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Kreis Unna. Frauen im Kreis Unna sollten ihre Knochengesundheit unbedingt im Auge behalten. Nach einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest sind in Westfalen-Lippe deutlich mehr Frauen (Anteil 6,3 Prozent der weiblichen Bevölkerung) als Männer (Anteil 1,3 Prozent) vom Knochenschwund, der sogenannten Osteoporose, betroffen. „Insbesondere bei älteren Menschen ist der Knochenschwund häufig krankhaft erhöht. Nach Abfall des Östrogenspiegels, der eine zentrale Rolle beim Schutz der Knochen spielt, sind Frauen nach der Menopause besonders gefährdet. Dann steigt das Risiko für Knochenbrüche“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Allein bei den AOK NordWest-Versicherten wurde im Jahr 2023 bei 10.500 Versicherten im Kreis Unna eine Osteoporose diagnostiziert und behandelt.
Eine beginnende Osteoporose bleibt häufig zunächst unerkannt. Erst wenn ein Mensch im Alter deutlich an Körpergröße verliert, werden die Symptome des Knochenschwundes erkennbar. Die damit einhergehenden typischen kleinen Brüche in den Wirbelkörpern der Wirbelsäule bemerken Betroffene häufig zunächst gar nicht. Erst in fortgeschrittenem Stadium machen sich diese etwa durch akut auftretende, anhaltende Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen bemerkbar. Oder wenn Knochen plötzlich ohne große Krafteinwirkung aus dem Nichts brechen.
Spätestens jedoch, wenn die Ärztin oder der Arzt einen Knochenbruch feststellt, für den es keine klare äußere Ursache gibt, steht der Verdacht auf Osteoporose im Raum. Mit einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) kann in solchen Fällen festgestellt werden, ob sich der Osteoporose-Verdacht bestätigt. Dann können verschreibungspflichtige Medikamente zum Einsatz kommen, die beispielsweise den Knochenabbau hemmen (Bisphosphonate) oder den Knochenaufbau fördern (Parathormon). Die Behandlungen sollten genau auf die Krankheit abgestimmt werden und am besten schon beginnen, bevor erste Brüche entstehen. Die Therapie richtet sich nach Frakturrisiko, Knochendichte, Alter und Begleiterkrankungen. „Die Knochengesundheit ist bei älteren Menschen, insbesondere bei Frauen, gefährdet. Durch eine kalziumreiche Ernährung, ein Nikotin- und Alkoholverzicht und regelmäßige sportliche Aktivitäten kann der Knochenabbau gestoppt und sogar effektiv gefördert werden. Dadurch sinkt das Risiko von Knochenbrüchen und weiteren Komplikationen“, sagt Kock.
Wichtig zur Vermeidung von Osteoporose ist neben Bewegung eine Ernährung mit viel Kalzium und Vitamin D – auch vorbeugend. Täglich sollten dem Körper mindestens 1.000 Milligramm Kalzium und 800IE Vitamin D zugeführt werden – bei Knochenschwund empfehlen Mediziner eine Tagesdosis von 1.300 Milligramm Kalzium. Kalzium steckt in vielen Lebensmitteln. Dazu gehören vor allem fettarme Milchprodukte, Nüssen und Samen oder Grünkohl oder Brokkoli, Beeren, Kiwi und Trockenfrüchten, zudem in Sojaprodukten und kalziumreichen Mineralwassersorten. „Der aktive Kalziumtransport ist Vitamin-D abhängig. Vitamin-D steigert Kalzium-Transportproteine im Darm und sorgt dadurch für die Aufnahme“, so Kock. Um die körpereigene Vitamin D-Produktion anzukurbeln, wird natürliches Sonnenlicht mit ausreichend UVB-Strahlung benötigt. In Deutschland reicht die Sonneneinstrahlung allerdings nur im Sommer aus, im Winter kann Vitamin D über ein Präparat ergänzt werden. Weitere wichtige Informationen unter www.aok.de/pk/magazin/ Stichwort ‚Osteoporose‘.
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Kamen. Am Mittwoch (04.02.2026) verschafften sich Unbekannte zwischen 10.00 Uhr und 11.15 Uhr Zutritt in einen Einfamilienbungalow an der Straße "Schöner Fleck" in Südkamen.
Die bislang unbekannten Täter hebelten eine Terrassentür auf und gelangten in die Räumlichkeiten.
Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Kamen unter 02307 921 3220, 02303 921 0 oder per Mail:
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Mehrere einstimmige Entscheidungen traf der Verkehrsausschuss auf seiner ersten Sitzung nach der Ratskonstituierung. Foto: ArchivKamen. (AG) Auf der ersten Sitzung des neuen Mobilitäts- und Verkehrsausschusses des Rates der Stadt Kamen nach der Konstituierung des neuen Rates wurden alle drei Abstimmungen einstimmig beschlossen. Dabei ging es ausschließlich um Personalien, Regularien und Formalitäten. Marina Dörmann, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste der Stadt Kamen wurde vom Mobilitäts- und Verkehrsausschuss zu dessen Schriftführerin bestellt und Beigeordnete und Ordnungsdezernentin Hanna Schulze zu ihrer Stellvertreterin. Des Weiteren stimmte der Ausschuss einstimmig für die weitere Aufnahme der Einwohnerfragestunde in die Tagesordnungen des Mobilitäts- und Verkehrsausschusses. Ebenfalls einstimmig wurde dafür gestimmt, dass weiterhin regelmäßig Sachverständige der Kreispolizei und der Ortsgruppe Kamen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC zu den Sitzungen des Fachausschusses eingeladen werden. Darüber hinaus wurden die Mitglieder des Mobilitäts- und Verkehrsausschusses offiziell verpflichtet, ebenso wie die insgesamt acht sachkundigen Bürger, die den Ausschuss in der laufenden Ratsperiode beratend unterstützen sollen.
Die nächste Sitzung des Mobilitäts- und Verkehrsausschusses des Rates der Stadt Kamen ist vorerst für Dienstag, 19. Mai, angesetzt.
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Kamen. (AG) Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kamen macht sich stark gegen die oftmals verkehrsgefährdenden Auswirkungen der sogenannten „Eltern-Taxis“ vor Schulen und Kitas. Ein entsprechender Sachstandsbericht seitens der Verwaltung wurde von der Union für die letzte Sitzung des Mobilitäts- und Verkehrsausschusses beantragt. Quintessenz der Debatte: Weniger die Kinder, sondern mehr die Eltern müssten in Bezug auf die morgendliche Dienstleistung erzogen werden – denn die Bequemlichkeit sei nach einer Schul- und Kita-Umfrage seitens der Stadt der Hauptgrund für das sowohl gefährliche wie auch klimaschädliche Verkehrsverhalten vieler Eltern.
Die Fraktion wollte insbesondere wissen, an welchen Kamener Schulen seit Mai 2024 Gespräche mit Schulleitungen, Elternvertretungen, Polizei oder weiteren Akteuren zur Verkehrssituation zu Unterrichtsbeginn und -ende geführt und welche konkreten Maßnahmen zur Reduzierung des Bring- und Holverkehrs geprüft, vorbereitet oder bereits umgesetzt wurden. Sie fragte nach Lösungsvorschlägen, weiteren Schritten und Zeitperspektiven seitens der Verwaltung. Der Endbericht zur Mobilitätsbefragung 2024 der Stadt Kamen unterstreiche den
Handlungsbedarf, da der Anteil der Schüler, die eigenverantwortlich mobil sind, mit zunehmendem Alter nicht – wie zu erwarten wäre – steigt, sondern insgesamt wieder abnimmt: Mehr als 20 Prozent der ab 15-Jährigen lassen sich aktuell vom „Mama-Taxi“ zur Schule karren. „Dieser Trend verdeutlicht, dass eigenständige Mobilität nicht nachhaltig gefördert wird und längere Schulwege offenbar erneut zu einer verstärkten Nutzung des Autos führen“, so die Kamener CDU. Auch fragte die Fraktion nach den Ergebnissen einer Untersuchung seitens der Stadt, die die Situation an den Grund- und weiterführenden Schulen im letzten Jahr unter die Lupe genommen hatte.
Es gebe insgesamt drei Schulen, die eine problematische Situation aufwiesen, so die Verwaltung. Dies seien die Friedrich-Ebert-Grundschule, die Jahnschule und das Schulzentrum an der Gutenbergstraße. In der Regel seien es lediglich die ersten fünf Minuten vor Beginn des Schulbetriebes, in denen es chaotisch werde – kurz danach sei der ganze Spuk erfahrungsgemäß schon wieder vorbei. Aber auch an den Problemschulen habe sich die Situation verbessert, wie Ordnungsdezernentin Hanna Schulze berichtet. Durch die öftere Zusammenarbeit von Ordnungsamt und Polizei auch im Bereich der Schulen fühlten sich offenbar viele Eltern dazu bewegt, sich verkehrskonformer als sonst zu verhalten. Darüber hinaus nehme die Beschwerdestelle der Stadt Kamen jeden Hinweis ernst, wie Schulze betont. Eine Umfrage, die an 18 Kitas, fünf Grund- und drei weiterführenden Schulen durchgeführt wurde, zeige indessen die eigentliche Ursache beim „Eltern-Taxi“-Problem auf – und die heißt: Bequemlichkeit.
