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Kamen. In den vergangenen 30 Jahren haben alle an der HIV-Prävention Beteiligten gemeinsam wichtige Fortschritte erzielt, zudem ist die Behandlung von HIV viel einfacher geworden. „Um zu verhindern, dass weiterhin Menschen an Aids erkranken, muss diese Entwicklung weitergehen“, erklärte Andreas Rau (Sprecher des Ortsverbandes) im Vorfeld des diesjährigen Welt-Aids-Tags. „Dazu gehört, dass wir weiter über die Krankheit und den Umgang mit HIV informieren und damit vorhandene Ängste und Unsicherheiten in der Bevölkerung abbauen.“ Der selbstverständliche, Angst- und vorurteilsfreie Umgang mit HIV sei die entscheidende Voraussetzung dafür, eine Ausgrenzung von Menschen mit HIV zu verhindern. „Damit Prävention gelingt, streitet die LINKE auch für die Akzeptanz derer, die am meisten gefährdet sind, sich mit HIV- oder Hepatitis C zu infizieren“, so Rau. „Es gilt, die Lebensweisen beispielsweise schwuler und bisexueller Männer, Trans- und Intersexueller zu akzeptieren und zu respektieren, um diese Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. Wir wehren uns gegen die Bestrebungen neo-konservativer und „besorgter Kreise“ unverzichtbare Errungenschaften der Aufklärung in allen Bereichen des Lebens zu unterlaufen!“ Die LINKE solidarisiert sich in aller Form mit den Aufklärungs- und Antidiskriminierungsprojekten, insbesondere mit SchLAu NRW, dem schwul-lesbischen Schulaufklärungsprojekt in Schulen. Bereits in Schulen und Freizeiteinrichtungen sind Homo- und Transphobie anzutreffen. Dies bildet die Grundlage für Diskriminierung und schafft ein Klima der Feindseligkeit. Mit über 150 ehrenamtlichen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen spricht SchLAu NRW Jugendliche und junge Erwachsene an. Durch die direkte Begegnung können Vorurteile und Klischees wirkungsvoll hinterfragt und abgebaut werden. „Die LINKE schätzt und fördert die Vielfalt, denn nur im gegenseitigen Respekt kann Prävention erfolgreich sein“, erläutert Rau. „Wenn wir den Schutz vor HIV wirksam machen wollen, müssen wir gerade jene schützen, die nicht dem Mainstream und den Erwartungen der Gesellschaft entsprechen können oder wollen.“ Dazu gehören auch die gern an den Rand der Gesellschaft gedrängten Drogen- konsumierenden Menschen. „Viele Kommunen rühmen sich, konsequent durchgegriffen und Junkies von öffentlichen Plätzen vertrieben zu haben. Solche‚ „stadthygienischen“ Maßnahmen sind im Sinne einer erfolgreichen Gesundheitsprävention indiskutabel“, erklärte Rau. Die Partei die LINKE hat sich von Anfang an gegen die Kriminalisierung des Drogenkonsums ausgesprochen, um die Menschen nicht in die Illegalität und Verelendung zu treiben. Stattdessen sind adäquate Hilfsangebote erforderlich, etwa die landesweit vorhandenen Spritzenautomaten, Druckräume und niedrigschwellige Präventionsprojekte.„Allen besorgten Eltern, aber vor allem Rechtspopulisten, die mit diesen Ängsten spielen, sei gesagt: sie können ihre Kinder und die Gesellschaft nicht dadurch schützen, ihnen das Wissen um andere Lebensweisen vorzuenthalten! Wir LINKE werden nicht nachlassen, die Interessen von Menschen mit HIV und die unserer Zielgruppen einzufordern und laut und deutlich zu kommunizieren. Den Welt-Aids-Tag zu begehen, heißt nicht nur eine rote Schleife zu tragen und der Aidshilfe etwas zu spenden. Der Welt-Aids-Tag ist Anlass, für das ganze Jahr ein Klima der Akzeptanz jenseits aller Stammtischparolen einzufordern."
