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von Marie Fuhr
Kamen. Parkoursport hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr einen Namen gemacht. Die Sportler können mit Saltos und waghalsigen Sprüngen praktisch jedes Hindernis überwinden. Die beiden jungen Kamener Mario und Dean, die schon seit Jahren den Sport betreiben, hatten sich in der letzten Woche um den Titel "Parkourläufer des Jahres 2014" bemüht. Die für den Wettbewerb eingereichten Videos wurden im Internet in der Endrunde bewertet. Am Ende reichte es für Dean für Platz 3 und Mario erreichte Platz 4. Auch wenn die beiden sich ein höheres Ziel gesteckt haben, können sie bei der Konkurrenz aus ganz Deutschland stolz auf das sein, was sie erreicht haben. Der letzte Wettbewerb war es für die beiden bestimmt nicht.
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Eine Mischung aus Musiktheater, Popkonzert und Comedy
Kamen. Nach der gefeierten Premiere der „Magic Radio Show“, vor einigen Jahren und einigen fulminanten Gastspielen stellt das Ensemble der „Magic Radio Show“, um den „abgedrehten“ Radio DJ Sam Maldock (Lothar Baltrusch, Antenne Unna ), am Samstag (21. März 2015) um 20.00 Uhr mit der „Women in Rock`n Pop History“ in der Kamener Konzert Aula ihr neues Programm vor.
Die nach der legendären Radiosendung „Discothek im WDR“ mit MAL SONDOCK konzipierte Musical-Revue beleuchtet, in einem abendfüllenden Programm, das Schaffen und Wirken der weiblichen Rock und Popstars der vergangenen 50 Jahre. Von „Dusty Springfield“ über „Nena“ zu „Tina Turner“ und von „Lady Gaga“ über „Sister Sledge“ zu „Pink“ u.v.a., zeigt dieses kraftvolle Musiktheater die Welt des Radios, seine Macher und seine Mechanismen.
Ein überdimensionales Radio ( 8 m x 4,5 m ) als Bühnenkulisse, ein Radiosendestudio mit dem Radiomoderator Sam Maldock (Lothar Baltrusch), 5 Musiker, 6 Sängerinnen, sowie 1 Sänger und 1 Schauspieler, bilden den Rahmen dieser imaginären Radiosendung - Live und direkt. Die vielen Kamenern bekannte Katrin "Ella" Schneider kehrt extra für die Radio Show in ihre alte Heimat zurück und wird 2 Nummern singen.
Veranstaltungstipp: „Magic Radio Show“, Samstag, 21.03.2015, Konzert Aula Kamen, 20.00 Uhr
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Kreis Unna. Geplant hatte das Land den Umstieg für die Fußball-WM 2006, tatsächlich eingeführt wird der Digitalfunk bei den Feuerwehren seit 2014 - zwei Weltmeisterschaften und einen Titel später. Unabhängig davon jederzeit einsatzbereit sind die vielen, vor allem ehrenamtlich tätigen Rettungskräfte.
Ihnen galt auch der besondere Dank von Landrat Michael Makiolla. In seinem Grußwort beim Neujahrsempfang von Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann auf Haus Opherdicke würdigte er die rund 2.500 ehrenamtlichen und 180 hauptamtlichem Einsatzkräfte als echte, rund um die Uhr tätige Garanten für schnelle und kompetente Hilfe in den Städten und Gemeinden des Kreises.
Die Anerkennung des Landrates galt aber nicht nur den Feuerwehren im Kreis, sondern auch den anderen Akteuren im Rettungsverbundsystem wie dem Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerks, dem Malteser Hilfsdienst, den Johannitern und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft.
Gefordert waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst im letzten Jahr bei rund 55.000 Einsätzen - 75 Prozent davon Rettungsdiensteinsätze. „Hier retten wir inzwischen mehr Leben als bei Bränden und anderen Unglücken“, wies Kreisbrandmeister Peukmann auf eine Schwerpunktverschiebung hin.