Mittels einer Fragebogenkarte, die einen Rücklauf von mehr als 20.000 Stück verzeichnet habe, ermittelte die Stadt, welche Faktoren die Kamener Durchschnitts-Family von klimafreundlicher Mobilität – sprich: ÖPNV, Rad- und Fußverkehr – abhält. Dabei spielten Entfernung, Zeitmangel und Wetter die größten Rollen. Ein weiteres Hemmnis sei der Zustand der Rad- und Fußwegeinfrastruktur. Die Verkehrssicherheit sei in der Auswertung praktisch gar nicht vorgekommen. „Das Auto ist nach wie vor das bequemste Verkehrsmittel“, fasst Stefanie Haake vom Fachbereich Umwelt die Ergebnisse der Umfrage lapidar zusammen. Es gebe aber auch positive Gegenbeispiele: Den Gegentrend setzt etwa die Jahnschule, an der sich mittlerweile Laufgruppen gebildet haben, die ihren Schulweg täglich gemeinsam zu Fuß meistern, wie in guter alter Zeit. Seitdem, so Haacke, habe sich auch die Parksituation rund um die Schule etwas mehr entspannt.
Die Ursache für die schwindende Jugendmobilität seien offenbar meist die Eltern, wie es Ausschussvorsitzender Klaus Kasperidus auf den Punkt brachte. Denn diese gestalteten den familiären Rahmen auch in Bezug auf die Mobilität ihres Nachwuchses. Und die ist mittlerweile auf einem beängstigenden Tiefpunkt angelangt. Kinder, so CDU-Ratsmitglied Rainer Fuhrmann, müssen sprichwörtlich lernen, ihren eigenen Weg zu gehen. Das gelinge im „Taxi Mama“ ganz bestimmt nicht. Die Stadt wies bei dieser Gelegenheit auf das „Stadtradeln“ hin, das von Sonntag, 3. Mai, bis Samstag, 23. Mai, in die nächste Runde geht und mit vielen Preisen lockt.
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Sieben Prozent mehr Staustunden auf deutschen Autobahnen als im Vorjahr / Juli und Oktober staureichste Monate
Die Stausituation auf Deutschlands Autobahnen hat sich im Jahr 2025 weiter verschärft: Zwar sank die Zahl der registrierten Staus auf rund 496.000 (2024: 516.000), die Staustunden stiegen jedoch um rund sieben Prozent auf insgesamt 478.000 (2024: 448.000). Die Gesamtlänge der Staus lag mit 866.000 Kilometern leicht über dem Vorjahreswert von 859.000 Kilometern.
Bundesweit entfielen die meisten Staustunden auf Nordrhein-Westfalen mit 35 Prozent, gefolgt von Bayern mit 13 Prozent und Baden-Württemberg mit 10 Prozent. Die höchsten prozentualen Zuwächse wurden in Hamburg und Schleswig-Holstein (jeweils rund 30 Prozent mehr als 2024) sowie in Rheinland-Pfalz (plus 19 Prozent) verzeichnet.
Während es im Januar mit rund 25.500 Staustunden relativ ruhig blieb, verdoppelte sich die Zahl im Juli auf knapp 50.000 Stunden. Damit war der Juli der staureichste Monat des Jahres, gefolgt vom Oktober mit knapp 49.000 Staustunden.
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Staukilometern. So wurden im Januar infolge eines Wintereinbruchs rund 65.000 Staukilometer registriert, von April bis November waren es durchgehend mehr als 75.000 Kilometer. Die Monate mit Spitzenwerten waren Juli mit 87.000 und Oktober mit 85.000 Staukilometern.
Wie in den Vorjahren zeigte sich im Wochenverlauf das bekannte Muster: Mittwoch und Donnerstag waren auch 2025 die Tage mit den meisten Staustunden. An Montagen waren es deutlich weniger, ebenso freitags. Am geringsten war das Stauaufkommen im Schnitt an den Wochenenden. Besonders staureiche Tage waren wegen eines Wintereinbruchs der 9. Januar mit einer Gesamtstaulänge von 6.300 Kilometern, der 28. Mai (Tag vor Christi Himmelfahrt, 5.700 km Stau) und der 2. Oktober (Tag vor dem Tag der Deutschen Einheit, 4.900 km Stau).
