Werbung
Letzte Nachrichten
- Details
- Lesezeit: 2 Minuten
Kreis Unna. Im Kreis Unna hat sich der Riesen-Bärenklau in den vergangenen Jahren stark verbreitet. Der giftige Saft der Pflanze, die auch Herkulesstaude genannt wird, führt bei Berührung häufig zu starken Verbrennungen der Haut, warnt der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna.
Nicht nur wegen der Gefahr, die von der bis zu vier Meter hohen Staude ausgeht, sollte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Der ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Riesen-Bärenklau verdrängt auch heimische Tier- und Pflanzenarten. Die zu den Korbblütlern gehörige Staude wurde im 19. Jahrhundert nach Deutschland gebracht, weil sie außerordentlich groß ist und sich sowohl als dekorative Zierpflanze als auch als Bienenweide eignet.
Mittlerweile breitet sie sich eigenständig und in zunehmendem Maße aus. Man findet sie meist in den Uferbereichen von Fließgewässern, an feuchten Waldrändern, aber auch in Gärten. „Dabei ist der Umgang mit dieser bis zu vier Meter hohen Pflanze mit einem bis zu zehn Zentimeter dicken Stängel und großen weißen Dolden nicht ungefährlich“, weiß Christian Makala vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises. Bei Berührung und Kontakt mit dem Pflanzensaft entzündet sich die Haut nach rund 20 Minuten. Juckreiz, Rötungen und Blasen entstehen, die erst nach ein bis zwei Wochen abklingen. „Die Verbrennungen, die oft Narben hinterlassen, werden vor allem durch Sonnenlichteinwirkung noch verstärkt“, warnt Makala.
Die Pflanze ist sehr vermehrungsfreudig: Eine einzige Staude kann bis zu 100.000 Samen in die Umgebung streuen. Die Keimfähigkeit geht erst nach rund sieben Jahren verloren.
Ohne gezielte Bekämpfung kann die Verbreitung nicht verhindert werden, betonen die Fachleute des Kreises. Maßnahmen sind insbesondere an kritischen Stellen, wie beispielsweise im Bereich von Kindergärten oder Spielplätzen, erforderlich. Christian Makala: „Ansprechpartner sind in diesem Fall die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden.“
Auch private Gartenbesitzer sind gefordert, die Pflanze aus ihren Gärten zu verbannen, statt sie zu hegen und zu pflegen, appelliert der Kreis: „Eine chemische Bekämpfung sollte unterbleiben, da diese nur mit entsprechender Sachkunde durchgeführt werden darf“, unterstreicht Makala. Die mechanische Bekämpfung (z.B. tiefes Ausgraben der Staude) sollte möglichst nicht bei sonnigem Wetter und möglichst mit Handschuhen und vollständiger Körperbekleidung durchgeführt werden. Empfehlenswert sind säurefeste Handschuhe und Gummi- oder feste Regenkleidung mit Stiefeln. „Dabei ist das Aussamen unbedingt zu verhindern, indem die Blütenstände entfernt werden“, rät Makala. Da die Pflanzen schnell Notblüten entwickeln, müssen die Blütenstände unter Umständen mehrfach entfernt werden.
Weitere Informationen gibt es in einer Broschüre auf der Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz unter www.lanuv.nrw.de (Suchbegriff: Riesen-Bärenklau) und beim Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises. Ansprechpartner ist Hermann Knüwer, Tel. 0 23 03 / 27- 21 70.
- Details
- Lesezeit: 2 Minuten
Kamen. Die Fotogruppe ”photoprospectus" feierte am vergangenen Donnerstag (21.05.) eine gelungene Premiere ihrer Fotoausstellung zum Thema "Vergänglichkeit" im Kamener Haus der Stadtgeschichte.