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Kamen. Nach dem Kulturhighlight 2014 in Kamen, der internationalen Kunstmesse ART KAMEN, stellt das Kunsthaus Kasper als Treffpunkt der Bildenden Kunst in Kamen der Öffentlichkeit ein außergewöhnliches Designprodukt vor.
In diesem Jahr bietet das Kunsthaus Kasper etwas ganz Besonderes an: Ein Designprodukt mit einer eigenen Sprache und unverwechselbaren Form sprang vom Ateliertisch des Künstlers Reimund Kasper. Das so entstandene Türbild mit dem eingetragenen Namen JUPP gibt dem Raum eine neue Designnote.
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Kreis Unna. Das hoch ansteckende Vogelgrippe-Virus H5N8 ist unter anderem bei einem Wildvogel in Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten. Die Kreis-Veterinärbehörde rät Geflügelhaltern zu größter Aufmerksamkeit.
Für den Kreis Unna und die Stadt Hamm gilt zum jetzigen Zeitpunkt keine Stallpflicht. „Wir empfehlen aber, dass sich Geflügelhalter Gedanken machen, wie sie ihre Tiere bei einer möglichen Stallpflicht unterbringen können“, sagt Dr. Anja Dirksen, Leiterin des Sachgebietes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Kreis.
Außerdem sollten Geflügelhalter derzeit besonders gut auf Krankheitsanzeichen bei ihren Tieren achten, appelliert Dr. Anja Dirksen und gibt weitere Tipps: „Die Geflügelfütterung sollte bei Freilandhaltung nur noch in einem geschützten Bereich erfolgen, um Wildvögeln, die Träger des Virus sein könnten, keinen Zugang zu ermöglichen.“ Darüber hinaus gilt es, offene Wasserquellen in den Auslaufbereichen zu vermeiden, da sie Wildvögel anlocken.
Die Kreis-Veterinärbehörde erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass alle Geflügelhaltungen gemeldet werden müssen – und zwar unabhängig von der Anzahl der gehaltenen Tiere. Neben Schweinen, Rindern, Pferden, Ziegen und Schafen ist auch die Haltung von Geflügel beim zuständigen Veterinäramt und der Tierseuchenkasse der Landwirtschaftskammer NRW anzuzeigen. Konkret betrifft das Hühner, Puten, Enten, Gänse, aber auch Tauben und alles sonstige Geflügel.
Weitere Informationen zur Vogelgrippe und weiteren Tierseuchen gibt es auf der Internetseite des Friedrich-Löffler-Instituts: www.fli.bund.de
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Gelsenkirchen/Kreis Unna. Auf fünf weitere touristische Ziele, die an den Autobahnen Nordrhein-Westfalens ausgeschildert werden sollen, hat sich jetzt das beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen angesiedelte Beratergremium verständigt. Entschieden wurde, dass künftig auch auf
- das Schloss Homburg im Oberbergischen Kreis
- das Schlossmuseum Morsbroich
- die "Schiffsbrücke Wuppermündung" in Leverkusen
- den "Bergischen Weg" im Rheinisch-Bergischen Kreis
- den Ruhrtalradweg im Kreis Unna und dem Ennepe-Ruhr-Kreis
mit Hilfe der braunen Hinweisschilder an den NRW-Autobahnen hingewiesen werden soll. Im Moment erfolgt die Standortprüfung an den jeweils nächstgelegenen Anschlussstellen durch die Bezirksregierungen in Abstimmung mit den regionalen Niederlassungen von Straßen.NRW.
303 so genannte touristische Hinweisschilder gibt es an den 2.200 Kilometern Autobahn in Nordrhein-Westfalen. Seit 1991 werden sie aufgestellt und weisen auf bedeutende Natur- und Kulturdenkmäler, städtebauliche Besonderheiten wie historische Stadtkerne und andere touristisch bedeutsame Ziele hin. Das Beratergremium bei Straßen.NRW tagt einmal im Jahr und entscheidet über die "Ausschilderungswürdigkeit" der beantragten touristischen Ziele. In dem Gremium sitzen Vertreter aus den Bereichen Städtebau und Stadtentwicklung, Kultur, Tourismus, Natur und Landschaft und dem Städte- und Gemeindebund von Nordrhein-Westfalen. Entscheidend ist, dass es sich um Objekte beziehungsweise touristische Ziele "von überregionaler Bedeutung" handelt, die ein Alleinstellungsmerkmal besitzen.
