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Kamen. Hätte sich ein 66-Jähriger in Dortmund nicht um seine Tochter gesorgt - der Kamener Toni P. (19, Name geändert) hätte wohl keine Anklage wegen Cannabishandels gekriegt. In der Nacht zum 8. März stellten Beamte des Dortmunder Polizeipräsidiums bei ihm Marihuana-Tütchen sicher sowie ein Messer und zwei Reizstoff-Sprühgeräte.
P. hatte damals mit ein paar anderen jungen Männern gegen 1 Uhr in der Frühe vor einem Kiosk gestanden. Ein Haus weiter: der schlaflose 66-Jährige, dessen Tochter irgendwo da draußen Party machte. Nach Rücksprache mit seiner Frau beschloss er, mal nach dem Rechten zu schauen, und bezog Stellung im Hauseingang. Nach einigen Minuten entschied er, die Polizei zu holen. Denn ein Mann auf einem E-Scooter war aufgekreuzt, verteilte verdächtige Tütchen an die übrigen Nachtschwärmer und ließ eine Art Schlagstock sehen. Alles nichts, womit der Hausbewohner seine hoffentlich bald heimkehrende Tochter konfrontiert sehen wollte.
Die Polizei erschien also; Toni P. wurde von Zivilbeamten gefasst, nachdem Uniformierte ihn quasi aufgescheucht hatten. Für eine Verurteilung reichte es vor Gericht nicht. Niemand - weder der 66-Jährige noch ein als Zeuge geladener Polizist - konnten sagen, dass P. auf der Straße mit der Droge gehandelt hätte. Der Besitz allein aber ist legal. Die Konsequenz: Toni P. wurde freigesprochen. Mit der Einziehung von Cannabis, Messer und Sprühgeräten war er einverstanden.
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von Andreas Milk
Kamen. "Wir sind nicht zimperlich": Diesen Satz glaubte man der Schwimmmeisterin gern. Aber was eine Kollegin von ihr am frühen Abend des 20. Juli im Sesekebad zu hören bekommen habe, sei zu weit gegangen. Als "Schlampe" und "dreckige alte F***e" habe Lukas M. (20, Name geändert) sie beschimpft. Der junge Mann saß jetzt wegen Beleidigung vor dem Jugendrichter, die GSW-Angestellte sagte als Zeugin aus. Die mutmaßlich beleidigte Frau selbst war beim Termin verhindert.
Lukas M. sagte zum Inhalt der Anklage: So war das gar nicht. Er sei an jenem Sommertag regelwidrig im Stehen die Rutsche runter gesaust. Dafür habe er Ärger gekriegt, seine Sachen genommen und sei verschwunden - ohne jemanden zu beleidigen: "Das ist falsch, das bin ich nicht." Nur dass die Frau aus dem Sesekebad eben genau das Gegenteil schilderte: M. habe ihre Kollegin "körperbetont" angepöbelt, sei ihr auch nahe gekommen, sodass sie vor ihm zurückwich. Die Polizei rückte seinerzeit wegen des Zwischenfalls mit Lukas M. an.
M. hatte für seinen Prozess zwei Entlastungszeugen benannt. Deren Aussagen kamen denkbar unglücklich rüber: Ein 23-Jähriger hatte kaum eine konkrete Erinnerung ans Freibadgetümmel, bejahte aber ohne zu zögern und vehement die Frage, ob er denn ausschließen könne, dass M. die Badmitarbeiterin beleidigt habe. Ein 21-Jähriger gab ebenfalls nichts Belastbares preis. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft ließ durchblicken, bei einer Falschaussage könnten die beiden sich selbst ein Verfahren einhandeln.
"Die Zeugen wollten nicht für Sie lügen", so der Richter bei der Verkündung seines Urteils. Es lautet: ein Freizeitarrest übers Wochenende. Das bedeutet, dass der Azubi Lukas M. sich an einem Freitag nach Arbeitsschluss in Lünen einfinden muss, um dort die Zeit bis Sonntag in der Arrestanstalt zu verbringen. M. reagierte aufgebracht: Da sei er dann ja mit lauter "Asis" zusammen. Der Mann von der Staatsanwaltschaft hätte ihn lieber nach Erwachsenenstrafrecht zu einer Geldstrafe verurteilt gesehen. M. hat trotz seiner jungen Jahre Erfahrung: Es gab schon Verfahren wegen Fahrens ohne Führerschein, Diebstahls und Straßenverkehrsgefährdung. Erst vor einigen Wochen hatte der Richter eine Geldauflage von 2.000 Euro verhängt.
