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Kreis Unna. Nicht nur der Verkehr oder unser Wärme- und Stromverbrauch beschleunigen den von Menschen verursachten Treibhauseffekt. Auch die Erzeugung, Verarbeitung und der Transport von Lebensmitteln spielt eine Rolle. Das beim Kreis eingerichtete Agenda-Büro gibt Tipps für den täglichen Klimaschutz.
Generell gilt bei Lebensmitteln:
Bio ist besser als konventionell: Der Ökolandbau verursacht rund ein Fünftel weniger Kohlendioxid und Methan als der konventionelle Landbau.
Regional ist besser als global: Der Kauf regionaler Produkte ist gut für die Klimabilanz und stützt auch die heimische Wirtschaft.
Saisonal ist besser als unter Glas: Saisonales Obst und Gemüse belasten das Klima weniger als Produkte, die ganzjährig im beheizten Treibhaus wachsen.
Bis zu 40 Prozent des Strombedarfs eines durchschnittlichen Haushalts können ganz ohne Komfortverlust durch den Einsatz von effizienteren Geräten und überlegtem Verhalten eingespart werden:
Stand-by Geräte abschalten
angemessene Kühlschranktemperatur wählen
LED Birnen verwenden
richtige Waschtemperatur wählen
„Deckel“ drauf beim Kochen nicht vergessen
Weitere fünf Prozent des personenbezogenen Ausstoßes an Klimaschutzgasen ließen sich einsparen, wenn jeder nur zwingend notwendige Fahrten mit dem Auto zurücklegen und z. B. öfter das Fahrrad für den kleinen Einkauf benutzen würde.
Fünf bis zehn Prozent an Heizenergie lassen sich durch das Senken der Wohnraumtemperatur um nur einen Grad sparen. Grundsätzlich gilt: Stoßlüften anstatt Lüften per Kipp-Fenster sorgt für die frische Brise und schont die Umwelt.
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Hamm (straßen.nrw.). Am Montag (29.6.) ab 10 Uhr wird es im Rahmen der begonnenen Fahrbahnsanierung auf der A2 zwischen dem Kamener Kreuz und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost eng. In Fahrtrichtung Oberhausen steht bis 15 Uhr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Für die ab 6. Juli beginnende dritte Bauphase der Sanierungsarbeiten muss die Verkehrsführung umgebaut werden. Dazu muss im Bereich der Mittelstreifenüberfahrten, wo eine Fahrspur auf die andere Seite übergeleitet wird, eine "Baustellenmarkierung" aufgetragen werden. Das ist aus Sicherheitsgründen nur tagsüber möglich. In den dann folgenden sechs Nächten werden zehn Kilometer Stahlschutzwand aufgebaut. Bis die Arbeiten an der Verkehrsführung abgeschlossen sind, stehen dem Verkehr nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung.
Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm saniert bis Mitte 2017 zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost auf einer Länge von 9,3 Kilometern die Fahrbahn und fünf Brücken. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen. Darüber hinaus werden defekte Entwässerungsleitungen erneuert, ebenso die Straßenmarkierungen und die Schutzeinrichtungen entlang der Strecke. Während der Bauarbeiten sind die Anschlussstellen Kamen/Bergkamen und Lanstrop zeitweise gesperrt. Straßen.NRW investiert in das Projekt 34,1 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
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Kamen. In der Zeit von Mittwochabend (24.06.2015) bis Donnerstagnachmittag (25.06.2015) drangen unbekannte Täter durch die Eingangstür in eine Gaststätte an der Marktstraße ein. Sie fluteten u.a. den kompletten Innenraum mit Wasser, zerstörten Waschbecken und Toiletten, leerten Feuerlöscher, schlitzen Polstermöbel auf, rissen Tische aus ihren Verankerungen, schlugen Spiegel und Glasscheiben ein und brachen den Zigarettenautomaten auf. Ob daraus etwas entwendet wurde, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Aus einem Vorraum entwendeten die Täter ein Videoaufzeichnungsgerät. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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Kamen. Klinikleitung, Ärzteschaft, Pflege und Verwaltung des Hellmig-Krankenhauses nehmen Anteil am Tod von Heinrich Rickwärtz-Naujokat. Der Verstorbene war viele Jahre lang Vorsitzender des Krankenhausausschusses des Rates der Stadt Kamen und hat sich mit hohem Engagement für das Kamener Krankenhaus während dessen Zeit in kommunaler Trägerschaft eingesetzt. Bis zuletzt blieb er stets an der Entwicklung des Hauses interessiert. Auch im Hellmig-Krankenhaus werden ihn Wegbegleiter als Menschen in Erinnerung behalten, der in ganz besonderem Maß für seine Mitmenschen und das soziale Gefüge in der Stadt eintrat.
