„DigitalPakt Alter“: Familienbande ist einer von bundesweit 100 Erfahrungsorten

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Digital Kompass 921CVDaniel Czekala, Jakob Freigang und Maximilian Zweihoff stehen Senioren bei Fragen um Themen wie Apps, PC und Handy zur Verfügung. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Kamen. Als einer von 100 Erfahrungsorten die Familienbande Kamen e.V. seit Mitte August 2021 offiziell Teil der bundesweiten Initiative „DigitalPakt Alter“. Die Digitalisierung in Deutschland schreitet unaufhörlich voran. Mit den Angeboten, bei denen sich Generationen begegnen, werden ältere Menschen dabei unterstützt, sich im digitalisierten Alltag zurechtzufinden und Berührungsängste abzubauen. Konkret wird älteren Menschen mit dem Angebot eine Einführung in die Basics der digitalen Welt ermöglicht. Darauf aufbauend folgen verschiedene Module mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Hierzu zählt etwa der generelle Umgang mit dem Mobiltelefon, die damit einhergehende Vertragsklärung oder die Nutzung der Messenger-Dienste. Außerdem sollen die Teilnehmenden über die Risiken des Internets aufgeklärt werden und zugleich entdecken können, welche alltagserleichternden Alternativen das Internet ermöglicht.

Zusätzlich wurde das Projekt „Meine Geschichte digitalisieren“ entwickelt. Die Idee dahinter ist, dass Kamener Hörerlebnisse, wie Lieder, Gedichte und Geschichten entwickelt und gemeinsam mit Jung und Alt als Audiodatei erstellt werden. Neben dem eigenen Lernerfolg, sind die fertigen Audiodateien mit den Geschichten der Teilnehmenden eine digitale Sammlung von Erinnerungen, die ansonsten vielleicht verloren gehen würden.

„Wir freuen uns, Teil eines großen Bündnisses zur Stärkung digitaler Teilhabe Älterer zu sein. Gemeinsam können wir es schaffen, die älteren Generationen, die teilweise noch wenig Erfahrung im Umgang mit digitalen Medien haben, in die digitale Welt zu begleiten“, sagt Jakob Freigang, Digital-Kompass Kamen. Das Team vom Digital-Kompass Kamen lädt ältere Menschen aus der Region ein, erste Erfahrungen mit digitalen Medien und Geräten zu machen.

Das Angebot startet am 29.09.2021 in den Räumen der Familienbande e.V. in der Bahnhofstr. 46a in Kamen und findet jeden Mittwoch von 17 Uhr bis 19 Uhr statt.

Weitere Informationen unter: 02307 28505-10, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Archiv: Familienbande darf sich jetzt "Digital-Kompass"-Standort nennen

VHS Kamen-Bönen: Ferien-Kreativcamp für Kinder und Jugendliche

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vhs1219kwKamen. Die Herbstferien stehen schon in den Startlöchern und damit auch das erste Kreativcamp für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren, das die VHS Kamen-Bönen zusammen mit der Gemeinde Bönen vorbereitet hat. Sechs verschiedene Workshops finden zu unterschiedlichen Zeiten in der zweiten Herbstferienwoche vom 17. bis zum 22. Oktober in Bönen oder im Haus der Bildung in Kamen-Heeren statt. Jeweils zwei Kurse werden für die Altersgruppe der Acht- bis Zehnjährigen, Zehn- bis 13-Jährigen und 13- bis 16-Jährigen angeboten. Interessierte können sich für einen oder auch zwei Kurse ihrer Altersgruppe anmelden. Egal ob Acrylmalerei, kreatives Schreiben, Nähen, Zeichnen (Portraits oder Mangas) oder Graffitis erstellen – es ist für jeden kleinen oder großen Künstler etwas dabei.

