Abiturienten des Gymnasiums treffen sich nach 20 Jahren wieder

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abitreffen622AGFoto: AG

Kamen. (AG) Der Abiturjahrgang 2001 des städtischen Gymnasiums Kamen traf sich am Samstagabend in Kümper's Pütt zum 20-jährigen Abi-Treffen (Nachholtermin), fast 30 ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler feierte in der Bahnhofstraße ein Wiedersehen, unter den Gäste war auch der ehemalige Leiter des Gymnasiums und Ex-Bürgermeister Hermann Hupe (9. v. l.). Die weiteste Anreise hatte Christiane Kierein, die aus der Nähe von Wien in die alte Heimat gekommen war.

KSC-Jubiläum: Jugend behauptet sich im Mixed-Turnier

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ksc fest50622Foto: KSC

Kamen. (AG) Bei den 50-Jahr-Feierlichkeiten des Kamener SC ging es am Freitag heiter weiter: die KSC-Jugend konnte sich in einem Mixed Team Turnier behaupten (Foto). Die Mannschaften bestanden aus den D-, C- und B-Jugenden. Auch die Mädchenmannschaften mischten mit und standen am Ende mit zwei Spielerinnen im Team auf Platz 1. Am Abend standen sich dann die Alten Herren von KSC, VfL Kamen, VfK Weddinghofen, SuS Rünthe, BSV Heeren und des SuS Kaiserau gegenüber. Die Spieler vom SuS Kaiserau überreichten dem KSC-Vorstand einen Pokal mit Glückwünschen zum 50. Geburtstag. Bei dem Turnier belegte der SuS Rünthe vor dem KSC2 und dem VfL Kamen die Plätze 1 bis 3. Zeitlgleich empfing der Vereinsvorstand Delegationen der anderen Fußballvereine aus Kamen, welche Geschenke und Glückwünsche überbrachten. Zu Gast war auch Ex-Bundesligaprofi und KSC-Urgestein Harry Elbracht, mit dem "Sportschau-Moderator" Achim Bauer über alte Zeiten plauderte.

94 frischgebackene Abiturientinnen und Abiturienten verlassen Gesamtschule

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Kamen
(AG) 87 Schülerinnen und Schüler der Kamener Gesamtschule bestanden 2022 ihr Abitur und sieben ihr Fachabitur. 20 Abschlussschüler haben in ihrer Gesamtnote einen "Einser" vor dem Komma, ein Schüler schloss sogar mit einer glatten 1,0 ab. Gefeiert wurde das am Samstagabend mit einem Abschlussball in der Stadthalle.

Mit ihrer Hochschulreife in der Tasche verlassen die Gesamtschule in diesem JahrBenjamin AbdouKerem AkcaMert AkyüzBeyza AlacamliGizem BahcekapiliNadia BaroudiRonja Bartusch, Oliver BasauerCeline BaykanDominik BehrensMuhammet BingölLennart BohdeNiklas BohdeNeele BolchowskiLeonie BollmannHenrik BrandMarlena BredowLorena BuschLuis DittrichJanna DrydenPhil EndeJulius FirzlaffMarin GjiniMarc GolombekMaximilian GotautMika GöttkerAnnalena GrunertCedric GrunwaldLorna GüldenhauptAmelia GüvenCharleen HartlSarah HaverlandMia HiddemannMelina HülsmannTomasz lrrekMichelle JacksteitLeo JendruschPhilipp JungKimberly KellmannMarcia KielmannSelim KilicaslanSarah KnepperFelix KobergRobert KochRico KöhlerFinn KöhlerJonas KollmannMaya KollmerJulia KozaLeon KramerAlexa KüpperAnnika LeierSophia LeitholdKhira LoesausNiklas LorenzYousstena MattaDamla MelemezBenjamin MukovicLeonie MüllerYlva MüllerJosefine NeßLilli Neumann, Fabiano Nicoletti, Mira NiemannLea NölkenDavid NölkenKübra ÖzdemirMaxima PandrickLea PerlRoman PoinkeJoel PortaAlicia PotzLuca PüttmannMarcel RademacherDonna RussoYaren SanverChristian SchäferJaqueline SchallockLina SchlaackLeonie SchönwaldRicarda SchröderMedea SchulteNeo SchütterCelina SiebeneicherSarah SobetzkoLara SpillerLaura SteigerKaan TaskiranLouisa UhlmannTim VogelsangMarie WighardtSelin YakiciSude Yuyucu und Samantha Zeiser