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In vorweihnachtlicher Atmosphäre traten Jung und Alt beim X-Mas Brettchen-Turnier der DJK Germania Kamen 1920 an den Tischtennisplatten gegeneinander an.
Kamen. In gemütlicher und vorweihnachtlicher Atmosphäre fand das diesjährige Weihnachtsbrettchen-Turnier der DJK Germania Kamen 1920 statt. Im Mittelpunkt stand dabei weniger der Leistungsdruck als vielmehr der gemeinsame Spaß am Tischtennissport.
Vor dem Turnier wurde erstmals der „Spieler des Jahres“ gekürt. In die Wertung flossen unter anderem Trainingsfleiß, die Entwicklung der TTR-Werte sowie besonderes Engagement für den Verein ein. Die Auszeichnung erhielt in diesem Jahr Sebastian Fiedler, der sich über einen DJK-Pullover als Anerkennung freuen durfte.
Gespielt wurde – ganz traditionell – mit gleichen Schlägern, den sogenannten Brettchen. Durch zusätzliche Punktvorgaben entsprechend der TTR-Werte waren die Partien besonders ausgeglichen und spannend. Gespielt wurden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte, ganz wie in früheren Zeiten. So kam es mehrfach vor, dass Rückstände von bis zu zwölf Punkten noch aufgeholt wurden, was für überraschende und unterhaltsame Spielverläufe sorgte.
Besonders reizvoll war die bunte Mischung der Teilnehmenden: Jung und Alt standen gemeinsam an den Tischen, feuerten sich gegenseitig an und hatten sichtbar Freude am Spiel. Abgerundet wurde der sportliche Teil durch ein reichhaltiges Buffet. Neben selbst gebackenem Kuchen und verschiedenen Salaten sorgte Flechsig mit Pulled Pork und Currywurst für den herzhaften Höhepunkt. Auch Bier und Glühwein durften nicht fehlen.
Auch sportlich fielen am Ende klare Entscheidungen: Im Finale der Trostrunde setzte sich Jan Hermasch gegen Phil durch. Im Hauptfinale kam es zur Neuauflage des Vorjahresduells – erneut mit dem gleichen Sieger. Tobias Hille verteidigte seinen Titel erfolgreich vor Christian Schreiber.
Das Weihnachtsbrettchen-Turnier erwies sich damit einmal mehr als gelungener Jahresabschluss und zeigte eindrucksvoll, wofür die DJK Germania Kamen 1920 steht: sportlichen Ehrgeiz, Fairness und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
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Das Thema „Mobile Fahrzeugsperren“ ist für die Fraktion Wählergemeinschaft im Rat der Stadt Kamen noch lange nicht vom Tisch. Foto: Archiv
Kamen. (AG) Die Fraktion Wählergemeinschaft fühlt sich in Bezug auf ihre Kritik am Sicherheitskonzept bei städtischen Open-Air-Veranstaltungen von Verwaltung und Ratsopposition nicht ganz voll genommen. Anfang des Monats kritisierte die Wählergemeinschaft in Kooperation mit dem „Partei“-Einzelvertreter Marc Fent den Kauf von Antiterrorsperren, die aus ihrer Sicht ungeeignet sind (wir berichteten). An Argumenten mangelt es der WG nicht.
Hintergrund: Die Stadt hat nach einem entsprechenden Dringlichkeitsbeschluss im Rat 600.000 Euro für insgesamt 66 Fahrzeugsperren, darunter 40 sogenannte Oktablocker aufgewendet, die aus Sicht der Wählergemeinschaft völlig ungeeignet für Veranstaltungen wie etwa die Winterwelt auf dem Markt seien, die aktuell komplett von den Pollern umringt ist, deren Füße acht Ecken haben und sich im Fall einer Terrorfahrt mit gezackten Kanten gleichermaßen in Asphalt und Unterboden fressen sollen. Nach Informationen der WG-Fraktion würden die Poller ihre Bremsfunktion erst nach 30 bis 35 Metern voll entfalteten, so dass sie für den Marktplatz ungeeignet seien. Die Verwaltung antwortete, dass sie vor dem Hintergrund des verabschiedeten und mit der Polizei abgestimmten Sicherheitskonzeptes „keinen Änderungs- und Handlungsbedarf bei der Absicherung der Winterwelt“ erkenne. Die Oktablöcke seien als zusätzliche Umzäunung aufgestellt, ein Sperrkonzept von der Polizei nicht gefordert worden. Die Distanz für die Abbremsung werde nur dort benötigt, wo ein LKW gerade auf einen Block trifft. Dies sei durch die enge Aufstellung der Blocker nicht möglich, so die Stadt.