Folgende Kreativworkshops stehen zur Auswahl:

Für 8-10Jährige:

  • Acrylmalerei - Auf den Spuren berühmter Künstler mit Kerstin Donkervoort

   Mo-Mi, 18.10.-20.10., jeweils 10.00 -12.00 Uhr

   ARTMAL Donkervoort, Bönen

  • Schreibwerkstatt mit Cassandra Speer

   Do, 21.10. & Fr., 22.10., jeweils 11.00 -13.30 Uhr

   Kamen-Heeren, Haus der Bildung

Für 10-13Jährige:

  • Hoodies erstellen mit Betty Erdmann

   Mo, 18.10. & Di., 19.10., jeweils 15.00 -17.00 Uhr

   Bönen, Förderturm

  • Mangas zeichnen mit Lukas Benedict Pütz

   Sonntag, 17.10.2021, 11.00 -16.00 Uhr

   Kamen-Heeren, Haus der Bildung

Für 13-16Jährige:

  • Portrait zeichnen mit Osman Bol

   Mo, 18.10. & Di, 19.10., jeweils 13.00 - 16.00 Uhr

   Bönen, Förderturm

  • Graffiti-Workshop mit Chris Tkaczuk

   Mi, 20.10., 10.00 -14.00 Uhr (Gruppe 1, max. 6 TN)

   oder Do, 21.10., 10.00 -14.00 Uhr (Gruppe 2, max. 6 TN))

   Kamen-Heeren, Haus der Bildung

Nähere Infos zu den Workshops und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Website der VHS Kamen-Bönen: www.vhs-kamen-boenen.de. Die Teilnehmer*innen suchen sich ein oder zwei Workshops aus, die zu ihrer Altersgruppe passen und teilen der VHS die Wunschauswahl direkt nach der Anmeldung mit (ganz einfach per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Teilnahme an dem Kreativcamp ist kostenfrei. Es entstehen allerdings Materialkosten pro Workshop in unterschiedlicher Höhe (bitte Hinweise im Programmangebot beachten).

Start ins Corona-Schuljahr '21/'22: Teilnahme aller Schüler und Unterricht in vollem Umfang

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rathausKW21von Alex Grün

Kamen. Im Rahmen der letzten Sitzung des Schul- und Sportausschusses wurden die Rahmenbedingungen für den Start ins Schuljahr 2021/22 vorgestellt, die die Corona-Pandemie Schülern und Lehrern setzt.

Derzeit gebe es zwei Coronafälle an Grundschulen und einen weiteren am Gymnasium, wie Bürgermeisterin und Schuldezernentin Elke Kappen berichtet. Aktuell nehmen alle Kamener Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teil, der in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt wird. Die Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort. Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt, Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden. In den Grundschulen und Förderschulen kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in den weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests. Es gilt zunächst weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführende Schule sind unter Einhaltung geltender Regeln zum Infektionsschutz möglich. Die Schulen können wieder in eigener Verantwortung über Schulfahrten im In- und Ausland unter grundsätzlicher Beachtung der Regelungen der Richtlinien für Schulfahrten entscheiden. Die Schulfahrten können durchgeführt werden, wenn die infektiologische Entwicklung und Verhältnisse am Standort der Schule und im Zielgebiet dies zulassen.

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote können unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes regulär und in der Regel im vollen Umfang durchgeführt werden. Seit dem 20. September gilt mit der Änderung der Test- und Quarantänebestimmungen außerdem die Regelung, dass die Quarantäne von Schülerinnen und Schülern ab sofort grundsätzlich auf die nachweislich infizierte Person zu beschränken und nur noch in ganz besonderen und sehr eng definierten Ausnahmefällen auf einzelne Kontaktpersonen oder ganze Kurs- und Klassenverbände auszuweiten ist. In den weiterführenden Schulen werden die Testungen auf drei Termine in der Woche ausgeweitet, nämlich montags, mittwochs und freitags. Linken-Ratsherr und stellvertretender Leiter der Gesamtschule Klaus-Dieter Grosch gab auf Anfrage von Ausschussvorsitzendem Joachim Eckart einen Einblick in den Corona-Alltag an seiner Lehranstalt. Erst kürzlich sei eine Impfaktion in Verbindung mit einer Schülerfahrt zu einem Unnaer Impfzentrum mit großem Erfolg gestartet worden. 95 Prozent seines Kollegiums seien mittlerweile vollständig geimpft, der Rest muss aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten, berichtet Grosch. In Kamen laufe es aus seiner Sicht im "Vergleich zu anderen Städten sehr gut", so Grosch. Die Verwaltung teilte derweil mit, dass das Ausschreibungsverfahren für die Stelle der stellvertretenden Schulleitung des Gymnasiums aktuell ebenso laufe wie für die Stelle der Leitung der Gesamtschule.

