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Kreis Unna. Landrat Michael Makiolla besetzt die zum 1. April durch das Ausscheiden von Rüdiger Sparbrod frei werdende Dezernentenstelle hausintern mit dem 42-jährigen Torsten Göpfert, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna.
Seine Entscheidung teilte der Verwaltungschef am Montag (9. Februar) im Ältestenrat mit. Die Information des Kreisausschusses erfolgt offiziell am 17. Februar. Torsten Göpfert tritt sein neues Amt voraussichtlich am 1. April an. Neben dem Sozialbereich wird er - wie sein Vorgänger Sparbrod - auch für den Bereich Familie und Jugend verantwortlich zeichnen.
Eine bundesweite Stellenausschreibung war im Januar wegen fehlender Voraussetzungen der in die engere Wahl gekommenen Bewerber bzw. durch Zurückziehen der Bewerbung ergebnislos verlaufen. Deshalb führte Landrat Makiolla unter Berücksichtigung beamtenrechtlicher Vorgaben intensive Gespräche mit acht Führungskräften innerhalb des Hauses.
Mit seiner Entscheidung greift der Landrat erneut auf in der Kreisverwaltung vorhandenes Führungspotential zurück: Bereits mit den Ernennungen von Norbert Hahn (Dezernent von 2005 bis 2014) und Rüdiger Sparbrod (2008 bis 2015) hatte der Behördenleiter die Verwaltungsspitze durch kompetente Mitarbeiter aus dem Haus verstärkt.
„Das Sozialdezernat ist von zentraler Bedeutung. Hier wird Hilfe für Menschen organisiert, die wegen Behinderung, Krankheit, Alter oder auch Arbeitslosigkeit finanzielle Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags benötigen“, unterstreicht Landrat Makiolla, warum er sich gegen ein neuerliches, zeitaufwändiges Ausschreibungsverfahren entschieden hat.
Torsten Göpfert ist Jahrgang 1972 und lebt in Kamen. Er begann seine Verwaltungslaufbahn bei der Stadt Lünen, studierte an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW, Abteilung Dortmund (Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt) und kam nach Stationen in Lünen 2004 als Persönlicher Referent des Landrates zum Kreis. Weitere Stationen waren die Leitung der Stabsstelle Landrat, Kreistag, Gleichstellung (seit 2009) und die Tätigkeit als stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna (seit September 2014).
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Unna. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Martina Leyer, bietet am Mittwoch, den 18. Februar 2015 wieder ein Seminar für Berufsrückkehrerinnen in der Arbeitsagentur Unna an. Sie gibt Hilfestellungen für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr in Raum 315 in der Agentur für Arbeit Unna am Nordring 14, 59423 Unna.
„In den zweistündigen Seminaren können wir zwar keine individuellen Komplettlösungen mit Eingliederungsgarantie erarbeiten, aber die Teilnehmerinnen wissen anschließend, worauf es ankommt“, verspricht Martina Leyer. Sie bietet neben den Seminaren auch Einzelberatungen an.
Interessierte Frauen, auch wenn sie noch nicht arbeitslos gemeldet sind, können mit Martina Leyer unter der Telefonnummer 02381/910 – 2167 oder per Email (
Informationen zum Seminar:
Wie lassen sich Kind und Beruf unter einen Hut bringen? Diese Frage muss vor allen anderen geklärt sein, wenn der Berufsstart nicht scheitern soll. „Bevor Überlegungen zum Thema „Was kann ich und was will ich?“ angestellt werden können, müssen grundlegende Lösungen zur Arbeitszeit und Betreuung erarbeitet werden“, erklärt Martina Leyer. Wer im Bewerbungsgespräch dem Personalchef nicht erklären kann, wie Familie und Beruf nebeneinander organisiert werden sollen, hat gleich schlechte Karten. Die angestrebte Dauer und Lage der Arbeitszeit und die Kinderbetreuung müssen aufeinander abgestimmt sein.