Bisher gab die Stadt jährlich 266.000 Euro für die Anmietung von Fahrzeugsperren aus, um langfristig Kosten zu sparen, beschloss der Rat die Eigenanschaffung. Ende November hatte die Fraktion eine Anfrage bei der Verwaltung bezüglich des Sicherheitskonzepts der Winterwelt gestellt, die offenbar „aus einsatztaktischen Gründen“ unbeantwortet blieb. Damit sieht die WG sich um ihr „Auskunfts- und damit ihr Kontroll- und Informationsrecht gegenüber der Verwaltung“ geprellt, insbesondere mit Blick auf die Gefahreneinschätzung seitens der Kreispolizei, die die Winterwelt als „grüne“, also weitgehend unbedenkliche Veranstaltung einstuft, für die keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen erforderlich seien. „Transparenz und Unterstützung der Ratsarbeit stellen wir uns anders vor“, so die WG-Fraktion.
Auf der Suche nach anderweitigen Auskünften habe die WG unter anderem die Bedienungsanleitung des OktaBlock TR, Erklärvideos der Herstellerfirma Hörmann sowie den Handlungsleitfaden „Schutz vor Überfahrtaten“ unter die Lupe genommen, darüber hinaus seien Gespräche mit Innenministerium, Kreispolizei, Sachverständigen und mit Hörmann geführt worden. Dabei sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass „der OktaBlock TR in Kamen nicht nur fachlich falsch platziert wurde, sondern für den Einsatz bei der Winterwelt in dieser Form ungeeignet ist“, so die WG. Umso unverständlicher sei es, dass die Verwaltung diese Erkenntnisse ignoriere und das System auch beim Weihnachtsmarkt in Methler erneut fehlerhaft einsetze. „Zufahrtsschutz ist mehr als das Abstellen von Sperren“, so die WG-Fraktion, die dem Dringlichkeitsbeschluss mit trug, aber schon damals skeptisch in Bezug auf die Kosten gewesen sei, zu denen laufende Ausgaben für Transport, Lagerung, Wartung und Pflege hinzukommen.
Dem Rat sei nicht konkret erläutert worden, welche Sperrsysteme angeschafft werden sollten, es habe weder eine Präsentation noch eine fachliche Einordnung der unterschiedlichen technischen Möglichkeiten, Materialien oder Systeme gegeben, darüber hinaus hätten konkrete Angaben zur Bedarfsanalyse gefehlt, weder die Anzahl der benötigten Sperren noch deren konkrete Einsatzorte seien dargelegt worden. „Wir gingen daher davon aus, dass diese wesentlichen Informationen sowie ein umfassendes Zufahrtsschutzkonzept zu einem späteren Zeitpunkt erarbeitet und dem Rat vorgestellt würden“, so die Fraktion. Auch der Anschaffungspreis für die OktaBlock TR-Poller in Höhe von 7.500 Euro pro Stück sei aus Sicht der WG zu hoch gewesen, die Stadt Bergkamen habe das Modell „Herner Trucksperre“ zu einem Preis von etwa 795 Euro pro Stück angeschafft. Zwar hätte dieses leicht zu klauende System bewacht werden müssen, dennoch stelle sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Kamener Lösung. Unverständlich bleibe zudem die hohe Stückzahl von 66 Sperren: die Stadt Unna habe als zweitgrößte Kommune im Kreis nur 40 OktaBlöcke beschafft, so die WG-Fraktion, die sich insbesondere gegenüber der CDU-Fraktion nicht ernst genommen fühlt: ein Unions-Ratsherr hatte auf der letzten Ratssitzung eine süffisante Bemerkung über das sicherheitstechnische Engagement der WG gemacht.
Nach einer Informationsschrift des Bundesverbands Sicherheitstechnik BHE umfasse ein Sicherheitskonzept die Punkte Gefahrenanalyse, Definition des Schutzziels, Identifikation von Schwachstellen und die Erstellung eines abgestimmten Zufahrtsschutzkonzepts. Erst danach solle laut der Sicherheitsexperten die Auswahl geeigneter Produkte stattfinden. „Zufahrtsschutz ist kein einmaliges Ereignis, sondern wird die Stadt Kamen dauerhaft begleiten“, so die WG. Das werden auch die Poller, die nach Aussage von Ordnungsdezernentin Hanna Schulze die nächsten 30 Jahre halten sollen. „Es wäre unserer Meinung nach also nahe liegender, dieses Thema ernst zu nehmen und sich fachlich fundiert damit auseinanderzusetzen, wie und wo die Sperren sinnvoll, wirksam und regelkonform eingesetzt werden, anstatt berechtigte Fragen als übertrieben oder störend abzutun“, so die Wählergemeinschaft.