Bohrlochsondierungen an der Hammer Straße stehen vor dem Abschluss

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Sondierung 01 921CVAn der Kampfmittelverdachtsfläche an der Hammer Straße/Danziger Straße sind die Sondierungsarbeiten mittlerweile beendet. Ergebnisse der Messungen werden Mitte nächster Woche erwartet. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Die Sondierungsarbeiten an der Hammer Straße haben seit Beginn der Woche an Fahrt aufgenommen. Am ersten Verdachtspunkt im Bereich Hammer Straße/Danziger Straße sind die Arbeiten bereits erledigt, noch bis Donnerstag wird die zweite  Kampfmittelverdachtsfläche, in der möglicherweise eine Bombe im Erdreich schlummert, anhand von Probebohrungen untersucht.

Über 50 Bohrlochsondierungen haben die Mitarbeiter der Dürener Fachfirma P-H-Röhll NRW GmbH als Rahmenvertragspartner der Bezirksregierung Arnsberg am Montag und Dienstag im Bereich der Hammer Straße/Danziger Straße vorgenommen. Nun erinnert die bearbeitete Fläche in der Baugrube optisch - mit etwas Phantasie - an kleine Marskrater.

Damit die Messungen, die durch magnetische Verfahren in einer Bodentiefe von bis zu mehr als fünf Metern störungsfrei erfolgen können, hatten Versorger wie die Gemeinschaftsstadtwerke und Gelsenwasser - wie berichtet - entsprechende Leitungen aus den Bereichen entfernt oder umgeleitet. Im Gegensatz zum zweiten Verdachtspunkt könnten in diesem Bereich sogar zwei Blindgänger in einem Abstand von etwa drei Metern in der Tiefe liegen.

Seit Mittwoch ist die Tiefensondierung im zweiten Bereich gestartet, wo die Bohrer auf Höhe des Gartens der Jugendstilvilla in einem festgelegten Radius tiefe Löcher in die Hammer Straße und den bisherigen Bürgersteig bohren. Bernd-Josef Neuhaus von der Stadtentwässerung kündigte am Mittwochnachmittag an, dass diese Sondierungen noch bis Donnerstag andauern werden.

Das Ende dieser Arbeiten an den Kampfmittelverdachtsflächen bedeutet nicht zugleich, dass ein konkretes Ergebnis vorliegt. „Die Ergebnisse der Messungen werden von der Bezirksregierung Arnsberg ausgewertet, danach wissen wir, wie es weitergeht“, so Neuhaus. Die erste Rutsche an Aufzeichnungen aus dem Bereich Hammer Straße/Danziger Straße ist bereits auf dem Weg nach Arnsberg. Neuhaus hofft, dass Mitte der kommenden Woche eine Auswertung vorliegen wird.

Archiv: Absperrung und Umleitung für die Suche nach Bomben

Kampfmittelsondierungen an der Hammer Straße starten bald

Sondierung 02 921CVNach über 50 Bohrlochsondierungen erinnert die bearbeitete Fläche optisch an Marskrater. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

 

 

Bundestagswahl im Wahlkreis 144 Unna I: Live oder im Internet dabei

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wahl 2021Kreis Unna. Am Sonntag wird es spannend: Dann hat Deutschland einen neuen Bundestag gewählt – doch wie es ausgegangen ist, zeigt sich erst im Laufe des Abends. Wer wissen möchte, wie es am 26. September im heimischen Wahlkreis gelaufen ist, ist im Wahlstudio im Kreishaus Unna willkommen.