Wie leistungsstark die Wehren im Kreis sind und was sie dafür tun, damit dies so bleibt, listete Landrat Makiolla in seiner Rückschau auf 2014 auf. Er erinnerte an den Hilfseinsatz u.a. in der vom Pfingststurm „ELA“ besonders stark betroffenen Landeshauptstadt Düsseldorf, verwies auf mehrere Großübungen wie die Vorbereitung auf einen Massenanfall von Verletzten und eine Tierseuchenübung sowie die Schulung des Krisenstabes und die Qualifizierung von Personal für die Personenauskunftsstelle.
Technisch blieb die Feuerwehr mit der Anschaffung eines Abrollbehälters für die Dekontamination von Geräten – abgekürzt „AB Dekon G“ – auf der Höhe der Zeit. Im laufenden Jahr geht es mit der weiteren Umstellung der Feuerwehrfahrzeuge auf digitalen Funk weiter. Die Umrüstung soll Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Außerdem steht die Komplettrenovierung des Einsatzleitwagens ELW 2 an. Ebenfalls runderneuert wird die Leitstellen-Hardware und –software: Allein dafür wird eine Million Euro in die Hand genommen.
Ein Dankeschön an die Wehren im Kreis gab es auch vom stellvertretenden Bezirksbrandmeister Uwe Wiedenbeck. Er würdige das Engagement seiner Kollegen im „blauen Rock“ als beispielhaftes ehrenamtliches Engagement und verwies in dem Zusammenhang auf das Landesprojekt „FeuerwEhrensache“. Es soll die Bereitschaft zum Ehrenamt fördern. „Wir Feuerwehrleute haben hier die Chance, aktiv und in eigener Sache mitzugestalten“, warb der stellvertretende Bezirksbrandmeister dafür, sich hier mit eigenen Ideen einzubringen.
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Kamen. Nicht nur männliche Gastarbeiter sind in früheren Jahren nach Deutschland gekommen, auch viele Frauen haben sich allein und ohne Familienbindung als Gastarbeiterinnen zu uns auf den Weg gemacht. Die Regisseurin Uli Betz hat sich in ihrem Dokumentarfilm „Töchter des Aufbruchs“ der Geschichte von Migrantinnen in Deutschland angenommen. Die Kamener Gleichstellungsbeauftragte lädt alle interessierten Frauen zu dieser Filmveranstaltung am Freitag, 23. Januar ins Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21, ein.
Mit drei Gruppen hat die Filmemacherin gesprochen: die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre, die Gruppen der politischen Flüchtlinge, z.B. aus dem Libanon oder dem Irak und die jungen Frauen, die aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen.
Die Migrantinnen haben alle, ob aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen einen Neuanfang gewagt und sich durchs Leben in der Fremde gekämpft – beflügelt von Freiheitsliebe, Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie. Mit Charme und Tiefgang blicken sie auf ihr Leben zurück und lassen uns teilhaben an ihren oft abenteuerlichen Geschichten. Geschichten von der beharrlichen Anstrengung, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Dabei verhehlen sie auch nicht, dass es einen bleibenden Schmerz gibt: wenn die Kinder daheim im Dorf bleiben mussten und heute der Mutter entfremdet sind. Trotzdem sind es kraftvolle Erfolgsgeschichten, gerade wenn junge Frauen aus der „Enkelinnenperspektive“ über das Leben ihrer Großmütter berichten. Die Filmvorführung beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Kreis Unna. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Unna ist im Juni 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 116.287 gestiegen. Das sind 3.778 Beschäftigte mehr. Im Vergleich mit der Entwicklung im Bund und Land bewegt sich der Anstieg im Kreisgebiet auf einem hohen Niveau. In Nordrhein-Westfalen lag der Zuwachs bei 1,5 Prozent, in Deutschland bei 1,9 Prozent.
Männer und Frauen legten prozentual gerechnet in gleichem Maße zu. Die Zahl der Frauen stieg um 3,3 Prozent (1.633) auf 51.656, die der Männer um 3,4 Prozent (2.145) auf 64.631. Der Frauenanteil liegt bei 44,4 Prozent.