Der ADAC erwartet für das Jahr 2026 eine moderate Zunahme des Verkehrsaufkommens, die voraussichtlich auch zu mehr Staus führen wird. Auch die dringend erforderlichen umfangreichen Baumaßnahmen zur Modernisierung hunderter maroder Autobahnbrücken werden zusätzlich (Verkehrs-)Behinderungen verursachen. Gleichzeitig sind sie jedoch alternativlos, um das Autobahnnetz zukunftsfit zu machen.
Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de
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Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung: Die Initiative zum Erhalt des Heerener Schwimmsports setzt auf politische Unterstützung. (Foto oben: Franklin Berger)
Kamen. (AG) Die Tage der Kleinschwimmhalle in Heeren-Werve sind bald gezählt: der Bestand der aktuell voll ausgelasteten Dorf-Badeanstalt ist nur noch bis Ende diesen Jahres gesichert. Die Bürgerinitiative, die sich für den Fortbestand des Schwimmbetriebs im Stadtteil Heeren einsetzt, will nun prominente Unterstützung aus Düsseldorf ins Boot holen: die Kamener Landesministerin Ina Scharrenbach.
Früher oder später ist das als „abgängige Immobilie“ bezeichnete Bad bekanntlich unweigerlich dem Abriss geweiht. Der momentane Bedarf sei aufgrund der großen Nachfrage von Hallennutzern hoch, erklärte Bürgermeisterin Elke Kappen im Juni letzten Jahres, als die Verwaltung einen Antrag beim Kreis stellte: Der Kreis als Eigentümer der Halle solle sich mit 150.000 Euro an den Instandhaltungskosten beteiligen, aus dem Stadtsäckel sollen 50.000 in die Maßnahmen fließen, im November gab auch der Aufsichtsrat der GSW grünes Licht für den vorläufigen Weiterbetrieb. Voraussetzung: dass die Technik noch so lange hält. Das Arrangement gilt noch bis Ende diesen Jahres, danach könnte der Badebetrieb in Heeren ins Schwimmen geraten – beziehungsweise auf dem Trockenen sitzen. Denn selbst wenn nach dem unweigerlichen Abbruch der Halle an der Astrid-Lindgren-Schule ein Neubau im Raum stünde, würde der Schwimmbetrieb nach Einschätzung der Stadt für etwa zwei Jahre brachliegen.
Burkhard Allebrodt, Vorsitzender der Initiative, erinnerte sich jetzt daran, dass die Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung Ina Scharrenbach der Heerener Initiative bereits während ihrer Amtszeit als Fraktionsvorsitzende der Kamener Rats-CDU Unterstützung zugesagt habe – und der Kamenerin Scharrenbach einen Brief ins Landesministerium geschrieben. Mit der Bitte um Berücksichtigung beim neuen Landesförderprogramm zum Erhalt oder Neubau von Schwimmbädern hofft Allebrodt jetzt auf Rückenwind aus Düsseldorf. Allebrodt würde sich freuen, sollte er eine Antwort vom Ministerium bekommen und weist darauf hin, dass nach einer Studie der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG mittlerweile 20 Prozent der deutschen Grundschüler nicht mehr schwimmen können, 25 weitere Prozent würden als schwimmunsicher eingestuft. Diese Entwicklung sei dramatisch, so Allebrodt, der sich weiterhin, auch im Falle eines Neubaus, für das Schwimmangebot im Ortskern von Heeren-Werve einsetzt.
Archiv: Grünes Licht für vorläufigen Weiterbetrieb der Kleinschwimmhalle in Heeren
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Kamen setzt im Februar ein Zeichen für fairen Handel
Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale präsentiert im Rathaus Kamen die Themenecke zum fairen Handel. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Kamen beteiligt sich im Februar an der landesweiten Aktion „Fairbruary“. Ziel der Initiative ist es, den fairen Handel stärker in den Fokus zu rücken und Verbraucherinnen und Verbraucher dafür zu sensibilisieren, im Alltag bewusster zu fair gehandelten Produkten zu greifen – ob bei Lebensmitteln, Blumen oder Non-Food-Artikeln.
