadthalle die Möglichkeit, die aktiven Leistungsträger ebenso zu ehren, wie die ehrenamtlichen Stützen. Dazu fehlten nicht die Auszeichnungen für die Sportler des vergangenen Jahres: Sportschützin Michelle Hundertmark (Schützenverein Methler), Stabhochspringer Lars Koller vom VfL Kamen und die männliche Basketballmannschaft des TVG Kaiserau.
Die Vorführung von „Maxim Rola-Rola Act“ begeisterte die Besucher.Warum Kamen durchaus als Sport-Stadt firmieren darf, machte zum Auftakt Bürgermeisterin Elke Kappen deutlich: „11.198 Mitglieder sind in der Stadt in 53 Sportarten organisiert. Damit sind insgesamt 25,64 Prozent der Kamener in einem Sportverein tätig.“ Kappen lobte zudem die Vielseitigkeit, die der heimische Vereinssport biete: „Von Fußball über Sportschießen bis hin zum Ultimate Frisbee ist alles vertreten.“
Über 400 Gäste waren zum „Fest des Kamener Sports“ gekommen, um sich feiern zu lassen und um andere zu feiern. Viele der 240 Ehrengäste hatten sich wegen ihrer Erfolge oder den Einsatz für den Sport gleich in mehreren Kategorien qualifiziert und wurden dementsprechend mehrfach ausgezeichnet. Für Martin Kusber, den Vorsitzenden des Kamener Sportverbandes ein gewohnter Ehrungsmarathon, für die Bürgermeisterin eine neue Erfahrung.
Mehrere Ehrungen erhielt zum Beispiel das Ehepaar Werner und Christa Herrmann, die sich seit Jahrzehnten in vielseitiger Art und Weise - vor allen Dingen aber als treue Sportabzeichenabnehmer - beim TVG Kaiserau für den Breitensport stark machen.
Die als Sportlerin des Jahres gewählte Sportschützin Michelle Hundertmark konnte ihre Auszeichnung nicht persönlich entgegen nehmen, denn am Wochenende war sie bei einem Wettbewerb in Frankfurt im Einsatz. Der stolze Vater Jörg Hundertmark nahm die Auszeichnung folglich für die 15-jährige Schülerin entgegen, die sich bei der Wahl gegen Lilian Jacoby (VfL Kamen) und Paula Rumpf (TC Mehler) durchgesetzt hatte.
„Das ist überwältigend, denn damit habe ich nicht gerechnet“, so Leichtathlet Lars Koller über seine Auszeichnung zum Sportler des Jahres. 2018 erreichte er den dritten Platz im Stabhochsprung bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften. Die Jury sah ihn vor den ebenfalls nominierten Horst Bunge (TC Methler) und Thomas Stoltefuß (VfL Kamen).
18 Siege und nur vier Niederlagen gehen auf das Konto der Basketball-Herren, die „Kaiserau Baskets“ vom TVG Kaiserau, die damit den Aufstieg in die Oberliga schafften. Als zusätzliche Belohnung gab es jetzt den Titel als „Mannschaft des Jahres“ für das Team von Markus Jochimsen, zu dem Christian Block, Mats Bromisch, Janne Brömisch, Felix Engelskind, Quentin Führing, Jonas Kassan, Sebastian Kauch, Max Kück, Alexander Lass, Louis Rother, Tobias Schürmann, Justin und Dennis Simeunovic sowie Fabian Stöwe und Erik Vogel gehören.
Die Gala rundeten zwei stimmungsvolle Auftritte der Majoretten-Tanztruppe „Silver Lights“ aus Holzwickede und eine Vorführung „Maxim Rola-Rola Act“ alias Maxim Kriger ab. Letzterer begeisterte die Gäste, indem er auf einem Brett balancierte, das auf einer wackeligen Rolle lag, und dort immer höhere Gebilde aus aufeinander getürmten Rollen und Brettern unter sich aufbaute. Fotostrecke >>>
Über 400 Gäste feierten das „Fest des Kamener Sports“ in der Stadthalle.
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Bürgermeisterin Elke Kappen gab zusammen mit Daniel Heidler, Joachim Eckardt sowie Peter Westermann die neue Laufbahn frei. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Ein gutes Jahr lang mussten die rund 250 Leichtathleten des VfL Kamen für ihre Trainingseinheiten auf das Sportgelände am der Gutenbergstraße ausweichen. Seit Samstag können die Athleten ihre Runden wieder in ihrer Heimatstätte drehen. Passend zum Saisonstart ist die sanierte Laufbahn im Jahnstadion eingeweiht worden.
