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von Christoph Volkmer
Kamen. Seit über 14 Jahren bietet der Hof Ligges pünktlich zur Herbstzeit eine große Auswahl an Kürbissen an. Nach intensiven Wochen der Vorbereitung fällt der Startschuss für die Kürbiszeit, die in jedem Jahr viele Kunden und Besucher aus dem gesamten Umkreis nach Wasserkurl lockt, am Freitag (28. August 2015) um 10 Uhr.
Der Start in die neue Saison beginnt damit auch für die beliebten Kürbis-Probierküche, bei der auf dem Hof besondere Kürbisgerichte von Köchen aus der Region zubereitet und von den Besuchern probiert werden können. Am Freitag beginnt diese um 15 Uhr unter dem Motto: „Kürbisgerichte für den Sportler“, die von Christoph Pech und Carsten Jaksch-Nink vom SportCentrum Kamen-Kaiserau hergestellt werden.
Magnetwirkung auf die Besucher hat zudem die liebevolle Präsentation der Kürbisse auf dem gesamten Hof. „In diesem Jahr haben wir insgesamt 211 Sorten im Angebot - alle stammen vom eigenen Feld“, erklärt Ute Ligges stolz. Egal ob Speise-, Zier- oder Dekokürbisse - die Auswahl an der Afferder Straße 1 gehört zu den größten in ganz NRW.
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von Lucas Sklorz
Kamen. Mit der Zeit wurde es dunkel auf der Sportanlage im Schulzentrum. Doch das Flutlicht wollte zunächst nicht so recht mitspielen, während die Spieler der ersten Mannschaft des Kamener SC sich bereits für das Abschlussspiel der Trainingseinheit grüne Leibchen überstreiften. Erst im zweiten Anlauf strahlten die meterhohen Flutlichtlampen auf den neu geschaffenen Kunstrasen, wo die Spieler bereits mit dem Trainingsspiel begonnen hatten.
„Es hätte uns deutlich schlimmer treffen können“, ist KSC-Trainer Benjamin Wagner mit der neuen Sportanlage zufrieden. „Wir finden hier optimale Bedingungen vor und mit dem Vereinsheim wird die Anlage ja noch besser“, führt Wagner weiter aus und verweist mit einer Hand auf die Baustelle neben dem Sportplatz. Zwar wäre der Trainer auch gerne im Hemsack geblieben, aber man müsse das Interesse der Stadt verstehen, so Wagner. „Wir haben ein Einzugsgebiet verlassen, aber sind weiterhin für Jugendliche gut erreichbar. Außerdem können wir uns direkt gegenüber einer Schule präsentieren. Das ist ein Vorteil“, weiß „Benny“, der seit drei Jahren auch das Amt des Jugendleiters ausübt, ebenfalls um die Vorzüge des neuen Standorts.
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Düsseldorf. Der Bund stellt weitere 500 Millionen Euro zur Versorgung der immer größeren Zahl an Flüchtlingen bereit. Nordrhein-Westfalen erhält hieraus erneut 108 Millionen Euro.
Insgesamt fließt somit in diesem Jahr eine Milliarde Euro für die Unterbringung, medizinische Versorgung und Ernährung der Flüchtlinge an Länder und Kommunen. 500 Millionen Euro standen schon bereit. Ab 2016 wird sich der Bund dauerhaft an den Kosten beteiligen. Am 24. September 2015 wollen Bund und Länder ihr weiteres Vorgehen bei einem Flüchtlingsgipfel in Berlin beraten.
Das finanzielle Engagement ist derzeit umso wichtiger, weil die Landesregierung die Kommunen organisatorisch mit der Unterbringung von Flüchtlingen überfordert und die Städte und Gemeinden auch mit einer unauskömmlichen Landeserstattung finanziell im Regen stehen lässt. „In allen anderen Bundesländern erhalten die Städte und Gemeinden wesentlich höhere Zuweisungen des Landes oder sogar eine Erstattung aller notwendigen Kosten. In Nordrhein-Westfalen aber bleiben die Kommunen auf rund drei-Viertel ihrer Ausgaben für Asylbewerber sitzen, weil in Nordrhein-Westfalen lediglich 25 Prozent der tatsächlichen kommunalen Aufwendungen für die Flüchtlingsversorgung erstattet werden.“, so Ina Scharrenbach MdL (CDU).
