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Kreis Unna. Der Frühling ist da – und erste Blüten auch. Deshalb bedienen sich manche gerne für die heimische Vase bei „Mutter Natur“ – Keine gute Idee, wie die untere Landschaftsbehörde betont.
Gerade die ersten Blüten bieten vielen Insekten wertvolle Nahrung. Sie fungieren als Pollenspender und produzieren reichlich Nektar, und zwar nicht nur für Honigbienen, sondern auch für zahlreiche, im bestand gefährdete Wildbienenarten. Die wiederum sind die einzigen, die heimische Obstsorten wie z.B. die Johannisbeeren bestäuben können.
„Außerdem gehören viele der früh blühenden Blumen zu den besonders geschützten Pflanzenarten“, weiß Christian Makala von der unteren Landschaftsbehörde. Das gilt unter anderem für den Aronstab und die Schlüsselblume. Hier heißt der beste Umweltschutz: nicht anfassen.
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Am 25. Juni können sich Firmen wieder über tierische Unterstützung im Büroalltag freuen: Der Deutsche Tierschutzbund und die örtlichen Tierschutzvereine rufen mit Unterstützung von Pedigree zum achten Mal den Aktionstag „Kollege Hund“ aus. An diesem besonderen Tag haben Firmen die Möglichkeit, die Vorzüge eines vierbeinigen Kollegen kennenzulernen und diese im besten Fall sogar als Dauerlösung zu etablieren. Weit über tausend Betriebe quer durch die Republik nehmen jedes Jahr an diesem Schnuppertag teil. Interessierte können sich unter www.kollege-hund.de anmelden und werden vom Verband mit einer Urkunde als tierfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Neben Frauchen und Herrchen profitieren auch Chefs und Kollegen von dem tierischen Neuzugang – das belegen wissenschaftliche Studien: Hunde am Arbeitsplatz verbessern das Arbeitsklima, fördern den Stressabbau und steigern die Motivation. Das macht den Kollege Hund zu einem Gewinn für das ganze Team. Im letzten Jahr setzten über 1.000 Unternehmen mit ihrer Teilnahme am tierischen Schnuppertag ein Zeichen für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz. Und das quer durch alle Branchen, darunter beispielsweise Frisörsalons, Reisebüros und Anwaltskanzleien. Je mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern die Mitnahme von Hunden erlauben, desto größer ist auch die Entlastung für die überfüllten Tierheime. Viele Berufstätige entscheiden sich aktuell noch gegen ein Tier, da sich Job und Hund nur schwer vereinbaren lassen. Wenn mehr Hunde ihre Halter zur Arbeit begleiten dürften, könnten auch mehr Hunde aus dem Tierheim auf ein neues liebevolles Zuhause hoffen. Jetzt zum Aktionstag anmeldenAnmeldungen für den Aktionstag 2015 sind ab sofort möglich. Folgende Punkte gilt es zu beachten: Neben dem Einverständnis des Chefs und der Kollegen muss selbstverständlich auch sichergestellt sein, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden. Der Hund sollte Rückzugsmöglichkeiten und einen festen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug haben. Die Pausen sollten dem Hund gewidmet werden. Dann steht einem erfolgreichen gemeinsamen Aktionstag nichts mehr im Wege. Interessenten können auf www.kollege-hund.de das Anmeldeformular herunterladen und sich kostenlos anmelden. Am 25. Juni wird dann der neue tierische Kollege dem Team vorstellt und vielleicht bekommt der Neuzugang schon bald eine unbefristete Anstellung. Alle Firmen, die sich am Aktionstag „Kollege Hund“ beteiligen, werden vom Deutschen Tierschutzbund mit einer Urkunde als tierfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Das Anmeldeformular steht auf www.kollege-hund.de zum Download bereit.
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Kamen. Das Bremer Kriminal Theater spielt die Geschichte von Bjarne und Svend, die beim fiesen Metzgermeister Holger angestellt sind.
Svend hat den größeren Ehrgeiz und Leidensdruck als der permanent kiffende Bjarne. Svend überredet Bjarne, ihre eigene Fleischerei zu gründen. Doch diese läuft schlecht und Svend wird von seiner Freundin verlassen. Versehentlich wird ein Elektriker über Nacht im Kühllager eingeschlossen. Als Svend am Morgen die Leiche findet, gerät er in Panik und beginnt, sie zu Filets zu verarbeiten und diese zu verkaufen. Als Bjarne dies erfährt, ist er entsetzt. Die beiden entschließen sich, den Elektriker am nächsten Tag – wenn er durchgefroren ist – in ihrer Knochenmühle verschwinden zu lassen. Svend hält sich jedoch nicht an diese Abmachung und verkauft weiterhin das Fleisch des Elektrikers. Dieses entwickelt sich zum absoluten „Renner“ und sorgt für zahlreiche Kundschaft im Laden.