In einem weiteren Schritt gilt es, vorhandene berufliche Kenntnisse zu analysieren. Vieles sei oft nur verschüttet und könne leicht wieder abgerufen werden, weiß die Beraterin. Leider müsse sie oft feststellen, dass Frauen auf die Frage nach ihren Stärken zunächst nichts einfällt. Das ändere sich aber, wenn den Rückkehrerinnen konkret vor Augen geführt wird, dass auch die Organisation des eigenen Haushalts nach denselben Grundsätzen wie das Management im Berufsleben funktioniert.
Für die Frauen, bei denen eine berufliche Qualifizierung oder Neuorientierung erforderlich ist, hat Leyer eine gute Nachricht: „In Berufsfeldern mit einem hohen Fachkräftebedarf können Wiedereinsteigerinnen momentan über das Förderungsprogramm Initiative zur Flankierung des Strukturwandels, kurz IFlaS, finanziell gefördert werden.“
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Unbedenkliche Karnevalsschminke
Kamen. Clowns mit roter Nase, Indianer mit Kriegsbemalung und Feen mit Glitzer auf den Wangen: Komplett ist die passende Maskerade im Karneval für viele Jecken und Narren erst mit einem phantasievoll geschminkten Gesicht. Doch Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe in den Schminkutensilien mag empfindliche Haut vor allem rund um Augen, Nase und Stirn nicht gern. „Auch wenn nur an den tollen Tagen zu Stiften, Pasten, Puder und Tusche gegriffen wird: Karnevalsschminke kann vor allem empfindliche Kinderhaut zur reizenden Röte bringen. Juckreiz, Pickel und Pusteln trüben dann kräftig den Spaß“, warnt Heike Herzig, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale in Kamen. Für ein buntes Treiben ohne gerötete Haut sorgen einige unbedenkliche Schminktipps:
• Natürliche Farbenpracht: Wer’s auf der eigenen Haut natürlich mag, sollte gezielt nach zertifizierter dekorativer Kosmetik im Handel suchen. Zu erkennen ist das meist noch kleine Sortiment etwa am BDIH- oder dem Nature-Siegel, das ein Frauengesicht im Profil zeigt. Die so gekennzeichnete Schminke ist frei von Paraffinen, Silikonen, Polyethylenglykolen (PEG) und vielen anderen synthetischen Inhaltsstoffen. Menschen mit Allergien sollten auch bei Naturkosmetik vorsichtshalber auch auf Produkte mit Duftstoffe verzichten.
• Wasser statt Fett: Beim Griff in den Farbtopf sollten Jecken Schminktöpfe mit Aquafarben bevorzugen. Diese wasserlöslichen Farben dichten – anders als Farben auf Fettbasis – die Poren nicht ab und bieten Pickeln und Mitessern weniger Chancen, sich auszubreiten. Aquafarben werden in vielen Farbtönen entweder einzeln oder häufig auch als kompletter Malkasten angeboten. Die hautfreundliche Farbe wird mit Pinsel oder Schwamm aufgetragen.Studium der Inhaltsstoffe: Für Allergiker ist die Lektüre der Inhaltsstoffe besonders wichtig. Diese sind auf der Verpackung eines Produkts unter der Bezeichnung „Ingredients“ einzeln aufgelistet. Auch bei kleinen Töpfen, Tiegeln und Tuben sind die Händler verpflichtet, die Information über die Inhaltsstoffe am Verkaufsregal bereitzustellen. Wer diese Information nicht findet, sollte im Geschäft nachfragen.
• Erst der Test, dann die Bemalung: Besonders Allergiker und Menschen mit trockener und empfindlicher Haut sollten die Farbenpracht nicht gleich dick aufs Gesicht auftragen, sondern die Schminke einige Tage vorher einem Verträglichkeitstest unterziehen – hierzu am besten die Farben in der Ellbogenbeuge auftragen. Stellen sich Rötungen oder Juckreiz ein, sollte auf das getestete Produkt verzichtet werden. Verletzte oder entzündete Haut bleibt ohnehin besser ungeschminkt! Außerdem ist ratsam, vor dem Schminken auf der Haut eine Creme aufzutragen, die sich bei Anwendung bereits als verträglich erwiesen hat.
