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Die Stadt-Parfümerie Pieper am Willy-Brandt-Platz in der Kamener Fußgängerzone – die Filiale bleibt trotz eingeleitetem Insolvenzverfahren geöffnet. (Archivbild)
Kamen. Die Stadt-Parfümerie Pieper in der Kamener Fußgängerzone am Willy-Brandt-Platz 6 bleibt weiterhin geöffnet – trotz des am 20. November 2025 eingeleiteten vorläufigen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Kundinnen und Kunden können wie gewohnt in der traditionsreichen Filiale einkaufen. Auch der Online-Shop des Unternehmens läuft ohne Einschränkungen weiter.
Deutschlands größtes inhabergeführtes Parfümerieunternehmen hatte beim zuständigen Amtsgericht einen entsprechenden Antrag gestellt, der nun bewilligt wurde. Ziel des Verfahrens sei eine umfassende wirtschaftliche Sanierung und die strategische Neuausrichtung des Unternehmens, teilte die Geschäftsführung mit.
„Die Sanierung in Eigenverwaltung gibt uns die Möglichkeit, unser Unternehmen bei voller operativer Kontrolle zu stabilisieren und strategisch weiterzuentwickeln“, erklärte Geschäftsführer Oliver Pieper. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten seien für zunächst drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert.
Zur Überwachung des Verfahrens wurde Rechtsanwältin Sarah Wolf aus der Kanzlei Anchor zur vorläufigen Sachwalterin bestellt. Unterstützt wird die Geschäftsführung in der Sanierungsphase von Dr. Philipp Grub (Kanzlei Grub Brugger), der als Generalbevollmächtigter fungiert, sowie vom erfahrenen CRO Sven Pursche.
Trotz des juristischen Verfahrens sollen sowohl Arbeitsplätze als auch das umfangreiche Filialnetz erhalten bleiben. Für die Kundschaft in Kamen bedeutet das: Die Parfümerie Pieper bleibt weiterhin ein fester Bestandteil der Innenstadt – ein wichtiges Signal für die dortige Einzelhandelslandschaft.
Das Unternehmen hofft, mit dem Verfahren die wirtschaftliche Basis für eine stabile Zukunft zu schaffen und seine Marktposition langfristig zu sichern.
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Gemeinsames weihnachtliches Singen an der Platane auf dem Willy-Brandt-Platz – eine Tradition des Kamener Marktgesprächs seit 25 Jahren. (Archivbild)
Kamen. Am Freitag, 19. Dezember 2025, lädt das Kamener Marktgespräch um 12 Uhr zu einem stimmungsvollen weihnachtlichen Singen an der Platane bei Grobe auf dem Willy-Brandt-Platz in der Innenstadt ein. Die Tradition begann vor 25 Jahren – damals noch auf dem Alten Markt –, findet inzwischen jedoch fest am Willy-Brandt-Platz statt.
Vor einem Vierteljahrhundert trafen sich Mitglieder des Marktgesprächs zu einer kleinen spontanen Feier am Kaffeestand. Als sie Weihnachtslieder sangen, stimmten überraschend weitere Besucher mit ein. Aus dieser kleinen Runde entwickelte sich eine liebgewonnene Tradition: Immer am letzten Freitag vor Weihnachten kommen Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und eine besinnliche Pause vom Trubel der Adventszeit zu genießen.
Viele Jahre begleiteten Jürgen Neff am Akkordeon und Udo Neumann an der Gitarre den Gesang. Auch in diesem Jahr dürfen sich Besucher wieder auf Live-Musik freuen: Jürgen Neff, Herrmann Hupe und Ralf Oxe unterstützen das Singen mit ihren Akkordeons, während Reinhard Fehling an der Gitarre begleitet.
Alle, die Freude am gemeinsamen Singen oder an weihnachtlicher Atmosphäre haben, sind herzlich eingeladen, am 19. Dezember 2025 um 12 Uhr an die Platane bei Grobe auf dem Willy-Brandt-Platz zu kommen. Das Marktgespräch freut sich auf viele Stimmen, die diese Tradition weitertragen.
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Der Kamener Stadtrat gibt grünes Licht für dringende Investitionen in Sportanlagen und Feuerwehr – insgesamt 970.000 Euro werden für Kunstrasen-Sanierungen, den Mehrzweckbau in Methler und neue Container an der Feuer- und Rettungswache freigesetzt.Kamen. (AG) Der Rat der Stadt Kamen stimmte auf seiner konstituierenden Sitzung zwei Dringlichkeitsentscheiden zu, mit denen investive Mittel mit einem Volumen von 970.000 Euro für mehrere Projekte in Kamen-Mitte und Methler freigesetzt werden. Profitieren werden die Feuerwehr und die Fußballer. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kamen begrüßt die Investitionen und steht hinter ihrer Zustimmung.
