Bestrickend: Weststraße wird wolllustig

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Wolllust917AMBarbara Friederichs hat an der Weststraße die WollLust eröffnet. Foto: Andreas Milk für KamenWeb.devon Andreas Milk

Kamen. Den Plan, einen Laden aufzumachen, hatte Barbara Friederichs schon "vor 20, 25 Jahren", sagt sie. Aber wie das so geht im Leben - immer kommt was dazwischen. Jetzt hat es geklappt: "WollLust" heißt ihr Geschäft an der Weststraße. Und das hat nicht unbedingt mit Erotik, wohl aber mit Leidenschaft zu tun: der fürs Stricken nämlich.

Barbara Friederichs hat diese Leidenschaft seit ihrer Kindheit. Allerdings pflegte sie die erst mal nur privat. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Goldschmiedin, gab Nachhilfe in Englisch/Mathe/Deutsch/Latein, und weil ein Schüler sagte, sie gäbe doch auch eine 1A "richtige" Lehrerin ab, begann sie zu studieren. Das Studium ließ sie aus familiären Gründen ruhen, verdiente Geld bei Ikea - und fasste eines Tages den Beschluss: Jetzt werd' ich doch noch meine eigene Chefin.

Glücklicher Zufall, dass an der Weststraße - gleich neben Sigrid Lewerentz' "Bibendum" - ein Ladenlokal frei wurde. Daraus gestaltete Barbara Friederichs ein Wollust2917AMGeschäft, das mit dem gemütlichen Sofa hinter der Schaufensterfront ein bisschen an ein Wohnzimmer erinnert. Soll es auch. Neben dem Verkauf der italienischen Wolle aus dem Hause "Lana Grossa" steht der Austausch mit anderen passionierten Strickerinnen - und womöglich Strickern?! - im Vordergrund.

Geöffnet ist montags bis freitags von 10 Uhr bis 13.30 Uhr und von 15 Uhr bis 18.30 Uhr, samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr.

Die 12. Eigenheimtage und der Traum vom eigenen Haus

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Eigenheimtage 917KB12. Eigenheimtage in der Marina Rünthe. Foto: Katja Burgemeister für KamenWeb.deBergkamen. Die beiden sind schon länger auf der Suche nach ihrem Traum, dem eigenen Haus. "Das ist aber nicht ganz so einfach", schildert das Paar. Er arbeitet in Essen, sie in Dortmund. Sie müssen sich irgendwo in der Mitte treffen und etwas finden, das preisgünstig ist und trotzdem gut. "Das Problem ist vor allem das Grundstück", sagen sie. Diesen Sonntag wollen sie nutzen, um auf den Bergkamener Eigenheimtagen von beta in der Marina Rünthe ihrem Traumhaus im Dortmunder Süden einen Schritt näher zu kommen.

Denn Grundstück und Haus längst sind nicht die einzigen Dinge, mit denen sich künftige Haus- und Wohnungseigentümer konfrontiert sehen. Wärmedämmung, Energieversorgung, die richtigen Fenster, Fliesen, Treppen, Dachziegel und Armaturen: Schier unendlich scheint die Liste der Dinge, die es zu entscheiden und zu bewältigen gilt. Deshalb haben sich am Wochenenden im Innenhof der Marina auch 24 Aussteller aufgereiht und reichlich Informationen mitgebracht.

Wissen, das ein anderes Ehepaar aus Dortmund ebenfalls gut gebrauchen kann. Die beiden haben gerade erst die ersten Überlegungen für ein Eigenheim ausgesprochen und erste Ideen entwickelt. "Wir sind wirklich noch mit den allerersten Vorüberlegungen beschäftigt und wollen uns heute Anregungen holen", sagen sie, als sie das große Zelt betreten und sich suchend umschauen. Dort warten so viele Stände und Bauprojekte in den verschiedensten Städten, dass schon jetzt feststeht: Das wird keine leichte Entscheidungsfindung werden.