In der Folge verarbeiten die beiden immer mehr unliebsame Personen aus ihrem Umfeld (z. B. einen neugierigen Makler und die Ex-Freundin) zu Ware, um ihren Kunden Nachschub liefern zu können.
Donnerstag, 16.04.2015, Kriminalstück "Dänische Delikatessen", Konzertaula Kamen, 20.00 Uhr
Musikalisch-unterhaltsam geht es am Samstag, 18.04.2015 um 20.00 Uhr mit Queen of Rock Musical über die große Tina Turner
Mit ihrem Mann Ike ist Tina Turner ein Star des Rhythm & Blues und des Soul der Sechziger- und Siebzigerjahre. Doch Ike schlägt und betrügt sie. Sie geht und fängt 1978 von vorne an. Die Türen der Plattenproduzenten sind für sie zunächst verschlossen. Doch Tina beißt sich durch und steigt auf zum Superstar, weit erfolgreicher als jemals mit Ike, zu einer Legende der Pop- und Rockmusik. Dieses Musical zeichnet die bewegende Lebensgeschichte jener Frau nach, die in den Baumwollfeldern von Tennessee geboren wurde und aus eigener Kraft Weltruhm erlangte. Ein Weg voller intensiver Wandlungen, voller Höhen und Tiefen. Ein starker, berührender Abend mit wunderbarer Musik .
Im Anschluss an das Musical findet nach einer Pause ein etwa vierzigminütiges Tribute-to-Tina-Turner-Konzert statt. Dazu können die Karten zum Preis von 10,00 € ab 21.30 Uhr an der Abendkasse erworben werden.
Für das Musical liegen die Preise wie gewohnt zwischen 15,00 und 19.00 Euro.
Für beide Veranstaltungen erhalten Sie die Karten im Kulturbüro der Stadt Kamen, Rathaus, Zimmer 14, Telefon 02307-1483512.
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Vor der ersten Tour sollten Motorradfahrer die wichtigsten Funktionen ihrer Maschine überprüfen. Mit den Tipps des ADAC startet man sicher in die neue Saison.
Das schöne Wetter lockt in diesen Tagen viele Motorradfahrer erstmals wieder auf die Straßen. Nach der langen Winterpause muss die Maschine aber erst fit gemacht werden. Der ADAC gibt Tipps, welche Bauteile und Funktionen Motorradfahrer kontrollieren sollten, bevor sie zur ersten Fahrt aufbrechen:
- Stand von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlmittel überprüfen und bei Bedarf nachfüllen. Ist die Menge seit dem Einwintern weniger geworden, könnte ein entsprechendes Bauteil undicht sein. Eventuell ist im Zuge des Wechselintervalls ein Austausch der Flüssigkeit notwendig.
- Die Batterie sollte ausreichend befüllt und geladen sein.
- Bremsbeläge, Bremswirkung und Druckpunkt der Bremse kontrollieren. Auch der Freilauf der Räder sollte einwandfrei funktionieren.
- Bei Fahrzeugen mit Antriebskette ist es wichtig, Kettenspannung -und Verschleiß zu prüfen und die Kette gegebenenfalls zu fetten.
- Darauf achten, dass die Bowdenzüge leichtgängig sind.
- Licht und andere elektrische Anlagen testen, wie zum Beispiel Kill-, Kupplungs- und Seitenständerschalter.
- Profil und Luftdruck der Reifen kontrollieren. Das Reifenprofil sollte mindestens zwei Millimeter betragen, bei sehr niedrigem Luftdruck empfiehlt der Club, den Reifen auf undichte Stellen zu untersuchen.
Können Mängel nicht sofort behoben werden, rät der ADAC, die erste Tour zu verschieben. Außerdem sollten wichtige Funktionen wie die Bremsen zunächst in einem ruhigen Verkehrsbereich im Fahrbetrieb nochmals überprüft werden.
Neben dem Motorrad muss aber auch der Fahrer für die neue Saison fit sein. Nach der Pause ist es deswegen sinnvoll, es am Anfang langsamer angehen zu lassen. Auch wenn der Winter in diesem Jahr nicht so hart war, können die Straßen trotzdem von Frost und Streusalz beschädigt sein. Motorradfahrer müssen deshalb zu Beginn der Saison auf Schlaglöcher achten und besonders vorausschauend fahren. Auch Splittreste stellen aufgrund der Rutschgefahr ein Risiko dar. Umsichtiges Fahren ist ohnehin angesagt, da sich andere Verkehrsteilnehmer erst wieder an die Motorradfahrer gewöhnen müssen. An Kreuzungen gilt deshalb besondere Vorsicht.