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Kamen. In der Adventszeit quellen die Regale in vielen Geschäften über mit Weihnachtsdekoration aus Fernost. Nicht alles, was da glitzert und „Ho-ho-ho“ ertönen lässt, vermittelt nachhaltige Adventsstimmung und Weihnachtsfreude. Wie das weihnachtliche Zuhause möglichst frei von Schadstoffen bleibt und besonders Kleinkinder geschützt werden können, weiß die Umweltberaterin Heike Herzig der Verbraucherzentrale. (Sprechstundenzeiten unter www.vz-nrw.de/Kamen.) Ein paar Tipps gibt es hier vorweg:
- Deko-Objekte sind kein Spielzeug: Deko-Bärchen, Holz- und Kunststofffiguren sind für Kinder attraktiv, erfüllen aber häufig nicht die Sicherheitsanforderungen von Spielzeug. Weichmacher, Azofarbstoffe, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Schwermetalle können in dem glitzernden Zubehör enthalten sein. Weihnachtsdeko gehört nicht in die Reichweite von Kleinkindern, da Schadstoffe über den Mund aufgenommen werden können. Außerdem besteht Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile, die sich ablösen können.
- Natur statt Plastik: Gerade Dekoration aus Kunststoff, wie zum Beispiel selbsthaftende Fensterfolien, sind häufig belastet und können Weichmacher und PAK an die Raumluft abgeben. Besonders problematisch für Umwelt und Gesundheit ist der Kunststoff PVC (Polyvinylchlorid). Strohsterne, Schneekristalle aus Papier oder Faltsterne aus Transparentpapier hingegen sind gesundheitsverträgliche und schmückende Alternativen.
- Ein Weihnachtsduft liegt in der Luft: Wenn es nach Weihnachten riechen soll, greifen manche Verbraucher zu Raumdüften. Duftkerzen, Räucherwerk und ätherische Öle können die Raumluft belasten und zu Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen führen. Besondere Rücksicht ist bei empfindlichen Personen im Haushalt angesagt, wie zum Beispiel bei Babys, (Klein)kindern, Allergikern und Asthmatikern. Auch Haustiere mit einer empfindlichen Nase sind über starke Düfte oftmals wenig erfreut. Lampenöl, egal ob mit oder ohne Duft, ist für Kinder bei Verschlucken lebensgefährlich. Mit Nelken gespickte Orangen oder der echte Duft selbstgebackener Plätzchen hingegen sind natürliche Duftquellen – und leckere obendrein.
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Weihnachtsmarkt in Methler am 13. + 14. Dezember rund um die St. Marienkirche
Kamen-Methler. Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt laufen auf vollen Touren. Zur Vorstellung
der Marktaufteilung und Durchführung von letzten Abstimmungsgesprächen werden die Marktbeschicker
eingeladen für Dienstag, 02.12.2014, 19:30 Uhr, in das Bürgerhaus Methler, Heimstr. 3.
Der Arbeitskreis trifft sich bereits vorher um 19:00 Uhr zu einer vorbereitenden Besprechung.
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Kamen. Am Dienstag, den 25.11. fanden im Europe Direct Essen die Vorstandswahlen der Jungen Europäer im Ruhrgebiet statt. Bei dieser Wahl wurde der Kamener David Rodriguez Blanco (28) einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Jungen Europäer sind eine politische Organisation, in der sich junge Leute für ein in Vielfalt vereintes Europa einsetzen; ein Europa, welches durch Demokratie, Bürgernähe, Nachhaltigkeit, Solidarität, Frieden und föderale Strukturen gekennzeichnet ist.
