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Kamen. Am 15.09.2019 fanden die Südwestfälischen Meisterschaften in Hamm-Herringen statt. Das kleine Traditionsbad, die Lagune, bot den vier Masters eine gut vorbereitete Wettkampfstätte.
Bei ihren sechzehn Starts brachten die vier zehn Medaillen mit nach Hause. Aber es wurden auch persönliche Bestzeiten geschafft. Janine Grimm (AK 20) hat erstmalig an den Südwestfälischen Meisterschaften teilgenommen und dabei ihre konstant gute Leistung beibehalten. Sie beendete ihre Läufe, 50m Brust (5.), 100m Lagen (6.), 50m Freistil (5.) und 50m Rücken (4.) mit ihren Bestzeiten.
Ihr Teamkollege, Jan Günther (AK 20), schwamm die 50m Freistil hielt seine Zeiten ebenfalls und absolvierte dabei die 50m Freistil (5.), die 100m Freistil und holte hier Bronze. Seine Zeiten für 50m Schmetterling sicherten Jan die Silbermedaille.
Bei den Stefanie Jendrusch gelang stets der Sprung auf das Siegerpodest und sie versilberte jeweils ihre geschwommenen 100m Freistil, die 50m Schmetterling, die 50m Freistil und auch die 50m Rücken. Es gelangen hier Saisonbestzeiten. Aber auch die gemeinsame Mitstreiterin, Yvonne Viertel, war sehr fleißig. Die Kamenerin schwamm die 50m Brust und belegte den 2. Platz. Bei den 50m Schmetterling und auch den 100m Lagen wurde Yvonne mit Bronze ausgezeichnet. Silber bekam Yvonne für die 100m Brust und verfehlte mit dem 4. Platz knapp das Siegerpodest bei 50m Freistil.
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Neue Gürtelfarben für elf Eichengrün-Judoka
Kamen. Beim TuS Eichengrün Kamen wurde der Trainingsfleiß der Nachwuchsjudoka nun mit neuen Gürtelfarben belohnt: Bei der Gürtelprüfung, die am vergangenen Freitag stattfand, konnten alle elf Teilnehmer die Prüfer von ihrem Können überzeugen und dürfen nun den jeweils nächsthöheren Gürtel tragen. Der Großteil von ihnen nahm dabei zum ersten Mal an einer Prüfung teil. Nico Schumacher, Maximilian Störk, Jonas Kunze, Christian Rump und Ben Jahnke dürfen somit ab sofort den weiß-gelben Gürtel tragen. Yannik und Marian Rasel legten an diesem Tag bereits ihre zweite Prüfung ab, sodass sie nun den gelben Gürtel tragen dürfen. Den nächsthöheren, gelb-orangefarbenen Gürtel erreichten Jolyn Schumacher und Jaana Watolla, während sich Tom Langklotz den orangefarbenen Gürtel erarbeitete. Die höchste Graduierung bei dieser Prüfung erzielte Lara Timmermann, die nun zum Tragen des blauen Gürtels berechtigt ist.
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Nachwuchs erfolgreich in Lünen aktiv
Kamen. Mit gleich vier Kreismeistertiteln und zahlreichen weiteren Medaillen kehrten jüngst die Nachwuchs-Judoka des TuS Eichengrün Kamen von den Kreismeisterschaften der Altersklassen U10 und U13, die in Lünen ausgetragen wurden, zurück. Dabei gaben einige der Athletinnen und Athleten an diesem Tag ihr Wettkampfdebüt. In der U10 trifft dies auf Lasse Wünnemann zu, welcher in der Altersklasse -25 kg antrat. Seinen vier Gegnern trat er dabei mit starker Gegenwehr gegenüber und zeigte eine erstaunliche Wettkampfleistung, jedoch reichte es leider (noch) nicht für einen Sieg, sodass er das Turnier auf dem fünften Platz beendete. Auch für Maximilian Störk und Nico Schumacher war dies die erste Wettkampfteilnahme, welche beide in der Gewichtsklasse -23 kg bestritten. Dort traten neben ihnen noch zwei weitere, erfahrenere Kontrahenten an, gegen welche sich beide knapp geschlagen geben mussten. Den anschließenden Kampf beider TuS-Judoka gegeneinander konnte dann Nico für sich entscheiden. Beide schlossen das Turnier somit auf dem jeweils dritten Platz ab. Auch in der Gewichtsklasse -37 kg waren die Kamener durch zwei Athleten vertreten. Matteo