74 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten bestehen Abi 2022

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Abigym622AG
Kamen
. (AG) 74 Schülerinnen und Schüler des 
städtischen Gymnasiums Kamen haben 2022 ihr Abitur bestandenBeeindruckend:15 von ihnen haben ein Ergebnis mit der Note "eins" vor dem Komma erzielt, davon ein Schüler und eine Schülerin mit der Durchschnittsnote 1,0. Der Erfolg wurde am Freitagabend mit einem Abschlussball in der Stadthalle gefeiert.

Ihr Abitur in den Händen halten jetzt Noel Afshar, Sara Akdogan, Semih Akdogan, Ceylin Avci, Luna Liv Beiling, Giulia Beste, Fynn Blaß, Amelia Brzoza, Tom Bückmann, Klara Bürgelt, Christina Caspers, Kaan Cetin, Lara Derksen, Destina Durmaz, Alexandra Eichner, Ali Elahi Haghighi, Jonah David Franzen, Jennifer Nadine Greiner, Alexandra Gruszczyk, Linus Hagedorn, Vanessa Halena, Julian Herbold, Marie Sarina Heua, Lukas Hoffmann, Tili Hussein, Nüveyra Nursen Ilik, Merisa Kadric, Wladimir Kadryaev, Lena Klein, Viktoria Katharina Kroes, Charlotte Kruse, Elaine Lewald, Stella Marie Liefeldt, Kira-Marie Lüttecken, Luisa Mäkler, Elias Maximilian Mank, Nils Miklas, Nele Mochel, Maximilian Möckel, Antonia Marie Müller, Finja Müller, Yannik Müller, Jannik Neuholz, Jessica Newe, Nicole Niederhaus, Luca Nieslony, Özlem Inci Pala, Timo Peper, Lorena Polzer, Charlotte Putz, Jannick-Sebastian Riemer, Marvin Römer, Katharina Elisabeth Rump, Paula Franziska Rumpf, Richard Ruppel, Michael Rustemeier, Jan Marek Rzepka, Lia-Marie Schlager, Kira Schulte, Lynn Steinbach, Milena Marie Stelzer, Jana Sümnick, Valentino Antonio Telgmann, Julia Carlina Thielen, Ibrahim Timur, Meret Carolin Walter, Nigg Carlos Weppler, Jonas Bjarne Werning, Lennis Wiesmann, Viktoria Franziska Witanski, Paul Valentin Witte, Chiara Wittler, Jessica Wojkowski und Marina Wundrock.

GSW und die Stadt Kamen laden zur GSW Kamen Klassik – mit Wunsch-Hit-Aktion

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Kostenloses Open-Air-Konzert mit der Neuen Philharmonie Westfalen am 25. Juni

GSW KAMEN KLASSIKGSW-Kamen-Klassik lädt zur musikalischen Reise in die 90er ein - mit Wunsch-Hit-Aktion - Foto: GSW

Kamen. Moderne trifft Klassik: Bei der GSW Kamen Klassik verwandelt sich der Parkplatz der Konzertaula in Kamen zum größten Konzertsaal der Stadt. Die Stadt Kamen lädt gemeinsam mit den Gemeinschaftsstadtwerken Kamen, Bönen, Bergkamen (GSW) zum großen, kostenlosen Open-Air-Konzert am 25. Juni, ab 19 Uhr, ein. Unter dem Titel „NPW goes POP: Back to the 90s“ bringt die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann die besten Pop- und Rocksongs in klassischer Version auf die Bühne.

