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Zahlreiche VKU-Kunden sind mit Abokarten in Bus und Bahn besonders günstig unterwegs. Die neuen Tickets für das zweite Halbjahr (ab 1. Juli) wurden von der Aboabteilung bereits vor einigen Tagen mit der Post versandt. Doch aufgrund des Poststreiks sind noch nicht alle Fahrkarten angekommen – wie die VKU durch Rückmeldungen der Kunden erfahren hat.
Daher haben die Verkehrsunternehmen im Tarifraum Ruhr-Lippe beschlossen, dass die „alten“ Abokarten des Monats Juni bis zum 5. Juli gültig sind. Sollte der Streik noch zu weiteren Verzögerungen führen, wird die VKU zeitnah reagieren.
Alle Fahrgäste, deren Abo zum 1. Juli erst beginnt, erhalten zunächst eine Bescheinigung für ein erhöhtes Beförderungsentgeld (EBE), das dann aber gegen Vorlage der Abokarten zurückgezogen wird.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct).
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Kamen. Am gestrigen Abend meldete eine Hundehalterin aus Kamen den Fund eines mutmaßlich für Hunde präparierten Köders an der Heimstraße. Ein Stück Salami war mit einem spitzen Drahtstift von zirka 3 cm Länge gespickt.
Die Melderin gab an, sie hätte bereits weitere Köder im Bereich der Heimstraße gefunden.
Die Polizei stellte den Köder sicher und fertigt eine Strafanzeige.
Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213222) entgegen.
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Kamen. Derzeit noch unbekannte Täter machten sich gestern, am 27.06.2015 in der Zeit zwischen 12 Uhr und 21 Uhr über mehrere Bienenstöcken in Methler, auf einem Feld Hohes Feld her. Dabei wurden die Bienenstöcke erheblich beschädigt. Welcher Schaden an den Bienenvölkern entstanden ist, kann derzeit nicht angegeben werden. Derzeit wird der Sachschaden auf 2500 Euro geschätzt.
Hinweise - auch auf potentiell gestochene Übeltäter - nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213222) entgegen.
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Kamen. Auf dem Gelände der Hellweg-Werkstätten "Martin-Luther-King" (Südkamener Straße in Kamen) fand am Samstag (27.06.2015) eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Kamen und Bergkamen statt. Beteiligt daran waren rund 60 Feuerwehrangehörige der Löschzüge Kamen-Mitte/-Südkamen und Bergkamen-Mitte/-Weddinghofen.
Die Übung begann gegen 17:15 Uhr mit dem Alarm-Stichwort "Brandmeldeanlage ausgelöst".
Den ersten eintreffenden Einheiten der Feuerwehr Kamen bot sich folgendes Bild:
Das Gebäude war infolge eines Brandes ausgedehnt verraucht. Sechs Personen wurden innerhalb der Werkstätten vermisst. Zahlreiche Personen, die sich (teilweise verletzt) aus dem Gebäude selbst hatten retten können, mussten im Außenbereich betreut und notärztlich versorgt werden.
Sofort wurden die Einheiten aus Bergkamen zur Unterstützung alarmiert, die gemeinsam mit den Kameraden der Kamener Feuerwehr eine intensive Menschenrettung und Brandbekämpfung durchführten.
Nach insgesamt rund anderthalb Stunden war die Übung beendet. Alle vermissten Personen konnten aus dem Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst zugeführt werden. Der Brand konnte gelöscht werden.
Nach der Übung zog die Übungsleitung eine positive Resonanz: "Es wurden viele nützliche taktische Erkenntnisse für die Praxis gewonnen."
Unterstützt wurde die Feuerwehr durch Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr, die als Statisten die Verletzten spielten.
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Berlin. In einem am 28.06.2015 aktualisierten Hinweis wendet sich das Auswärtige Amt an Griechenland-Urlauber. So heißt es: "In Griechenland kann es bei der Bargeldversorgung zu erheblichen Wartezeiten kommen, auch zu Engpässen beispielsweise bei der Ausstattung der Automaten mit Bargeld. Reisenden nach Griechenland wird geraten, sich vor der Reise mit ausreichend Bargeld zu versorgen und sich zur Lageentwicklung über diese Reisehinweise und die Medien informiert zu halten. Die Reisehinweise werden bei Bedarf aktualisiert."
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslandsaufenthalts in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen.
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von Christoph Volkmer
Wasserkurl. Top-Resonanz und gute Stimmung bis tief in die Nacht - gestern Abend hat das traditionelle Scheunenfest der Löschgruppe Wasserkurl wieder viele Besucher auf den Hof Kalthoff gelockt. Das Wetter spielte mit sommerlichen Temperaturen ebenfalls mit.
