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Betrüger täuschen Stromabschaltung vor
Kamen. Am vergangenen Dienstag berichteten Hammer Bürger von dubiosen Anrufen eines Unbekannten, der im Namen der Stadtwerke eine Stromabschaltung über das Wochenende ankündigte. Auch in Bergkamen verunsicherte nun ein Anrufer mit derselben Masche die Bevölkerung, indem der sich als GSW-Mitarbeiter ausgab und ebenfalls eine längere Stromabschaltung ankündigte.
„Wir wissen zwar nicht genau, was hinter dieser Masche steckt, aber wir vermuten eine kriminelle Absicht und warnen davor, dem Anrufer irgendwelche Informationen preiszugeben.“, so Thorsten Siegert, Leiter der GSW-Kundenbetreuung. „Zudem möchten wir darüber informieren, dass Abschaltungen so geplant werden, dass sie in der Regel weniger als eine Stunde dauern und sie werden rechtzeitig, aber niemals telefonisch angekündigt. Wenn unsere Kunden tagsüber merkwürdige Anrufe erhalten, können sie sich unter der Rufnummer 02307 978-280 jederzeit gerne an uns wenden. Für jeden Hinweis sind wir dankbar.“
Hinweise erbitten die GSW auch bei ungewöhnlichen nächtlichen Aktivitäten in der Nähe von überirdischen Versorgungsleitungen oder elektrischen Verteileranlagen. In solchen Fällen sollten sich Anrufer unter der Rufnummer 02307 978-444 an den GSW-Störungsdienst oder aber unter 110 eher direkt an die Polizei wenden.
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Kamen. Mit dem neuen Dialysezentrum im Hellmig-Krankenhaus Kamen, das jetzt offiziell eingeweiht wurde, hat sich die Zahl der Dialyseplätze in der Stadt mehr als verdoppelt. Kürzere Wartezeiten, kurze Wege und hohe medizinische Kompetenz versprechen sich Betreiber und das Klinikum Westfalen von der neue Einrichtung.
Mit 49 Dialyseplätzen und einer Gesamtinvestition von rund 2 Millionen Euro zählt die Dialyse in Kamen ab sofort zu den landesweit modernsten und größten Dialyse-Zentren überhaupt.
"Das neue Dialysezentrum führt die Vielzahl von Investitionsprojekten am Hellmig-Krankenhaus seit der Fusion fort", betonte der 1. Direktor der Knappschaft Bahn See, Dr. Georg Greve. Er erinnerte bei der Einweihung an vorangegangene Investitionsprojekte, wie die neue internistische Funktionsabteilung, die Kernsanierung der Stationen in der 3. Etage und die ebenfalls mit Kooperationspartnern realisierte neue Radiologie und neue Physiotherapie und Reha.
Das neue Kamener Dialysezentrum "Diavital" ist hervorgegangen aus der bisherigen Dialysepraxis an der Westicker Straße und wird geleitet von Georg Wirtz und Christiane Pätzold. Sie arbeiteten schon bisher mit dem Krankenhaus zusammen. Künftig aber ist das Dialysezentrum direkt im Krankenhaus angesiedelt in aufwändig umgestalteten Räumlichkeiten mit einer Fläche von 1.100 Quadratmetern
Der hohe bauliche Aufwand habe sich gelohnt, ist Michael Kleinschmidt überzeugt, Geschäftsführer im Klinikum Westfalen. Für Patienten bedeute dies Betreuung aus einem Guss an einem Standort bei stationärer wie ambulanter Therapie. Das neue Angebot sei ein weiterer Schritt im Bemühen um höchste Kompetenz am Kamener Krankenhausstandort.
Der Geschäftsführer des Dialysezentrums, Georg Wirtz belegte den Bedarf an der neuen, nach modernstem Stand der Technik aber auch unter Wohlfühlaspekten eingerichteten Praxis mit eindrucksvollen Zahlen. 2,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Nierenerkrankungen, die mit Funktionsstörungen einhergehen. Er freue sich darüber, den Versorgungsaufwand für Betroffene in der Region zusammen mit dem Krankenhaus ausfüllen zu können.
