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Kamen. Wenn am Samstag, 7. März die „Blockflöten des Schreckens“ erklingen und die literarischen Mörder umgehen, heißt der Flötenkreis Rondo Methlerano seine Gäste im Paul-Gerhard-Haus Wasserkurl willkommen. Eine bunte Melange aus Texten klassischer, aber auch moderner Krimi-Autoren wechselt mit Passagen schauriger Musik. „Wer ist der Mörder?“ lautet die Frage des Krimi-Quiz, welcher die dramatischen Vorträge abrundet. Für die musikalische Auswahl sorgt Marie Louise Jacobs, die Textauswahl und Lesung übernimmt Susanne Knipping. Die Veranstaltung mit Unterstützung der Stiftung Kirchenmusik beginnt um 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei.
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Kreis Unna. Karneval ist die Zeit der guten Stimmung. Viele verbinden gute Laune mit viel Alkohol, und an den kommen schon Kinder in der fünften Jahreszeit oft leicht. Doch die Sache ist klar: An unter 16-Jährige darf keinerlei Alkohol abgegeben werden.
Michael Makiolla, Landrat und Chef der Kreispolizeibehörde, appelliert deshalb dringend an Eltern und andere Erwachsene, sich strikt an diese Regelung zu halten. Gleichzeitig erinnert er daran, dass es für Hochprozentiges wie Wodka, Korn oder Rum und spirituosenhaltige Mixgetränke ein striktes Abgabeverbot an unter 18-Jährige gibt.
Sein Appell hat einen guten Grund, denn: Rauschtrinken bis hin zu einer Alkoholvergiftung ist bei Kindern und Jugendlichen nach wie vor „in“. „Um diesen gefährlichen Trend zu stoppen, brauchen wir nicht nur selbstbewusste Kinder und Jugendliche und aufmerksame Eltern, sondern eine Gesellschaft, die insgesamt genau hinschaut“, sagt Landrat Makiolla. Schließlich seien es in der Regel Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Alkohol zugänglich machten.
Der Hintergrund ist ernst: Untersuchungsergebnisse des Zentralinstituts für seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim (2013) belegen, dass der Alkoholkonsum in der Pubertät das Risiko von Alkoholabhängigkeit erhöht. Riskant ist nicht nur ein früher Alkoholkonsum an sich, sondern die Pubertät ist eine besonders kritische Phase. Entscheidend ist hier, dass sich das Gehirn der Jugendlichen gerade in der empfindlichen Reifungsphase befindet. Gerade im Jugendalter entwickeln und stabilisieren sich Konsumgewohnheiten, die zu einer frühen Suchtentstehung bei Jugendlichen führen können.
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Frühblüher lassen bereits wieder ihre Pollen fliegen – allen voran Haselnuss und Erle. Zum Verdruss betroffener Allergiker. Denn damit ist die allergie- und beschwerdefreie Zeit erst einmal wieder vorbei.
Zwar ist der kalendarische Frühlingsanfang erst am 20. März, aber er kündigt sich bereits jetzt schon an. Die Tage werden seit einiger Zeit wieder länger, die Sonne – wenn sie denn mal scheint – wärmt bereits und die Pollen fliegen bei dem milden Winter wieder früh. Damit beginnen für viele Allergiker wieder die bekannten Qualen – die Augen jucken und tränen, die Schleimhäute schwellen an, Niesattacken rauben den Atem.
„Heuschupfen im Februar ist nicht selten, denn seit einigen Jahren geben Pflanzen immer früher und länger Pollenallergene ab“, erklären die Gesundheitsexperten der BKK vor Ort. „Für Haselnuss und Erle sind Februar und März Hauptblütezeit. Bei Ulme, Pappel, Birke und anderen Pflanzen kann der Pollenflug ebenfalls schon im Februar beginnen und setzt sich zum Teil bis in die Jahresmitte fort.“
Für Menschen mit Pollenallergien ist das sehr belastend und sie versuchen mit allen Mitteln die Beschwerden schnell und dauerhaft zu lindern. Arzneimittel, sogenannte Antihistaminika, wirken je nach Wirkstoff etwa eine Stunde nach der Einnahme. Die Wirkung kann bis zu 24 Stunden anhalten. Nasensprays und Augentropfen versprechen eine schnelle Linderung bei akuten Beschwerden. Ihre Wirkung lässt aber meist schnell nach. Doch Antihistaminika bekämpfen nur die Beschwerden und Symptome, nicht die Allergie selbst.