An diesem Abend taucht das Orchester gemeinsam mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern tief in die Zeit der 90er-Jahre ein. Hits von unter anderem Sting, REM, Robbie Williams oder Oleta Adams werden in ganz besonderer, klassischer Komposition ertönen. Und natürlich dürfen bei dieser musikalischen Zeitreise die besten Songs aus der Welt der Boy- und Girl-Bands nicht fehlen.

Die Besucherinnen und Besucher können in diesem Jahr sogar selbst den Ton angeben. Denn: Die GSW als Hauptsponsor und Namensgeber der Veranstaltung suchen den Wunsch-Hit des Publikums. Gemeinsam mit Antenne Unna fragen die GSW: Welchen Klassiker aus den 90er-Jahren soll die Neue Philharmonie Westfalen bei der GSW Kamen Klassik spielen? Zur Auswahl stehen:

  • Lemon Tree von Fools Garden
  • Angels von Robbie Williams
  • Cotton Eye Joe von Rednex

Den Wunsch-Hit des Publikums spielt die Neue Philharmonie Westfalen dann exklusiv und live bei der GSW Kamen Klassik: ein Klassiker aus den Neunzigern in Klassik-Version. Abstimmen können die Besucher und alle Interessenten vom 17. bis 24. Juni unter www.gsw-kamen.de oder unter www.antenne-unna.de. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir 10 x 4 Freikarten für unsere Bäder.

Der Eintritt zur GSW Kamen Klassik ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet auf dem Parkplatz der Konzertaula in Kamen statt. Bei schlechter Witterung wird das Event in die Konzertaula verlegt.

Sperrung Bahnübergang an der Schillerstraße

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Kamen. An der Schillerstraße in Heeren wird auf Grund von Arbeiten am Bahnübergang für die Zeit ab dem 20. Juni ca. 19:00 Uhr bis voraussichtlich 21. Juni 18:00 Uhr die Querungs-Möglichkeit der Schienen für den Verkehr voll gesperrt.

Die notwenigen Umleitungsbeschilderungen werden vorab großräumig aufgebaut.

Wenn die Hitze kommt: Tipps für kühle vier Wände in Haus und Wohnung

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Sonne 12KWKamen. Die erste sommerliche Hitzewelle kündigt sich an. Schnell können sich Wohnung und Haus vom persönlichen Wohlfühlort zur schweißtreibenden Sauna entwickeln. Die oberste Devise lautet daher, die Wärme erst gar nicht hinein lassen. Wie das geht und welche weiteren Möglichkeiten es gibt, sommerliche Hitzephasen mit kühlem Kopf zu bestehen, hat die Verbraucherzentrale NRW in Kamen zusammengestellt.
 
  • Früh morgens lange lüften
    Die frühmorgendliche Lüftung und Abkühlung darf nicht zu kurz ausfallen, denn Wände, Möbel und andere Gegenstände speichern Wärme. Tagsüber sollten die Fenster nur kurz geöffnet werden, um frische, sauerstoffhaltige Luft hineinzulassen. Ein zusätzlicher Kühleffekt entsteht dadurch nicht. Je länger tagsüber Fenster offen stehen, desto mehr Hitze gelangt ins Innere.
     
  • Für Schatten sorgen
    Fensterscheiben lassen eine Menge Hitze herein. Abhilfe schaffen Rollladen, Jalousien, Markisen und Co. Wichtig: Außen montiert bringen solche Schattenspender deutlich mehr als innen. Denn so bremsen sie die Sonne schon aus, bevor die Wärme in den Raum gelangt. Können die Fenster nur von innen verdunkelt werden, sind helle oder reflektierende Materialien erste Wahl. Aufgeklebte Sonnenschutzfolie hilft ebenfalls, lässt aber auch an trüben Tagen weniger Licht hinein.
     