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von Marie FuhrUm ca. 13:30 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums aus dem Unterricht geholt und aufgefordert unverzüglich das Gelände zu verlassen. Zu dem Zeitpunkt befanden sich nur noch wenige Kurse der Oberstufe in der Schule, da der Unterricht am Gymnasium für die meisten Schüler am Freitag um 13 Uhr endet.
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Kreis Unna. Der „Darmkrebsmonat März“ bricht das Tabuthema Krebs auf. Doch immer noch nutzen zu wenige die Vorsorgeuntersuchungen. Dabei sind die Heilungschancen bei frühzeitiger Erkennung sehr gut.
Nach Angaben von Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz werden in Deutschland jedes Jahr rund 64.000 neue Krebserkrankungen an Dickdarm und Mastdarm diagnostiziert; etwa 26.000 Menschen sterben daran. Dabei kann die rechtzeitige Entdeckung der Erkrankung Leben retten.
„Darmkrebs entsteht meistens auf dem Boden von gutartigen Schleimhautwucherungen, den so genannten Polypen. Werden die Vor- oder Frühformen des Darmkrebses entdeckt und entfernt, können bis zu 90 Prozent der Patienten vollständig geheilt werden“, unterstreicht Dr. Jungnitz und wirbt für die Wahrnehmung der Vorsorgeangebote.
Angesprochen sind Menschen ab 50 Jahren, eine Altersgruppe, die von dieser Krankheit besonders häufig betroffen ist. Das Früherkennungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen bietet vom 50. bis 55. Lebensjahr einen jährlichen Stuhlblut-Test und im 56. Lebensjahr eine kostenlose Darmspiegelung an, die nach zehn Jahren wiederholt werden kann. Wer sich gegen die Darmspiegelung entscheidet, kann alle zwei Jahre den Stuhlblut-Test machen lassen.
Infomaterialien gibt es bei der Deutschen Krebshilfe, Tel. 02 28 / 72 99 00, Fax 02 28 / 72 99 011 oder www.krebshilfe.de.
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Kreis Unna. Das Jobcenter Kreis Unna verabschiedet gleich zwei Mitglieder der Trägerversammlung. Martin Wiggermann als Vorsitzender der Trägerver-sammlung und Jobcenter-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep bedanken sich für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bei Agentur-Chef Küst und Sozialdezernent Sparbrod.
Harald Küst, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hamm und Sozialdezernent Rüdiger Sparbrod gehen Ende Februar in den Ruhestand. Während Küst seit 1973 verschiedene Führungsstationen bei der Agentur für Arbeit durchlief, ist Sparbrod seit 1978 für den Kreis Unna tätig und hat bereits den Übergang der ARGE zum Jobcenter Kreis Unna mitgestaltet und geprägt.
Ringelsiep und Wiggermann bedanken sich bei beiden Mitgliedern für die vertrau-ensvolle Zusammenarbeit. „Gemeinsam haben wir sehr viele Jahre an guten sozia-len Rahmenbedingungen für die Bürger im Kreis Unna gearbeitet – und dafür be-danke ich mich“, so Ringelsiep. Wiggermann beschreibt die Zusammenarbeit in der Vergangenheit als „konstruktiv und partnerschaftlich“. Es sei immer ein gutes Mitei-nander gewesen.
Die Nachfolger für Küst und Sparbrod stehen bereits fest: Thomas Helm wird Vorsit-zender der Agentur für Arbeit Hamm, die Nachfolge von Sozialdezernent Sparbrod tritt Torsten Göpfert an.
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Kreis Unna. 173 Seiten, 11 Kapitel, unterschiedlichste Grafiken und unzählige vom Kreis oder dem Land erhobene Daten geben erstmals in diesem Umfang und in dieser Tiefe Auskunft über ein hohes Gut: die Gesundheit der Menschen im Kreis.