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ADAC: Anpassungen bei Biokraftstoffen und E-Fuels notwendig
Der ADAC begrüßt es, dass die EU-Kommission von der strengen Flottenregulierung abweichen und eine gewisse Öffnung für andere Technologien ermöglichen will. Mit der Anpassung der Zielwerte könne es möglich werden, neben batterieelektrischen Pkw auch Plug-in und Range-Extender oder reine Verbrenner-Pkw nach 2035 zuzulassen, um die Vielfalt des Bedarfs von Verbrauchern abzudecken. Gleichzeitig kritisiert der Mobilitätsclub, dass die Potenziale von alternativen Kraftstoffen nicht in ausreichendem Maße nutzbar würden.
ADAC Technikpräsident Karsten Schulze: „Autokäufer wollen bei Antrieben und Energien mehr Wahlmöglichkeiten, damit Klimaschutz im Verkehr leichter möglich wird und bezahlbar bleibt. Der Kommissionsvorschlag zeigt die Richtung, nutzt aber den Wettbewerb der Technologien zu wenig." Denn welche technischen Lösungen für mehr Klimaschutz eingesetzt würden, sei sekundär, so Schulze.
Die EU-Kommission hätte stärkere Anreize für alternative Kraftstoffe setzen müssen, so der ADAC Technikpräsident: „Bei der Anrechnung von bis zu sieben Prozent durch grünen Stahl und bis zu drei Prozent durch erneuerbare Kraftstoffe muss mehr Flexibilität möglich werden. Hier werden erbliche Chancen vertan“. Angesichts der hohen Bedeutung von Biokraftstoffen und E-Fuels allein für die Dekarbonisierung des Pkw-Bestands, sei nicht nachvollziehbar, warum deren Einsatz bei neuen Pkw so eng beschränkt werde.
Die Anpassung der Flottengrenzwerte sei keine Absage an die Elektromobilität, sagt Schulze. Sie trügen aber den Realitäten stärker Rechnung, nachdem die Elektromobilität in der gesamten EU noch nicht wie erwartet hochgelaufen und bei vielen privaten Autokäufern noch Zurückhaltung zu spüren sei.
CO2-Emissionen, die nicht-elektrische Fahrzeuge ausstoßen, können nach dem Vorschlag der EU-Kommission durch industrielle Maßnahmen, aber nur zu einem kleinen Teil durch den Einsatz alternativer Kraftstoffe kompensiert werden. Aus Sicht des ADAC sind die genannten drei Prozent absolut unzureichend, um zusätzliche Anreize für den Hochlauf alternativer Kraftstoffe zu setzen.
ADAC Technikpräsident Karsten Schulze: „Die Anpassungen sind in Teilen richtig. Die EU-Kommission hat es vermieden, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Gleichzeitig werden Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien und Ladeinfrastruktur nach wie vor nicht konsequent genug gesetzt, damit alle verfügbaren Technologien zum Klimaschutz beitragen können.“
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Kamen. Beim Heimspieltag der U17 Mannschaft des RV Wanderlust Methler im Methleraner Bürgerhaus hatte das heimische Team mit Arvin Lunke und Nick Lavrov nur ein Spiel zu absolvieren. Auf Grund der verletzungsbedingten Mannschaften aus Niedermehnen und Leeden fielen diese Begegnungen aus und wurden mit 5:0 für Methler gewertet. In der Begegnung gegen das U19 Team aus Velbert war die Heimmannschaft dann ohne Chance und lag zur Halbzeit schon mit 0:5 Toren hinten. Die 2. Hälfte lief dann etwas glimpflicher ab und am Ende stand es 0:7.
Das U13 Team mit Lennard Arns und Lorenz Krüger mussten in Recklinghausen-Suderwich an den Start gehen. Nach klaren Siegen gegen Niedermehnen (8:0), Leeden (10:0) und Altena (8:0) stand als letztes der Tabellenführer Suderwich als Gegner auf der Fläche. Suderwich ging mit 1:0 in Führung, Methler glich aus und Suderwich legte noch einmal zur 2:1 Halbzeitführung vor. Doch dann hatte das Methleraner Duo sein Pulver verschossen. In der 2. Hälfte schoss Suderwich schnell das 3. Tor und Methler hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen. Am Ende stand es 5:1 für Suderwich. Suderwich belegt damit weiterhin den ersten Tabellenplatz vor Methler.
