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Mit viel kreativem Spaß gingen die Teilnehmer des ersten „Farbraum“-Workshops in der City ans Werk.
Kamen. (AG) Unter dem Titel „Farbtraum“ verwandelten die beiden Kamener Künstlerinnen Julia Kaim und Tanja Wronski den ansonsten oft ungenutzten Pavillon „Machbar“ auf dem Sparkassenplatz zum selbigen, und zwar mittels eines farbenfrohen Workshops, an dem gleich bei der Premiere zehn kunstinteressierte Kamener teilnahmen.
Die konnten sich rund drei Stunden lang bei einem Glas Wein und guter Stimmung kreativ austoben, ob in Öl, Acryl oder Pastell, die Farben wurden, ebenso wie Papier und Verpflegung, über einen moderaten Unkostenbeitrag finanziert. Der Wahl der Motive waren dabei keine Grenzen gesetzt, als Anregung gab es lediglich Motivkarten, an denen sich die Teilnehmer unter der fachkundigen Anleitung der beiden Organisatorinnen orientieren konnten. Der zunächst auf zehn Teilnehmer begrenzte und schon beim ersten Mal ausgebuchte Kurs schlug gleich ein wie eine Bombe, der Workshop soll nicht der letzte seiner Art gewesen sein – an einem Termin für den nächsten wird schon gebastelt, „die Nachfrage ist auf jeden Fall da“, sagt Mitorganisatorin Tanja Wronski. Die Intuition der Veranstaltung sei neben der Begeisterung für die bildende Kunst und dem Austausch mit anderen Kunstinteressierten nicht zuletzt auch, „die Innenstadt trotz der vielen Leerstände wieder zu mehr Leben zu erwecken“, erklärt Tanja Wronski. Dafür sei die offen gestaltete Location vor der Sparkasse geradezu prädestiniert, schließlich finden dort auch die Sprechstunde der Bürgermeisterin, Termine der Umweltberatung und Ausstellungen im Rahmen des Adventsmarktes statt. In einem nächsten Schritt wollen die Workshop-Veranstalterinnen Teile der Ergebnisse in den Schaufenstern von City-Leerständen aufhängen. Dafür wolle man demnächst Kontakt mit den Eigentümern aufnehmen, kündigt Tanja Wronski an. Und einer Fortsetzung des „Farbraum“-Workshops sollte mit Blick auf den Erfolg der ausgebuchten Erstausgabe nichts im Weg stehen. Der Termin soll rechtzeitig bekannt gegeben werden.
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Kamen. Der Minigolfpark Kamen lädt am Sonntag, 3. Mai 2026, zu einem Frühlings-Flohmarkt ein. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr und bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, auf dem Gelände an der Dürerstraße 22 in entspannter Atmosphäre zu stöbern und zu handeln.
Der Flohmarkt soll als gemütliches Beisammensein für die Nachbarschaft und Interessierte aus der Umgebung dienen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Ein besonderer Aspekt der Veranstaltung ist der soziale Zweck: Zehn Prozent des Tageserlöses werden an die Josef-Schule Kamen gespendet.
Die Standgebühr beträgt 10 Euro, eine vorherige Reservierung wird empfohlen.
Veranstaltet wird der Flohmarkt von Familie Incampo, die im Minigolfpark als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung steht. Kontakt ist telefonisch unter 02307 2688648 oder 0178 4869983 möglich.
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Zum Auftakt der Aktionstage im Küchenfachmarkt Specht freute sich Geschäftsführer Ralf Oelschläger-Specht (rechts) besonders darüber, dass mit Ulrich Specht, Jahrgang 1937, auch einer der Urväter der erfolgreichen Familiengeschichte anwesend war. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Kamen-Heeren. Das Geschäftshaus der Familie Specht besteht schon seit 1906 und ist somit auch ein Bestandteil der Kamener Stadtgeschichte. Das Familienunternehmen wird inzwischen in der vierten Generation geführt. Anlässlich der 120-jährigen Firmengeschichte sind Kunden das ganze Jahr über zum Mitfeiern eingeladen.
Wegen des Jubiläums empfängt das Team des Küchenfachmarktes am laufenden Wochenende die Kunden unter anderem mit einem Gläschen Sekt und einer kulinarischen Überraschung. Dazu gewährt das Unternehmen besondere Rabatte beim Küchenkauf, die noch bis Ende des Jahres Gültigkeit haben.
Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1906 mit Emil Specht, der zunächst als Sattler- und Polstermeister tätig war und dann ein Geschäft mit Möbeln eröffnete. In den folgenden Jahrzehnten wurden dann unter anderem Haushaltswaren verkauft. Später folgte eine Konzentration auf einen reinen Möbelhandel. Seit 2013 liegt der Fokus auf hochwertigen Küchen und dazu bei allen Dingen aus Bereichen wie Bad und Büro, die das Leben noch ein wenig schöner werden lassen.
