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Kamen. Ab dem 1. Januar bietet der Meisterbetrieb Wolff für seine Kunden neue Öffnungszeiten an. An zwei Tagen in der Woche (dienstags und donnerstags) ist der Fachmarkt dann länger als bisher geöffnet, sodass sich Berufstätige ohne Hektik auch an ihrem Feierabend beraten lassen können.
Auf der anderen Seite möchten Geschäftsführerin Katja Wolff und Prokurist Pierre Senne
das Zeit- und Arbeitsaufkommen für den Bereich des Thekenverkaufs, wo Kunden seit Jahrzehnten eine große Auswahl an Ersatzteilen aus dem Sanitärbereich bekommen, ein wenig komprimieren. „Natürlich möchten wir dieses Service-Angebot für unsere Kunden aufrecht erhalten. Da aber der Bereich der Installations- und Montagearbeiten für uns stetig zunimmt, möchten wir die Zeiten für diesen Bereich etwas kompakter gestalten“, sagt Katja Wolff.
Die Erklärung dafür ist einfach. „In den vergangenen über 15 Jahren haben wir uns dadurch, dass wir alle Leistungen für ein neues Bad aus einer Hand anbieten, immer mehr von einem Handelsbetrieb zu einem Installationsbetrieb gewandelt. Auf dieses Kerngeschäft möchten wir uns in der Zukunft verstärkt konzentrieren“, sagt die Geschäftsführerin.
Für berufstätige Kunden bringen die neuen Öffnungszeiten einige Vorteile mit. „Es kommt immer wieder vor, dass wir kurz vor dem Feierabend angerufen werden, ob wir vielleicht nicht noch nach 17 Uhr spontan für eine Beratung zur Verfügung stehen. Mit den neuen Zeiten gibt es ab Januar jeweils dienstags und donnerstags gleich zwei Abende in der Woche, an denen wir ganz offiziell bis 19 Uhr vor Ort sind“, kündigt Pierre Senne an.
Die bisherigen Öffnungszeiten am Samstag von 9 bis 13 Uhr entfallen, dafür aber steht die professionelle Beratung auch samstags bei vorher vereinbarten Terminen nach wie vor zur Verfügung. Der Sonntag beim Wolff-Meisterbetreib bleibt unverändert, sodass Kunden wie gewohnt ohne Beratung die Ausstellung begutachten und sich von den neuesten Trends der Bad- und Saunawelten inspirieren lassen können.
Das Duo empfiehlt allen Interessenten für eine ausführliche Beratung möglichst immer vorab einen Termin zu machen. Gern schaut sich das Team dabei auch das bestehende Badezimmer einmal unverbindlich an.
Neue Öffnungszeiten Wolff:
Mo/Mi/Fr: 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr
Di/Do: 9 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr
Sa: Termin nach Vereinbarung
So: Schautag 14 bis 17 Uhr (keine Beratung, kein Verkauf)
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Bibendum-Inhaberin Sigrid Lewerentz feiert im Dezember 25-jähriges Geschäftsbestehen und gewährt für jedes Jahr ein Prozent Rabatt auf alle Waren bis auf Kunstobjekte. Foto: AG
Kamen. 25 Jahre Bibendum - 25 Prozent Rabatt: So feiert Diplomdesignerin Sigrid Lewerentz rechtzeitig vor Weihnachten das Jubiläum ihrer Design- und Kunsthandlung mit ihren Kunden und dankt ihnen damit gleichzeitig für ihre ein Vierteljahrhundert währende Treue.
1993 fand die Eröffnung statt, damals noch in der Bahnhofstraße. Nachdem das Geschäft zunächst schon einmal an seinem jetzigen Standort in der Weststraße 88 Platz gefunden hatte, ist es nach einigen Umzügen jetzt seit zwei Jahren wieder dort angesiedelt. Hier finden die Kunden von handverlesenen Accessoires über kunstvolle Designstücke und Bilder bis hin zu individuellem Schmuck alles, bis auf eines: Ware "von der Stange". Die gibt es bei Bibendum nicht, worauf Sigrid Lewerentz auch großen Wert legt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Miniatur-Ausgabe des Kömschen Bleiers in Stahlpatina, die der Kamener Künstler Raimund Kasper entworfen und in einer Auflage von nur zehn Stück angefertigt hat, und die ab sofort bei Bibendum erhältlich ist - allerdings ohne 25-prozentigen Rabatt, der nicht für Kunstobjekte gilt. Zur plastischen Arbeit erscheint eine limitierte Grafikedition in einer Auflage von 25 Exemplaren auf echtem Büttenpapier - nicht nur etwas für Individualisten, sondern auch für Lokalpatrioten. Rund 100 Künstler hat Sigrid Lewerentz im Laufe der Jahre präsentiert, nicht nur bei Bibendum, sondern auch in ihrer Galerie in der Weißen Straße, die seit 1981 besteht und in der der Schwerpunkt mittlerweile auf den Bereich Einrahmungen liegt.