Nach mehr als einem Jahr Pause heißt im Jahnstadion also jetzt wieder: Auf die Plätze - fertig - los. Bürgermeisterin Elke Kappen gab zusammen mit Daniel Heidler und Joachim Eckardt vom des Sportausschusses der Stadt das erste Rennen und damit die neue Laufbahn frei. „Der VfL ist seit Jahrzehnten eine gute Adresse für Leichtathletik. Daher ist die Investition in die Laufbahn und das Stadion auch etwas, was der Verein sich durch seine gute Arbeit verdient hat“, so Kappen bei der Eröffnung.
VfL-Vorsitzender Peter Westermann war ebenfalls begeistert: „Wir freuen uns, dass wir wieder zuhause trainieren und unsere traditionellen Veranstaltungen durchführen können.“ Dies war im vergangenen Jahr nicht möglich gewesen. Um so begeisterter nahm Westermann zur Kenntnis, dass trotz der Unterbrechung aufgrund der Renovierung rund 300 Aktive bei den unterschiedlichen Disziplinen an den Start gingen. „Wenn man bedenkt, dass zeitgleich noch andere Leichtathletik-Wettbewerbe stattfinden, ist das sehr erfreulich.“
Die Laufbahn wurde bis in die unteren Tragschichten erneuert und erstrahlt jetzt rot mit hellebeige abgesetzten Wechselräumen. Da der Untergrund sich anders als vorher gedacht dargestellt hat, waren zusätzliche Arbeiten nötig und der VfL musste länger als geplant auf die Fertigstellung warten. „Wenn wir in die Anlagen investieren, möchten wir auch, dass das Ergebnis dauerhaft ist. Das sieht der Sportausschuss ebenso“, so die Bürgermeisterin.
Nach der Sanierung der Laufbahn soll in der Zukunft unter anderem der alte Kabinentrakt modernisiert werden. Maßnahmen können aber nur sukzessive geschehen. „Es wird weitergehen, denn die Sportvereine brauchen gute Anlagen. Aber die Stadt befindet sich in der Haushaltssicherung und auf eine Kommune kommen auch Aufgaben aus Bereichen Schule, Kita-Plätze und Straßen zu, sodass wir in der Regel nicht in der Geschwindigkeit unterwegs sind, wie sich die Sportvereine das wünschen“, so Kappen.
Sie gab zu bedenken, dass auch die Mitgliederzahlen in den Vereinen eine Rolle spielen. „Es ist nicht immer nur eine Frage, dass sich Menschen so etwas wünschen, sondern auch die Vereine entsprechend unterstützen, dann gibt es von unserer Seite eine entsprechende Berechtigung, eine Investition zu leisten“, stellte Kappen klar.
Die Ergebnisse der Saisoneröffnung sind hier zu finden:
www.kamen-la.de/uploads/media/Ergebnisliste_Saisoneroeffnung_11_Mai_2019_01.pdf
Die ersten Wettkämpfe auf der sanierten Bahn lockten viele Aktive und Zuschauer.
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„Alle hinter dem Ball her“ - unter diesem Motto boten die Spiele beim zweiten Kindergarten Cup des SuS Kaiserau den Zuschauern gute Unterhaltung. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Hochkonzentriert und gut gelaunt gingen die kleinen Akteure zur Sache. von Christoph Volkmer
Kamen-Methler. Der zweite Kindergarten Cup des Sus Kaiserau hat am Samstag unmittelbar an die erfolgreiche Premiere aus dem vergangenen Jahr angeknüpft. 77 Kinder aus allen vier Kitas in Methler nahmen daran teil.
Insgesamt sieben Mannschaften begaben sich auf dem Kunstrasenplatz an der Jahnstraße auf Torejagd. An dem Cup beteiligen sich die AWO-Kita Gänseblümchen, das evangelische Kinder- und Familienzentrum und der katholische Kindergarten St. Marien. Nachdem 2018 eine eigene Veranstaltung eine Teilnahme noch verhinderte, war jetzt auch die Kita Brausepulver mit zwei Teams dabei. Die ungerade Teamanzahl resultierte aus der Tatsache, dass das Kinder- und Familienzentrum nur eine Mini-Mannschaft und keine Maxi-Auswahl stellen konnte.