  • Luft in Bewegung bringen
    Luftbewegung verringert das eigene Hitzeempfinden. Ein Ventilator kann daher Linderung schaffen, ganz ohne aktive Kühlung. Wer aber zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht auf Klimatisierung verzichten kann, sollte effiziente Klimageräte nutzen. Das sind Split-Geräte, bei denen der Wärmetauscher außen angebracht wird. Sie sparen gegenüber Kompaktmodellen deutlich Energie.
     
  • Heizquellen identifizieren und abstellen
    Fließt in den Heizrohren noch warmes Wasser, steigt die Raumtemperatur. Deshalb frühzeitig die Heizanlage auf Sommerbetrieb umstellen. Häufig ist im Haushalt ein zweiter Kühlschrank vorhanden, der im Sommer für kalte Getränke sorgt. Doch die Wärme, die er seinem
    Inhalt entzieht, wird direkt in die Räumlichkeiten abgegeben. Von einem Zweitgerät ist aber auch aus Stromspargründen abzuraten.
     
  • Fassadendämmung hilft langfristig
    Wärmedämmung am Haus sorgt im Winter dafür, dass die Wärme drin bleibt und Energiekosten sinken. In der warmen Jahreszeit gibt es
    einen weiteren Pluspunkt. Moderne Dämmung hält sommerliche Hitze länger draußen. Gerade im Dachgeschoss führt das zu kühlerer Wohn­umgebung und angenehmeren Temperaturen.
     
  • Kahle Flächen begrünen
    Dächer, gepflasterte Flächen, Fassaden oder Sichtschutzzäune heizen sich in der Sonne auf und geben die Wärme nachts ab. Die Begrünung dieser Flächen wirkt solchen Hitzeinseln entgegen, denn Pflanzen kühlen die Umgebungstemperatur durch Verdunstung und Schatten.
     
Weiterführende Infos und Links:
 

Mit diesen Tipps bleibt es im Sommer kühl:
www.verbraucherzentrale.nrw/hitzeschutz
 
Die Kampagne „Mehr Grün am Haus – Spür das bessere Klima!“ informiert und motiviert Verbraucher:innen zu Begrünung von Häusern und Grundstücken und informiert über Fördermöglichkeiten. Gefördert wird das Projekt der Verbraucherzentrale NRW vom NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz.
 
Für weitere Informationen
 
Verbraucherzentrale NRW in Kamen
Tel. (02307) 4380101
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

www.mehrgruenamhaus.de

5. Kamen Open: Der Titelverteidiger und Molleker greifen an!

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Rudolf Molleker Getty Images WTV622Rudolf Molleker (© Getty Images)

Kamen. Die 5. Kamen Open vom 20. bis 26. Juni 2022 sollen für den Titelverteidiger Peter Heller und Talent Rudolf Molleker nach Möglichkeit wieder die Bühne für Erfolge bilden. Während Peter Heller an den Ort seines Triumphes zurückkehrt, will sich Molleker wieder auf den Weg in höhere Gefilde machen. Schon aufgrund ihrer Setzung zählen die beiden zum Favoritenkreis. Sicher ist: Spitzensport wird auch in diesem Jahr geboten.

Beim Blick auf die Teilnehmerliste sticht mit Sicherheit der Name Rudolf Molleker (ATP 511) als erstes ins Auge. Richtig, da war doch was. Schon vor drei Jahren stand der heute 21-Jährige auf dem Sprung in die Top 100, schlug sich erstmals ins Hauptfeld von Grand Slam-Turnieren, wurde von Boris Becker als großes Talent geadelt. Doch die letzten beiden Jahre bremsten den Oranienburger unglaublich aus. Die veränderten Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie, eine Verletzung am Handgelenk, viele Niederlagen, Trainerwechsel. Auf den Rechtshänder mit der peitschenden Vorhand prasselte eine Menge ein. „Viel schlechter kann es eigentlich nicht mehr werden“, gab Molleker Ende des letzten Jahres zu Protokoll.

