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von Frank Hilgenfeld
Kamen. Die vier kanadischen Rocker Sumo Cyco überzeugten gestern das Publikum der Hansestadt mit Ihrer ehrlichen Mischung aus Hardrock, Dancehall und Punk. KamenWeb war dabei: Brachiale Gitarren, ein treibender Bass, das Schlagzeug scheppert und die charismatische Sängerin prägten den modernen Sound der Band.
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Kreis Unna. Die Anforderungen an die frühkindliche Bildung und Betreuung haben sich in den vergangenen 20 Jahren enorm verändert. Dies wurde bei einem Treffen zwischen Landrat Michael Makiolla, Landtagsabgeordneten aus dem Kreis, Fachkräften aus der Elementarpädagogik und Elternvertretern deutlich.
Eingeladen zu dem Treffen im Kreishaus hatte das Bündnis für Familie im Kreis Unna. Neben den hauptamtlichen Akteuren aus Kitas und Familienbildung waren es vor allem die Elternvertreterinnen und die Elternvertreter aus den verschiedenen Städten und Gemeinden im Kreis, die sich rege am Gespräch mit Landrat Michael Makiolla und den Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke (SPD), Ina Scharrenbach (CDU) und Herbert Goldmann (Grüne) beteiligten.
Hermann Schiefer vom Kindergartenwerk des Kirchenkreises Unna leitet das Handlungsfeld „Bildung, Betreuung und Erziehung“ im Bündnis für Familie und moderierte das Treffen. Es wurde eine Vielzahl von Themen angesprochen, die den Anwesenden unter den Nägeln brennen.
Das Spektrum reichte von Elternkursen für Mütter und Väter mit Kindern im ersten Lebensjahr über Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den daraus resultierenden Bedarfen an flexiblen Öffnungszeiten der Kitas bis hin zu grundsätzlichen Anforderungen an die Qualität von Bildungsangeboten in Kitas, Familienzentren und in der Tagespflege. Brisante Fragen wie die Auskömmlichkeit der Finanzierung von Kitas kamen dabei ebenso zur Sprache wie gute Beispiele und Anregungen zur bedarfsgerechten Gestaltung von Bildungs- und Beratungsangeboten in Kommunen.
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Stadtwerke-Windpark soll bis Sommer vollständig ans Netz
Kamen. Die Inbetriebnahme des ersten deutschen Stadtwerke-Windparks in der Nordsee schreitet zügig voran. “Mit 20 Windrädern ist inzwischen die Hälfte der 5-Megawatt-Offshore-Anlagen im Probebetrieb“, erläutert GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl: „Seit der Inbetriebnahme der ersten Anlage vor rund zehn Wochen hat unser Windpark bereits 23 Millionen Kilowattstunden Strom in das deutsche Stromnetz eingespeist.“ Am Trianel Windpark Borkum (TWB), so die offizielle Bezeichnung des Windparks, sind die GSW mit 2,5 Prozent beteiligt.
Im Februar 2015 wurden die ersten Anlagen in Betrieb genommen, nachdem zum Jahreswechsel die Umspannstation des Übertragungsnetzbetreibers den Netzanschluss zum Festland nach mehr als fast zweijähriger Verzögerung endlich etabliert hatte.
Nach einigen Wochen Betrieb gehen die Anlagen in die vorgeschriebene „500- Stunden-Wartung“. Bei der „500-Stunden-Wartung“ wird die Anlage stillgelegt und vollständig überprüft. „Alle Bauteile und Hydraulikfunktionen werden durch entsprechende Fachkräfte auf technische Funktionstüchtigkeit abgeprüft. Die Ingenieure auf See fassen hierbei jede Schraube einzeln an“, erklärt GSW-Geschäftsführer Robert Stams.
Die „500-Stunden-Wartung“ bildet eine Ausnahme innerhalb des Wartungsplanes, sie ist auch nur einmal pro Anlage durchzuführen. Danach folgen jährliche Wartungen, 2-jährliche Wartungen, 5-jährliche Wartungen und 10-jährliche Wartungen mit jeweils unterschiedlicher Wartungsintensität.
Der Windpark liegt rund 45 Kilometer vor der Küste der Nordseeinsel Borkum. Bis zum Sommer sollen alle Anlagen des Typs AREVA Wind M5000 mit einer Leistung von jeweils 5.000 Kilowatt ans Netz gehen.
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Kamen. Bereits 30 Minuten nach Anmeldestart waren Kurse wie Nähen mit der Maschine und Töpfern sowie Schlagzeug- und Gitarrenkurse oder auch das Muttertagsbasteln ausgebucht. Trotzdem gibt es noch jede Menge Angebote für Kinder und Jugendliche. „Es ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.“, melden die Organisatoren Anja Sklorz und Ralf Blaschke vom Bürgerhaus Methler.