Am Ende sammelten die beiden Teams der Kita Gänseblümchen die meisten Punkte und damit den jeweiligen Gruppensieg. „Gewonnen haben aber sicherlich alle Teilnehmer, denn jedes Kind darf sein Trikot behalten“, so Stephan Limb, Mitorganisator und zweiter Jugendleiter des SuS Kaiserau. Beim großen Finale mit der von den vielen Eltern umjubelten Siegerehrung bekamen alle kleinen Teilnehmer zudem eine Medaille als Erinnerung.
Für den SuS Kaiserau zahlt sich die Nachwuchsarbeit langsam aber sicher aus. „Nach dem Turnier im vergangenen Jahr sind acht neue Kinder zu uns in die G-Jugend gekommen, die noch immer voller Begeisterung bei der Sache sind“, sagt Stephan Limb, der sich natürlich auch vom jetzigen Turnier eine ähnliche Resonanz wünscht.
Zuletzt hatte der Verein zudem erstmals ein Fußballcamp für den Nachwuchs ausgerichtet.
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Kamen. Auf der Laufbahn gibt Frau Bürgermeisterin Elke Kappen am Samstag (11.05.2019) um 14.00 Uhr den ersten Startschuss in die Freiluftsaison. Dabei sein werden auch Vertreter des Sportausschusses der Stadt Kamen. Die Leichtathleten es VfL Kamen freuen sich, dass trotz der Unterbrechung aufgrund der Stadionrenovierung fast 200 Voranmeldungen vorliegen. Neben den Vereinen aus den Nachbarstädten Unna und Bergkamen kommen auch Athleten von der LG Ems Warendorf und dem TuS Voßwinkel. Vom VfL Kamen wird Lilian Jacoby über 100m und 200m an den Start gehen mit dem Ziel, die Qualifikation für die westfälischen Jugendmeisterschaften frühzeitig zu erzielen. Auch die jüngsten Sportler des VfL freuen sich, wieder im heimischen Stadion an den Start gehen zu können.
Zuschauer sind bei freiem Eintritt herzlich willkommen. Trotz überdachter Tribüne erscheint ein Regenschirm durchaus sinnvoll. Vielleicht haben die Leichtathleten aber auch Glück und die Sonne will die Stadioneinweihung auch sehen.
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Foto: CVJM KamenKamen. Bereits am Freitag reisten 3 Mannschaften des CVJM Kamen ins knapp 500 km entfernte Malterdingen (bei Freiburg), um dort den Titel des Deutschen Meisters 2019 auszuspielen. Da diese Meisterschaften für den ersten und zweiten Platz die Qualifikation für den Worldcup in Estland bedeuteten, wurde diesem Wochenende schon länger entgegengefiebert.
Am Samstag (04.05.2019) begannen die Spiele für die Damen und Herren. Da aus gesundheitlichen Gründen die Damenmannschaft des TVK Wattenscheid zurückziehen musste, waren in der Damenkonkurrenz nur sieben Mannschaften startberechtigt. Deshalb entschied die Turnierleitung, dass im Modus "jeder gegen jeden" ohne KO-Runde gespielt werden sollte. Im ersten Spiel ging es gegen die "ewigen Konkurrenten" aus der Liga, die Mannschaft des GW Hausdülmen. Dank eines guten ersten Satzes gingen die Damen in Führung, konnten den besser ins Spiel kommenden Gegnern im zweiten Satz jedoch nicht viel entgegensetzen. So trennten sich die beiden Teams 1:1. Im zweiten Spiel spielte Kamen dann gegen die Damen aus Karlsruhe, den TSV Grünwinkel. In einem sehr knappen und leider von eigenen Fehlern geprägten Spiel hieß es am Ende 0:2. Damit war für die Damen der Traum von Estland schon fast geplatzt. Mit dem Ziel, in den nächsten Spielen so viele Punkte wie möglich zu holen, um möglicherweise im direkten Vergleich das bessere Ballverhältnis zu haben, ging es mit neuer Motivation in die nächsten Spiele. Gegen die SG Erfttal, den CVJM Bindlach und den TSV Enzweihingen konnte das Team sich jeweils 2:0 durchsetzen und das Ziel, viele Punkte zu machen, erfüllen. Im letzten Spiel ging es dann gegen die Heimmannschaft aus Malterdingen, welche mit lautstarker Unterstützung vom Spielfeldrand noch um den dritten Platz kämpfen wollten. Um noch eine Chance auf den zweiten Platz zu haben, mussten die Damen des CVJM Kamen jedoch beide Sätze gewinnen. In einem schönen Spiel mit vielen spannenden Ballwechseln konnte die Kamener Mannschaft sich letztendlich deutlich mit 2:0 durchsetzen und sich dank eines sehr guten Punkteverhältnisses den zweiten Platz hinter Hausdülmen und vor Grünwinkel sichern.