„Motorradsicherheit“ ist das Schwerpunktthema, das der ADAC im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „2015 – ja sicher!“ im April setzt. Ziel der Aktion ist es, die Verkehrssicherheit in Deutschland weiter zu verbessern und das Verantwortungsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu stärken.
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Dortmund. Drei Lkw waren am Mittwoch (8. April) an einem Verkehrsunfall auf der A 1 in Fahrtrichtung Bremen beteiligt.
Zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna und der Anschlussstelle Kamen-Zentrum war gegen 14.55 Uhr ein 50-jähriger Mann aus Preußisch Oldendorf (Kreis Minden-Lübbecke) mit seinem Sattelzug unterwegs. Er befuhr die rechte Fahrspur. Vor ihm fuhren ein 38-jähriger Düsseldorfer sowie ein 46-jähriger Mann aus Hamm mit ihren Lkw. Diese mussten verkehrsbedingt ihre Fahrzeuge abbremsen. Das bemerkte der 50-Jährige offenbar zu spät und konnte eine Kollision mit dem Lkw des 46-Jährigen nicht mehr vermeiden. Dieser wurde dadurch auf seinen "Vordermann" geschoben.
Der Düsseldorfer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sein Fahrzeug stellte sich quer und blockierte die mittlere sowie die linke Fahrspur. An allen Lkw entstand ein geschätzter Sachschaden von insgesamt ca. 40.000 Euro.
Aufgrund der aufwendigen Bergungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen lief der Verkehr in Fahrtrichtung Bremen ca. zweieinhalb Stunden nur über eine Fahrspur. Gegen 17.30 Uhr wurde ein weiterer Fahrstreifen freigegeben. Ab 18.15 Uhr lief der Verkehr wieder störungsfrei.
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Kamen. Am Mittwoch (08.04.15) befuhr um 15:50 Uhr eine 63 jährige Pkw-Fahrerin aus Kamen die Heerener Straße in Fahrtrichtung Bönen und wollte an der Einmündung zum Werver Platz links abbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden 48 jährigen Motorradfahrer aus Bönen. Beim Zusammenstoß wurde der Motorradfahrer schwer verletzt und musste nach Erstversorgung durch den Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Unfallstelle war für etwa eine Stunde gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8000 Euro.
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Kreis Unna. Mit dem Frühling kommt die Idee für den Gartenteich: schön anzusehen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Was beim Teichbau zu beachten ist, erklärt die untere Landschaftsbehörde.
„Selbst ein kleines Feuchtbiotop mit zwei bis drei Quadratmetern Größe ist eine Bereicherung für den Garten und vor allem für die Tier- und Pflanzenwelt“, betont Christian Makala von der Unteren Landschaftsbehörde. Die entstehende biologische Vielfalt richtet sich nach der Größe des Gartenteiches. Kurz gesagt: Je größer, desto besser.
Makala empfiehlt, den Gartenteich an einem sonnigen Standort mit vier- bis sechsstündiger Sonneneinstrahlung anzulegen. Form und Tiefe bedingen sich teilweise gegenseitig und sind abhängig von den verwendeten Dichtungsmaterialien und dem zur Verfügung stehenden Platz. Die Uferlinie des Teiches sollte nicht gradlinig verlaufen und mindestens ein Teil sollte ein Meter tief sein, damit der Teich nicht zufriert.
Bei Folienteichen muss rund um das Gewässer ein etwa 50 Zentimeter breiter und einen Spatenstich tiefer Rand gegraben werden, in dem später die Folie ausläuft. An den Gewässerrand werden Steine unterschiedlicher Größe als Sitzwarten für Amphibien, Libellen und Vögel eingesetzt.
Der Teich sollte mit nährstoffarmem Wasser gefüllt werden. Nährstoffarme Sande und Kiese als Pflanzerde helfen den Wasserpflanzen bei ihrer Entwicklung und halten Algenblüten im Zaum. Als Boden eingebrachte Humuserde kann hingegen – im wahrsten Sinne des Wortes – das Wasser des Teiches ebenso wie die Freude am Teich schnell „trüben“.
Zur Bepflanzung eignen sich bis zu einer Wassertiefe von 20 Zentimetern unter anderem Froschlöffel, Schwertlilie, Sumpfdotterblume, Schwanenblume und Igelkolben. Bei einer Wassertiefe von über 20 Zentimetern können die Weiße Seerose, die Teichrose, das Hornkraut, Wasserknöterich und Wasserhahnenfuß gepflanzt werden.