Jeweils 70.000 Euro investiert werden in die beiden Kunstrasenplätze an der Gutenbergstraße und im Jahnstadion. Hintergrund: die beiden rund zehn Jahre alten Kunstrasenplätze machten den Fußballern von Kamener SC und VfL Kamen zunehmend Probleme. Beide Plätze werden intensiv genutzt und das früher übliche Granulat verklumpe zunehmend und bleibe unter den Fußballschuhen haften, worunter die Stand- und Rutschfestigkeit leide, so die Vereine. Steigende Temperaturen hätten nach Einschätzung der Stadt zu dieser Entwicklung Einschätzung beigetragen. Tests hätten ergeben, dass nur eine komplette Entfernung des Granulats durch eine Fachfirma und der Ersatz durch Sand Abhilfe schaffen könne. Insgesamt 140.000 Euro werden dafür veranschlagt. Weil niedrigere Temperaturen für die Arbeiten ideal seien, solle eine Umsetzung zeitnah erfolgen. Finanziert werden kann die Maßnahme durch nicht ausgeschöpfte andere Haushaltsansätze für das laufende Jahr. Die betroffenen Vereine haben bereits signalisiert, dass Folgen für den Sportbetrieb während der Sanierung durch Umplanung und Verlegung minimiert werden können.
„Die Sportanlagen in unserer Stadt liegen uns am Herzen und sind ein wichtiges Angebot auch und gerade für den Nachwuchssport“, betont der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt, Daniel Heidler. „Natürlich müssen Gefahren für die Sportler durch eine solche Entwicklung gestoppt werden, wir sind deshalb froh, dass schnell eine umfassende Lösung umgesetzt werden kann“, erklärte auch Joachim Eckardt, Vorsitzender des Schul- und Sportausschusses. Einer sportlichen Dringlichkeitsentscheidung über weitere 350.000 Euro stimmte der Rat für den laufenden Neubau eines Mehrzweckgebäudes für den SuS Kaiserau und den TVG Kaiserau am Sportplatz an der Methleraner Jahnstraße zu. Hier wird der ursprünglich geplante Kostenrahmen von knapp 1,2 Mio. Euro durch zusätzlichen baulichen Aufwand überschritten, unter anderem waren im Boden alte Fundamentreste gefunden worden. Mehr Aufwand muss außerdem bei Abwasser- und Lüftungsanlagen betrieben werden. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung habe ergeben, dass für die geplante Photovoltaikanlage ein Kauf statt eines Pachtmodells auf Dauer sparsamer, die Investitionskosten aber entsprechend hoch sind. „Um einen zügigen Baufortschritt zu ermöglichen, haben wir zugestimmt“, sagte Daniel Heidler. Das Geld kann durch eine Minderausgabe an einer anderen Haushaltsstelle umgeschichtet werden.
Zustimmung seitens des Rates gab es auch für einen weiteren Dringlichkeitsentscheid, der die Finanzierung neuer Unterkunftscontainer für die Feuer- und Rettungswache im Mersch sicherstellen (wir berichteten). 480.000 Euro lässt sich die Stadt die Maßnahme kosten, für die ursprünglich die Sanierung zweier Rettungsfahrzeuge finanziert werden sollte, die aufgrund der aktuellen Preisentwicklung ohnehin zu teuer und die Wartezeit zu lang wäre. Statt dessen sollen die überalterten Container durch neue Modulen mit verbesserten Raumnutzungskonzepten und optimierter Positionierung ersetzt und damit den Mitarbeitern der Feuer- und Rettungswache die Arbeit erleichtert und das Ausrücken beschleunigt werden. „Die Erneuerung macht ganz offenkundig Sinn und hilft unserer Feuerwehr“, unterstützt Heidler die Zustimmung seiner Fraktion. Die SPD stehe auch deshalb hinter der Maßnahme, weil auch der Standort der Hauptwache selbst zur Disposition stehe, so Heidler. Für einen Neubau an anderer Stelle gebe es noch keine Konzepte, daher sei die Anschaffung eigener Container mit Blick auf die Nutzungsdauer eine lohnende Investition. Die im Jahr 2019 als Übergangslösung aufgestellten Container gelten als überaltert, Positionierung und Raumnutzung sind aus heutiger Sicht nicht optimal. Deshalb will die Stadtverwaltung die Erneuerung zeitnah umsetzen. Die Mittel dafür stehen im Haushalt noch für 2025 zur Verfügung, weil sich die Anschaffung zweier neuer Fahrzeuge verzögert und auf das nächste Jahr geschoben werden muss.