In der Klima-Küche, die in Zusammenarbeit mit der Umweltberatung der Verbraucherzentrale Kamen angeboten wird, werden Schoko-Konfekt und Milchshakes zubereitet und das sogar klimafreundlich! Wie das, das erfahren Kinder ab 8 Jahren am Mo., 08.06. oder am Fr., 12.06. von 16.30-18.00 Uhr, Kostenbeitrag 2,- €. Beim Malworkshop unter der Leitung der Dortmunder Künstlerin Martina Dickhut werden am Di., 05.05. von 16.00-17.30 Uhr Bilder und Collagen hergestellt und gerahmt, Kostenbeitrag 4,- €. Beim Holzwerken können Kinder zusammen mit ihren Größvätern oder Vätern unter Anleitung eines erfahrenen Schreiners sägen und hämmern. Dieser Kurs beginnt am Do., 07.05. und kostet 20,- € pro Familie (2 Pers.). Auch sprachlich werden die Kinder im Bürgerhaus Methler gefordert. Beim Bilingualen Basteln werden die Erklärungen auf Englisch gegeben, mal sehen, welche Kunstwerke dabei herauskommen! Jeweils Mi., 29.04.-12.06. „will kids do creative handcrafts“, Kostenbeitrag 12,- €. Wer lieber medial statt kreativ arbeitet ist genau richtig im Informatikkurs für Kinder ab 8 Jahren, freitags 08.05.-26.06. werden bei diesem Kurs kräftig in die PC-Tasten gehauen, Kostenbeitrag 8,- €. Für die Sportlichen gibt es zwei Kletterworkshops, die Jüngeren klettern am 27.4. und die Jugendlichen fahren am 29.4. mit dem Team in die Kletterhalle Bergwerk nach Dortmund, Kostenbeitrag 10,- €. Raus in die Natur heißt es dann beim Geo-Caching, jedesmal wird an einer anderen Stelle ein Schatz versteckt, den die Teilnehmer dann mithilfe eines Navigationsgerätes suchen müssen. Am 20.05. und am 24.06. geht’s los, die Teilnahme ist kostenfrei. Beim Kürbisprojekt auf dem Kürbishof Ligges begleiten die Kinder die Wachstumsphase der Kürbisse vom Kern bis zur Ernte und zur Verarbeitung als Speise- oder Zierkürbis. Einmal monatlich treffen sich die Kinder auf dem Kürbishof und fahren aufs Feld, um selbst einmal Landwirt zu sein. Kürbisstart am Do., 30.04., Kostenbeitrag 25,- €. Anmeldungen für die Kurse werden werktags ab 14.00 Uhr im Bürgerhaus Methler entgegen genommen. Tel. 02307-32835
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ADAC: Nach einem Sturz muss der Helm unbedingt ausgetauscht werden
Achtmal „gut“, viermal „befriedigend“: Das ist das Ergebnis des aktuellen Fahrradhelmtests des ADAC, bei dem zwölf Modelle für Erwachsene in den Kriterien Unfallschutz, Komfort und Sichtbarkeit überprüft wurden. Testgewinner ist der Helm „Certus K-Star“ von KED, der beste Bewertungen mit einem niedrigen Kaufpreis vereint.
Ein guter Helm bietet Schutz, angenehme Trageigenschaften und eine einfache Handhabung. Wichtig ist im Falle eines Unfalls die Dämpfung beim Aufprall, eine stabile Helmschale hingegen bringt keinen zusätzlichen Schutz. Deshalb schneiden beim ADAC-Test im Prüfpunkt Unfallschutz die vier Hartschalenhelme auch schlechter ab als die acht Helme mit weicher Schale. Alle Hartschalenhelme belegen im Test die letzten Plätze, haben aber zumindest einen befriedigenden Unfallschutz. Mit „gut“ schneiden alle Helme mit weicher Schale – die sogenannten Micro-Shell-Helme – ab, die gute bis sehr gute Dämpfungswerte bei der Schlagprüfung erzielten.
Der ADAC empfiehlt Radfahrern, immer einen Helm zu tragen. Vor dem Kauf sollte dieser stets anprobiert werden. Nach einem Sturz muss der Helm unbedingt ausgetauscht werden, auch wenn keine äußeren Schäden sichtbar sind. Beim Kauf sollte man auch auf gute Sichtbarkeit im Dunkeln achten, das heißt der Helm sollte über große Reflektoren verfügen und eine möglichst helle Farbe haben.
Alle getesteten Helme wurden anonym in lokalen Geschäften und über Onlineshops eingekauft. Im Sinne der doppelten Qualitätssicherung im ADAC wurde der Test vom unabhängigen, externen Sachverständigen Prof. Dr. Stoll begleitet, Professor für Kunststofftechnik der Hochschule München.
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Kamen. Immer mehr berufstätige Eltern kommen mit den regulären Öffnungszeiten ihrer Kita nicht aus. Gerade Mütter arbeiten häufig in Pflegeberufen mit Schichtdienst, in der Gastronomie oder im Einzelhandel und benötigen auch schon mal Betreuungszeiten bis 19 Uhr. Viele behelfen sich privat mit wechselnden Betreuungspersonen.