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Bochum. „Fünf am Tag“ empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und meint damit Obst und Gemüse, nicht Curry-Wurst Pommes. Was zu einer gesunden Lebensführung gehört, ist vielen Menschen grundsätzlich bekannt, aber die Umsetzung solcher Erkenntnisse scheint schwierig. Da kommt der beginnende Frühling gerade recht.
„Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Winterspeck und Trägheit Lebewohl zu sagen“, wissen die Gesundheitsexperten der BKK vor Ort. „Durch mehr Bewegung und eine bewusste Ernährung stärken wir die mit dem Frühling wieder erwachenden Lebensgeister.“
Besonders Ausdauersport an der frischen Luft ist jetzt angesagt. Zum Beispiel Joggen – hier kann jeder mitmachen - ohne großen finanziellen Aufwand oder teures Sportgerät. Auf gute Laufschuhe sollte man allerdings achten. Im Park, Wald oder auf der Straße sind überall wieder Läufer unterwegs. Wer das gesellige Laufen mag, kann sich jetzt einem der vielen Lauftreffs oder Laufgemeinschaften anschließen. Hier können Anfänger von erfahrenen Läufern profitieren. Die richtige Selbsteinschätzung und langsames Steigern der Laufleistung schützen vor Überforderung und Frust. „Vor dem ersten Training sollten sich Sport-Abstinenzler beim Arzt sportmedizinisch untersuchen und beraten lassen“, so die Experten der Krankenkasse.
Auch überflüssige Pfunde finden beim Joggen schnell ihr Ende. Zusätzlich empfiehl die BKK vor Ort eine kritische Überprüfung der Ernährungsgewohnheiten. Ziel sollte eine ausgewogene fettnormalisierte Kost sein. „Bloß keine Blitz-Diät“, ist der Tipp der Kasse. „Am Ende macht der JoJo-Effekt jeden Anfangserfolg zunichte und verschlimmert das ganze Elend. Viel besser ist eine bewusste Ernährung ohne Verbote.“
Wie das funktioniert erfahren Interessierte unter anderem in dem online-Ernährungskurs, den die BKK vor Ort unter www.lowfett30.de anbietet. Hier gibt es jede Menge Informationen, Tipps und täglich Rezepte für eine ausgewogene gesunde Ernährung.
Übrigens: Wer dauerhaft weniger Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht, nimmt ab. Das sagt nicht nur der Ernährungscoach der BKK vor Ort. Weitere Infos unter www.bkkvorort.de.
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Wer Treibstoffkosten für einen Firmenwagen aus eigener Tasche zu zahlen hat, muss dennoch auf den vollen pauschalen Nutzungswert Steuern zahlen. Das könnte sich ändern. Nach Auffassung des Finanzgerichts Düsseldorf sind die Kraftstoffkosten als Werbungskosten abziehbar. Jetzt muss der Bundesfinanzhof entscheiden.
Wenn Arbeitnehmer einen Firmenwagen nutzen, übernimmt der Arbeitgeber meist sämtliche laufenden Kosten des Fahrzeugs. Die Arbeitnehmer müssen deshalb für die private Nutzung des PKW und für die Fahrten zur ersten Arbeitsstelle Steuern zahlen. Wenn der Nutzungswert pauschal ermittelt wird, ändert sich daran auch dann nichts, wenn Arbeitnehmer ihre Kraftstoffkosten selbst tragen.
Das Finanzgericht Düsseldorf hat nunmehr entschieden, dass ein Arbeitnehmer selbst gezahlte Benzinkosten als Werbungskosten absetzen darf. Das gelte unabhängig davon, ob die Nutzung des Firmenwagens nach der 1-Prozent-Methode oder per Fahrtenbuch abgerechnet worden sei (Az. 12 K 1073/14 E). Betroffene in vergleichbarer Lage können unter Berufung auf das Aktenzeichen des Bundesfinanzhofs Einspruch gegen ihren Steuerbescheid einlegen (Az. VI R 2/15).
„Es gibt jedoch bereits jetzt eine anerkannte Methode, die Kostenbeteiligung des Firmenwagennutzers steuerlich wirksam zu machen“, erläutert Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine. „Wenn Chef und Angestellter vereinbaren, dass der Arbeitnehmer für die Nutzung des Firmenwagens ein Nutzungsentgelt zu entrichten hat, sind sie steuerlich auf der sicheren Seite. Dieses Entgelt verringert in vollem Umfang die Höhe des geldwerten Vorteils, den der Arbeitnehmer versteuern muss.“ Die Zahlung kann eine Monatspauschale oder kilometerabhängig sein und dabei beispielsweise den tatsächlichen Spritkosten entsprechen. Auch ein Zuschuss zu den Anschaffungskosten, beispielsweise für eine gewünschte Sonderausstattung, mindert den steuerpflichtigen Nutzungswert.
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