Viele Städte, Institutionen, Weltläden und Schulen in Nordrhein-Westfalen nutzen den Februar, um mit Aktionen und Informationsangeboten auf die Bedeutung des fairen Handels aufmerksam zu machen. Auch Kamen ist als Fairtrade-Town mit dabei.
Ein zentrales Angebot ist jetzt im Rathaus umgesetzt: Umweltberaterin Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale, Co-Sprecherin der Gruppe „Fairtrade-Town-Kamen“, hat im Rathausfoyer eine Themenecke rund um fairen Handel eingerichtet. Präsentiert werden dort unter anderem Produktproben, Rezepthefte und Informationsmaterialien.
Im Verlauf des Monats stehen unterschiedliche Schwerpunkte im Mittelpunkt – etwa faire Bananen mit Informationen zu Einkaufsmöglichkeiten oder faire Non-Food-Produkte. Zusätzlich können sich Interessierte auch an der „Machbar“, dem städtischen Pavillon am Willy-Brandt-Platz, inspirieren lassen. Ergänzend werden kostenlose Vorträge und Workshops zum Thema „Fairer Handel“ angeboten. Diese können nach Absprache mit der Verbraucherzentrale Kamen vereinbart werden. Kontakt:
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Einen besonderen Höhepunkt erlebte das Publikum mit dem Einmarsch des RV Wanderlust Methler. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Närrische Stimmung herrschte am Montag in der Stadthalle Kamen: Der Stadtseniorenring Kamen hatte zur traditionellen Karnevalsfeier eingeladen und begrüßte rund 140 Besucherinnen und Besucher.
Bürgermeisterin Elke Kappen eröffnete die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung der kostümierten Jeckinnen und Jecken und wünschte allen Gästen einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag. An den bunt geschmückten Tischen wurde anschließend ausgelassen getanzt und geschunkelt. Für die musikalische Begleitung sorgte Siggi Raskop, der mit bekannten karnevalistischen Gassenhauern die Stimmung anheizte.
Einen besonderen Höhepunkt erlebte das Publikum mit dem Einmarsch des RV Wanderlust Methler. Angeführt vom Karnevalspräsidenten André Löwe zogen das Prinzenpaar Ingo und Marion Sellwich, die Prinzengarde sowie die kleinen und jugendlichen Tanzmariechen in die Stadthalle ein. In der folgenden Stunde verwandelte sich die Stadthalle Kamen in eine stimmungsvolle Karnevalshochburg.
Mit schwungvollen Tanzdarbietungen der Tanzmariechen sowie humorvollen Wortbeiträgen des Karnevalspräsidenten sorgte das Programm für viel Begeisterung beim Publikum.
Zum Abschluss der Veranstaltung zeichnete die zweite Vorsitzende des Stadtseniorenringes, Petra Hartig, die schönsten, kreativsten Kostüme der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Urkunden und Sachpreisen aus.
Der Stadtseniorenring Kamen e. V. blickt auf eine rundum gelungene Karnevalsfeier zurück, die den Gästen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
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Jahreshauptversammlung des TV Germania Kaiserau
Kamen. Der TV Germania 1876 Kaiserau e.V. lädt seine Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Freitag, 13. März 2026, um 19 Uhr ins Bürgerhaus Methler ein. Im Mittelpunkt stehen die Planungen zum 150-jährigen Vereinsjubiläum.
Den Auftakt bildet ein offizieller Festakt am Sonntag, 19. April, im Sportcentrum Kaiserau. Eine Jubiläumsparty ist für den 17. Oktober im Bürgerhaus Methler vorgesehen. Darüber hinaus planen die Abteilungen von April bis Oktober unter dem Motto „150 Jahre TVG“ zahlreiche Veranstaltungen, um das Vereinsangebot vorzustellen.
Zu den festen Terminen zählen der 53. Internationale Kamener Volks- und Straßenlauf am 1. Mai, bei dem auch die Kreismeisterschaften über zehn Kilometer ausgetragen werden, sowie der 37. Kamener Sparkassentriathlon am 2. August. Hier finden die NRW-Landesmeisterschaften über die Sprintdistanz statt. Anmeldungen für beide Veranstaltungen sind über die Vereinswebseite möglich.
Weitere Termine im Jahresverlauf sind unter anderem ein Girl’s Day der Kaiserau-Baskets am 21. Februar, die Verleihung der Sportabzeichen am 25. Februar, die Teilnahme an der Kamener Elternmesse am 8. März sowie mehrere Abteilungsveranstaltungen bis in den Juli hinein. Weitere Programmpunkte zum Jubiläumsjahr sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.
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