Im Laufe des Jahres sind weitere interessante Aktionen in Planung. Dazu gehört ein Radsport-Event mit der Firma Bora-Lüftungstechnik, bekannt als Hersteller innovativer Kochfeldabzüge, sowie im Herbst eine Präsentation der „neusten Küche des Jahres“. Schon Ende Mai gibt es eine Feier für aktuelle und ehemalige Mitarbeitende.
Am Samstag, 11. April, werden die Aktionstage von 10 bis 16 Uhr im Geschäft an der Märkischen Straße 5 bis 9 fortgesetzt.
Die umfangreiche Küchen-Präsentation lässt keine Wünsche offen. Dank der Angebote zum 120-jährigen Firmenbestehen kann dabei auch gespart werden. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
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Kamen. Eine Trauerfeier, die eigentlich würdevoll verlaufen sollte, gerät völlig außer Kontrolle: In der Komödie „Kalter weißer Mann“ mit Timothy Peach und Nicola Tiggeler wird ein Todesfall zum Ausgangspunkt einer eskalierenden Debatte über Sprache, Gesellschaft und politische Korrektheit.
Im Mittelpunkt steht die Abschiedszeremonie für den 94-jährigen Gernot Steinfels. Der designierte Geschäftsführer Horst Bohne organisiert die Feier und lässt einen Trauerkranz mit der Aufschrift „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“ anfertigen. Was als formelle Geste gedacht ist, löst jedoch heftige Diskussionen aus – insbesondere über die fehlende gendergerechte Sprache.
Die Frage, ob es „Mitarbeiterinnen“, „Mitarbeiter_Innen“ oder „Mitarbeiter*innen“ heißen müsste, entwickelt sich schnell zu einer Grundsatzdebatte. Aus einer scheinbaren Kleinigkeit entsteht ein Streit über gesellschaftliche Werte, Sprache und Identität, der die gesamte Trauergesellschaft erfasst. Auch der Versuch eines Pfarrers, die Situation zu beruhigen, scheitert.
Die Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, bekannt durch das Erfolgsstück „Extrawurst“, zeichnen in „Kalter weißer Mann“ eine satirische Komödie, die aktuelle gesellschaftliche Diskussionen pointiert und humorvoll aufgreift.
Die Aufführung findet am 25. April 2026, um 20 Uhr in der Konzertaula Kamen statt. Eintrittskarten sind telefonisch unter 02307 148-3512 und 148-3514, per E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. sowie online über den Ticketshop der Stadt Kamen erhältlich.
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Kamen. Ein halbes Jahrhundert im Einsatz für ältere Menschen in Kamen: Der Stadtseniorenring Kamen e. V. blickt in diesem Jahr auf sein 50-jähriges Bestehen zurück. Das Jubiläum wird im Rahmen mehrerer Veranstaltungen des Seniorenprogramms 2026 gewürdigt.
Den Auftakt bildete bereits die Ortsteilseniorenrunde in Heeren am 4. März. Es folgen weitere Programmpunkte am 4. Mai in Methler sowie am 11. Mai in der Stadthalle Kamen im Rahmen der traditionellen Muttertags-Feier. Dort steht das Jubiläum jeweils im Mittelpunkt eines besonderen Beitrags.
Kern der Würdigung ist ein rund 15-minütiger Filmvortrag, der die Entwicklung des Stadtseniorenrings anschaulich nachzeichnet. Grundlage bildet eine zum 40-jährigen Jubiläum erstellte Fotocollage, die digitalisiert und um Eindrücke aus den vergangenen zehn Jahren ergänzt wurde. Begleitet wird der Film durch einen Wortbeitrag des Vorstandes.
Gegründet wurde der Stadtseniorenring am 4. Mai 1976 durch Vertreter von 19 Kamener Vereinen, Verbänden und Gruppen mit dem Ziel, die Interessen älterer Menschen zu bündeln und ihnen eine starke Stimme zu geben. Bereits ein Jahr zuvor hatte die Stadt Kamen als eine der ersten Kommunen in Deutschland eine Stelle für Seniorenarbeit eingerichtet – ein frühes Zeichen für die hohe Bedeutung dieses Themenfeldes.
Heute gehört der Stadtseniorenring zu den prägenden Akteuren des gesellschaftlichen Lebens in Kamen. Trotz struktureller Veränderungen – insbesondere infolge der Corona-Pandemie – engagieren sich aktuell 33 Gruppierungen unter seinem Dach.
Ein wichtiger Schritt in der jüngeren Vereinsgeschichte war die Umwandlung in einen eingetragenen Verein: Seit November 2023 firmiert der Zusammenschluss offiziell als Stadtseniorenring Kamen e. V. und ist als gemeinnützig anerkannt.
Die Bilanz der vergangenen fünf Jahrzehnte unterstreicht die Bedeutung des Engagements eindrucksvoll: Rund 135.700 Besucherinnen und Besucher nahmen bislang an Veranstaltungen des Stadtseniorenrings teil. Dazu zählen unter anderem mehr als 500 Seniorenrunden, zahlreiche Tages- und Mehrtagesfahrten sowie vielfältige Informations- und Begegnungsangebote. Ziel all dieser Aktivitäten ist es, Gemeinschaft zu fördern und Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken.