Dass dies für die Kinder oft anstrengend und nicht nötig ist, erfahren alle interessierten, berufstätigen Eltern aus Kamen-Mitte am Mittwoch, den 29.04.15 um 15:30 Uhr im AWO Familienzentrum Atlantis (Ludwig-Schröder-Str. 20).
Dort findet eine kostenfreie Informationsveranstaltung von Frau Krumrey, Fachberatung Kindertagespflege der Stadt Kamen und Frau Gorny, Leiterin des Familienzentrums Atlantis zum Thema „Randzeitenbetreuung“ statt.
Seit September 2012 werden Kindergartenkinder im Atlantis von zwei qualifizierten Tagesmüttern montags bis freitags von 16-19 Uhr betreut. Die Kinder genießen die ruhige Atmosphäre ab 16 Uhr mit der Möglichkeit sämtliches Raum- und Beschäftigungsangebot des Familienzentrums zu nutzen und der individuellen Zuwendung durch die Tagesmutter.
Eingeladen sind auch Eltern, deren Kinder andere Kitas in Kamen-Mitte besuchen. Es wird um Anmeldung gebeten unter 02307/148-3722 oder -3755, für Kinderbetreuung ist gesorgt.
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Kamen. Die Kamener Autorin Roswitha Koert liest am 8. Mai in der gemütlichen Atmosphäre des Familienbanden-Cafés (Bahnhofstraße 46) aus ihren Büchern.
Mit dem historischen Roman „Die Hexen von Kamen“ wurde sie 2010 bekannt. Die Geschichten rund um Hexerei, Zauberei und Magie faszinieren bis heute viele Leser. Mit ihrem zweiten Buch „Verschmolzen“ bewies Roswitha Koert ihre Vielseitigkeit mit ganz unterschiedlichen Kurzgeschichten und Gedichten. Und im vergangenen Jahr zeigte sie mit dem skurrilen Frauenroman „Gleich knallt‘s“, dass sie auch eine humorvolle Seite hat.
Beginn der Veranstaltung ist um 20:00 Uhr, der Eintritt kostet 3,- Euro. Um Anmeldung unter02307-2850510 oder
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Dortmund. „Mein Westfalen. Jetzt!“, heißt der Wettbewerb bei dem zehn Schulklassen gewinnen können. Das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte lädt sie ein, zur großen Sonderausstellung 200 Jahre Westfalen. Jetzt! – 28. August 2015 bis 28. Februar 2016.
Auf rund 1.000 Quadratmetern inszenieren die Ausstellungsmacher/innen Geschichte und erzählen Geschichten. Es geht um technische Wunderwerke und Global Player, um Visionäre und erfolgreiche Unternehmer, um große Dichtung und frechen Poetry-Slam, um Fremde und Heimat, und um „tierisch“ Westfälisches. Dabei stehen Fragen wie diese im Mittelpunkt: Gibt es ein westfälisches Heimatgefühl? Was prägte und prägt das Bild von Westfalen? Und welche Rolle spielt das „Westfälische“ in unserer Zeit?
Alle Schulen sind zum Wettbewerb zugelassen. Die Gewinner werden bei freiem Eintritt durch die Ausstellung geführt. Auch die Anreise ist kostenlos, ebenso wie ein geführter Ausflug in die nähere Umgebung Dortmunds.
Was muss man dafür tun? Eine Idee zum Thema Westfalen entwickeln und möglichst mit der gesamten Klasse umsetzen. Dabei ist alles erlaubt: basteln, malen, dichten, singen, Spiele ausdenken, Umfragen machen, Aktionen durchführen, usw.
Wer sich beteiligen möchte, sendet eine Kurzbeschreibung seines Projektes ein, max. 1.500 Zeichen, und ein dokumentierendes Foto (Datei-Größe max. 1 MB). Name und Adresse der Schule, der verantwortlichen Lehrer/in oder Schüler/in, Jahrgangsstufe, Telefonnummer und E-Mail-Adresse nicht vergessen.
Die eingesandten Arbeiten werden einer Jury vorgelegt, die aus Mitarbeitern des Museums, des Westfälischen Heimatbundes und des LWL-Institutes für westfälische Regionalgeschichte sowie der Geschichtsmanufaktur besteht. Die zehn Gewinner-Klassen werden zu Beginn des neuen Schuljahres benachrichtigt.
Einsendeschluss ist der 8. Juni 2015.
Unterlagen an
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Beim Seseke-Fest im September signiert
Kamen. Die „letzte Sohlschale von der Seseke“ steht jetzt als kleines Denkmal in Kamen: Nach der Renaturierung des Flusses durch den LIPPEVERBAND hatten Besucher der Veranstaltung Seseke-Finale im September 2014 die Betonplatte signiert. Jetzt wurde sie am Sesekeweg aufgestellt.
Weiterlesen: „Letzte Sohlschale“ hat ihren Platz am Sesekeweg gefunden
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