Aus den vorgezogenen, zusätzlichen Finanzhilfen des Bundes für das Jahr 2015 werden rund 2,4 Mio. Euro auf die Städte und Gemeinden im Kreis Unna entfallen.
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Kamen-Methler. Nur eine Woche nach der Saisoneröffnung durch die Landesliga findet am kommenden Samstag die Vorrunde im Landesverbandspokal NRW statt. Startberechtigt sind alle Mannschaften des Landesverbandes. Für den RV Methler sind die Mannschaften Christian Meyer / Dirk Poppke und Rolf Berkemeier / Dennis Linke am Start. Beide Teams müssen nach Münster reisen und treffen dort auf je 2 Mannschaften aus Leeden und Münster. Die beiden Erstplatzierten Teams und die 2 besten drittplatzierten aus 3 parallel ausgetragenen Vorrunden qualifizieren sich für das Finale am 19.09. in Iserlohn.
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Die Schere zwischen Benzin und Diesel schließt sich weiter.
Autofahrer können sich auch in dieser Woche über sinkende Kraftstoffpreise freuen. Laut aktueller ADAC-Auswertung kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,363 Euro – das sind 3,7 Cent weniger als in der Vorwoche. Auch der Preis für einen Liter Diesel ist zurückgegangen. Er sank im bundesweiten Durchschnitt um 2,2 Cent auf 1,122 Euro. Ursachen für den allgemeinen Rückgang sind der weiter sinkende Ölpreis und ein zuletzt deutlich stärkerer Euro.
Da der Benzinpreis deutlich stärker sinkt als der des Diesels, schließt sich die Preisschere weiter. Aktuell beträgt der Unterschied zwischen den Kraftstoffsorten rund 24 Cent und nähert sich damit der steuerlichen Differenz von 22 Cent. Anfang August war Benzin noch mehr als 28 Cent teurer.
Der ADAC empfiehlt Autofahrern trotz des Preisrückgangs die Kraftstoffpreise vor dem Tanken zu vergleichen. Vor allem am Abend zwischen 18 und 20 Uhr ist das Sparpotenzial groß. Weitere Informationen gibt es unter www.adac.de/tanken und in der App „ADAC Spritpreise“.
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Nach ersten Open-Air-Konzerten mit GMD Rasmus Baumann und der Neuen Philharmonie startet das Orchester jetzt mit Werken von Antonín Dvořák, Edward MacDowell und Jaromir Weinberger in den Zyklus der neun Sinfoniekonzerte. Solist ist der international gefeierte Pianist Thomas Duis, der durch seine virtuose Vielseitigkeit und sein breit gefächertes Repertoire schnell zum Publikumsliebling der großen Konzerthäuser wurde.
Am Anfang stand Skepsis: „Wenn Ihr Land so riesig groß ist, warum sollten Sie nicht auch solche Musiker haben wie das kleine tschechische Volk?“ So fragte Antonín Dvořák, als ihn die Anfrage nach einem Stück erreichte, das den American Way of Life transportieren sollte. Zum Glück nahm er den Auftrag und die gut dotierte Position in New York dennoch an - und schuf die Sinfonie „Aus der neuen Welt“. Sie verbindet Nachklänge aus Dvořáks böhmischer Heimat mit Melodien der Indianer und Afroamerikaner.
Dvořáks Landsmann Jaromír Weinberger knüpfte an diese Tradition an, als er 1940 den Südstaaten-Song „Dixie“ als Fuge ausarbeitete. Weinberger, der mit „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ den Opernhit der 1920er-Jahre landete, versuchte nach der Flucht vor den Nazis 1939, sich in den USA eine zweite Karriere aufzubauen.
