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Kamen. In der Nacht zu Sonntag (04.05.2014) bemerkten Zeugen einen Einbruch in eine Arztpraxis an der Einsteinstraße. Gegen 3.20 Uhr sahen sie eine männliche vom Tatort weglaufen. Die eingesetzten Polizeibeamten, nebst Diensthund Django, durchsuchten daraufhin die angrenzenden Gärten und drohten den Einsatz des Diensthundes an. Django nahm die Fährte auf und stellte den Einbrecher etwa 100 Meter vom Tatort entfernt in einem Gebüsch mit mehreren Bissen. Der 17 jährige, polizeibekannte Tatverdächtige aus Kamen wurde vorläufig festgenommen. Er gestand den Einbruch und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nach Vernehmung wieder entlassen. Eine aus der Praxis entwendete Geldkassette wurde ungeöffnet in der Nähe des Festnahmeortes aufgefunden.
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Gebäude bekommen Effizienzklassen A+ bis H
Kamen. Ein Buchstabe gibt künftig den energetischen Zustand jedes Wohngebäudes an, das gebaut, verkauft oder neu vermietet wird. Ab Mai gelten für Häuser Effizienzklassen, wie Verbraucher sie von vielen Haushaltsgeräten kennen: Von A+ bis H. Miet- und Kaufinteressenten finden sie in allen ab 1. Mai ausgestellten Energieausweisen und den zugehörigen Immobilienanzeigen. „Auf die Klasse A+ sollten sich jetzt allerdings nicht alle Wohnungssuchenden festlegen“, sagt Elvira Roth, Leiterin der Beratungsstelle Kamen der Verbraucherzentrale NRW. „Denn was bei Kühlschränken der Mindeststandard für Neugeräte ist, beschreibt bei Gebäuden wirklich das sparsamste Modell: Passivhäuser, die kaum Energie benötigen.“ Worauf Verbraucherinnen und Verbraucher beim neuen Energieausweis achten sollten, erklärt Elvria Roth:
• Effizienzklassen: Die Klassen A+ bis H erlauben eine erste Einschätzung und den Vergleich mehrerer Gebäude. Gebildet werden sie anhand des Endenergiebedarfs oder -verbrauchs, der auch in älteren Energieausweisen der zentrale Kennwert ist. Je höher dieser Wert ist, desto schlechter ist der energetische Zustand des Gebäudes, und desto weiter hinten im Alphabet liegt die Effizienzklasse. Ein Beispiel: Ein Altbau ohne Wärmedämmung und mit alter Heiztechnik hat den Kennwert 220 und rangiert damit weit hinten, in Klasse G. Durch eine umfassende Sanierung des Gebäudes kann sein Kennwert auf 70 gesenkt werden, und es bekommt ein B. Bei den Heizkosten eines Einfamilienhauses mit 125 Quadratmetern Wohnfläche kann das eine Ersparnis von rund 1.500 Euro pro Jahr ausmachen.
• Informationspflicht: Bei jeder Wohnungs- und Hausbesichtigung ab 1. Mai müssen Verkäufer und Vermieter den Energieausweis unaufgefordert vorlegen. Außerdem ist der Wert für Endenergiebedarf oder -verbrauch in allen Immobilienanzeigen anzugeben. Liegt ein neuer Ausweis mit Effizienzklasse vor, muss auch diese genannt werden. Verbraucher können sich den Vergleich von Anzeigen mit und ohne Klassenangabe erleichtern, indem sie sich eine Liste der Grenzwerte bereitlegen. Zu finden ist sie unter www.vz-nrw.de/energieausweis. Mieter in einem laufenden Mietverhältnis haben keinen Anspruch auf Vorlage des Energieausweises.
• Vergleichbarkeit: Jeder Energieausweis hat eine grün-gelb-rote Farbskala. Auf dieser wird der Kennwert des Gebäudes verortet. Diese Skala wurde überarbeitet und reicht nicht mehr wie bisher bis 400, sondern nur noch bis 250. Damit rückt der unsanierte Altbau vom gelben, annehmbaren Mittelfeld in den eindeutig roten Bereich. Das ist realistischer, erschwert aber den Vergleich mit älteren Ausweisen. Am sichersten ist die Orientierung an den genauen Werten.