„Bei uns engagieren sich Menschen, die von der europäischen Idee überzeugt sind. Dabei spielt die Nationalität, Konfession und eventuelle Parteienzugehörigkeit überhaupt gar keine Rolle. Jeder, der die europäische Idee unterstützt und der Lust hat sich konstruktiv und kritisch mit Europa auseinanderzusetzen, ist bei uns herzlich willkommen,“ so David Rodriguez.
Wer sich über die Jungen Europäer informieren möchte findet weitere Infos auf der Homepage www.JEF-NRW.de oder sucht auf Facebook nach „JEF Ruhrgebiet“
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Kamen. Am 25. Dezember 2014 öffnet die Kamener Stadthalle ihre Pforten für die schon legendäre After X-MAS Party. Weihnachtliches Ambiente, modernste Licht- u. Tontechnik, die extra große Cocktailbar sowie eine breit gefächerte Musikauswahl sorgen auch in diesem Jahr dafür, dass die schon jetzt als Kult-Veranstaltung bezeichnete After X-MAS Party in der Kamener Stadthalle das Partyhighlight an den Weihnachtstagen ist.
Da Vorfreude jedoch bekanntlich die schönste Freude ist, besteht bereits jetzt die Möglichkeit sich über die anstehende X-MAS Party 2014 bei Facebook auszutauschen.
Tickets im Vorverkauf gibt es bei:
- FRESH+COOL Kamen
- Kamener Stadthalle
- Hellweger Anzeiger Kamen-Bergkamen-Unna
- Trinkhalle Hattebier in Südkamen
für 8,00 € zzgl. VVG sowie an der Abendkasse für 10,00 €.
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Kreis Unna. Wir produzieren immer mehr Abfall – viel, doch nicht alles kann verwertet werden. Für das Jahr 2015 kalkuliert der Kreis mit Kosten von insgesamt 22,06 Millionen Euro. Womit welche Abfallart unterm Strich zu Buche schlägt, ist in der Abfallgebührensatzung nachzulesen.
Der Ausschuss für Natur und Umwelt beschäftigte sich mit diesem Zahlenwerk und empfahl dem Kreistag einstimmig, die neue Satzung mitsamt moderaten Kostensteigerungen am 16. Dezember zu beschließen.
Die vom Kreis erstellte Kalkulation sieht für die Restmüllentsorgung 257,86 Euro pro Tonne vor (2014: 256,90 Euro). Leicht erhöhen werden sich auch die Aufwendungen für die Kompostierung von Bioabfall. Sie sollen im nächsten Jahr mit 103,69 Euro/Tonne zu Buche schlagen (101,78 Euro in 2014). Von 50,13 auf im kommenden Jahr 55,04 Euro pro Tonne erhöhen werden sich die Kosten für die Kompostierung von Grünabfall.
Die Sperrmüllgebühr setzt sich aus einer Leistungsgebühr und der einwohnerbezogenen Grundgebühr zusammen. Die leistungsbezogene Gebühr soll 86,36 Euro pro Tonne (85,75 Euro im Jahr 2014) betragen. Die einwohnerbezogene Gebühr wird bei 4,62 Euro pro Einwohner liegen (4,51 Euro in 2014).
Angesichts weltweit sinkender Erlöse wird das Plus bei der Altpapierverwertung 2015 nicht mehr ganz so üppig ausfallen wie in den letzten Jahren. Gleichwohl kalkuliert der Kreis in diesem Bereich mit 57,33 Euro je Tonne (2014: 90,43 Euro). Das ist mehr als 2004 (52,55 Euro): In diesem Jahr stieg der Kreis Unna in die Altpapierverwertung ein.
Damit bleibt das Altpapier weiter wichtig für die Gebührenrechnung des Kreises und für die Bürgerinnen und Bürger, an die der Gewinn letztlich zurückfließt. Denn die Entsorgungsgebühren des Kreises sind ein Baustein in der Gebührenrechnung der u. a. für das Einsammeln von Müll und Wertstoffen zuständigen Städte und Gemeinden.
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