Breitenstein begann das Turnier dabei mit einer Niederlage, welche er jedoch durch einen Sieg in der zweiten Begegnung vergessen machen konnte. Nach einer weiteren, unglücklichen Niederlage im dritten Kampf beendete er das Turnier auf dem fünften Platz. In derselben Gewichtsklasse zeigte Marlon Schröder hervorragende Leistungen. Alle seine fünf Begegnungen konnte er mit Leichtigkeit für sich entscheiden und ging sowohl im Halbfinale wie auch im Finale bereits nach etwa 30 Sekunden als Sieger von der Matte. Völlig verdient erhielt er somit die Goldmedaille und den Titel des Kreismeisters. In der weiblichen U10 trat Ida Hein in der Gewichtsklasse -26 kg für die Eichengrün-Judoka an. Nach einem Sieg in der ersten Begegnung musste sie sich im zweiten Kampf geschlagen geben. Sie ließ sich davon jedoch nicht beirren und besiegte die beiden weiteren Gegnerinnen souverän, sodass sie völlig verdient die Silbermedaille erreichte. Auch in der Altersklasse U13 waren die Kamener Judoka zahlreich vertreten. In der Gewichtsklasse -33 kg erwischte Jolina Schickentanz jedoch keinen guten Tag und musste sich ihren drei Gegnerinnen geschlagen geben, wodurch sie das Turnier auf dem dritten Platz beendete. Auch Jaana Watolla erreichte in der Gewichtsklasse -36 kg die Bronzemedaille, nachdem sie einen ihrer drei Kämpfe für sich entscheiden konnte. In der Gewichtsklasse -48 kg sah sich Madleen Franz zwei Gegnerinnen gegenüber, welche sie souverän besiegte und somit mehr als verdient die Goldmedaille und den Kreismeistertitel erreichte. In der männlichen U13 trat Philipp Küper in der Gewichtsklasse -37 kg an. Auch er besiegte seine zwei Gegner vorzeitig durch Wurftechniken und konnte sich ebenfalls über die Goldmedaille und den Titel des Kreismeisters freuen. In der Gewichtsklasse -40 kg waren die Kamener durch den Wettkampfdebütanten Jonas Kunze vertreten. Dort sah er sich deutlich erfahreneren Kontrahenten gegenüber, welche er trotz starker Gegenwehr nicht besiegen konnte und das Turnier somit auf dem fünften Platz beendete. Besser lief es für Tom Hein, welcher in der Gewichtsklasse -46 kg antrat. Alle drei Gegner, denen er sich an diesem Tag gegenüber sah, konnte er vorzeitig besiegen, wodurch er die Goldmedaille erlangte und den Titel des Kreismeisters führen darf. Zuletzt waren die Eichengrün-Judoka in der Gewichtsklasse -50 kg durch Christian Rump vertreten, welcher seine erste Wettkampfteilnahme bestritt. Dabei startete er erfreulich mit einem Sieg ins Turnier, sah sich dann jedoch zwei deutlich erfahreneren Athleten gegenüber. Trotz starker Gegenwehr konnte er sich hier nicht durchsetzen, sodass er das Turnier auf dem Bronzerang beendete. Der TuS Eichengrün Kamen gratuliert seinem Nachwuchs zu den hervorragenden Leistungen bei den Kreismeisterschaften und wünscht allen Qualifizierten nun viel Erfolg bei den Bezirksmeisterschaften.
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von Lucas Sklorz
Kamen-Methler. Nach 15 Jahren war Schluss an der Jahnstraße – zumindest für den älteren Kunstrasenplatz, den der SuS Kaiserau bespielt. 2004 wurde der damals erste Kunstrasenplatz im Stadtgebiet eröffnet. Nun wurde am Sonntag der neue Belag eingeweiht.
Dafür hatten sich die Verantwortlichen beim SuS ein kleines Programm einfallen lassen. Gegen Mittag eröffneten die Kleinsten mit einem Einlagespiel den neuen Kunstrasen. Anwesend war auch die Bürgermeisterin und zuständige Dezernentin Elke Kappen. Um 15 Uhr ertönte dann der Anpfiff in der Landesliga. Die erste Mannschaft des SuS hatte den FC Frohlinde zu Gast, der sich in dieser Saison die Dienste von Ex BvB-Profi Marc-Andre Kruska gesichert hat. Am Ende unterlagen die Methleraner mit 1:3.