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Das Projekt TEP hilft Menschen in eine Teilzeit-Ausbildung
Unna. Eine Ausbildung in Teilzeit absolvieren? Das ist eine Möglichkeit, die Vielen gar nicht gegenwärtig ist und doch riesige Chancen bietet für Menschen, die ihre Kinder oder nahe Angehörige betreuen. Eine Chance, trotz familiärer Verantwortung eigene Wege einzuschlagen und sich beruflich zu qualifizieren. Diese Chance heißt TEP – Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven eröffnen.
Ziel des Projektes ist es, motivierten Menschen ohne Berufsausbildung und mit familiärer Verpflichtung bei der der Berufsausbildung in Teilzeit zu unterstützen.
IN VIA Unna e.V. bietet das Projekt für den gesamten Kreis Unna an.
Der Ablauf ist wie folgt:
Bei einem Casting können sich alle Interessenten vorstellen und informieren. Dabei wird bereits eine Vorauswahl an möglichenKandidaten getroffen, die zu weiteren Gesprächen eingeladen werden. Wer am ehesten geeignet ist, darf an dem Projekt teilnehmen. Da nur zehn Plätze für den Kreis Unna zur Verfügungstehen, ist diese Vorauswahl notwendig.
Bei einem Coaching wird zunächst der bisherige Werdegang analysiert, um dann berufliche Möglichkeiten zu entwickeln. Dabei wird jeder Teilnehmer individuell beraten, indem seine Ziele und Wünsche mit seinen Fähigkeiten abgeglichen werden. Es wird Hilfe geleistet bei der Suche nach passenden Betreuungsangeboten für Kinder oder andere pflegebedürftige Angehörige. Das Coaching hilft auch beim Umgang mit Behörden. Das Projekt wird von den Regionalagenturen vor Ort begleitet.
Doch nicht nurfür die Projektteilnehmer bietet TEP Vorteile, auch die Unternehmen profitieren. Denn die Vermittlung geschieht durch den Projektträger und ist durch die individuelle Betreuung sehr passgenau. Zudem garantiert TEP nicht nur die Begleitung der Auszubildenden in den ersten Monaten, sondern steht auch dem Unternehmen für Fragen bereit.
Das nächste Casting zum TEP Projekt findet statt am Freitag,20. Februar um 10:00 UhrUelzener Weg 36, 59425 Unna. Weitere Infos gibt es bei IN VIA Unna e.V. katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit unter der Rufnummer: 02303 / 986 12 14
Auch interessierte Unternehmen können sich unter dieser Rufnummer melden.
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Kamen. Am Montagmorgen (09.02.2015) fuhr gegen 5.10 Uhr ein 61 jähriger Rollerfahrer aus Werne auf dem Nordring in Richtung Unna. In Höhe der Fritz-Erler-Straße kam von rechts eine 38 jährige Kamenerin mit ihren PKW und wollte geradeaus in die Straße Reckhof fahren. Sie übersah den Rollerfahrer, der einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Er verletzte sich durch den Aufprall und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 2 500 Euro.
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Kamen. Am Sonntag (08.02.2015) ging ein 80 jähriger Kamener mit seinem Rollator spazieren. Als er sich gegen 11.30 Uhr in der Querstraße aufhielt, hielt ein PKW neben ihm und eine Frau fragte ihn von der Beifahrerseite aus nach dem Weg zum Krankenhaus. Nachdem er den Weg erklärt hatte, wollte die Frau ihm eine Kette schenken, die der Mann aber nicht annehmen wollte. Daraufhin stieg eine zweite Frau aus dem PKW und die erste Frau umarmte den ahnungslosen, hilfsbereiten Rentner. In diesem Moment riss eine der Frauen ihm seine Goldkette vom Hals. Schnell stiegen sie wieder in den PKW und der männliche Fahrer fuhr mit ihnen davon. Die beiden Frau werden wie folgt beschrieben: 1. Täterin: etwa 40 Jahre alt, ungefähr 165 cm groß, normale Statur. Sie hatte kurze, dunkle Haare und viele sichtbare Goldzähne. Sie soll in überwiegend gräulichen Farben gekleidet gewesen sein. 2. Täterin: ungefähr 35 alt, etwa 170 cm groß und schlank. Sie hatte lange, schwarze Haare und ebenfalls viele Goldzähne. Sie war schwarz gekleidet und auffällig stark geschminkt. Beschreibungen zum PKW und dem Fahrer liegen nicht vor. Zeugen, die nähere Angaben zu diesem Vorfall oder den handelnden Personen machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0. In Verbindung zu setzen.