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Die Planungen für eine Lichtertour der weihnachtlichen Traktoren laufen schon seit Wochen. Geplant ist die Fahrt für den 21. Dezember. Die Genehmigung dafür steht aber noch aus. Archiv-Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen/Bergkamen. Immer wieder werden in letzter Zeit die hiesigen Landwirte gefragt, ob es auch in diesem Jahr Lichterfahrten mit Weihnachtstreckern gibt. „Wir sind noch in den Planungen. Wir hoffen aber, dass es in diesem Jahr eine Fahrt von Werne nach Bergkamen geben wird“, sagt Landwirt Ferdinand Schulze Froning, einer der drei Organisatoren der Tour.
Vorgesehen ist eine einzige Lichtertour am Sonntag, 21. Dezember. Dann sollen ab dem frühen Abend über 50 entsprechend dekorierte Landmaschinen von Werne nach Bergkamen rollen.
Eine genaue Route bleibt noch ein Geheimnis - und das aus gutem Grund. „In der kommenden Woche wollen wir den Antrag für die Genehmigung stellen“, kündigt Jürgen Grothaus an, der zusammen mit Carlo Kortenbruck die Route über Bergkamener Straßen vorbereitet.
Wenn es für die Veranstaltung eine Genehmigung gibt, wovon die Organisatoren derzeit ausgehen, wird rechtzeitig vor dem 21. Dezember eine genaue Fahrstrecke bekannt gegeben. „Es wird an dem Tag dazu wieder die Gelegenheit geben, den Live-Standort auf dem Handy nachzuverfolgen“, kündigt Ferdinand Schulze Froning an, der erneut den Teil der Tour plant, welcher durch Werne führen wird.
Geringere Resonanz der Teilnehmenden
Bis nach Kamen werden die Trecker in diesem Jahr nicht rollen. Das liegt an der insgesamt geringeren Resonanz der Landwirte und zudem daran, dass der langjährige Kamener Organisator Frank Bowinkel in diesem Jahr aus privaten Gründen nicht mit dabei ist.
„Da wir aber vorher bekannt geben werden, wo wir herfahren, sind alle eingeladen, dorthin zu kommen“, erklärt Ferdinand Schulze Froning.
Dass das Interesse einiger Landwirte an der aufwendigen Aktion geringer ist als sonst, hat auch mit Erfahrungen der vergangenen Jahre zu tun. „Einige sagen, dass sie den Sinn nicht mehr darin sehen, weil viele Besucher an der Straße zwar die schönen Lichter anschauen, der eigentliche Sinn der Demonstration aber nicht bei allen ankommt“, hat Jürgen Grothaus zu hören bekommen.
Werben für regionale Produkte
Das Werben für regionale Produkte, welches die Landwirte unter anderem mit den Lichterfahrten bezwecken, sei beim Einkauf oftmals schnell vergessen. „Es können immer weniger Landwirte von ihren Produkten leben“, unterstreicht Jürgen Grothaus. Dazu trage der Preisverfall bei, der durch den Einzelhandel befeuert werde.
Die Kaufentscheidung der Kunden im Geschäft spiele ebenfalls eine entscheidende Rolle, wie der Bergkamener Landwirt an einem Beispiel deutlich macht. „Wir werden mit immer mehr Auflagen bestückt, die unsere nachhaltige Produktion verteuern. So sind die heimischen Erdbeeren teurer als die aus dem Ausland importiert werden. Die haben wegen langer Transportwege zwar eine ganz andere CO₂-Bilanz als heimische Ware, aber das interessiert den Staat leider nicht und viele Kunden entscheiden sich noch immer für die billigere Ware.“
Wenn die Lichterfahrt genehmigt wird, gibt es bei KamenWeb.de rechtzeitig vor dem Start eine Übersicht der Straßen, die zwischen Werne und Bergkamen angesteuert werden.
Viele Menschen haben die Lichterfahrten der Landwirte in den vergangenen Jahren an die Straßen gelockt und in Begeisterung versetzt. Archiv-Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Archiv: Landwirte-Bilanz: Lichterfahrten locken rund 60.000 Menschen an
Trecker-Demo begeistert rekordverdächtige Zahl an Zuschauern
Lichterfahrt der Trecker rollt erstmals nach Südkamen
Weihnachtsmänner in Treckern locken erneut Menschenmassen
Leuchtende Trecker begeistern viele Menschen
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Gruppenfoto der 24 Jubilare der Sparkasse UnnaKamen – zusammen 675 Jahre im Dienst.
