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Kamen. Am Dienstag (04.11.2014) lösten Einbrecher gegen 18.05 Uhr eine Alarmanlage an einem Einfamilienhaus an der Kämerstraße aus. Sie nutzten die verbleibende Zeit für eine Durchsuchung der Räume und entwendeten nach ersten Feststellungen eine Schatulle mit mehreren Armbanduhren. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.
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Text und Fotos von Klaus Holzer
Kamen. Gut besucht war die Führung am Sonntag (26.10.2014) über ein Kamener Schmuckstück, den alten Friedhof, den einen Park zu nennen nicht übertrieben ist. Edith Sujatta, Gästeführerin und Ortsheimatpflegerin, enttäuschte die Erwartungen der zwei Dutzend Interessierten nicht.
Nach einem geschichtlichen Rückblick, in dem sie Bestattungsarten – und riten seit der Jungsteinzeit erläuterte, wandte sie sich dem Kamener Friedhof zu. Heute ist er der „alte“, dabei ist er gar nicht so alt.
Zur Zeit Karls des Großen wurde die Bestattung der Christen um die Kirche herum üblich. Nahe bei der Kirche war nahe bei Gott. Folgerichtig hießen die Begräbnisstätten auch „Kirchhof“. In Kamen war das das Gelände um die St. Severinskirche herum, heute Pauluskirche. Als es dort eng wurde, legten die Kamener 1810 einen neuen Friedhof vor dem Ostentor an, für Protestanten und Katholiken, aber schön voneinander getrennt. Die Wahl des Ortes erwies sich allerdings als erdenklich schlecht. Hier trafen der Goldbach, Stadtgräben und die Seseke aufeinander, und mindestens zweimal im Jahr stand er unter Wasser. Und es passierte, daß Leichenteile, Knochen, ja, ganze Särge nach oben gedrückt wurden. 1866 wurde er wieder geschlossen, 1891, als die 25-jährige Liegezeit endete, in den heutigen Stadtpark umgewandelt. Der „neue“ Friedhof wurde 1866 auf höher gelegenem Gelände am Overberger Weg angelegt, mit Zugang von der Münsterstraße. Da mit zunehmendem Verkehr die manchmal viele hundert Meter langen Trauerzüge durch die Stadt zum Friedhof immer hinderlicher wurden, wurde dieser in die inzwischen so genannte Friedhofstraße verlegt.
Zwei große Achsen bilden sein Grundmuster, ein Kreuz bildend. Und an diesen Hauptachsen wurden natürlich alle wichtigen Leute begraben. Hier findet sich die Gedenkstätte für die Opfer des Grubenunglücks vom 13. September 1901, das heute noch gepflegt wird, aber auch die Gruften von Familien wie Pröbsting, von Mulert, Koepe, von der Heyde, Namen, die mit der Kamener Geschichte eng verwoben sind. Zu ihnen allen, und noch vielen weiteren Namen, kann Edith Sujatta Geschichten erzählen, mit viel Mutterwitz. („Damals durften die von und zu nur untereinander heiraten, außer wenn der König zustimmte. Und da gab es die adligen Heiratsvermittlerinnen. Die brauchte man auch. Von den von und zu liefen ja nicht so viele herum.“) 
Sie zeigte den Teilnehmern aber auch die Stelle, wo Asche aus Urnen namenlos Verstorbener verstreut wird; und die Stelle, an der Kinder, die tot geboren wurden oder als Frühchen den Weg ins Leben nicht fanden, beigesetzt werden, so daß die unglücklichen Eltern eine Stelle zum Trauern haben.
Sie führte sie zu der Stelle, wo die heute oft gewählte Art der Bestattung durchgeführt wird, nämlich eine Urne in einem kreisrunden Feld zu versenken, um einen zentralen Baum herum, von symbolträchtigen Rosen umgeben. Im äußeren Kreis erinnern die Bodenplatten mit den Namen an die Verstorbenen. Sie führte zu dem Gräberfeld für die „Toten der Kriege“. Aber sie zeigte ihnen auch die letzten noch verbliebenen jüdischen Gräber. Hier konnten Juden, die sonst immer nur vor den Stadttoren begraben wurden, ihre letzte Ruhestätte finden, da dieses immer ein kommunaler, also ein Friedhof für alle Bürger, war. Und die ersten Urnenbestattungen. Und es war ein Erlebnis, wieder einmal vor den „Zwölf Aposteln“ zu stehen, einer zwölfstämmigen Kastanie. Heute sind es nur noch elf. „Luzifer“ war faul, er mußte abgesägt werden.