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von Julian EckertIm 82West wird ab dem 12.02. bis zum Rosenmontag gefeiert. Für den richtigen Karnevalssound sorgt hier DJ Dauki.
Das Opera lädt ebenfalls am 12.2. zur Weiberfastnacht mit DJ Rob de Nice, dem „Master of Karneval“. Am Rosenmontag steht hier der „Nr. 1 Termin des Jahres“ an.
Einen Karnevalsumzug für Kinder veranstaltet die Diesterwegschule. Vom Startpunkt Hammer Straße 21 geht es hier am Samstag (14.02.) um 11 Uhr in Richtung Innenstadt los.
Und zu guter Letzt gibt’s im Bürgerhaus Methler am Faschingssamstag (14.02.) eine große Karnevalsprunksitzung des RV Wanderlust. Los geht es um 18:30 Uhr.
Kamen hat auch eine Karnevalsfreie Zone zu bieten. Kein Konfetti. Keine Luftschlangen. Kein Ufta-Ufta und Tätärä. Das Mocca in der Bahnhofstraße wird zur Karnevalsfreien Zone über die Feiertage. Für alle Karnevalsmüden und solche die einfach nur einen guten Kaffee und ähnliches trinken wollen, bietet das Mocca die Oase in der Karnevalszeit. Garantiert keine Karnevalsmusik.
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Dortmund. Die Kamener Band "Captain Horst" hat beim DEW21 Bandwettbewerb "Dortmund Calling" das Publikum und die Jury überzeugt und den Einzug in das Finale geschafft. Das kürzlich veröffentlichte Video zur neuen Single "Anna log" hat Captain Horst im Voting für den Konzertabend am 7. Februar im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund qualifiziert. Hier gelang der Kamener Band der Einzug in das Finale.
Als Hauptpreis lockt eine CD Produktion im Wert von ca. 3000 € mit dem Produzententeam Waldstreet and Denroad.(Produzenten u.a. von Tiamat,Lacuna Coil, P.Boa, Moonspell, Honigdieb, Samael, Sodom...)
Am 14. Februar spielen dann die 6 besten Bands im DOMICIL (Hansastrasse 7-11; 44137 Dortmund). Dort müssen die Finalisten ihre Live-Qualitäten beweisen und das Publikum überzeugen. Neben Captain Horst werden unter anderem die Bands Awesome Scampis, The Grabøwskis, Audiospace, Different Inside und The Fitches am Final-Contest teilnehmen.
Der 1. und der 2. Preis werden an diesem Abschlussabend vergeben.
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Dortmund/Kamen. Der BVB International e.V. zeigt jeder Form von Rassismus mit 10.000 Bierdeckeln die Rote-Karte.
