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Meesenburg GmbH übernimmt Holzmarkt Fiene in Kamen
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Kunst trifft Musik: „Winterreise“ auf Schloss Heeren begeistert Publikum
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Polizei bittet um Hinweise: 18-Jähriger aus Kamen vermisst
Kamen. Seit Donnerstag, 12. Februar 2026, wird ein 18-Jähriger aus Kamen vermisst. Die Polizei hat eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet und bittet...
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Kamen. Noch eine Woche - dann geht's los: Woolworth kommt. Das "Aktionskaufhaus" (Eigenwerbung) öffnet da, wo bis zum Frühjahr "Charles Vögele" war. Am Donnerstag, 24. August, Punkt 9 Uhr soll Eröffung sein in der Weststraße 69/70. Rund 900 Quadratmeter umfasst die Verkaufsfläche. 6.000 Artikel für den täglichen Bedarf will Woolworth den Kamenern anbieten. Und im Pressetext heißt es: "Zur Neueröffnung lockt das Traditionsunternehmen mit besonders preisgünstigen Angeboten und Aktionen vor Ort." Eine Sprecherin betont: „Wir sind sehr froh, hier ein Kaufhaus eröffnen zu können und hoffen, dass wir ein fester und sympathischer Bestandteil von Kamen werden.“
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von Julian Eckert | Fotostrecke >>>
Kamen. Der nächste Teil unserer Backstage-Serie führt uns in das Durable-Werk in Kamen-Methler. Knapp 150 Mitarbeiter stellen hier unzählige Büroartikel her, unter ihnen auch die Mappe „Duraclip“, die das Unternehmen 1959 erfunden hatte – der Durchbruch für das damals bereits fast 40 Jahre alte Unternehmen.
„Einfach einfach“ – so bewarb Durable kurz nach der Erfindung seine Klemm-Mappe Duraclip. „Die Lösung für das Ablegen von Unterlagen ohne Lochen“ war geboren. Heute, gut 60 Jahre später ist aus dem Iserlohner Unternehmen ein großer Playerauf dem Büroartikelmarkt geworden mit einem Jahresumsatz von knapp 100 Millionen Euro. Eines der Fertigungswerke befindet sich seit 1965 in Kamen-Methler.
„Kamen-Methler ist bereits seit über 50 Jahren ein wichtiges Standbein für das Unternehmen Durable“, freut sich Fertigungsleiter Mark Ellermann. Dies zeige sich auch daran, dass hier Duraclip produziert werde – das Produkt, was Durable groß und bekannt machte. Dafür, dass hier alles rund läuft, sorgen die 142 Mitarbeiter im 2- oder 3-Schicht-Betrieb. Unterstützt werden sie durch zahlreiche Roboter, die insbesondere direkt an den Anlagen das Material zuführen oder das Endprodukt verpacken.
„Entsprechend der Auftragslage kann eine Schicht bereits um 6 Uhr in der Früh beginnen oder enden“, so Ellermann. „Jeden Tag werden etwa 100 verschiedene Produkte hergestellt, die Gesamtstückzahl beläuft sich auf mehrere Tausend.“ Darunter finden sich Namensschilder ebenso, wie Stifteköcher, Smartphone-Halter, Ausweishalter oder Türschilder. Neben Kunststoffformgebern arbeiten unter anderem auch Werkzeugmechaniker, Mechatroniker, Logistiker, Anlagen- und Maschinenführer sowie Ingenieure im Kamener Werk. Zu allen genannten Berufsgruppen mit Ausnahme der Ingenieure werden jedes Jahr auch mehrere Auszubildende eingestellt. Außerdem bietet das Unternehmen den Verbundstudiengang Maschinenbau und Mechatronik an. Im Kamener Werk werden zudem auch Schülerpraktika angeboten. So bietet sich bereits in jungen Jahren die Möglichkeit, das Unternehmen kennenzulernen und bei Interesse Teil des etwa 700-köpfigen Teams weltweit zu werden.