Edith Sujatta erzählte aber auch von ihrem Kampf um den Erhalt des Friedhofs, der an die 20 Jahre lang geschlossen war und in Gefahr, nie wieder geöffnet zu werden. Teilnehmer an der Führung bestätigten diesen Kampf, einer erwähnte gar, daß er damals gegen die Schließung geklagt habe. Offenbar nahmen viele Kamener den „neuen“ Friedhof in Südkamen nicht an. Und sie erzählte, wie sie Jahr für Jahr feststellen mußte, daß schöne alte Grabsteine verschwanden, von ignoranten Arbeitern und Gärtnern entfernt, weil die Gräber nicht mehr gepflegt worden waren. Es gab keine Familienangehörigen mehr in Kamen, die sich um sie hätten kümmern können. Sie erzählte davon, wie sie bei der Stadtverwaltung intervenierte, um zu retten, was zu retten war. Und wie sie, als das nichts fruchtete, zum Bürgermeister persönlich ging und erst dann in Aussicht gestellt wurde, daß der Friedhof als wertvolles Kulturgut erhalten werden würde. Wie sich, bei ein wenig gutem Willen, Wege finden ließen, die erinnerungs– und geschichtsträchtigen Gräber dauerhaft zu erhalten.
Diese Führung bot eine rare Mischung aus Information, Bildung, Nachdenklichkeit und Heiterkeit. Mehr davon.
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DB-Vorstand Weber: Streikaufruf unverzüglich zurücknehmen! - Kostenlose Servicenummer 08000 996633 ab Dienstagabend geschaltet - Ersatzfahrplan für Donnerstag auch schon ab Dienstagabend verfügbar
Berlin. „Dieser Streikaufruf macht nur noch sprachlos und ist reine Schikane! Während sich die Menschen in Deutschland darauf freuen, am 9. November den 25. Jahrestag des Mauerfalls zu feiern, will die GDL mit dem längsten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn das öffentliche Leben in unserem Land lahmlegen. Wir rufen die GDL auf, den Streikaufruf unverzüglich zurückzunehmen und sich umgehend mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen“, erklärt Ulrich Weber, DB-Vorstand Personal.
Erneut müssen sich ab Donnerstag dieser Woche Millionen Reisende in Deutschland auf massive Beeinträchtigungen einstellen.
Weiterlesen: Längster Streik der DB-Geschichte ist "reine Schikane"
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Kamen. Gute Nachricht für alle GSW-Kunden: Die GSW halten die Strom- und Erdgaspreise für ihre Haushalts- und Gewerbekunden auch im Jahr 2015 weiterhin stabil. Und das trotz eines neuen Rekordniveaus der Umlagen und Netznutzungsentgelte bei den Strompreisen für 2015 und der angespannten Situation am Erdgasmarkt.
„Im Saldo werden sich im Jahr 2015 die gesetzlich vorgegebenen Umlagen und Abgaben sowie die regulierten Strompreisbestandteile aus der Netznutzung weiter erhöhen. Sie liegen dann in Summe für einen typischen GSW Stromkunden in der Grundversorgung bei über 72 Prozent – ein Rekordniveau. Auch aufgrund der für 2015 leider nur marginal gesunkenen EEG-Umlage. Es ist uns in 2015 jedoch möglich, die mit der Energiewende verbundenen preissteigernden Effekte auszugleichen – obwohl der durch die GSW zu beeinflussende Strompreisbestandteil nur noch knapp 28 Prozent ausmacht.“ erklärt GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl die Situation. „Auch bei den Erdgaspreisen werden wir im Jahr 2015 – trotz Unruhen an den Energiemärkten – erneut die Preise stabil halten. So profitieren unsere Kunden von dem Vertrauen in den lokalen Energieversorger GSW. Wir bieten unterschiedliche, attraktive und an den jeweiligen Bedarf angepasste Produkte für die Menschen in unserer Region.“
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Info-Stand am 06.11.2014 von 15.00-18.00 Uhr an der Radstation Kamen
Kamen. Jährlich verunglücken mehr als 100 Fußgänger auf den Straßen im Bereich der Kreispolizeibehörde Unna. Über 50 % der schwerverletzten Fußgänger werden bei Dämmerung oder Dunkelheit Opfer eines Verkehrsunfalls. Fußgänger und Fahrradfahrer werden oft nur schlecht oder zu spät vom Autofahrer erkannt. Um hier entgegenzuwirken, informieren speziell geschulte Seniorenberater aus dem Projekt "Senioren helfen Senioren" zusammen mit der Polizei über die Möglichkeiten, die eigene Sichtbarkeit und damit auch die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich zu erhöhen.
Angefangen von der sicheren Ausstattung von Rollatoren, über Reflexartikel für Fußgänger und die Ausstattung von Fahrrädern mit z.B. Speichen- Sticks, bis hin zur Warnwesten-Pflicht für Autofahrer, werden alle Verkehrsteilnehmer kostenlos beraten.
Den Info-Stand finden Sie am Donnerstag, 06.11.2014, von 15.00-18.00 Uhr an der Radstation Kamen, Am Bahnhof 3, 59174 Kamen.