• Aussagekraft: Der Energieausweis ersetzt nicht den kritischen Blick bei der Besichtigung. Direkte Rückschlüsse auf künftige Heizkosten lässt er nicht zu, denn diese hängen vom individuellen Heizverhalten ab. Außerdem gilt der Ausweis immer für ein ganzes Gebäude. Er bildet also Unterschiede zwischen einzelnen Wohnungen, die zum Beispiel aufgrund ihrer Lage im Gebäude entstehen, nicht ab. Beim Vergleich mehrerer Häuser ist zudem zu beachten, dass es zwei Arten gibt, den Kennwert zu bestimmen. Man spricht entsprechend entweder vom Bedarfs- oder vom Verbrauchsausweis. Aussagekräftiger ist der Bedarfsausweis, der nicht auf früheren Heizkostenrechnungen beruht, sondern auf den technischen Gebäudedaten. Diese Berechnung führt jedoch oft zu etwas höheren Kennwerten als ein Verbrauchsausweis.
Ausführliche Informationen zum Energieausweis finden Verbraucher unter www.vz-nrw.de/energieausweis.
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von Christoph VolkmerKamen. Am heutigen Sonntag (4. Mai) fanden in Kamen und Heeren-Werve die ersten Konfirmationen des Jahres statt. Ab nächster Woche beginnen zudem die Konfirmationen in Methler. Während des Festgottesdienstes bestätigen die Jugendlichen ihre Taufe und die Zugehörigkeit zur Kirche und nehmen erstmals am Heiligen Abendmahl teil.
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von Marie Fuhr
Kamen. Der Literaturkurs Theater der Q1 (Jahrgangstufe 11) präsentiert sein Jahresstück!
Seit mehreren Monaten arbeiten die 16 bis 18 jährigen Schülerinnen und Schüler an dem Stück "Alice im Wunderland". Dabei wird der Disney-Klassiker völlig neu und modern präsentiert und eignet sich dabei für alle Altersgruppen. Im Wunderland muss sich Alice aber natürlich auch den sowohl bekannten, als auch seltsamen Gestalten wie Goggelmoggel, Dideldum und Dideldei oder der verrückten Herzkönigin stellen und erlebt dabei viele unglaubliche und lustige Geschichten auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Kaninchenloch...
Das Stück wird am kommenden Dienstag (6. Mai) um 19 Uhr in der Konzertaula aufgeführt. Der Eintritt ist kostenlos, eine kleine Spende aber willkommen!
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Kamen. Am 15. Mai 2014 findet die Veranstaltungsreihe „Zeitzeichen“ des Kultur Kreis Kamen ihre 7. Auflage. Standen bisher überwiegend Kamener Themen im Mittelpunkt, geht es dieses Mal ums Sehen: „Der zweite Blick“ heißt das vielleicht ein bißchen rätselhafte Thema des Abends. Die Referentin, Gesine Schulte aus Dortmund-Körne, fordert den Betrachter von Bildern auf, sich Zeit zu nehmen, noch einmal hinzuschauen, damit das Bild richtig begriffen wird.
Bei der heutigen Reizüberflutung werden wir verleitet, flüchtig, und damit oberflächlich, hinzuschauen. Die Werbung zerfetzt Bildsequenzen in blitzartige Schnipsel, wir haben gar nicht begriffen, was wir gesehen haben, werden dennoch zu geplanten Reaktionen verleitet. Was heute aktuell ist, ist morgen überholt. Wir haben verlernt, vergessen, was Muße ist.
Hier setzt Gesine Schulte an. Sie fordert uns auf, einen „zweiten Blick“ zu wagen, Dinge bewußt wahrzunehmen, unsere Umwelt anders wahrzunehmen, intensiver, genauer. Sie wird zeigen, daß ein Foto oft mehr sagt, als wir auf den „ersten Blick“ erkennen.
Die gelernte Fotografin und Mediengestalterin bildete beruflichen Nachwuchs aus und war über 40 Jahre lang im Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie in Dortmund für die Illustration und Gestaltung von Vorträgen bis hin zur Druckreife tätig. Wissenschaftliche Ergebnisse in ihrer Gestaltung wurden u.a. in Nature, Science, Wissenschaft im Bild und Kunst in der Wissenschaft veröffentlicht.