Der demografische Wandel schreitet fort. Knapp ein Drittel der Beschäftigten sind über 50 Jahre alt. Diese Gruppe nimmt rapide zu, allein im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent (2.256) auf 35.160. Es wachsen nicht genügend Arbeitskräfte nach, wie der Blick auf die Entwicklung der unter 25-Jährigen zeigt. Hier erhöhte sich die Zahl zwar um 4,5 Prozent auf 13.138, der Zuwachs liegt in absoluten Zahlen ausgedrückt lediglich bei 560. Damit haben die Jüngeren nur einen Anteil von 11,3 Prozent an der Gesamtbeschäftigung.
Die oft diskutierte Verlagerung der Beschäftigung hin zur Teilzeit hat sich in den vergange-nen zwölf Monaten im Kreis Unna nicht gezeigt, Vollzeit- und Teilzeitstellen nahmen beide zu. Knapp drei Viertel der Beschäftigten sind ganztags tätig, die Zahl ist um 3 Prozent (2.508) auf 86.722 gestiegen. Die Zahl der Teilzeitkräfte erhöhte sich um 4,6 Prozent (1.273) auf 28.731.
Das Verarbeitende Gewerbe beschäftigt mit 24.684 Personen die meisten Arbeitnehmer. Die Zuwachsrate seit Juni 2013 liegt bei 0,9 Prozent (216), der Anteil an der Gesamtbe-schäftigung beträgt 21,2 Prozent.
17,9 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Handel. Dies sind 20.872 Arbeitnehmer, 4 Pro-zent bzw. 800 mehr als im Jahr zuvor.
Auf dem dritten Rang befindet sich der Bereich Verkehr und Lagerei mit 9,7 Prozent der Beschäftigten. Hier tätig sind 11.267 Menschen, 3,7 Prozent bzw. 405 Beschäftigte mehr.
Fast identische Beschäftigungsanteile haben das Gesundheitswesen (7,6 Prozent) und der Bereich Heime und Sozialwesen (7,4 Prozent). Beide Bereiche befinden sich im Aufwind. Das Gesundheitswesen legte um 3,2 Prozent (271) auf 8.848 Beschäftigte zu. Deutlich stärker war der Zuwachs im Bereich Heime und Sozialwesen. Hier kletterte die Beschäftig-tenzahl um 8,2 Prozent bzw. 658 auf 8.662.
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Kamen. Seit Januar gibt es bei der Familienbande „die englisch schule“. Hier stehen Spaß und das spielerische Erlernender Weltsprache an erster Stelle.Altersgemäß, für jeden Kenntnisstand und erlebnisreich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, haben die Dozenten Petra und Don Austin und Yvonne Dautel verschiedene Kurse im Angebot.
Ganz gleich ob kompletter Anfänger oder Fortgeschrittener, hier können die Teilnehmer Freude an der Sprache entwickeln oder vertiefen. Ganz entspannt ohne Druck und Hektik, in Kleingruppen mit maximal 8 Teilnehmern und in freundlicher Atmosphäre lernt es sich fast wie von selbst.
Interessenten können einen Termin für eine unverbindliche Beratung oder eine kostenlose Probestundevereinbaren. Aktuelle Angebote sind Englisch für Senioren, für Erwachsene, für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sowie Englisch für Kinder.
Am 31. Januar um 10 Uhr findet im Café der Familienbande eine unverbindliche Informationsveranstaltung für Erwachsene und Senioren statt.
Informationen und Anmeldung im Büro der Familienbande, Bahnhofstraße 46 in Kamen, Tel. 02307 / 2850510 oder
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Das Paneuropäische Picknick am 19.8.1989 in Sopron (Ungarn)
Kamen. Erinnern Sie sich noch, wie das war, vor 25 Jahren? Als in Ungarn der Stacheldraht zerschnitten wurde und Tausende DDR-Bürger endlich die ersehnte Freiheit im Westen suchten und fanden? Aus diesem Anlaß, um uns an ein wichtiges Ereignis unserer neueren Geschichte zu erinnern, wird am kommenden Donnerstag (22.01.2015) eine Ausstellung im Kamener Haus der Stadtgeschichte eröffnet.