Die 9 ausstellenden Fotografen konnten zur Vernissage rund 60 Gäste begrüßen. Diese wurden zunächst mit einleitenden Worten des Leiters des Hauses, Robert Badermann, begrüßt, bevor Markus Poguntke-Rauer die Interessentinnen und Interessenten mit seinen Ausführungen zu den Fotografen und den 37 Fotos plakativ in die Ausstellung einführte. Die Fotos beschäftigen sich in unterschiedlichster Weise mit dem Thema "Vergänglichkeit". Sei es das Alter, der Verfall von Bauwerken, der Tod oder die politische Vergänglichkeit.
Im Anschluss an die Eröffnung hatten die Gäste Gelegenheit sich bei einer kleinen Stärkung mit den ausstellenden Fotografen auszutauschen und sich über die einzelnen Motive informiern zu lassen.
Wer an dem Abend nicht dabei sein konnte, hat noch bis zum 29.06.2015 Zeit im Haus der Stadtgeschichte in der Bahnhofstraße 21 vobei zu kommen, um sich die eindrucksvollen Fotos anzusehen. Das Haus der Stadtgeschichte mit seinem Museum und der Ausstellung ist an folgenden Tagen geöffnet:
Di. - Do. 10-12 Uhr, 14-17 Uhr, Fr. 10-12 Uhr sowie Sonntags 14-17 Uhr
- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen/Dortmund. Am Vormittag des 19.11.2014 wurde einer 68jährigen Kamenerin in einem Supermarkt am Zollpost in Kamen die Geldbörse entwendet. Nur wenig später hob ein noch unbekannter männlicher Täter mit der EC-Karte der Kamenerin Bargeld an einem Geldautomaten am Westfalendamm in Dortmund ab. Vergeblich versuchte er kurz darauf, an einem Geldautomaten an der Münsterstraße in Dortmund ebenfalls Bargeld abzuheben. Dabei wurde der Beschuldigte von der Videoüberwachungsanlage aufgenommen. Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder des Beschuldigten. Wer kennt die abgebildete männliche Person? Hinweise nimmt die Kreispolizeibehörde Unna unter der Rufnummer 02307/921-3220 oder 921-0 entgegen.
- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
Kreis Unna. „E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge!“: So lautet der von der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen herausgegebene Slogan für den Weltnichtrauchertag am 31. Mai. Das Datum ist Anlass für die Kreisgesundheitsbehörde, auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen und für ein rauchfreies Miteinander zu werben.
„In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Menschen zwischen 18 und 59 Jahren. Jedes Jahr sterben über 100.000 Bundesbürger an den Folgen des Rauchens und damit mehr als durch Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen“, so Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz.
Besonders alarmierend sei der Trend zu E-Zigaretten und E-Shishas. Mit „kinderfreundlichen“ Aromen wie Erdbeergeschmack werde gezielt um junge Konsumenten geworben. Auf diese Weise würden Jugendliche an das Rauchritual herangeführt, das den Wechsel zu Tabakzigaretten erleichtern könne. Dadurch werde unter Umständen, so die Befürchtung, der erfreuliche Rückgang der Raucherquoten unter Jugendlichen zunichte gemacht.
Rauchten im Jahr 2001 noch 27,5 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen, waren es 2012 nur noch 12 Prozent. Diese bundesweiten Zahlen werden im Kreis Unna bestätigt. Hier setzt sich der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) beim Kreis seit langem für das Nichtrauchen ein – unter anderem durch die Unterstützung der bundesweiten Kampagne „Be smart – don’t start“.
Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz wird auch nicht müde, immer wieder zu betonen, dass Raucher nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Mitmenschen schaden: „Passivrauchen ist lebensgefährlich. Derzeit sterben jährlich mehr als 3.300 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens in Deutschland.“
Weitere Informationen gibt es unter www.aktionsbuendnis-nichtrauchen.de.
- Details
- Lesezeit: 3 Minuten
Kreis Unna. Klimafreundlich unterwegs sein: Eine Fachtagung beschäftigte sich in der Kamener Stadthalle mit allen Angeboten rund um Bus und Bahn, Fahrrad, Car-Sharing & Co. Ob und wie vorhandene Angebote im Kreis weiterentwickelt werden können, diskutierten rund 150 Fachleute, darunter Politiker, Vertreter der Kommunen, der Verkehrsunternehmen und Interessenverbände.