Die Jubiläums-Aktion bei Bibendum läuft vom Montag, 10. Dezember, bis zum Samstag, 15. Dezember. Die Öffnungszeiten sind von montags bis freitags von 11 bis 14 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr. ag
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Dortmund. Der Einzelhandel in Dortmund, Hamm und im Kreis Unna blickt mit großen Erwartungen auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft. Umfragen und die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass die Kauflaune der Verbraucher unverändert hoch ist und dass man seinen Liebsten und sich selbst gerade zu Weihnachten etwas gönnen möchte. Thomas Schäfer, Geschäftsführer des Handelsverbandes WestfalenMünsterland weiß, „zu den beliebtesten Geschenken zählen immer häufiger Gutscheine und die klassischen Geschenke wie Kosmetik und Körperpflege, Bücher und Schreibwaren, Uhren, Schmuck, Juwelen, Spielwaren, Bekleidung und Elektrogeräte. Hinzu kommt die Bereitschaft, sich gutes Essen und hochwertige Getränke im Kreis der Familie und mit Freunden etwas kosten zu lassen.“
Die Prognosen für 2018 scheinen die Erwartungen und Hoffnungen zu bestätigen. So rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) damit, dass die Umsätze im diesjährigen Weihnachtsgeschäft erstmals die 100-Milliarden-Euro-Schwelle überschreiten werden, allerdings wohl eher zu Gunsten der größeren und der sowohl online als auch offline tätigen Unternehmen. Zudem zeigen die traditionellen Weihnachtsumfragen von Deloitte und FOM zum Kauf- und Ausgabeverhalten eine gleichbleibend hohe Ausgabebereitschaft der Deutschen - laut Deloitte liegt das Geschenkebudget bei durchschnittlich 476,- EUR, laut FOM bei 472,- EUR, wobei gerade die Jüngeren die Bestell- und Einkaufmöglichkeiten in sozialen Medien und über das Internet bevorzugen.
„Deshalb“, so Thomas Schäfer weiter, „bleibt abzuwarten, ob sich die guten Prognosen auch im heimischen stationären Handel bestätigen werden. Denn einerseits ist für viele Branchen die Vorweihnachtszeit immer noch der stärkste Umsatzbringer - zum Teil macht sie ein Viertel des Jahresumsatzes aus – jedoch hat andererseits der lange Sommer des Jahres 2018 bei einigen insbesondere den stationären und kleineren Händlern dafür gesorgt, dass die Umsatzerwartungen für das Jahr noch nicht erreicht werden konnten. Deshalb liegen viele Hoffnungen auf dem jetzt mit dem ersten Adventswochenende beginnenden echten Weihnachtsgeschäft. Und auch wenn für das erste Dezemberwochenende noch kein winterliches Wetter angekündigt ist, haben die Tage ab Mitte November schon gezeigt, dass die Menschen gerne in die Städte, Zentren und Geschäfte kommen, um sich zu informieren und um zu kaufen.“
Ohnehin zeichnet das Einkaufsverhalten der Bürgerinnen und Bürger ein differenziertes Bild, während Frauen überwiegend früh ihre Weihnachtseinkäufe erledigen, entscheiden sich Männer eher etwas später und das online-Kaufverhalten ist weniger geschlechts-, als altersspezifisch. „Macht nichts,“ meint Thomas Schäfer, „denn die Geschäfte sind gut gefüllt mit anregenden, schönen und wertigen Waren für alle Altersgruppen und für alle Geschlechter, sodass die Qual der Wahl zwar groß, aber auch bis zum Heiligabend mittags problemlos überwindbar ist. Und das Verkaufspersonal und die Händler der Region freuen sich auf vielfältige und freundliche Verkaufsgespräche.“
Einen Tipp hat Thomas Schäfer noch: „Online und offline schließen sich weder aus, noch sind sie das jeweils einzig Wahre. Angebot, Preis und Leistung des stationären Handels können sich ohne weiteres mit den Online-Anbietern messen, wenn diese auch häufig bei der Lieferbarkeit und Warenverfügbarkeit die Nase vorn zu haben scheinen. Trotzdem kann der lokale Handel die allermeisten Wünsche schnell und mit angemessenen und konkurrenzfähigen Preisen erfüllen. Davon kann und sollte sich jede und jeder Einzelne selbst überzeugen. Der Besuch lokaler Geschäfte lohnt sich – immer!“
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