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Zuschüsse für Maßnahmen zu einer Barrierereduzierung an bestehenden Wohn¬gebäuden sind jetzt wieder abrufbar. Die Firma John hilft dabei, wenn es darum geht ein Badezimmer umzugestalten. Foto: HSK
Kamen. Liebgewordene Dinge im Badezimmer werden mit zunehmendem Alter manchmal zu einem Hindernis. So fällt es beispielsweise oft älteren Menschen schwer, über den hohen Rand in die Badewanne zu steigen. Gut, dass die KfW und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit Investitionszuschüssen bauliche Maßnahmen an Wohngebäuden unterstützten, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert werden.
Ab sofort können private Eigentümer, Mieter sowie Vermieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zu einer Barrierereduzierung an bestehenden Wohngebäuden bei der Förderbank beantragen.
„Von der Förderung haben alle Altersgruppen etwas. Ältere Menschen erhalten mit einer barrierefreien Sanierung einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung. Dazu profitieren von ebenerdigen Zugängen auch in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen oder Familien mit Kindern“, sagt Katja Wolff von der John GmbH in Kamen.
Antrag frühzeitig stellen
Zu beachten ist, dass es Interessenten nur möglich ist, einen Antrag zu stellen, wenn noch nicht mit dem Vorhaben begonnen wurde. Als Beginn eines Vorhabens gilt der Abschluss von Lieferungs- oder Leistungsverträgen. Planungs- und Beratungsleistungen gelten dagegen nicht als Beginn eines Vorhabens.
So könnte ein barrierefreies Bad nach der Umgestaltung aussehen. Foto: HSKDass es sich lohnt, im KfW-Portal einen Zuschuss zu beantragen, weiß die erfahrene Badplanerin Katja Wolff: „Der Zuschusssatz beträgt pro Antrag für Einzelmaßnahmen 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten“. Unbegrenzt ist das Ganze nicht. Der Förderhöchstbetrag bei Einzelmaßnahmen liegt bei Investitionskosten bis maximal 25.000 Euro.
Noch etwas höher ist der Zuschusssatz für den "Standard Altersgerechtes Haus". Hier gibt es sogar 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten pro Antrag. Dabei sind Investitionskosten bis maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit förderfähig.
Inspiration direkt vor Ort
Einen sehr guten Eindruck, welche Möglichkeiten es gibt, um das Badezimmer barrierefrei zu gestalten, gibt es in der Ausstellung der Bäderschmiede am Förderturm zu sehen. „Viele sind nach einem Rundgang samt individueller Beratung überrascht, welche Lösungen selbst auf verhältnismäßig kleinem Raum möglich sind. Uns ist es wichtig, eine optimale Neugestaltung des Bades zu realisieren, die auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind“, unterstreicht Badplanerin Sara Ari. Alle für die Sanierung erforderlichen Arbeiten werden auf Wunsch von der John GmbH ausgeführt und koordiniert.