Eröffnung: Donnerstag, 22. Januar, 19 Uhr
BEGRÜSSUNG
Robert Badermann, Leiter Haus der Stadtgeschichte
GRUSSWORTE
ZUM AUSSTELLUNGSPROJEKT
Katrin Klonowski, Projektleiterin Initiative Deutsch-Ungarische Wanderausstellung
»Der erste Riss im Eisernen Vorhang. Das Paneuropäische Picknick am 19.8.1989 in Sopron (Ungarn)«
ist ein deutschungarisches Ausstellungsprojekt des Bezirksamtes Pankow von Berlin – Amt für Weiterbildung und Kultur – Museum Pankow und der Stiftung Pro Lingua et Cultura Germanica, Budapest Sopron, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SEDDiktatur und unterstützt durch den Freundeskreis Europa Berlin e.V.
Deutsch-ungarische Ausstellung vom 23. Januar bis 22. Februar 2015. Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21, 59174 Kamen.
Öffnungszeiten Museum: Di. - Do. 10-12 Uhr, 14-17 Uhr, Fr. 10-12 Uhr, Sonntags 14-17 Uhr
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Der ADAC Campingführer 2015 ist eine kompetente Hilfe bei der Auswahl des geeigneten Urlaubsziels. Das Standardwerk stellt mehr als 5 400 Plätze in 37 Ländern vor und liefert bis zu 300 Einzelinformationen in Text und Piktogrammen für jeden Platz. Die erforderlichen Daten werden von qualifizierten Inspekteuren erhoben, die jährlich rund 2 400 Campinganlagen besuchen und bewerten.
Der jetzt erschienene ADAC Campingführer 2015 ist eine kompetente Hilfe bei der Auswahl des geeigneten Urlaubsziels. Das Standardwerk stellt mehr als 5 400 Plätze in 37 Ländern vor und liefert bis zu 300 Einzelinformationen in Text und Piktogrammen für jeden Platz. Die erforderlichen Daten werden von qualifizierten Inspekteuren erhoben, die jährlich rund 2 400 Campinganlagen besuchen und bewerten.
Die Gesamtbewertung mit bis zu fünf Sternen und eine Klassifikation in zehn Bereiche ermöglichen eine schnelle Übersicht. So werden Sanitärausstattung (Quantität/Qualität), Platzgelände (Größe/Ausstattung, Pflege und Gestaltung), Versorgung (Einkaufsmöglichkeiten/Gastronomie), Freizeitangebote (Umfang und Qualität/Animationsprogramm) und Bademöglichkeiten (See, Meer oder Schwimmbäder) jeweils differenziert dargestellt und bewertet. Die zugrunde liegenden Kriterien werden jährlich den aktuellen Trends und Entwicklungen angepasst. 14 Piktogramme erläutern, für welche Urlaubsinteressen – Kanu fahren oder Reiten beispielsweise – ein Platz besonders geeignet ist.
Die aktuell ermittelten Preise sind inklusive der Nebenkosten aufgeschlüsselt. Ein ADAC Vergleichspreis für eine Musterfamilie zeigt, in welchem Preissegment sich der Campingplatz befindet. GPS-Koordinaten und eine zuverlässige Zufahrts-beschreibung sorgen für eine zielgenaue Navigation.
Die dem Buch beiliegende ADAC CampCard bietet bis zu 2 000 Nebensaison-Sonderpreise, Vorteilsangebote, Rabatte in der Hauptsaison sowie Ermäßigungen für Mietunterkünfte. Der ADAC Campingführer 2015 ist in zwei Bänden (Südeuropa, Deutschland/Nordeuropa) für je 21,99 Euro erhältlich. Die Produkte gibt es ab sofort im Buchhandel, in den ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac.de/shop.