Unna. Im Rahmen einer Feierstunde in der „Neuen Schmiede“ ehrte die Sparkasse UnnaKamen ihre diesjährigen 24 Jubilare. Der Vorstandsvorsitzende Frank Röhr dankte den Anwesenden für ihre geleistete Arbeit, ihr Engagement und ihre langjährige Treue zur Sparkasse.
Geehrt wurden:
10 Jahre:
Lara Lauber, Tanja Rudolph, Frauke Stolz
20 Jahre:
Carolin Glesmann, Daniel Gumina, Alessa-Maria Mersmann-Lehr
25 Jahre:
Jessica Thomas, Sebastian Rehfuß, Dennis Ranz, Melanie Schreiber
30 Jahre:
Ina Lechte, Andrea Kolodziej, Michaela Plümper, Andreas Windau,
Simone Patryjas, Oliver Lüttecken, Dorothe Kivitz, Andrea Rehmeier
40 Jahre:
Heike Frey, Thomas Neumann, Heike Winat, Simone Barnfeld, Michael Füchtey
45 Jahre:
Birgit Hennig
Insgesamt kommen die Jubilare auf beeindruckende 675 Jahre in Diensten der Sparkasse – eine bemerkenswerte Zahl, gerade in der heutigen Zeit.
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Stressfrei shoppen in der Adventszeit – mit dem VKU-AdventsTicket
Kamen. Die Adventszeit steht vor der Tür, und damit beginnt auch die Hochsaison für Weihnachtseinkäufe. Wer dabei stressfrei und kostengünstig in den Innenstädten unterwegs sein möchte, sollte sich das VKU-AdventsTicket sichern.
An allen vier Adventssamstagen – 29. November, 6., 13. und 20. Dezember 2025 – können Fahrgäste im Stadtgebiet von Kamen, Werne, Bergkamen sowie in der Gemeinde Bönen das Ticket nutzen. Für nur 1 Euro pro Person und Fahrt können Kunden bequem ihre Einkäufe erledigen – ohne Parkplatzsuche und Stau.
Das Ticket ist direkt beim Busfahrer erhältlich und richtet sich an alle, die kein Deutschland-Ticket oder anderes VKU-Ticket besitzen. So wird der Weg in die Innenstädte nicht nur günstiger, sondern auch deutlich entspannter.
Wichtige Hinweise:
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Gültigkeit: Nur an den vier genannten Adventssamstagen im Stadtgebiet Kamen, Werne, Bergkamen und Bönen
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Preis: 1 Euro pro Person und Fahrt
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Erwerb: Barzahlung direkt beim Busfahrer
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Zielgruppe: Fahrgäste ohne gültiges Deutschland-Ticket bzw. anderes VKU-Ticket
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Bürgermeisterin Elke Kappen (li.) und Gleichstellungsbeauftragte Pia Kraka (re.) setzen in Kamen ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Kamen an dem internationalen Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Ziel des weltweiten Aktionstags, den es bereits seit 1999 gibt, ist es, das Bewusstsein für das erschreckende Ausmaß geschlechtsspezifischer Gewalt zu schärfen und ein starkes Zeichen für Solidarität, Sichtbarkeit und Unterstützung zu setzen.
Weltweit ist nach aktuellen Erhebungen jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens von körperlicher, sexualisierter oder psychischer Gewalt betroffen. Viele Fälle bleiben unentdeckt, da die Gewalt häufig im privaten Umfeld stattfindet und Betroffene aus Angst oder Scham schweigen.
Aktionen in Kamen
Bereits in der vergangenen Woche startete im Bürgerhaus Kamen-Methler ein von der Gleichstellungsbeauftragten Pia Kraka organisierter Frauenselbstbehauptungsworkshop. Unter Leitung von Heike Redlin – Kriminalbeamtin a.D., NLP- und Glückscoach – sollen Teilnehmerinnen darin unterstützt werden, Selbstfürsorge zu stärken, Handlungssicherheit aufzubauen und in belastenden Situationen selbstbewusst aufzutreten.
Am Dienstag, 25. November, wird vor dem Rathaus der Stadt Kamen erneut die UN-Women-Flagge „Wir sagen Nein zu Gewalt gegen Frauen“ gehisst. Zudem beteiligt sich die Stadt, gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Kamen, an der weltweiten Kampagne „Orange the World“.