Eine dauerhaftere Lösung kann daher eine Hyposensibilisierung bieten. Dabei werden Allergene über einen längeren Zeitraum in das Fettgewebe des Oberarms gespritzt, wobei die Dosis stetig gesteigert wird. So gewöhnt sich das Immunsystem an die Allergene, die Überreaktionen lassen nach. Allerdings soll die Behandlung in der allergiefreien Zeit erfolgen. Wer also auf Mittel- oder Spätblüher wie Beifuß, Ambrosia oder Wegerich reagiert, kann daher auch jetzt noch mit einer Behandlung beginnen.
Auch Homöopathie kann eine Möglichkeit sein, die Beschwerden längerfristig einzudämmen und dauerhaft die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Sowohl für die schulmedizinische als auch eine homöopathische Behandlung – außer homöopathischen Arzneimitteln - übernimmt die BKK vor Ort die Kosten.
Die Gesundheitsexperten der BKK vor Ort warnen davor, allergische Reaktionen auf Blütenpollen nicht ernst zu nehmen. Oft entwickeln sich daraus chronische Atemwegserkrankungen oder Asthma. Daher sollte eine vom Arzt verordnete Therapie konsequent eingehalten werden.
Welches die richtige Therapie bei Husten, Schnupfen und Triefaugen ist und ob dies wirklich allergische Reaktionen auf den Pollenflug sind, kann der Arzt nach einer gründlichen Untersuchung und einem Allergietest entscheiden.
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Anmeldung bis zum 20. Februar
Kreis Unna. Die Abfallberatung der GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH ruft in diesen Tagen wieder zum kreisweiten Kürbiswettbewerb auf. Mitmachen können alle Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und Schulen im Kreis Unna.
„Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kinder und Jugendlichen spannend und nachhaltig an das Thema Kompostierung heranzuführen“, sagt Dorothee Weber von der GWA-Abfallberatung. Auf eindrucksvolle Weise sollen die Kinder selbst die Erfahrung machen, welch ausgezeichnete Wachstumsgrundlage kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle für gesunde Pflanzen sind. Besonders Kürbisse haben einen hohen Nährstoffbedarf. „Mit dieser Aktion wollen wir die positiven Eigenschaften von Kompost veranschaulichen und die jungen Teilnehmer für diese älteste Recyclingmethode der Welt sensibilisieren, so dass Küchen- und Gartenabfälle nicht achtlos weggeworfen, sondern gesammelt, kompostiert und somit wiederverwertet werden“, erläutert Dorothee Weber.
Zum Wettbewerbsstart stellt die GWA den teilnehmenden Einrichtungen Kürbissamen einer bestimmten Sorte, Pflanzempfehlungen und Gutscheine für Kompost zur Verfügung. Auch eigener Kompost darf verwendet werden. Ende September wird dann der Kürbis mit dem größten Umfang ermittelt und prämiert. Es winken Geldpreise und nützliche Sachpreise.
Alle Einrichtungen werden in diesen Tagen angeschrieben. Anmeldeunterlagen stehen unter www.gwa-online.de zum Download zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 20.02.2015.
Beim letzten Wettbewerb in 2013 hatten sich 65 Einrichtungen mit regem Interesse an dem Wettbewerb beteiligt. Die Sieger kamen aus Bergkamen, Lünen und Selm.