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Kamen. Wer wissen möchte, wie es um die Sauberkeit an der Fischtheke im Supermarkt bestellt ist oder ob der Bäcker um die Ecke die vorgeschriebene Kennzeichnung bei seinen Brot- und Backwaren einhält, bekommt auf Anfrage Auskunft von der zuständigen Behörde. „Seit zwei Jahren sind amtliche Stellen – bei Lebensmitteln zum Beispiel die Lebensmittelüberwachungsämter – verpflichtet, Verbraucher bei gezielter Nachfrage zu Lebensmitteln und alltäglichen Gebrauchswaren über ihre Erkenntnisse zu informieren. Wie dies im Einzelnen geschieht, ist im Verbraucherinformationsgesetz (VIG) geregelt“, erklärt Elvira Roth von der Verbraucherzentrale in Kamen. In der Beratungsstelle gibt es dazu Informationen und Musterbriefe. Sie empfiehlt allen, das VIG rege zu nutzen. Wie das geht, zeigen die folgenden Schritte:
Auskunftsrecht: Alle Verbraucher haben Anspruch auf Information über bestimmte Daten und Produkte, die den Behörden vorliegen. Auskunft erteilt wird zum Beispiel bei Lebensmitteln, ob es Belastungen durch Pflanzenschutzmittel gibt oder ob Erkenntnisse zu Hygienemängeln in konkret benannten Betrieben, die Lebensmittel herstellen oder mit ihnen hantieren, vorliegen.
Zuständige Behörde ermitteln: Um Zugang zu den gewünschten Informationen zu bekommen, muss zunächst die zuständige Behörde als Ansprechpartner ermittelt werden. Bei einer gezielten Suche hilft die Behördensuchmaschine auf den Internetseiten (www.bvl.bund.de) des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), wenn dort der Begriff Verbraucherinformationsgesetz eingegeben wird.
Präzise fragen: Verbraucheranfragen sollen in der Regel innerhalb eines Monats beantwortet werden – egal, ob sie am Telefon, per E-Mail, Fax oder schriftlich per Post gestellt werden. Im Telefonat oder Schreiben sollte angegeben werden, dass es sich um eine Anfrage nach dem Verbraucherinformationsgesetz handelt. Hierbei müssen auch das jeweilige Produkt oder das Unternehmen eindeutig benannt werden. Der infrage kommende Zeitraum rund um den Fragekomplex sollte eingeschränkt werden und nicht mehr als die letzten ein oder zwei Jahre umfassen. Die eigentliche Anfrage sollte so präzise wie möglich formuliert werden, zum Beispiel mit welchem Ergebnis die Kontrollen der Lebensmittelüberwachung in dem Restaurant (Name und Adresse nennen) in einem bestimmten Zeitraum ausgefallen sind. Jeder Antragsteller muss seinen Namen und seine Adresse angeben. Bei Nachfrage des betroffenen Unternehmens sind die Behörden verpflichtet, die persönlichen Daten des Nachfragenden zu nennen.
Gegebenenfalls nachhaken: Bleibt eine Antwort der Behörde aus oder ist sie zu dürftig geraten, sollten sich Fragesteller nicht scheuen noch einmal nachzuhaken. Wer zum Beispiel nach den Ergebnissen der Betriebskontrollen in einem Restaurant gefragt hat, muss sich nicht damit zufriedengeben, dass die Behörde eine vage Auskunft gibt, sondern hat das Recht, die genauen Gründe zu erfahren, falls behördliche Sanktionen verhängt wurden.
Kosten: Die meisten Anfragen über Kontrollergebnisse der Behörden werden gratis erteilt. Generell gilt: Allgemeine Anfragen bis zu einem Verwaltungsaufwand von 250 Euro sind kostenfrei. Anfragen zu Belastungen, Hygieneverstößen oder Sicherheitsmängeln, die einen Verwaltungsaufwand bis zu 1000 Euro verursachen, sind ebenfalls kostenlos. Bei einem höheren Aufwand muss die zuständige Behörde die voraussichtlichen Kosten für eine Bearbeitung beziffern. Der Interessent kann darauf flexibel reagieren und zum Beispiel seine Anfrage zurücknehmen.
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