Molleker auf dem Weg zurück

Mittlerweile spielt er wieder regelmäßig Turniere und ist verletzungsfrei. Die Basis für den Weg zurück nach oben. Erste Erfolge dafür konnte er bereits in den letzten Wochen einfahren. Ende April erreichte er das Finale beim ITF-Turnier in Split (Kroatien), wenig später stand das Halbfinale im tschechischen Most zu Buche. Seit Februar ist Molleker durchgängig auf Asche unterwegs. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um auch in Kamen um den Titel mitzuspielen.

Peter Heller will seinen Coup wiederholen

Peter Heller Jürgen Hasenkopf WTV622Peter Heller (© Jürgen Hasenkopf)

Einer, der weiß, wie es sich anfühlt, in der ehemaligen Bergbaustadt zu gewinnen, ist der Bayer Peter Heller (ATP 491). Dass Peter Heller erst drei Jahre nach seinem Sieg 2019 zur Titelverteidigung antreten kann, hätte keiner gedacht. Coronabedingt musste das Turnier zwei Mal abgesagt werden. Heller, der für den Bundesligisten TC Bredeney in Essen aufschlägt, gewann die letzte Ausgabe 2019 in einem grandiosen Finale gegen den Spanier Javier Barranco Cosano. Nach wie vor ist vielen in Erinnerung, wie er sich nach dem letzten Punkt bei über 35 Grad und nach 3:15 Stunden, glücklich und konditionell am Ende, auf den Boden fallen ließ. Zuvor lieferten sich die beiden Finalisten Sandplatztennis vom Allerfeinsten. Lange Ballwechsel, Stopps, Volleys – Werbung für den Tennissport.

Ein Blick auf die Setzliste offenbart, dass es sehr wohl wieder einen deutschsprachigen Sieger in Kamen geben könnte. Neben Molleker und Heller werden der gebürtige Koblenzer Jan Choinski (ATP 550) und der Münchner Jeremy Jahn (ATP 575) unter den besten Vier geführt. Beide Letztgenannten konnten in der Vergangenheit schon auf sich aufmerksam machen. Choinski erreichte 2014 das Halbfinale bei den US Open der Junioren. Er startet seit 2019 für Großbritannien und hatte sein bisher höchstes ATP-Ranking mit Platz 234 im Jahr 2018 inne. Der 32-jährige Jahn konnte 2017 bereits die Top 200 knacken.

Wildcards an Ruland, Zielinski, Al-Amin und einen ukrainischen Gast

Die vermeintlich Großen ärgern wollen darüber hinaus einige Talente aus den Nachwuchskadern des Deutschen Tennis Bundes und des Westfälischen Tennis-Verbandes. So erhalten der Herner Marcel Zielinski (ATP 1.708T, TC Iserlohn) und der Soester Lambert Ruland (ATP 1.708T, TC BW Soest) eine Wildcard für das Hauptfeld. Karim Al-Amin aus Dorsten (TuS Ickern) wird in der Qualifikation an den Start gehen. Eine kleine besondere Note erhält das Turnier durch die Wildcard für den Ukrainer Volodymyr Uzhylovskyi (ATP 1027). Der 34-jährige Profi hat zeitweilig mit seiner Familie im Gästehaus des Westfälischen TennisVerbandes in Kamen Unterschlupf gefunden und startet im Einzel und Doppel jeweils im Hauptfeld. Sie alle schielen letztendlich auf das Siegerpreisgeld und Punkte für die Weltrangliste, denn dass die Internationalen Westfälischen Meisterschaften ein Sprungbrett sein können, beweist ein Blick auf die Siegerliste. Gasquet, Dimitrov und Struff lassen grüßen.