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Viele Schüler und Studenten nutzen die Sommerzeit für Ferienjobs oder zur Berufsorientierung. Dabei sollten sie neben arbeitsrechtlichen Bestimmungen auch steuer-, kindergeld- und versicherungsrechtliche Regeln im Auge behalten.
Ferienjobber sind grundsätzlich lohnsteuerpflichtig. Sie müssen dem Arbeitgeber ihre persönliche Steuer-Identifikationsnummer und dasGeburtsdatum mitteilen, informiert der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) aus Berlin. Außerdem müssen sie angeben, ob es sich um das einzigeBeschäftigungsverhältnis handelt. Ist das der Fall,erhalten sie in der Regel die Steuerklasse I. Lohnsteuer fällt dann erst bei mehr als 950 Euro Monatslohn an.
Ist der Ferienjobber bereits bei einem anderen Arbeitgeber gemeldet, kommt er inLohnsteuerklasse VI und muss fast ab dem ersten verdienten Euro Lohnsteuern zahlen. Zuviel erhobene Lohnsteuer lässt sich aber perEinkommensteuererklärung zurückholen. Wer unter Berücksichtigung aller Einkünfte und Abzugsbeträge unter dem steuerlichen Existenzminimum bleibt, kann sich alle einbehaltenen Steuern erstatten lassen. Diese Grenze wird in diesem Jahr bei 8.472 Euro liegen.
Arbeiten Schüler und Studenten in einem Minijob, zahlen sie in der Regel weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge. Beides übernimmt der Arbeitgeber. Der Lohn darf in diesem Fall jedoch 450 Euro im Monat nicht überschreiten und die Minijobber müssen sich von der Rentenversicherungspflicht ausdrücklich befreien lassen.
Die Höhe des Verdienstes während der Ferienzeit spielt für das Kindergeld keine Rolle mehr. Aufpassen muss aber, wer bereits eine abgeschlossene Erstausbildung hat und weiter lernt. In diesem Fall muss die Nebentätigkeit auf 20 Stunden pro Woche begrenzt sein. Ansonstenerlischt der Kindergeldanspruch. Bis zu zwei Monate, beispielsweise in der Ferienzeit, kann diese Grenze aber überschritten werden, wenn die 20 Stunden im Jahresdurchschnitt eingehalten werden.
Auch Ferienarbeit mit einem Verdienst oberhalb eines Minijobs bleibt 2015 sozialversicherungsfrei, wenn sie von vornherein auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist. Für freiwillige Praktika gilt dies grundsätzlich ebenso. Bis 2014 lag dieseGrenze bei 2 Monaten oder 50 Arbeitstagen.
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Kreis Unna. Der Gesprächskreis für Angehörige und Freunde von Menschen mit Demenz in Kamen zieht um. Ab Donnerstag, 16. Juli, kommt die Gruppe in der Alten Schule Sankt Josef, Schwesterngang 8 in Kamen zusammen. Treffpunkt in der Zeit von 18.30 bis 20 Uhr sind die Räume des Frauenplenums.
Hineinzuwachsen in eine Pflege- und Versorgungsrolle ist nicht einfach und erfordert von Angehörigen viel Kraft. Zur Unterstützung dieser anspruchsvollen Aufgabe bietet der Gesprächskreis die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe auszutauschen, praktische Anregungen zu erhalten und in einer von Vertrauen und Verständnis getragenen Atmosphäre Anteilnahme und Unterstützung zu erfahren. Bei der Suche nach entlastenden Angeboten hat die Gruppe die Möglichkeit, Fachkräfte verschiedener Disziplinen hinzuzuziehen.