Informationen zum diesjährigen Kürbiswettbewerb gibt es bei GWA-Abfallberatung unter der Rufnummer 0 800 400 1 400 (gebührenfrei) – montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 17 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 15 Uhr.
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von Jürgen Dupke
Kamen. Seit dem 7. Februar 2015 gehört André-Marcel Siegel zum Kreis der Kamener Gästeführer. An diesem Tag absolvierte der 26-jährige Methleraner den letzten Teil der vorgesehenen Prüfung.
Nach einem mehrseitigen Fragebogen und einem schriftlichen Kurz-Exposé schloss die Aufnahme-Prüfung mit einer Teilführung ab.
Weiterlesen: André-Marcel Siegel ist neues Mitglied der Kamener Gästeführer-Gilde
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Kamen. Zum 50. Mal findet am Karnevalssamstag 14.02.15 die Große Karnevalssitzung des RV Wanderlust 1900 e. V. im Bürgerhaus Methler statt. Einlass ist ab 18:30 Uhr und pünktlich um 20:11 führt der Karnevalspräsident Dirk Poppke und sein Elferrat wieder durch einbuntes humorvollesselbstgestaltetes Programm. Für die musikalische Unterhaltungsorgen der Spielmannszug „In Treue fest“ Heil und DJ Sonic Music.Gesorgt ist ich für das leibliche Wohlund Karten gibt es ab sofort wie immer bei der Sparkasse UnnaKamen-Zweigstelle Methler. Zur prämierten Kostümwahl hofft der Veranstalter wieder auf kreative Ideen.
Veranstaltungstipp: Große Karnevalssitzung des RV Wanderlust 1900 e. V., 14.02.2015 ab 18:30 Uhr im Bürgerhaus Methler, Heimstraße 3
Kein Zutritt für Jugendliche unter 16 Jahren.
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von Julian EckertHeute beschenken wir unseren geliebten Partner mit Blumen, im antiken Rom ehrte man an jenem Tag Juno, die Göttin der Ehe und Familie. Ist hier der Ursprung dieses Tages?
Oder stimmt das Gerücht, der Tag sei eine reine Erfindung der Blumen- und Süßigkeiten-Industrie? Nein, der Name „Valentinstag“ stammt von einem anderen Ort.
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Kreis Unna. Die 112 ist europaweit der direkte Draht zu schneller Hilfe. Um die Notrufnummer noch bekannter zu machen, wurde der 11. Februar zum sechsten Mal zum „Europäischen Tag der 112“ erklärt.
Die Bedeutung der 112 als europaweit einheitliche „richtige“ Nummer für Notfälle unterstreicht Jens Bongers, Leiter der Rettungsleitstelle des Kreises Unna: „Schnelle Hilfe in Unglücks- und Notfällen rettet Leben. Dabei kann es im Ernstfall entscheidend sein, dass wertvolle Zeit nicht mit der Suche nach der Notrufnummer vergeudet wird.“
Wer über die 112 einen Notfall meldet, sollte vor allem Ruhe bewahren und der Rettungsleitstelle die wichtigsten Informationen nennen. Eine Orientierung bieten dabei die so genannten „W-Fragen“, das heißt: Wo ist es passiert? Was genau ist passiert? Wie viele Verletzte und welche Arten von Verletzungen gibt es? Außerdem ganz wichtig: „Legen Sie nicht auf, bevor die Leitstelle alle für den Einsatz wichtigen Fragen geklärt hat“, betont Jens Bongers.
Die 112 kann aus dem Festnetz, vom öffentlichen Telefon oder Handy erreicht werden. Anrufer aus dem Handynetz werden automatisch mit der örtlich zuständigen Rettungsleitstelle verbunden.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bevoelkerungsschutz-portal.de.
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Kamen. In der Nacht zu Dienstag (10.02.2015) drangen unbekannte Einbrecher durch ein Kellerfenster in ein Einfamilienhaus am Gerberweg ein. Sie durchsuchten das Erdgeschoss und entwendeten Schmuck, Bargeld sowie ein Laptop. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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