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Bei gutem Wetter lockten die Junioren-Meisterschaften viele Zuschauer. Das Bild zeigt eine Szene aus dem Spiel der Südkamener U17 gegen die Piratos aus Karlsruhe. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
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Martin Kusber (l.) und Uwe Kikul hatten allen Grund mit der Premiere der Junioren-Meisterschaften in Kamen zufrieden zu sein. Kamen. Die Deutschen Junioren-Meisterschaften im Ultimate Frisbee haben am Wochenende erstmals in Kamen stattgefunden. Mit gleich zwei Teams hatte sich der gastgebende TV Südkamen für die Wettkämpfe qualifiziert und sich an den beiden Turniertagen sehr gut verkauft. Am Ende erreichte die U17-Auswahl den 3. Platz und die U20 den 6. Platz.
Bei idealen, spätsommerlichen Wetterbedingungen waren über 300 Aktive aus 28 Mannschaften auf der Sportanlage am Schulzentrum an der Gutenbergstraße im Einsatz. „Das Turnier war super organisiert. Ich habe es mehrfach erlebt, dass sich Leute für die Organisation bedankt haben. So etwas ist nicht selbstverständlich“, gab es nicht nur von Martin Kusber, dem Vorsitzenden des Stadtsportverbands, viel Lob für die Gastgeber vom TV Südkamen und ihren Vorsitzenden Uwe Kikul.
„Wir haben hier schon Trainingslager des Deutschen Frisbeesportverbands durchgeführt, aber diese Meisterschaften sind schon etwas ganz Besonderes. Wir sind stolz, den Zuschlag bekommen zu haben und haben uns sehr bemüht, das Vertrauen auch zu rechtfertigen“, sagte Kikul, der als Trainer und Abteilungsleiter den Frisbee-Sport in Kamen erst bekannt gemacht hat.
Unterstützung gab es nicht nur von den vielen Helfern und Eltern der beiden heimischen Teams, sondern ebenso von der Stadt Kamen. „Die haben dafür gesorgt, dass wir die Plätze an beiden Tagen nutzen können und uns die beiden Sporthallen zur Verfügung gestellt, wo die Aktiven dort untergebracht sind“, erklärte Kikul. Sogar die Mensa stand den 28 Teams und deren rund 100 Betreuern zur Verfügung. Hier wurde zweimal gemeinsam gefrühstückt, dazu sorgte ein Caterer nach vorheriger Bestellung sogar noch für warmes Abendessen.
Stärkung hatten sich die Aktiven an den zwei Tagen auch redlich verdient. „Das ist extrem anstrengend, weil das ein unheimlich laufintensiver Sport ist“, erkannte Kusber die Leistungen der Akteure auf den Kunstrasenplätzen an. Der Stadtsportverbands-Chef selbst lernte Ultimate Frisbee vor Jahren bei einem Seminar kennen.
Das Turnier der U20 gewann das Team Dischick aus Berlin von den Lions aus Heidelberg und den Isar Runners aus München. Der TV Südkamen erreichte in dieser Altersklasse den sechsten Platz. Im Bereich der U17 waren nur zwei Teams besser als die Gastgeber. Platz 1 holte sich das Team Ufo aus Osnabrück, dahinter erreichte die Mannschaft Pizza Volante aus Leipzig Platz 2. In der Kategorie U14 gewannen die Äitschbees aus Hermannsburg den Meistertitel. Rang 2 holte sich Heppie Frisbeez aus Heppenheim, Platz 3 ging an den Nachwuchs der Leipziger Pizza Volante.
Dank der reibungslosen Abläufe kann sich Kikul sehr gut vorstellen, dass die Austragung der Meisterschaften kein einmaliges Ereignis bleiben wird. „Es gibt ja zwei Deutsche Meisterschaften im Jahr. Eine draußen und eine in der Halle. Dazu kommen noch zwei NRW-Meisterschaften und Qualifizierungsturniere. Ich denke, da sind wir irgendwann ganz sicher noch einmal dabei.“ Fotostrecke >>>
Großer Jubel bei den Gästen aus Berlin - das Team Dischick ist seit Sonntag Deutscher Outdoor Meister der U20 im Ultimate Frisbee