Unter dem Titel „Gesundheitsprofil 2014“ verbirgt sich eine vom Gesetzgeber vorgesehene kommunale Gesundheitsberichterstattung. In den letzten Jahren konzentrierte sich der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz auf die Aufarbeitung von Schwerpunktthemen wie etwa Sucht und Prävention, Kindergesundheit, Gesundheit von Migranten oder der Situation von Menschen mit Behinderung.
Nun gibt es nach 2003 zum zweiten Mal – erstmals allerdings in dieser Qualität und Aussagekraft im Hinblick auf die künftige Gesundheitspolitik – wieder eine klassische Gesundheitsberichterstattung.
In dem im Fachausschuss vorgestellten Bericht wurden Kreisdaten und - wo kommunale Zahlen (noch) nicht vorliegen – Statistiken des Landes zu Demografie, zum Gesundheitszustand und -verhalten sowie zur Gesundheitsversorgung zusammengetragen. Auch den Themen „Gesund Aufwachsen“ und „Gesund Altern“ werden eigene Beiträge gewidmet. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit dem Zusammenhang von sozialer Lage und Gesundheit sowie der Bedeutung von Umwelteinflüssen für die Gesundheit der Menschen im Kreisgebiet.
Deutlich macht das Zahlenmaterial den Zusammenhang zwischen guter Gesundheit und sozialer Situation bzw. dem sozialen Umfeld. So spielen das verfügbare Einkommen und das Bildungsniveau, aber auch weitere soziale Komponenten wie Arbeitslosigkeit, die berufliche Position, Sozialhilfebezug oder Herkunft und Sprache, für eine Reihe von Krankheiten und für die Lebenserwartung eine wichtige Rolle. Je geringer das Bildungsniveau bzw. das Einkommen – so das Fazit unterm Strich – desto größer die Wahrscheinlichkeit einer ganzen Reihe von Krankheiten.
Besondere Herausforderungen zeichnen sich für die Kommunen Bergkamen, Bönen und Lünen ab. Hier liegt das Pro-Kopf-Einkommen deutlich unter dem Kreisdurchschnitt und die durchschnittliche Arbeitslosigkeit fällt - zumindest in Lünen und Bergkamen – deutlich höher aus als im restlichen Kreisgebiet.
Entgegen eines zu erwartenden steigenden Bedarfes an gesundheitlichen Versorgungsleistungen wird sich der Umfang der hausärztlichen Versorgung aber nicht etwa erhöhen, sondern, durch erhebliche Reduzierung der Anzahl der Hausärzte, bereits bis zum Jahr 2019 signifikant verringern.
Ein komplett anderes Bild zeichnet sich bei einzelnen Erkrankungsarten ab. So sind die Sterbefälle aufgrund von Herz-Kreislauf -rkrankungen im Kreis seit 1998 um nahezu zwei Drittel gesunken. Neben einer stark verbesserten medizinischen Versorgung wird hierbei deutlich, dass die zahlreichen Maßnahmen im Rahmen der Herz-Kreislauf-Prävention greifen und nachhaltig Wirkung zeigen.
Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass im Kreis immer mehr Eltern die letzte Vorsorgeuntersuchung ihrer Kinder vor Besuch der Kindertagesstätte wahrnehmen. Konnten hier im Jahre 2005 noch erhebliche regionale Unterschiede im Kreis Unna festgestellt werden, so liegen die Untersuchungsraten inzwischen in allen Kommunen des Kreises flächendeckend bei über 90 Prozent.
Der Gesundheitsbericht ist Basis für die weitere inhaltliche Ausrichtung des Kreises als öffentlicher Gesundheitsdienst und für die Politik als richtungsweisender Weichensteller. Dass etwas getan werden muss und was dies sein könnte, ist im letzten Kapitel – dem Ausblick – nachzulesen.