Interessierte können dort "live" dabei sein, wenn die Ergebnisse aus dem heimischen Wahlkreis 144 Unna I (Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede, Kamen, Schwerte, Unna) an die Kreiswahlleitung übermittelt und zum vorläufigen amtlichen Endergebnis zusammengefasst werden.

Das Wahlstudio im Kreishaus Unna, Friedrich-Ebert-Straße 17, öffnet am Sonntag, 26. September um 18 Uhr. Mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wird ab 20.30 Uhr gerechnet.

Wichtige Hinweise

Neben den allgemein bekannten Auflagen im Sinne des Infektionsschutzes ist für Besucher Folgendes zu beachten:

Zutritt nur nach 3-G-Regelung (geimpfte, genesene, getestete Personen) Die Immunisierung oder Testung ist nachzuweisen und wird beim Zutritt zum Kreishaus kontrolliert.

Wer dicht dran und doch woanders sein möchte, kann die Wahlergebnisse aus dem Wahlkreis 144 Unna I auch übers Internet unter https://wahlen.kreis-unna.de abrufen.

Hintergrundinformationen gebündelt im Internet
Informationen über Wahlberechtigte, Stimmbezirke, Kandidaten und mehr gibt es natürlich bereits im Vorfeld unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Bundestagswahl 2021).

Übrigens: Die kreisangehörigen Städte Lünen, Selm und Werne sind dem Wahlkreis 145 Hamm – Unna II zugeordnet. Kreiswahlleiter ist hier der Oberbürgermeister der Stadt Hamm. Informationen aus diesem Wahlkreis gibt es unter https://wahlen.citeq.de/ergebnisse-1/05915000/..

Die bundesweiten Ergebnisse sind unter http://wahlen.votemanager.de abrufbar. PK | PKU

Sperrung der Robert-Koch-Straße wegen Feuerwehrübung

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feuerwehrdrehleiterKWKamen. In Folge einer Feuerwehrübung wird am 24. September die Robert-Koch-Straße in Höhe der Hausnummer 43 halbseitig gesperrt. Die Sperrung ist zeitlich befristet und wird ab 17:30 Uhr beginnen und bis ca. 21.30 Uhr andauern.

Zusätzlich wird es im Bereich der Sperrung zu einer Vollsperrung des Gehweges und einer Einengung der Restfahrbahnbreite kommen. Die im Sperrbereich liegenden Parkstreifen werden mit einem Halteverbot belegt, welches frühzeitig ausgeschildert und bekanntgegeben wird.

Die Anwohner und Gewerbetreibenden des betroffenen Straßenabschnitts der Robert-Koch-Straße werden vorab durch den Einsatzleiter über die Übung und die damit verbundenen notwendigen Einschränkungen informiert.

Neues Energieeffizienzlabel: aus A+++ wird D

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energielabelALTNicht verwirren lassen – aus A+++ wird D. „Da es allerdings auch eine 18-monatige Übergangsfrist gibt, wird es für die Kunden möglich sein, beide Labelvarianten im Handel zu finden. Das kann eventuell zu Verwirrungen führen“, erläutert Tim Scharschuch.Kamen. Wer ein Leuchtmittel kaufen möchte, findet im Handel seit dem 1. September umgestaltete Energielabel, auf denen zum Beispiel Informationen zum Stromverbrauch stehen. Es wird dadurch teils nicht mehr möglich sein, die Leuchtmittel mit der bislang besten Energieeffizienz der Klasse A+++ wiederzufinden – denn alle diese Produkte werden herabgestuft in die Klassen D bis F. Dies teilt das Klimaschutzmanagement der Stadt Kamen mit.