Radstationen mit Reparaturservice, ein gut ausgebautes Radwegenetz für Alltags- und Freizeitradler, Kombimöglichkeiten für die Nutzung von Bahn und Bike, die offizielle Anerkennung als fahrradfreundliche Region, günstige Tickets – all‘ dies steht im Kreis Unna für die Idee der kurzen Wege.
Bei der Fachtagung mit dem Untertitel FUN (Flexibel und klimafreundlich UNterwegs im Kreis Unna) bescheinigten Experten dem Kreis und seinen Kooperationspartnern, mit vielen Angeboten bereits jetzt richtig zu liegen. So weckt die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH (VKU) im Auftrag des Kreises schon seit fünf Jahren mit der Busschule „NimmBus“ bei Schulkindern den Spaß am Busfahren – natürlich verbunden mit vielen Sicherheits-Tipps. Auch für das betriebliche Mobilitätsmanagement mobil&Job des Kreises Unna gab es Lob.
Die Tagungs-Teilnehmer deckten aber auch Defizite auf und erarbeiteten zahlreiche konkrete Vorschläge, wie der öffentliche Nahverkehr, das Umsteigen aufs Rad und Nutzen von Car-Sharing-Angeboten attraktiver gemacht werden können.
Beispielsweise fehle für bestimmte Fahrkarten wie das Flash-Ticket noch die Möglichkeit, Anschlusstickets vor der Abfahrt zu lösen. Außerdem vermissten Radfahrer an den Haltestellen häufig sichere Abstellmöglichkeiten für ihre Drahtesel, und in Sachen Sauberkeit und Beleuchtung könne sich an manchen Haltepunkten noch etwas tun. CarSharing und bessere ÖPNV-Verbindungen abends und an Wochenenden seien weitere Bausteine auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Mobilität. Sich zu Fuß oder mit dem Rad umweltfreundlich, preisgünstig und gesund auf den Weg zu machen, müsse außerdem gegenüber der „Konkurrenz Auto“ belohnt werden.
Mehr Service für Jung und Alt auf dem Weg von A nach B – hier soll die ServiceZentrale fahrtwind rund um Bus und Bahn künftig eine noch stärkere Rolle spielen, waren sich die Fachleute einig. Ziel sei es, ein Beratungsangebot für die komplette Wegekette auf die Beine zu stellen.
Noch vor der Sommerpause werden die Ergebnisse der Mobilitäts-Fachtagung in einem ersten Schritt zusammengefasst, bevor die Verkehrs-Experten aus dem Kreis ausloten, welche Vorschläge sich umsetzen lassen und in die politischen Gremien getragen werden.
- Details
- Lesezeit: 2 Minuten
von Christoph Volkmer
Kamen. Am heutigen Donnerstag, 28. Mai, fanden auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage Heeren die Fußball-Stadtmeisterschaften der Kamener Grund- und Förderschulen statt. Nachdem vor zwei Wochen die Mädchen der Diesterwegschule den Titel geholt hatten, zeigten sich diesmal die Jungs aus den vierten Klassen treffsicher.
Weiterlesen: Eichendorffschule holt sich mit 18:1 Toren den Stadtmeistertitel
- Details
- Lesezeit: 2 Minuten
Am Kamener Bahnhof dreht sich am 2. Juni das GlücksRad - Lastenfahrrad, E-Bikes und ein kühles Radler
Kamen. Am Dienstag, den 2. Juni veranstaltet die Umweltberatung der Verbraucherzentrale eine Aktion am Kamener Bahnhof: "Rund um's Fahrrad". Hier dreht es sich um klimafreundliche Nahmobilität. Unterstützt wird sie dabei vom Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt der Stadt Kamen und deren Radbeauftragten. Nicht zufällig findet die Aktion vor der AWO-Radstation statt, die dort auch die Gelegenheit nutzt ihr umfangreiches Angebot vorzustellen. Ganz aktuell ist auch wird auch das Thema Lastenfahrrad aufgegriffen - der neue Lastesel "Ulf" des ADFC kann bestaunt und probegesessen werden.