Die Farbe Orange steht als internationale Symbolfarbe für Hoffnung, Optimismus und für eine Zukunft frei von Gewalt. In den Abendstunden werden hierzu mehrere Gebäude im Stadtgebiet orange beleuchtet, darunter:
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das Foyer des Rathauses bzw. der Stadthalle
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der Durchgang vor der Stadtbücherei
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die Pauluskirche
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das Buxtorfhaus
Gleichstellungsbeauftragte Pia Kraka betont: „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist kein Randproblem, sondern eine gesellschaftliche Realität, die wir nicht hinnehmen dürfen. Wir möchten Betroffene ermutigen, sich Hilfe zu holen. Niemand ist allein.“
Auch Bürgermeisterin Elke Kappen unterstreicht die Bedeutung des Aktionstags: „Frauen sind Mütter, Partnerinnen, Freundinnen, Kolleginnen und Ehefrauen. Gewalt gegen sie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, quer durch alle Kulturkreise und gesellschaftlichen Schichten. Deshalb setzen wir ein eindeutiges Zeichen: NEIN zu Gewalt an Frauen.“
Unterstützungsangebote für Betroffene
Betroffene, Angehörige und Unterstützende können folgende Hilfsangebote nutzen:
- Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016 (rund um die Uhr, kostenfrei, anonym)
- Online-Beratung: www.hilfetelefon.de
Frauen- und Mädchenberatungsstelle des Frauenforums Unna unter Telefon 02303 82202 oder
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ADAC gibt Hinweise zum Umtausch / Nächste Frist am 19. Januar 2026
Am 19. Januar 2026 endet die nächste Frist für den Führerscheinumtausch. Bislang ging es nach dem Geburtsjahr der Führerscheininhaber. Ab sofort ist jedoch das Ausstellungsjahr des Führerscheins relevant. Denn nachdem nun die meisten Papierführerscheine umgetauscht sind (die vor 1953 geborenen Papierführerscheininhaber müssen bis 2033 umgetauscht haben), sind jetzt die ersten alten Scheckkartenführerscheine an der Reihe. Los geht es zunächst mit denjenigen, deren Führerschein zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurde. Der Umtausch muss bis zum Stichtag am 19. Januar im kommenden Jahr stattgefunden haben. Der ADAC erklärt, wie der Umtausch funktioniert.
Der Umtausch ist verpflichtend. Das Ablaufdatum des Führerscheins bezieht sich nur auf das Führerscheindokument an sich, nicht auf den Inhalt der Fahrberechtigung. Bedeutet: Auch nach Ablauf der Frist darf man weiter unbefristet fahren. Man begeht keine Straftat wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (anders ist dies bei Lkw- und Busführerscheinen). Allerdings riskiert man ein Verwarngeld von zehn Euro. Und auch im Ausland kann es zu Problemen kommen, wenn man nach Ablauf der Umtauschfrist mit dem alten Führerschein unterwegs ist. Vor allem, wenn man sich einen Mietwagen mieten möchte.
Eine Fahr- oder Gesundheitsprüfung muss man beim Umtausch des Pkw- oder Motorradführerschein nicht ablegen. Man vereinbart einen Termin bei der Führerscheinstelle und bringt den Personalausweis oder Reisepass, ein biometrisches Passfoto sowie den aktuellen Führerschein mit. Der Umtausch kostet rund 25 Euro.
Hintergrund der Umtauschaktion ist, dass Führerscheine künftig EU-weit fälschungssicher und einheitlich sein sollen. In Deutschland regelt ein Gesetz, in welcher Reihenfolge der Führerschein umzutauschen ist. Dafür wurde ein zeitlicher Stufenplan entwickelt. Wer wissen möchte, welche Frist für einen selber gilt, kann dafür den ADAC Führerschein-Umtausch-Rechner nutzen.
Den Umtauschrechner sowie weitere Informationen zum Führerscheinumtausch gibt es hier.
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Kreis Unna. Das Netzwerk „Sanieren mit Zukunft im Kreis Unna“ bietet gemeinsam mit dem GIH NRW eine Thermografieaktion für Ein- und Zweifamilienhäuser an. Der Aktionszeitraum läuft vom 1. Januar bis zum 28. Februar 2026. Die Termine werden individuell vereinbart und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Interessierte erhalten Informationen und Anmeldeunterlagen über die Geschäftsstelle des Netzwerkes bei der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe unter Telefon 02303 25054-40 oder per E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. . Nach der Anmeldung stimmen die ausführenden Energieberater den Termin für die Aufnahmen ab.
Die Thermografie ermöglicht es, Wärmebrücken an Gebäuden sichtbar zu machen und energetische Schwachstellen zu erkennen. Für aussagekräftige Aufnahmen sind Außentemperaturen von etwa fünf Grad Celsius oder weniger sowie ein deutlicher Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenbereich erforderlich.
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