Zwischen alter und neuer Welt balancierte auch Edward MacDowell: Der gebürtige New Yorker hatte in Frankfurt bei dem Liszt-Freund Joachim Raff studiert. Sein 2. Klavierkonzert d-moll komponierte er noch in Deutschland, uraufgeführt wurde es aber 1889 in New York. Mit dem brillanten, temperamentvollen Werk schrieb MacDowell amerikanische Musikgeschichte - als einer der ersten Komponisten aus der neuen Welt, die den Europäern Paroli boten. Der Pianist Thomas Duis beweist mit dieser Rarität seine virtuose Vielseitigkeit, die ihn zu einem international gesuchten Solisten und Kammermusiker gemacht hat.
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Kamen. Am Dienstag (25.08.2015) haben unbekannte Täter zwischen 18 Uhr und 20.30 Uhr an einem VW Passat, der am Kirchplatz abgestellt war, eine Seitenscheibe eingeschlagen. Anschließend bauten sie das festinstallierte Navigationsgerät aus und beschädigten das Lenkrad. Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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Gutachter empfiehlt: Investitionen in neue attraktive Bäder, statt in bestehende veraltete Strukturen
Kamen. In einer außerordentlichen Sitzung erhielt der GSW-Aufsichtsrat erste Einblicke in das Bäderkonzept für die Bäderbetriebe in Kamen und Bergkamen. Das Konzept wurde am gestrigen Montagabend von der Unternehmensberatung Altenburg vorgestellt.
Ende 2014 hatten die GSW ein technisches Gutachten in Auftrag gegeben, welches die zur langfristigen Erhaltung des Bäderbestandes notwendigen Investitionen ermitteln sollte. Das Gutachtenergab eine Summe in Höhe von knapp 28 Millionen Euro für eine grundhafte Sanierung, die den Betrieb aller Bädereinrichtungen für weitere 20 Jahre sichern würde. Die Zielsetzung der neuen Bäderstruktur ist jedoch neben einem bedarfsgerechten Angebot die Steigerung der Attraktivität. Diese Ziele lassen sich mit dengenannten Investitionen in die bestehenden Bäder nicht erreichen.
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Neuseeland ist ja bekanntlich nicht nur das Land der Schafe, sondern auch der Drehort für Mittelerde. Für mich als Herr der Ringe und Hobbit Fan war daher klar, dass ich unbedingt die Originaldrehorte sehen wollte. Also buchte ich mit meiner Au Pair Freundin Josi eine "Wellington Movie Tour". Eine kleine Warnung vorweg: Wer weder "Der Herr der Ringe", noch den "Hobbit" gesehen hat, wird sich wahrscheinlich bei 80% dieses Posts fragen, wovon hier eigentlich die Rede ist, wenn ich über Bruchtal oder Aragorn rede.
Die Tour startete am Samstag um 10 Uhr. Nachdem Josi und ich kurz im Mc Donalds am Hauptbahnhof eine Kleinigkeit gefrühstückt hatten, holte uns ein Van ab. Unser Tour Guide hieß Ted und außer ihm war noch eine Frau aus Australien und eine Mann aus Kanada mit an Board. Den ersten Teil der Tour, die den ganzen Tag dauern sollte, verbrachten wir im Hutt Valley, was etwa eine halbe Stunde von Wellington entfernt ist. Unser erster Stopp war ein Steinbruch. Er war nicht besonders groß und mit Gras überwuchert. Kurzum: es sah nicht sonderlich spektakulär aus. Hier allerdings, so verriet uns Ted, wurden sowohl die Szenen für Helms Klamm, als auch Minas Tirith gedreht. Er zeigte uns einige Bilder, auf denen man die Burgen sehen konnte, die die Filmcrew in die Felswand gebaut hatte. Heute allerdings war von dem einzigen Set nichts mehr übrig.