Energieeffiziente Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher und auch Leuchtmittel sparen Strom, schonen die Umwelt und letztendlich auch den Geldbeutel. Um den Stromverbrauch transparent darzustellen und die Geräte für den Verbraucher besser vergleichbar zu machen, wurde das EU-Energielabel 1998 eingeführt. Aktuell zeigt eine Skala den Top-Wert mit A+++ und ein stromfressendes Gerät mit D an. „Innovationen und stetige Verbesserungen der Produkte haben dazu geführt, dass aus der ehemaligen Bestnote A bereits schon A+++ geworden ist. Was vielen wahrscheinlich gar nicht bewusst ist, neue Geschirrspüler beispielsweise mussten zuletzt mindestens einer A+ entsprechen. Viele dürften annehmen, das Label A+ stehe für ein Produkt mit sehr guten Verbrauchswerten. Tatsächlich erfüllt ein Gerät mit diesem Label lediglich die Mindestanforderungen an Effizienz. Diese Kennzeichnung gilt daher als überholt. Da auch zukünftige Verbesserungen bei den Geräten nicht aufzuhalten sind, ist eine Umstellung des EU-Energielabels bei vielen Produkten notwendig geworden“, erklärt Klimaschutzmanager Tim Scharschuch.

Die Ökodesign Richtlinie 2021 schreibt nun wieder die alten Einstufungsklassen A bis G vor und streicht die Plus-Klassen. Außerdem wird es ein darstellbares Entwicklungspotenzial geben. Bei den Leuchtmitteln bleiben daher zunächst die oberen Klassen frei, die besten Produkte rangieren nun in Klasse D. Im März 2021 wurden unter anderem bereits die Energielabel für Fernseher und Monitore umgestellt. Diese Änderung gilt auch für Spülmaschinen, Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner.

Auf den ersten Blick bleiben das alte und das neue Label gleich. Weiterhin zeigt eine Ampelskala in den Farben Rot bis Grün an, wie energieeffizient ein Produkt ist. „Da es allerdings auch eine 18-monatige Übergangsfrist gibt, wird es für die Kunden möglich sein, beide Labelvarianten im Handel zu finden. Das kann eventuell zu Verwirrungen führen“, erläutert Scharschuch weiter. Er rät zu einem genauen Blick auf die Verbrauchswerte oder die Beratung durch eine Fachkraft.

Update: Kamener „Hymne“ in der 3. Kamener Orgelnacht

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Schieferturm 12KWKamen. Wie schon angekündigt, findet am Freitag, dem 24. September, 20 Uhr, die dritte Kamener Orgelnacht in der Pauluskirche statt.

Wegen der krankheitsbedingten Absage eines Interpreten hat sich Organist Lukas Bajon bereit erklärt, am Ende seines „regulären“ Programms noch zu improvisieren, und zwar über die Hymne „Stadt Kamen - Glück auf“, die von Reinhard Fehling anlässlich des 50jährigen Jubiläums der kommunalen Neuordnung unserer Stadt verfasst wurde.

Beginn der Orgelnacht ist 20 Uhr; der Eintritt ist frei und jederzeit möglich, so dass man auch später am Abend „einsteigen“ kann. Am Buffet wird um eine Spende gebeten.

Für die gesamte Veranstaltung gilt die „3G-Regel“ (geimpft, genesen, getestet). Bitte halten Sie, auch wenn Sie erst später kommen, Ihren entsprechenden Nachweis bereit. Im Kirchenraum darf man sich dann ohne Maske bewegen, mit Ausnahme der „Warteschlange“ am Buffet.

Archiv: Dritte Kamener Orgelnacht in der Pauluskirche

GSW bringen Schulausschuss auf neuesten Stand der Kombibad-Planung

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schulausschuss1 921AGDie Mitglieder des Schul- und Sportausschusses des Rates der Stadt Kamen wurden auf ihrer letzten Sitzung von den GSW auf den neuesten Stand der Kombibad-Planung gebracht. Grafik: Archiv

von Alex Grün

Kamen. Zwar steht seine Eröffnung noch in weiter Ferne, dennoch wirft das geplante Kamener Kombibad immer konkretere Schatten voraus. Im Schul- und Sportausschuss brachte der Centerleiter für die GSW-Bäder, Marcus Müller, die Mitglieder auf den neuesten Stand der Planungen.