Darüber hinaus bringt sich der Stadtseniorenring aktiv in politische und gesellschaftliche Prozesse ein. Vertreterinnen und Vertreter engagieren sich in Gremien wie dem Gleichstellungsbeirat sowie dem Beirat für Inklusion und Teilhabe und setzen sich dort für die Belange älterer Menschen ein.
Die Stadt Kamen würdigt das langjährige Engagement des Stadtseniorenrings ausdrücklich: Seit fünf Jahrzehnten leistet der Verein einen wichtigen Beitrag für Zusammenhalt, Teilhabe und Lebensqualität in der Stadt. Das Jubiläum ist damit nicht nur Anlass für einen Rückblick, sondern auch für den Blick nach vorn – mit dem gemeinsamen Ziel, die erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortzusetzen.
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Kamen. Mehr Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern schaffen – dieses Ziel verfolgt die neue Ortsvorsteherin von Südkamen, Monika Holtmann. Ab April bietet sie daher regelmäßig Bürgersprechstunden im Stadtteil an.
Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Einwohnerinnen und Einwohner, sondern auch an Vereine, Verbände, Organisationen sowie örtliche Gewerbetreibende. Ziel ist es, Anliegen, Ideen und Kritik direkt im persönlichen Gespräch aufzunehmen und den Austausch zu fördern.
Die Sprechstunden finden künftig an jedem dritten Freitag im Monat statt, erstmals am 17. April, jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr im Johannes-Buxtorf-Haus an der Perthesstraße 8. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelle Gesprächstermine per E-Mail zu vereinbaren.
Holtmann betont die Bedeutung des direkten Kontakts: Persönliche Gespräche seien ein wichtiger Bestandteil kommunaler Arbeit, um Anliegen schnell und unkompliziert aufzugreifen sowie Transparenz und Vertrauen zu stärken.
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Kamen. Von Freitag, 17. April, bis Montag, 20. April 2026, findet in der Kamener Innenstadt die Frühlingskirmes statt. Bereits ab Dienstag, 14. April, beginnt der Aufbau der Fahrgeschäfte. Der Abbau ist für Dienstag, 21. April, vorgesehen.
Aufgrund der damit verbundenen Sperrungen und eingeschränkten Zufahrten kommt es in einigen Bereichen zu Änderungen bei der Abfallentsorgung. Betroffen sind insbesondere die Adenauerstraße, der Willy-Brandt-Platz, die Kampstraße, die Weerenstraße, die Straße Markt sowie der Marktplatz.
Die Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Abfallbehälter rechtzeitig in noch zugänglichen Bereichen bereitzustellen:
- Biotonnen für die Leerung am 15. April
- Papiertonnen bzw. -container für die Leerung am 16. April
- Wertstofftonnen bzw. -container für die Leerung am 21. April
Bitte beachten: In den gesperrten Straßenabschnitten ist eine Abholung nicht möglich.
Für Rückfragen steht die Stadt Kamen, Fachbereich Finanz Service, unter Tel. 02307 148-2503 (Frau Koszowyj) zur Verfügung.
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Verkehrsbeeinträchtigungen in der Straße „Mersch“
Kamen. Baustelle an der Seseke „wandert“ weiter: Für den Ausbau des Wärme-Netzes in der Kamener Innenstadt erfolgt der nächste Bauabschnitt. Das hat Verkehrsbeeinträchtigungen in der Straße „Mersch“ zur Folge.
Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen bauen ihr Wärme-Netz sukzessive weiter aus. Um größere Verwaltungsgebäude an der Poststraße sowie perspektivisch weitere private Haushalte am Sesekedamm / Mersch künftig mit Wärme versorgen zu können, werden neue Versorgungsleitungen verlegt.
Der Trassenverlauf erfolgt von der Poststraße durch den Postpark hoch zur Straße „Mersch“. Für den nächsten Bauabschnitt wurden nun Materiallager sowie ein Baucamp in der Straße „Mersch“ auf Höhe der Einmündungen Holbeinstraße und Rembrandtstraße eingerichtet. An diesen Stellen wird der Straßenverkehr halbseitig gesperrt. Die Baumaßnahme und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen werden voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern.
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Kamen. Der nächste Bauabschnitt zum Ausbau des Wärme-Netzes in der Kamener Innenstadt beginnt. Für die nun anstehenden Anschlussarbeiten an das neue Versorgungsnetz der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen finden ab Montag (20. April) Arbeiten unterhalb der Hochstraße in Kamen statt.
Dafür werden auf Höhe des Rathauses Parkplätze unterhalb der Hochstraße sowie der Gehweg gesperrt. Die Zufahrt zum Jobcenter wird geöffnet bleiben. Der Bauabschnitt und die damit verbundene Beeinträchtigung werden voraussichtlich vier Wochen andauern.
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