Bereits zum 34. Mal waren bei dem Event junge und reifere Gäste eingedaden, darunter befand sich wie in den Vorjahren wieder eine Delegation des Karnevalsvereins „Quer durch de Waart“ aus Hennef, mit dem die heimischen Feuerwehrleute schon seit elf Jahren eng befreundet sind. „Am Rosenmontag 2016 starten wir dann zum Gegenbesuch und begleiten den Verein bei seinem Umzug durch Hennef“, so OBM Nils Brandhoff. Junge Gäste kamen beim Scheunenfest ebenfalls auf ihre Kosten. So bot die Jugendfeuerwehr verschiedene Spiele wie das schnelle Anziehen der Dienstkleidung oder den Umgang mit der Kübelspritze an und betrieb so Nachwuchswerbung. 2016 steigt das Scheunenfest wieder am ersten Wochenende der Sommerferien.
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Kamen. Die Fußballabteilung des SuS Kaiserau 1920 e.V. sucht Verstärkung. "Warum alleine spielen wenn es eine Mannschaft gibt die DICH sucht?" Mit diesem Aufruf sucht der Kamener Verein Nachwuchs-Kicker für seine U12II. Gesucht werden Kicker mit dem Geburtsjahr 2004.
Interessierte Junioren melden sich bitte bei David Kadziolka, Tel. 0157 / 39 39 52 39 oder per Mail
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Kamen. Im Jugendheim in Kamen-Heeren ist am Montag (29.06.2015) Umweltberaterin Jutta Eickelpasch zu Gast und eröffnet dort für zwei Stunden eine Schokowerkstatt.
Kinder ab 6 Jahren sind herzlich eingeladen, Schokoladenreste zu schmelzen und daraus leckeres Konfekt herzustellen.
Thematisiert wird - nebenher - auch die Kakaoproduktion in fernen Ländern, der Unterschied zwischen fairer Schokolade und "nicht-fairer" und auch die Lebensmittelverwendung. Denn fast jedes vierte Lebensmittel wird heutzutage weggeworfen. Selbst Schokolade, die zum Beispiel nur für Karneval oder Ostern hergestellt wurde oder deren Mindesthaltbarkeitsdatum gerade abgelaufen ist. Der Spaß wird aber an diesem Aktionsnachmittag sicherlich nicht zu kurz kommen.
Jeder Schokowerkstatt-Besucher bekommt zum Abschluss ein Mini-Kochbuch mit Rezepten aus Resten und eine Packung des selbst-gemachten Schokokonfekts für zu Hause.
Unkostenbeitrag: 2€ Anmeldung bei Jugendzentrum unter 02307 42844
Schokowerkstatt der Umweltberatung im ev. Jugendheim Heeren, Mittelstr. 66
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Kreis Unna. Der Vertrag ist unterschrieben, die Tinte ist trocken. Damit steht der Eröffnung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber im Kreis Unna nichts mehr entgegen. Eingerichtet wird sie in der Landesstelle in Unna-Massen. Los geht es am 1. Juli.
Nachdem der Kreistag zugestimmt hat, besiegelten Landrat Michael Makiolla für den Kreis und Bernd Müller, Abteilungsleiter bei der Bezirksregierung Arnsberg, per Unterschrift unter die zehn Jahre laufende öffentlich-rechtliche Vereinbarung die Erledigung der Landesaufgabe durch den Kreis.
Geregelt wurde außerdem die Übernahme der Kosten für die Herrichtung und Einrichtung der Räumlichkeiten sowie die Finanzierung der Betriebs-, Sach- und Personalkosten: Sie werden komplett vom Land übernommen.
Die Kreisverwaltung übernimmt ab 1. Juli die ausländerrechtliche Registrierung, die Organisation von medizinischen und radiologischen Untersuchungen und den weiteren Transfer der Asylbewerber in andere Kommunen oder Bundesländer.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das über die gestellten Asylanträge entscheidet, wird demnächst ebenfalls in Unna-Massen „vor Ort“ sein. Durch die Bündelung beider Behörden unter einem Dach entsteht nach Mitteilung von Bernd Müller „eine Erstaufnahmeeinrichtung neuen Typs“.
Außerdem sollen die Asylverfahren deutlich beschleunigt werden. Ziel des Landes ist eine Entscheidung innerhalb von 14 Tagen. Dass dies klappt, dafür sollen rund 60 BAMF-Mitarbeiter sorgen. Auch eine weitere Information ist Müller wichtig: „In Unna-Massen werden Flüchtlinge aufgenommen, Abschiebungen wird es von hier aus nicht geben.“
Die Erstaufnahmeeinrichtung ist wie ein Bürgeramt konzipiert und unterstreicht die von Landrat Michael Makiolla betonte Willkommenskultur. Angedockt ist sie in dem von Ferdinand Adam geleiteten Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Die Leitung vor Ort wird Frank Hoose übernehmen. Das Team besteht aus zunächst 13 Mitarbeitern und soll nach baulichen Erweiterungen auf 20 steigen.
Die Schaffung der Erstaufnahmeeinrichtung in der Landesstelle Unna-Massen setzt auf einen zwischen der Stadt Unna und dem Land geschlossenen Vertrag auf. Danach kann das Land das Gelände bis 2024 für die Unterbringung von Flüchtlingen nutzen, wobei eine Maximalbelegung von 800 Menschen nicht überschritten werden darf.
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