Unser nächster Halt war da schon interessanter. Wir kamen an einem Fluss an, wo die Szene gedreht wurde, in der Aragorn von seinem Pferd am Flussufer gefunden wird. Es handelte sich um einen wunderschönen kleinen Strand am Fluss und anhand der Bilder, die uns wieder gezeigt wurden, konnte man sehen, dass die Felsformationen aus Film und Wirklichkeit tatsächlich übereinstimmten. Nachdem wir in einem Park waren, in dem die Außenszenen von Isengard gedreht wurden, fuhren wir zum Highlight der Tour. Der Filmort von Bruchtal liegt mitten in einem Wald, der von einem Fluss durchzogen ist. Ted beschrieb uns genau die Stellen, wo die Schauspieler vor 17 Jahren gestanden hatten und zeigte uns wieder einige Bäume oder Felsen, die auch im Film zu sehen sind und heute noch dort stehen. Schließlich zog er Pfeil und Bogen aus seinem Rucksack. „So, wer will jetzt Legolas nachspielen?“ Natürlich musste ich es mal wieder sein, die sofort rief: „Ja klar, ich!“ Genau dort auf den Baumwurzeln zu stehen, wo Orlando Bloom als Legolas für ein Filmplakat, das Ted mir vor die Nase hielt, gestanden hatte, noch dazu mit Pfeil und Bogen fand ich als Freak natürlich super. Als Ted dann allerdings sagte, ich solle meine Mütze abnehmen, die Jacke ausziehen und dann auch noch Elbenohren und einen grünen Umhang aus seiner Tasche zog, verflog meine Euphorie. „Nein, das zieh ich nicht an!“, sagte ich. Ich machte mich ja so schon zum Affen, aber auch noch mit Spitzohren? Josi konnte sich vor Lachen kaum noch halten, als Ted mir ohne weiter zu diskutieren das Kostüm überzog. Schließlich stand ich mit Pfeil und Bogen, einem Umhang und spitzen Elbenohren auf den Wurzeln und versuchte möglichst Legolas-Like in Josis Kamera zu gucken. Das Lachen von Josi, Ted und dem Kanadier machte die Sache ebenso unangenehm wie die Tatsache, dass die Australierin meine gesamte Verwandlung, sowie mein Elben-Gepose für Snapchat mitgefilmt hatte, um die verrückte Deutsche mit ihren Followern zu teilen. „Australia loves you!“, schrie sie. Für alle die dieses Bild jetzt unbedingt sehen wollen: Sorry, aber es reicht ja wenn ganz Australien schon über „German Legolas“ lacht.
Nach dieser Performance wollte natürlich niemand mehr aus unserer Gruppe Legolas spielen und so machten wir uns auf eine kleine Wanderung durch den Wald. Wir kamen an einem Tor vorbei, was von den Dreharbeiten noch zurückgeblieben war und waren von der Natur beeindruckt, als wir durch den Wald liefen und auf einer Hängebrücke den Fluss überquerten.
Ted hatte uns ein paar Sandwiches und Cookies von Subway zum Mittag geholt, die wir bei einem kleinen Picknick im Wald aßen.
Dann ging es zurück nach Wellington. Auf dem Weg dorthin schauten wir auf einem kleinen Fernseher ein paar Filmausschnitte von Drehorten, die wir bereits besichtigt hatten. Wir sammelten für den zweiten Teil der Tour noch ein paar Engländer und Italiener ein und dann ging es zum Mount Victoria, der Drehort für Frodos und Sams Weg nach Bree war. Auch hier spielten wir wieder einige Szenen nach und genossen die Aussicht auf Wellington.
Als Abschluss ging es in die Weta Caves, einem kleinen Museum. Dieses gehört zu Weta Workshops, der Produktionsfirma für die Specialeffekte von Herr der Ringe und dem Hobbit. Außerdem bekamen wir einen Einblick in der Herstellung der Rüstungen, Schwerter oder den Gesichtszügen der Orks. Wir waren alle beeindruckt wie viel Arbeit in den ganzen Prozessen steckte.
Schließlich setzte uns Ted wieder in Wellington ab und zurück in meinem Bett gab es für mich nur eine Möglichkeit diesen Tag nach einer achtstündigen Mittelerde-Tour richtig abzuschließen: Herr der Ringe gucken natürlich!
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