Rechte Aufmärsche vor Flüchtlingsheimen, kritische Journalisten, die mit Todesanzeigen eingeschüchtert werden sollen und politikverdrossene Mitläufer bei PEGIDA zeigen uns, dass dieser Weckruf und diese Mahnung mehr als notwendig ist. Seit seiner Gründung setzt sich der Fanclub BVB International e.V. für Völkerverständigung und den Dialog und den Austausch zwischen den Kulturen in Deutschland und Europa ein. „Nationalität, Hautfarbe, Kultur und Sprache spielen für uns keine Rolle“, betont Andreas Goldberg. „Und dies gilt auch für die Mehrheit der Fans von Borussia Dortmund“, ergänzt Levent Aktoprak. „Für uns von BvB International e.V. ist es wichtig, dass dieser Geist auch außerhalb des Stadions gilt“. Magnus Memmeler: „Da es immer wieder die tumben Stammtischparolen sind, mit denen die rechten Rattenfänger Mitläufer gewinnen, die häufig aus ganz anderen Gründen unzufrieden und politikverdrossen sind, erschien uns gerade der Bierdeckel das richtige Medium, um unsere klare Aussage zu transportieren und die Gesellschaft wach zu rütteln“. Andreas Goldberg: „Ja, wir haben unsere Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt, zum Beispiel durch einen Stadionbesuch, den wir für die Familie Genc ermöglicht haben, stets zum Ausdruck gebracht. Unser gemeinsames Ziel muss es jedoch sein, dass es nie wieder zu rechten Übergriffen kommt“. *(Die Familie Genc wurde am 29.Mai.1993 Opfer eines Brandanschlags in Solingen. Fünf Menschen starben bei diesem rechtsextremen Mordanschlag und vierzehn weitere Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt)
„Am 06.Februar skandierten Rechte mit brennenden Fackeln vor einer Dortmunder Flüchtlingsunterkunft ausländerfeindliche Parolen und zeigten den zum Teil unter schwersten Bedingungen geflohenen Menschen die hässlichste Fratze, die Deutschland leider noch immer zu bieten hat. Wir Fans von BVB International wollen das nicht länger hinnehmen“, betonen die Verantwortlichen des engagierten Fanclubs. Leider machen es Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen unzufrieden sind, den Rechten immer wieder möglich, in der Masse unterzutauchen. Arbeitslosigkeit, Bildungsdefizite und eine daraus resultierende soziale Schieflage sind offen zu diskutieren und müssen beseitigt werden. All dies sind politische Versäumnisse und für jeden Betroffenen harte Schicksale. Migranten, Flüchtlinge und andersgläubige Menschen dürfen hierfür aber nicht als Sündenbock herhalten, um das eigene Schicksal zu erklären.
Der 13.Februar muss, wie auch der 27. Januar, immer ein Tag der Erinnerung bleiben, dass sich der dunkle und menschenverachtende Teil unserer Geschichte nie wiederholen darf. Meldungen aus Dresden, Dortmund und anderen Städten zeigen jedoch, dass Rechte den 13.Februar wieder für ihre miesen Zwecke nutzen wollen, um Rattenfang zu betreiben, indem man sich als Opfer und nicht Verursacher der flächigen Zerstörung Dresdens darstellt. Memmeler: „Wir von BVB International e.V. sagen klar, dass nie wieder tausende mit marschieren dürfen und nachher behaupten, sie hätten ja nichts gewusst. Deshalb zeigen wir Rassismus die Rote-Karte und treten mit Bierdeckeln gegen Stammtischparolen an.“ „BVB – Fans stehen für Toleranz, Vielfalt, Freiheit und Gleichheit“, ergänzt Aktoprak.
Goldberg: „So wie Nationalität, Hautfarbe, Kultur und Sprache der einzelnen Mitglieder und der Mannschaft beim BVB keine Rolle spielen, muss es auch außerhalb des Stadions sein.“
Ab Donnerstag 12.02.2015 können Wirte und besonders Sportsbars, die dieses wichtige Projekt unterstützen wollen melden und unter
Der BVB International e.V. wurde im Jahr 2007 durch die Bundesregierung und im Jahr 2008 durch den DFB für seine völkerverständigende und integrative Arbeit ausgezeichnet.
Der Sitz des Fanclubs ist in Kamen. Inzwischen gibt es bereits internationale „Ableger“ in Bogota, Shanghai und der Schweiz.
Der Verein BvB International e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, den Dialog und den Austausch zwischen den Kulturen in Deutschland und Europa zu fördern. Gerade der Sport ist hierfür ein geeignetes Mittel. Kaum ein gesellschaftliches Feld wird so sehr in Anspruch genommen wie der Sport, wenn es um Integration geht. Dies kommt nicht von ungefähr, denn bei allen Sportarten und insbesondere beim Fußball entfallen alle Grenzen. Nationalität, Hautfarbe, Kultur und Sprache spielen keine Rolle. Und dies gilt auch für die Fans. Für uns von BvB International e.V. ist es wichtig, dass dieser Geist auch außerhalb des Stadions gilt.
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