Heute, nach dem Ende ihrer beruflichen Tätigkeit, ist sie weiterhin als Mediengestalterin tätig und betreut als Fotografin Projekte. Sie gehört dem Vorstand des Körner Kultur– und Kunstvereins Dortmund an.
Und: Reimund Kaspers Plakat zu dieser Veranstaltung verlangt auch einen zweiten Blick. Haben Sie‘s gemerkt?
Die Veranstaltung findet am 15. Mai 2014 um 19.30 Uhr im Haus der Stadtgeschichte in Kamen, Bahnhofstraße 21, statt. Der Eintritt ist frei. Spenden für Projekte des Kultur Kreis Kamen in Kamen sind willkommen.
Für die Umsetzung aller Vorhaben ist der Kultur Kreis Kamen auf Spenden angewiesen, die auf das Konto des Fördervereins des Kamener Museums, Kto.Nr. 18000 39 0 99 bei der Sparkasse UnnaKamen, BLZ 443 500 60, überwiesen werden können. Der Förderverein stellt steuerlich wirksame Spendenquittungen aus (bitte Spenderadresse deutlich angeben).
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Unna. Die seit dem Mittwochmorgen (30.04.2014) vermisste 16jährige Schülerin aus Unna ist am Samstag morgen (03.05.2014) durch die Polizei in Frankfurt am Main aufgegriffen worden. Dort konnte die 16 jährige wohlbehalten an die Eltern übergeben werden.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Statt am Maifeiertag auszuschlafen, sind beim Mailauf des TVG Kaiserau 87 Mädchen und 92 Jungen in den Kinderläufen gestartet, was in etwa so viele wie im letzten Jahr waren.
„In der Summe hatten wir 711 Anmeldungen, eine sehr gute Beteiligung, mit der wir alle auch zufrieden sind“, bilanzierte Helmut Stalz, der Stellvertretende Vorsitzende des TVG.
Beim Schülerlauf über 800 Meter blieb der Sieg sogar in Kaiserau, weil Robin Fidelak vom TVG der schnellste Läufer war. Bei den Mädchen erlief sich Marie Woldt vom VfL Fröndenberg den Sieg. Ihre teils erste Lauferfahrung sammelten auch die ganz kleinen Starter beim Bambinilauf, bei dem Arno Graff und Lina Krampe nach der Distanz von 400 Metern zeitgleich ins Ziel einliefen.
Nach dem Event ist beim 1876 gegründeten Club auch schon wieder vor der nächsten Großveranstaltung. So richtet der TVG für den Triathlon Verband NRW am Sonntag, 15. Juni, wieder den 30. Kamener Sparkassen-Triathlon aus, mit dem zugleich die 23. Kamener Stadtmeisterschaften und bereits der achte Kamener Kindertriathlon durchgeführt werden.
Der Wettbewerb startet um 9 Uhr im Kamener Freibad mit dem Wettbewerb der Kinder.
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Kamen. Der „Rolling Stone“ kürte ihn zum besten Entertainer Deutschlands: Bernd Begemann. Der Hamburger Kult – Liedermacher Begemann ist am 10.05.2014 bereits zum zweiten Mal Gast im Freizeitzentrum Lüner Höhe, Ludwig – Schröder – Str. 18. Nach dem tollen Konzert im letzten Jahr war es für Begemann keine Frage, auch im Rahmen seiner neuen Tour wieder in Kamen Station zu machen.
Weiterlesen: Bernd Begemann – Der „elektrische“ Liedermacher aus Hamburg kommt ins FZ Lüner Höhe
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Kamen. Zum 80. Geburtstag von Elli Ziegenfuss gratulierte das Kamener Urgestein Anne Schirrmeister ihrer Schwester mit einem besonderen Geschenk aus Kamen. 1957 hat Elli Ziegenfuss ihre Heimatstadt Kamen verlassen. 1958 folgte die Heirat in der ehemaligen DDR. Anne Schirrmeister überreichte ihrer Schwester im Rahmen der Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag einen Teepott mit Kamener Motiven und zwei SESECCO-Dosen der neuen Edition.
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