So wird z.B. die Durchführung einer Bevölkerungsbefragung angeregt, um von den Menschen Auskünfte über die persönliche Einschätzung ihrer Gesundheit und über ihre Bereitschaft, das Gesundheitsverhalten zu überprüfen, zu erhalten. Auf dieser Datenbasis könnten Projekte und Präventionsprogramme für die Gesundheit der Kreisbewohner wirksamer, nachhaltiger und letztlich erfolgversprechender umgesetzt werden.,
Für die Zukunft wird außerdem eine Gesundheitsberichterstattung orientiert an sozialräumlichen Kriterien, also der Beschaffenheit des Wohnumfeldes, für notwendig erachtet, um gesundheitsfördernde Interventionen und Prävention zielgerichtet dort anzubieten, wo soziale Auffälligkeiten und schwierige Lebenslagen offenkundig werden.
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Kamen. Mona Lichtenhof und Dieter Dasbeck präsentieren als Duo „Mondi di notte“ am 20. März im Café
der Familienbande Lieder und Songs aus mehreren Jahrzenten von ABBA, Reinhard Mey, Udo Lindenberg, Silbermond und vielen mehr. Die Besucherinnen und Besucher können sich also auf eine besondere musikalische „gemischte Tüte“ im netten Ambiente des Cafés freuen. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro. Karten gibt es im Büro der Familienbande, Bahnhofstraße 46 in Kamen, weitere Infos unter 02307 / 2850510 oder
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Kreis Unna. Infos um das Thema Hecken als Landschaft prägende Gehölzstreifen in der freien Natur gibt ein Ratgeber des Kreises Unna.
„Hecken stellen nicht nur für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten einen wichtigen Lebensraum dar, gleichzeitig erhöhen sie auch die landwirtschaftlichen Erträge der angrenzenden Flächen und wirken als natürliche Ausbreitungsbarrieren für viele Schädlinge“, betont Christian Makala, Leiter der Unteren Landschaftsbehörde beim Kreis. Die Broschüre des Kreises enthält eine Menge praktischer Tipps für die Anlage und Pflege von Hecken, Wissenswertes über ihre Funktionen sowie Hinweise zu Fördermöglichkeiten.
Vom 1. März bis zum 30. September ist das Roden, Abschneiden oder Zerstören von Hecken, Wallhecken, Gebüschen sowie Röhricht- und Schilfbeständen in der freien Landschaft verboten. „Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung der Bäume sind von dieser gesetzlichen Regelung aber unberührt“, so Makala. Schonend bedeutet, dass die Tierwelt an ihren Lebensstätten nicht beeinträchtigt wird und im konkreten Fall ihre Deckungsmöglichkeiten mindestens über die aktuelle Vegetationsperiode erhalten bleiben.
Die Broschüre „Hecken in der freien Landschaft – Ratgeber für Anlage und Pflege“ ist bei Hartmut A. Kemper vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises, Platanenallee 16 in Unna, Tel. 0 23 03 / 27-22 70 oder im Internet unter www.kreis-unna.de (Kreis & Region - Umwelt - Landschaft - Fördermöglichkeiten) erhältlich.
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Kamen. Bereits zum 10. Mal starten das Bürgerhaus-Team und Dorothee Weber von der GWA Unna die Säuberungsaktion mit Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen traditionellen Aktion Frühjahrsputz in den Stadtteilen und in der Stadtmitte werden auch die jungen Besucher des Bürgerhauses Methler aktiv, um das Umfeld „ihrer Freizeitstätte“ von Abfällen, Flaschen und Kaugummiresten zu befreien. Ein großes Ärgernis sind in jedem Jahr die vielen "Hunde-Tretminen", die den Kindern das Spielen auf den Wiesen um das Haus verleiden. Das hält die jungen Helferinnen und Helfer aber nicht davon ab, sich erneut an dieser sinnvollen Aktion zu beteiligen. „Bewaffnet“ mit Müllpickern, Handschuhen und Warnwesten wird am Donnerstag, 5. März ab 15.30 Uh,r rund um das Bürgerhaus aufgeräumt. Nach getaner Arbeit warten eine große Pizza und Getränke auf alle Beteiligten. Die Veranstalter rufen dazu die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil Methler auf und freuen sich auf hoffentlich viele Mithelfer.
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