Damit auch Familien mit Kindern vorbei gucken können, wurde die kleine Klimaschutz-Veranstaltung in die Nachmittagsstunden gelegt. Am Glücksrad sind Getränkeflaschen und Fahrradtaschen zu gewinnen und am Stand können Radler aus der Region ihren Durst mit Wasser oder einem alkoholfreiem Radler löschen.
Die Organisatorin Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale, sowie die Akteure und Unterstützer der Stadt Kamen und der AWO-Radstation hoffen auf schönes Wetter und laden Fahrradfahrer, Pendler und Interessierte herzlich zu diesem bunten Info-Aktion am Bahnhof ein.
Rund um's Fahrrad - Info- und Aktionsstand der Verbraucherzentrale
in Kooperation mit der Stadt Kamen
Am Bahnhof Kamen, vor der AWO-Radstation
Dienstag, 02. Juni 2015
15.00 - 18.00 Uhr
- Details
- Lesezeit: 2 Minuten
Kamen. Die Freibäder in Kamen und Bergkamen starten in die diesjährige Sommersaison. „Die Wettervoraussichten stimmen uns optimistisch, sodass wir am Sonntag, den 31. Mai, zuerst das Freibad in Kamen in die Sommersaison 2015 schicken können. Am darauffolgenden Donnerstag, den 04. Juni, folgt dann auch das Wellenbad in Bergkamen-Weddinghofen.“, so Marcus Müller, Leiter der GSW-Freizeiteinrichtungen.
- Details
- Lesezeit: 2 Minuten
von Christoph Volkmer | Flyer zum Download (PDF) >>>
Kamen. Ausführliche Tipps und Techniken direkt vom Experten zu erhalten - das sind Gründe für Kunstinteressierte, sich das erste Juni-Wochenende rot im Kalender zu markieren. Denn am Samstag, 6. Juni in der Zeit von 13 bis 19 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Juni, 11 bis 17 Uhr gibt es wieder die Aktion “Offene Ateliers“, bei der sich die Besucher einen genauen Blick vom Künstlerleben in Kamen verschaffen können.
Weiterlesen: Kunstschaffende laden zum Blick hinter die Kulissen ein
Weitere Beiträge …
- Bandentrödelmarkt am 21. Juni 2015 unter der Hochstraße
- Kids-Markt will Kinderbekleidung spenden
- Boule: Super-Mêlée-Pokalturnier im Doublette am 31.05.2015
- Verbraucherzentrale in Kamen legt Jahresbilanz 2014 vor
- Evangelische Jugend erlebt einen Tag wie im Film im Movie Park in Bottrop
- Feldraine und Wegeränder: Erhaltung der Artenvielfalt wichtig
- Einbruch in Tennisvereinsheim an der Heerener Straße
- „Afrika“ – Lieder aus und über in einen fernen Kontinent - „Erlebnis Musik“ in der Kamener Stadthalle
- Autorenlesung mit Frank Solberg in der Stadtbücherei
- Wohnungseinbruch an der Straße Zum Toedtfeld
- Erfolgsfaktor Arbeit - Jobmesse 2015 in Kamen
- Einkommensteuererklärung 2014: Der Abgabetermin naht
- Schüleraustausch mit der Partnerstadt Eilat vor dem Neubeginn
- Neue Schreberjugendshow „Anderswelt“
- ADFC-Gruppe Kamen radelt zwei Tage durch das Münsterland
- Einbruch in Blumengeschäft
- Kreisturnier Turnierhundesport beim Polizeihundesportverein Kamen
- Der etwas andere Zoo: Wilde Tiere, Fahrspaß, Shows und noch viel mehr im Safaripark Stukenbrock
- Musikalischer Auftakt für das Partnerschaftsfest
- Bürgersprechstunden des Bezirksdienstes der Polizei in Kamen