Bei den Herren wurde zunächst in zwei Gruppen gespielt und auch die Herren starteten verhalten in das erste Gruppenspiel mit einem 1:1 gegen den TSV Grünwinkel. Im weiteren Verlauf wurde das eigene Spiel sicherer, und die Spiele gegen die SG Erfttal und den CVJM Rußheim konnten deutlich mit 2:0 gewonnen werden. Das letzte Spiel der Gruppenphase war dann gegen den amtierenden deutschen Meister 2018 aus Bindlach. In einem packenden und extrem schnellen Spielt verlor das Herrenteam in der Verlängerung den 1. Satz. Im zweiten Satz wurden dann konstant die eigenen Punkte gewonnen und die wenigen Fehler der Gegner genutzt, um den zweiten Satz zu gewinnen. Dank der besseren Balldifferenz zogen die Herren als Gruppenerster ins Halbfinale ein.
Dort ging es dann gegen den Gruppenzweiten der anderen Gruppe, den CVJM Pivitsheide. Das Team nutzte die Chance, ins Finale einzuziehen und gewann nie gefährdet 2:0. Im Finale hieß es dann CVJM Kamen gegen TSG Blankenloch. Im ersten Satz schenkten sich beide Mannschaften nichts, und die Kamener mussten bis in die Verlängerung gehen, um den Satz zu gewinnen. Im zweiten Satz leistete Blankenloch dann kaum noch Widerstand und verlor hoch. Somit beendeten die Herren den Samstag mit dem 1. Platz vor der TSG Blankenloch und dem CVJM Bindlach und erhielt, wie auch die Damen mit dem 2. Platz, ein Ticket für den Worldcup in Estland.
Am Sonntag (05.05.2019) ging es dann nochmal in der Mixed-Konkurrenz um den letzten Titel an diesem Wochenende. Bereits im ersten Spiel der Vorrunde traf das Team des CVJM Kamen auf die amtierenden deutschen Meister vom CVJM Bindlach. Beide Teams traten in Bestbesetzung an, was ein hochklassiges und spannendes Spiel versprach. Ohne eigene Fehler auf Seiten des CVJM Kamens konnte das knappe Spiel am Ende gewonnen werden. Danach wurde dann gegen die schwächer eingeschätzten Teams aus Pivitsheide und Malterdingen gespielt. Unkonzentriert und mit fehlender Durchschlagkraft im Angriff wurde in beiden Spielen jeweils ein Satz abgegeben und die Spiele endeten nur 1:1. Im letzten Spiel der Vorrunde wartete noch die ebenfalls starke Mannschaft aus Reichertshausen, welche sich ebenfalls noch eine Chance auf das Halbfinale ausrechnete. Konzentrierter als in den beiden Spielen zuvor konnte Kamen beide Sätze 25:20 gewinnen und sicherte sich den Gruppensieg.
Das Halbfinale ging dann gegen den TVK Wattenscheid, welcher aber im Gegensatz zu den Norddeutschen Meisterschaften auf einen Angreifer verzichten musste. Mit einem deutlichen Sieg gelang es der Mixedmannschaft aus Kamen, ebenfalls ins Finale einzuziehen. Erneut hieß der Gegner CVJM Bindlach. Erneut lieferten sich die Teams ein packendes Spiel und mit 25:23 und 32:30 ging der Deutsche Meistertitel wiederum an Kamen.
Das bedeutet nun, dass der CVJM Kamen als erster deutscher Verein in allen drei Kategorien beim Worldcup in Estland antreten wird. Der 5. Worldcup findet in Tartu vom 27.-31.07 statt.
Gespielt haben:
Damen: Sandra Denninghoff, Johanne Gessner, Frederike Haeske, Sina Kiszka, Stefanie Martin und Katharina Schmidt
Herren: Christian Ewald, Daniel Marquardt, Benjamin Mies, Mark Potthoff, Nils Quellenberg, Patrick Urbschat, Matthias Vollmer und Alexander Weber
Mixed: Frederike Haeske, Sina Kiszka, Stefanie Martin, Christian Ewald, Benjamin Mies, Mark Potthoff, Patrick Urbschat und Matthias Vollmer