Es sind bereits die zwölften Eigenheimtage, zu denen die beta Eigenheim- und Gründstücksverwertungsgesellschaft in die Marina Rünthe einlädt. Auch in diesem Jahr ist die Nachfrage groß, nicht nur weil die Sonne viele Ausflügler ans Kanalwasser lockte. "Wir merken, dass der Bedarf nach Wohnraum und Eigenheimen gestiegen ist", schildert Volker Gothe. Das Thema, das im aktuellen Wahlkampf und darüber hinaus für dauerhafte Schlagzeilen sorgt, ist für ihn und die beta-Mitarbeiter Alltag.

In Bergkamen gibt es viele Interessenten für die acht Eigentumswohnungen, die beta am Lütge Holz errichtet. Aktuell ist dort der zweite Bauabschnitt eröffnet. Aber auch gegenüber am Stand der Volksbank blieben viele Besucher länger stehen, um sich die Pläne für ein Bauprojekt erörtern zu lassen, das mitten in der Innenstadt geplant ist.

Wer ernsthaft interessiert war, konnte sich hier alle Informationen auf einen Schlag besorgen. Von den ersten Planungen bis zur richtigen Fliese. Dazu gab es Erfrischungen unter freiem Himmel und mediterrane Stimmung auf dem Hafengelände.

Eigenheimtage locken am 2. und 3. September zum 12. Mal zum Marina Hafen in Rünthe

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beta Eigenheimtage 20171000-Anzeige-   12. Bergkamener Eigenheimtage am 2. und 3. September 2017von Christoph Volkmer

Bergkamen-Rünthe. Was vor zwölf Jahren als kleine, aber feine Hausmesse mit einer Handvoll Ausstellern begann, ist mittlerweile zu einer der größten und bekanntesten Immobilienmessen im Kreis Unna geworden. Am 2. und 3. September - jeweils von 11 bis 17 Uhr - gehen die Bergkamener Eigenheimtage in die zwölfte Runde.

„Wir haben nochmals mehr Aussteller und mehr Fäche“, blickt Stephan Frommann von der gastgebenden beta Eigenheim GmbH auf die bevorstehende Messe. Im vergangenen Jahr ist die Veranstaltung vom Hafenplatz an der Marina Rünthe auf die benachbarte Wohnmobilfläche umgezogen. „Dadurch haben wir mehr Platz und können unsere eigene Ausstellungshalle noch besser in das Geschehen integrieren“, nennt Frommann einige der Vorzüge des neuen Austragungsorts in unmittelbarer Nähe des Unternehmenssitzes am Hafenweg 4.

Auf besonderes Interesse der Besucher stoßen bei der Messe immer die Vorstellungen neuer Baugebiete in der Region. „Erstmalig werden wir ein neugeplantes Haus für acht Familien vorstellen, das in der Schulstraße in Bergkamen entstehen wird“, kündigt der gelernte Bankkaufmann an. Weitere neue Projekte realisiert beta Eigenheim zukünftig in Hamm-Wiescherhöfen und in Unna-Königsborn, auch diese neuen Bauvorhaben werden vor Ort präsentiert.

Insgesamt 35 Aussteller werden an zwei Tagen auf den über 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsent sein, um Angebote aus den Bereichen modernes, barrierefreies und energieeffizientes Wohnen vorzustellen. Ergänzt wird die Messe durch eine große Fliesen- und Badausstellung sowie Informationen zu den Themen Finanzieren und Versichern. „Im vergangenen Jahr hatten wir Glück mit dem Wetter“, erinnert sich Frommann, der schätzt, dass insgesamt rund 3000 Besucher an beiden Tagen vor Ort waren.

Damit Familien mit Kindern ebenso auf ihre Kosten kommen, steht der Sonntag erneut unter dem Montag "Familientag". Neben einer Hüpfburg und Kistenklettern können die kleinen Besucher dann auch ein Piratenschiff erobern. Die ersten 500 Besucher erhalten je ein Los der großen Tombola des Rotary Club Hamm geschenkt. Mit etwas Glück kann so zum Beispiel ein Auto oder eine Reise gewonnen werden.

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