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Kamen-Heeren-Werve. Am kommenden Samstag, 20. Dezember 2025, bringt der Ökumenische Bläserkreis Heeren-Werve e.V. wieder festliche Advents- und Vorweihnachtsfreude in den Stadtteil. An insgesamt 13 Stationen erklingen bekannte und fröhliche Lieder, die Zuhörerinnen und Zuhörer auf das Weihnachtsfest einstimmen sollen.
Der musikalische Rundgang startet um 10 Uhr am Treffpunkt Werver Mark 138. Von dort aus zieht der Bläserkreis weiter durch Heeren-Werve, unter anderem über die Werver Mark, die Bergstraße, die Südfeld- und Elsa-Brändström-Straße, den Grafenwald sowie die Mittel-, Pröbsting- und Westfälische Straße. Der letzte Halt ist gegen 13.10 Uhr im Wendehammer der Neubausiedlung bei Netto, bevor es zurück zum Ausgangspunkt geht.
Der Ökumenische Bläserkreis freut sich über kleine und größere Spenden als Zeichen der Wertschätzung. Diese kommen der Chorkasse zugute und unterstützen im kommenden Jahr die weitere Chorarbeit.
Mit der Veröffentlichung der Route hofft der Verein, möglichst viele Menschen in Heeren-Werve zu erreichen und ihnen mit Musik eine vorweihnachtliche Freude zu bereiten.
Plan Kurrende 2025:
1. Werver Mark 138, Treffen und Abfahrt um 10.00 Uhr
2. Werver Mark 148, 10.10 Uhr
3. Bergstr./ Südfeld, 10.25 Uhr
4. 10.40 Uhr Frisör Karlsson
5. 10.50 Uhr Residenz
6. 11.15 Uhr Schulte/Vieweg
7. 11.35 Uhr Elsa- Brändströmstr. 14
8. 11.50 Uhr Grafenwald
9. 12.15 Mittelstraße 50
10. 12.30 Uhr Pröbstingstr./Westfälische Str
11. 12.45 Uhr Klothmanns Kamp 36
12. 13.10 Uhr Wendehammer Neubausiedlung bei Netto
13. Rückfahrt zum Startpunkt Werver Mark 138
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Kamen. Das Team der Evangelischen öffentlichen Gemeindebücherei Kamen legt eine Weihnachtspause ein: Von Samstag, 20. Dezember, bis einschließlich Montag, 5. Januar, bleibt die Bücherei geschlossen. Wer sich noch mit Lesestoff für die Feiertage eindecken möchte, hat dazu am kommenden Freitag, 19. Dezember, letztmals Gelegenheit.
Ab Dienstag, 6. Januar 2026, ist die Bücherei wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet: dienstags von 15 bis 18 Uhr, mittwochs von 15 bis 17 Uhr, freitags von 14 bis 16 Uhr sowie sonntags von 10 bis 11 Uhr.
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von Andreas Milk
Kamen. Köln ist dabei, Bochum, Frechen - und Kamen: Diese vier Städte haben schon am vergangenen Freitag Kommunalverfassungsbeschwerde in Sachen Kita-Finanzierung eingelegt. Der NRW-Verfassungsgerichtshof in Münster machte das an diesem Dienstag (16. Dezember 2025) öffentlich.
Die Beschwerde richtet sich laut Mitteilung des Gerichtshofs gegen die Verordnung zur Anpassung des Belastungsausgleichs Jugendhilfe vom Dezember vergangenen Jahres. Einfach ausgedrückt: Es geht - natürlich - um Geld. Die vier Kommunen sind überzeugt, für den per Gesetz notwendigen Ausbau der U3-Betreuung zu wenig Mittel bekommen zu haben. Oder, um im Juristendeutsch zu bleiben: "einen zu geringen finanziellen Belastungsausgleich". Das Recht auf kommunale Selbstverwaltung werde so verletzt. Dahinter steht der vielzitierte Grundsatz: Wer etwas bestellt, muss auch dafür bezahlen. Und die U3-Betreuung hat das Land Nordrhein-Westfalen bei seinen Städten und Gemeinden "bestellt".
Wann in Münster über die Verfassungsbeschwerde verhandelt wird, ist offen.
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