Müller rekapitulierte in seinem Sachstandsbericht, dass im Juni dieses Jahres der Beschluss im GSW-Aufsichtsrat zur Wiederaufnahme der Planung und der Baumaßnahmen unter der Bedingung der Zuleitung des Bewilligungsbescheides seitens der Stadt Kamen getroffen wurde, der im August eintraf. Am 5. September war dann "Schicht": die Kamener Wasserratten nahmen im Rahmen einer Poolparty mit Frühschwimmerfrühstück für die nächsten drei Jahre Abschied von ihrer angestammten Sportstätte, die fürs erste trocken bleibt. Bevor die Teilabrissarbeiten beginnen, werden aktuell Gefahrstoffuntersuchungen, Vermessungen, Baumkartierungen und sonstige Detailplanungen in allen Bereichen durchgeführt, die von Stadt, Stadtentwässerung, Kreis und Lippeverband gleichermaßen abgestimmt werden. Das Architektenbüro sei gerade dabei, ein 3-D-Modell anzufertigen, in dem nicht nur die neuen Deckenbauten und Filteranlagen sichtbar würden, sondern auch die geplanten Schließsysteme und Umkleiden. Eine Weiterentwicklung in der Planung sieht vor, das Kinderbecken mit einem Piratenschiff zu attraktivieren. Außerdem sei eine Regenwassereinleitung in die Seseke vorgesehen.

Wichtig für mögliche weitere Förderungen: das Bad soll demnächst in eine Energieeffizienzklasse eingeteilt werden. Eine der wichtigsten Neuerungen bei der "Wiederauferstehung" des Kamener Bades wird der Umstieg von gefliesten auf Edelstahlbecken sein. Die Vorteile, so Müller, lägen auf der Hand: Fliesenschäden gehörten demnächst der Vergangenheit an, weitere Vorteile seien mehr Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb und kürzere Revisionszeiten. Die Becken seien insgesamt ungleich pflegeleichter als ihre Vorgänger. Eine weitere Neuerung sei die Einführung eines einheitlichen Eintrittstarifs für alle Bereiche, also innen wie außen. Die Vorteile sieht Müller darin, dass die Schließfassade flexibler eingesetzt werden könne, wodurch wiederum nach Bedarf auf schlechtes Wetter und ebenso auf den entsprechenden Personaleinsatz reagiert werden könne. Dies komme auch dem "Gedanken des Kombibades mehr entgegen", so Müller.

Sachstand heute: im kommenden Winter sollen zunächst Bäume und Sträucher entnommen werden. Im Dezember soll die Abgabe des Bauantrags erfolgen, parallel soll die Ausführungs- und Ausschreibungsplanung beginnen. Ab April sollen die Abbrucharbeiten an Gebäude, Becken und dem ehemaligen Sporthotel beginnen. Die Gründungsarbeiten sind für den kommenden Sommer vorgesehen, bevor dann im Hochsommer der Rohbau in Angriff genommen wird und der Hochbau beginnt. Die Eröffnung ist für Herbst 2024 geplant.

Mit kritischem Blick verwies die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Christiane Klanke, auf eventuelle Probleme, die sich durch die geplante Tarifänderung ergeben könnten: sei der Ansturm zu groß, könne es sein, dass sich manche das Schwimmen nicht mehr leisten könnten. Centerleiter Müller versprach, den Einwand in die Planung mit einzubeziehen. SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler äußerte sich "froh, dass die GSW das machen". Es sei letztlich auch die "ureigenste Aufgabe" des Versorgers, "trotzdem werden wir bei der Planung mitgenommen - das ist großartig", so Heidler. Auch im Sozialausschuss werde die Planung noch vorgestellt, insbesondere in Bezug auf das Thema Barrierefreiheit, kündigte Bürgermeisterin Elke Kappen an. Überhaupt gingen die Planungen vor dem endgültigen Beschluss noch durch alle relevanten Gremien, versicherte sie.

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