An der Radstation läuft gleichzeitig die Aktionswoche "Fahrradcheck", in der Fahrräder kostenlos auf Sicherheitsmängel überprüft werden. Schwerpunkte sind hierbei die Brems- und Lichtanlagen, sowie die Bereifung der Fahrräder.
Im Flyer finden Sie alle Tipps, wie Sie sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen >>>
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Ein naturnaher Garten und ein richtiges Futterangebot sind wichtige Beiträge für das Überwintern heimischer Vogelarten, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Beerensträucher, Obstbäume und Büsche bieten Nahrung und Schutz. Ein naturnaher Garten dient auch als Insektenunterschlupf und damit als Futterlieferant für Vögel. Ein solch attraktiver Platz wird von den Tieren gern angeflogen. Wer dann als Tierfreund regelmäßig und richtig zufüttert, hilft dem Tier- und Artenschutz. Der Deutsche Tierschutzbund hat dazu Tipps zusammengestellt.
Die Umweltbedingungen für heimische Vogelarten haben sich verschlechtert: Unmengen von Pestiziden verringern die Anzahl der Insekten und damit das Futterangebot für die Vögel. Sterile Gärten und perfektionierte Erntemaschinen erschweren zusätzlich die Futtersuche. Um einem größeren Vogelbestand ein Auskommen zu sichern, kann nicht nur im Winter, sondern ganzjährig artgerechtes, hochwertiges Futter gereicht werden.
Körnerfresser sind unter anderem Meise, Fink, Spatz, Kernbeißer und Dompfaff. Kleiber, Specht und Zeisig fressen ebenfalls Körner, nehmen aber auch Weichfutter an und können deshalb ein breiteres Nahrungsangebot nutzen. Zu den Weichfutterfressern gehören u.a. Amsel, Drossel, Star, Rotkehlchen, Baumläufer und der kleine Zaunkönig. Für Körnerfresser eignen sich zum Beispiel Sonnenblumenkerne oder Hanfsamen, Weichfutterfresser bevorzugen dagegen Holunderbeeren, Beeren der Eberesche oder Rosinen. Futter, das Feuchtigkeit enthält, kann leicht gefrieren und dann schädlich für die Tiere sein. Obst muss daher immer frisch ausgelegt und rechtzeitig wieder entfernt werden. Keinesfalls eignen sind gewürzte Speisereste.
Vogelhäuschen und Co. sollten regelmäßig gereinigt werden, damit sich keine Infektionskrankheiten ausbreiten. Idealerweise ist der Futterplatz so ausgerichtet, dass die Vögel das Umfeld gut überblicken können, damit sie herannahende Feinde rechtzeitig entdecken können. Gut ist es, Futterhäuschen frei an einem Ast hängend anzubringen, wobei sich als Anflugbasis und Versteckmöglichkeit mehrere Bäume in der Umgebung befinden sollten.
Wasservögel, wie zum Beispiel Schwäne, Enten und Gänse finden in der Regel zwar genügend Futter in der Natur, doch sind Seen und Teiche zugefroren, hilft den Wasservögeln eine zusätzliche Fütterung. Geeignetes Winterfutter ist Getreide, Kleie und Hühnerfutter. Auch weiche Kartoffeln, Rübenstückchen und Eicheln sind möglich.
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Kamen. Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 09.11.1938 wird der stellvertretende Bürger-meister Manfred Wiedemann am jüdischen Mahnmal (Hochstraßenauffahrt / Sesekedamm) gemeinsam mit den Mitgliedern des Ältestenrates, der Zivilcourage Kamen und dem Freundeskreis Shalom Eilat einen Kranz niederlegen. Die Kamener Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.
Termin: Sonntag, 9.11.2014, 16:30 Uhr
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Kamen. Sieben neue Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen dürfen ab sofort den Titel "Europaaktive Kommune in Nordrhein-Westfalen" tragen. Neben der Stadt Kamen wurden die Städte Bocholt, Dortmund, Duisburg, Hörstel, Lemgo und Marl vor wenigen Tagen von einer Jury, bestehend aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Deutschen Institut für Urbanistik, der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn und der Landesregierung, ausgezeichnet. Damit erhöhte sich die Anzahl auf insgesamt 32 Europaaktive Kommunen. Im vergangenen Jahr wurden durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft erstmals 25 Städte und Gemeinden ausgezeichnet.
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Kamen. Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für seine Familie, Freunde, Bekannte ist: Eintrittskarten für die Konzertaula lassen sich auch in den Nikolausstiefel stecken oder unter den Weihnachtsbaum legen.
Weiterlesen: Suche Weihnachtsgeschenk, finde Lachen, Spannung, Musikgenuss - Konzertaula Kamen
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- Klavierkonzert in der Flügelgalerie Maiwald am 9. November 2014
- Boule: 1.Pétanque Club 99, Kamen e.V. in Kreis- und Bezirksliga
- Red Rock Lounge Akustik-Reihe mit „Reinhard Mey“ - Abend am 08.11.14 im Freizeitzentrum Lüner Höhe
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