Die Gruppe trifft sich jeden dritten Donnerstag im Monat um 18.30 Uhr. Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt es bei Margret Voß von der Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen des Kreises (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus Unna, Massener Str. 35. Sie ist unter Tel. 0 23 03 / 27-28 29 oder per E-Mail an
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Kreis Unna. Nach dem im Entwurf der Jahresrechnung für 2014 ausgewiesenen kleinen Plus von sieben Millionen Euro in der Rücklage, zeichnet sich auch für das laufende Haushaltsjahr eine positive Entwicklung ab. Das signalisierte Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Thomas Wilk im Juni-Kreistag.
Basis für ganz vorsichtigen Optimismus liefern der Budgetbericht zum Stichtag 31.03.2015 und die Auswertung der Finanzströme im April und Mai. Wichtigste Stellschraube für den Haushaltsausblick einmal mehr: die Kosten der Unterkunft für Bezieher von Arbeitslosengeld II.
Hier wurden pro Monat Ausgaben von rund 7,7 Millionen Euro getätigt und damit weniger als kalkuliert. „Geht dieser Trend weiter, könnte auch unter Berücksichtigung der nicht vorhersehbaren Heizkosten der Haushaltsansatz für das laufende Jahr von über 97 Millionen Euro um zwei, vielleicht drei Millionen unterschritten werden“, wagte Kreisdirektor und Kämmerer Thomas Wilk eine vorsichtige Prognose.
Außerdem gibt es einen Sondereffekt. Der Kreis bekommt etwa 1,4 Millionen Euro zurück. Das Geld stammt auf dem Topf des Bildungs- und Teilhabepakets. Dort waren 2012 Mittel nicht im vollen Umfang abgerufen worden. Deshalb wollte der Kreis damit mit Einverständnis der Städte und Gemeinden die Schulsozialarbeit weiter finanzieren. Der Bund sagte allerdings „Nein“ und kassierte das Geld ab. Die Schulsozialarbeit wurde daraufhin über die Kreisumlage – also mit kommunalem Geld – weiterfinanziert.
Das Bundessozialgericht entschied allerdings im März, dass der Bund die Mittel seinerzeit nicht hätte einstreichen dürfen. Ergebnis: Es gibt eine Rückzahlung und die entlastet nun den Haushalt 2015.
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Vor der Fahrt in den Sommerurlaub muss das Auto sicher beladen werden. Koffer, Badeutensilien, Lebensmittel oder Campingartikel wahllos in den Kofferraum zu stapeln, kann gefährliche Folgen haben. Jeder Gegenstand im Fahrzeug, der bei einem Frontalcrash mit lediglich 50 km/h nach vorne katapultiert wird, schießt mit dem 30 bis 50-fachen seines Gewichts durch den Innenraum. Dies kann verheerende Folgen haben. Deshalb informiert der ADAC, wie Urlauber ihr Fahrzeug richtig und vor allem sicher beladen.
- Schwere Gegenstände und Koffer immer nach unten und möglichst direkt an die Rücksitzlehne packen. Nur leichte Gegenstände nach oben legen.
- Ein stabiles Laderaumgitter oder Netz sollte dann angebracht werden, wenn über die Höhe der Rücksitzlehne geladen wird.
- Die Ladung eventuell mit einer Decke abdecken und mit Hilfe von Zurrgurten (über Kreuz und eingefädelt in die Zurrösen am Ladeboden) sichern.
- Vorsicht bei ungesicherten Sportgeräten im Fahrzeugraum: Räder oder Surfbretter sollten auf entsprechende Trägersysteme oder in eine Dachbox.
- Die Rücksitzlehne nicht umklappen, da sie als schützende Trennwand dient. Wenn dort niemand sitzt, ist es ratsam, die Gurte diagonal darüber zu verschließen. So wird die Rückenlehne zusätzlich gestützt.
- Wer Gegenstände auf der Rückbank verstaut, sollte diese mit den Fahrzeuggurten befestigen.
- Besonders schwere Gegenstände können im Fußraum untergebracht werden.
- Die Insassen müssen immer mit Gurt, Kinder zusätzlich mit einem entsprechenden Kindersitz gesichert sein. Wichtig: Auch beim Schlafen muss eine korrekte und aufrechte Sitzposition gewährleistet sein. Extrem gefährlich sind z.B. Füße auf dem Armaturenbrett.
Sollten sich unter dem Kofferraumboden wichtige Dinge wie Warnwesten, Verbandskasten und Warndreieck befinden, empfiehlt der ADAC, diese vor dem Beladen an einem leichter zugänglichen Ort zu verstauen, damit sie im Notfall griffbereit sind.
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