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Kamen-Heeren. 2 FM, 3 LM: Was dort auf dem Schoß der Häklerin liegt, mutet für Unbedarfte wie ein mathematisches Rätsel an. Maschen links und rechts, fest oder luftig, mit dicker oder dünner Wolle mit mehr oder weniger starker Nadel. Was am Ende dabei herauskommen wird, sind auf jeden Fall echte Superhelden. Heldinnen sind die Frauen, die am Samstag energisch zu Nadel und Wolle gegriffen haben, allerdings schon jetzt.
Denn das, was sich dort im Geschäft von Katja Müller an der Märkischen Straße in Heeren-Werve von nun an abspielen wird, ist heldenhaft. Hier entstehen nicht nur bunte Helden aus Wolle. Die kuscheligen Begleiter sind auch für den guten Zweck bestimmt. Die Initiative Handarbeit hat die Aktion für die SOS-Kinderdörfer initiiert. Ob mit Schnurrbart und Räubermaske, mit knallrotem Eichhörnchenschwanz oder als beschützender Bärenfreund via Häkel-Anleitung zum Download: Flauschige Superhelden werden hier hergestellt, damit sie als Spenden für eine bessere Bildung bei bedürfigen Kindern sorgen.
Wer allerdings längst schon seinen persönlichen Superhelden hat, der kann auch dem egal mit welcher Nadel eine Form geben. In der einen Ecke des Landenlokals „JaWollJa“ entsteht gerade ein Dino. Eigentümerin Katja Müller hat die ersten Maschen für die Schnute einesDackels in Angriff genommen. Nicht zufällig ist der Startschuss für die wohltägige Aktion auch noch der Tag der Handarbeit. In ihrem Geschäft steht die Tür nicht still, alle wollen Wolle, Garn und Nadeln. Manche Kundin nimmt parallel zum turnusmäßigen Einkauf spontan Platz und greift inspiriert vom Hasen-Superhelden im Schaufenster zu den Häkel-Utensilien.
Schon zum zweiten Mal beteiligt sich Katja Müller mit ihren Handarbeitsdamen an der Aktion. Vor eineinhalb Jahren hat sie das Geschäft übernommen, für das es zunächst keine Nachfolge zu geben schien. „Ich habe mich schon immer für Handarbeiten begeistert, schon als Kind“, erzählt sie. Zusammen mit der Mutter und ihren Freundinnen gab es bei regelmäßigen Handarbeitstreffen schon damals viel zu entdecken. Die berufliche Laufbahn ging jedoch zunächst in die kaufmännische Richtung, Stricken und Häkeln blieben Hobby. Jetzt hat sie mit „JaWollJa“ Beruf und Hobby vereint und sich einen Traum erfüllt. Der lebt auch via Internet von einer wachsenden virtuellen Kundschaft.
Die Handarbeitstreffen haben sich bis heute gehalten und in den Laden verlegt. Hier treffen sich dienstags vormittags und donnerstags nachmittags von Nadeln und Wollfäden begeisterte Frauen und inspirieren sich gegenseitig. Im Winter wird der Platz schon mal eng hinter den Schaufenstern. Da rücken die Teilnehmer sogar mit Zwillingskinderwagen im Gepäck an.
Heute, zum Start der Superhelden-Aktion, stehen Kuchen auf dem Tisch bereit, sind Brötchen geschmiert, wartet der Sekt darauf, in Gläser gefüllt zu werden. Der Kaffee ist auch schon in Arbeit. Richtig gemütlich ist es im „JaWollJa“, sämtliche Nadeln sind bereits eifrig in Aktion und in der Luft schwirren angeregte Gespräche. Die nächsten Wochen und Monate entstehen hier mutige Helden, die für ihre kleinen Freunde durch Dick und Dünn gehen und außerdem für viele Spendengelder sorgen werden. Wer mitmachen will: Infos gibt es unter www.jawollja-kamen.de, direkt bei Katja Müller im Laden oder auch unter
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