Vernetzung von Hilfen für die Opfer häuslicher Gewalt weiter ausbauen

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Runder Tisch setzt nach Corona-bedingter Pause Arbeit fort

246651PDer Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt traf sich auf Haus Opherdicke. Foto: Leonie Engelhardt - Kreis Unna

Kreis Unna. Im Kreis Unna hat sich vor nunmehr 23 Jahren der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt gegründet mit dem Ziel, die Hilfsangebote für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und Kindern zu bündeln und zu vernetzen. Die Mitglieder des Runden Tisches trafen sich am 15.06.2022 nach Corona-bedingter Pause wieder in Präsenz auf Haus Opherdicke, um sich über die Weiterentwicklung des Netzwerkes und die nächsten Themenschwerpunkte zu verständigen.

"Die Vernetzung von Stellen, die mit häuslicher Gewalt zu tun haben, ist eine wichtige Hilfestellung in der Arbeit mit und für Betroffene", sagte Heidi Bierkämper-Braun (Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung), die gemeinsam mit Katja Sahmel (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Unna) und Dörte Humbert-Schneider (Leiterin der Frauen- und Mädchenberatungsstelle des Frauenforums) zum Treffen eingeladen hatte.

Die Mitglieder des Runden Tisches waren sich einig, dass Austausch und Vernetzung von Fachkräften in diesem Gremium - angefangen von der Kindertageseinrichtung über Beratungsstellen bis hin zu Polizei und Justiz - richtig und notwendig sind und die Aktivitäten weiter ausgebaut werden sollen. Zusätzlich zum Wunsch nach mehr Austausch hat sich das Netzwerk darauf verständigt, künftig die Themen "Opferarbeit" – z. B. psychosoziale Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene von häuslicher Gewalt sowie deren Rolle in Strafverfahren – und "Digitale Gewalt in Paarbeziehungen" intensiver zu behandeln.

Eingeladen waren auch Ariane Raichle (Dipl.-Pädagogin, Frauen- und Mädchenberatungsstelle des Frauenforums), Anne Reichert (Sprecherin der Lenkungsgruppe Netzwerk gegen Gewalt an Menschen mit Behinderungen) und Stephan Moning (Die Brücke Dortmund e.V.).

Ariane Raichle berichtete über den aktuellen Stand der Arbeitsgruppe "Anonyme Spurensicherung". Ziel der Arbeitsgruppe ist es, im Kreis Unna eine Möglichkeit zu schaffen, nach einer Vergewaltigung ohne Angabe von Personalien gerichtsverwertbare Spuren abnehmen und sichern zu lassen, damit betroffene Frauen auch noch zu einem späteren Zeitpunkt Anzeige erstatten können.

Das Netzwerk gegen Gewalt an Menschen mit Behinderungen hat Corona-bedingt nicht in Präsenz tagen können, teilte Anne Reichert mit. Dennoch wurde und wird an Themen, wie z.B. Rahmenvereinbarungen für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder Präventionsangebote gegen (häusliche) Gewalt weitergearbeitet.

Stephan Moning informierte über das Projekt (MannoG – Mann ohne Gewalt) der Brücke Dortmund. Im Rahmen des Projektes erhalten Männer, die Gewalt in ihrer Partnerschaft, Ehe oder Familie ausgeübt haben, pädagogische und therapeutische Hilfsangebote. Ziel dieser Arbeit ist, dass die Männer die Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen und lernen, ihre Auseinandersetzungen künftig gewaltfrei und respektvoll zu führen.

Zum Hintergrund: Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums wird in Deutschland etwa jede vierte Frau mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt durch ihren aktuellen oder durch ihren früheren Partner. Der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt im Kreis Unna wurde 1999 eingerichtet und ist eine Vernetzung zum Schutz und zur Unterstützung von Frauen und Kindern, die in Beziehungen von Männern Gewalt in ihren unterschiedlichen Formen erfahren haben. Weitere Informationen, darunter auch Flyer und Hilfsangebote für Frauen, finden sich auf der Internetseite des Kreises www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Häusliche Gewalt.

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