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Osterfeuer gehören vielerorts zur Tradition des Osterfestes - zum Leidwesen vieler Wildtiere. Der Grund: Jedes Jahr sterben tausende Wildtiere in den Großfeuern. In der Regel werden die großen Reisighaufen bereits Wochen vor Ostern aufgeschichtet. Viele Wildtiere nutzen diese als Unterschlupf und sogar als Brutstätte. Doch der vermeintlich sichere Rückzugsort wird für Kleintiere wie Igel, Mäuse, Kröten oder Vögel schnell zu einer tödlichen Falle. Der Deutsche Tierschutzbund rät allen, die nicht auf die Ostertradition verzichten wollen, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen: Das Brennmaterial erst kurz vorher auf- und unbedingt vor dem Anzünden noch einmal umschichten, um den Tieren die Möglichkeit zur Flucht zu geben. Es reicht nicht, nur am Brennmaterial zu rütteln, da die meisten Tiere es so nicht wagen, aus ihrem Versteck zu kommen.
Das alljährliche Osterfeuer soll böse Geister und den Winter vertreiben. Allerdings wird der Brauch für viele Tiere zum Verhängnis. Reisighaufen sind für verschiedene heimische Tiere ein idealer Lebensraum. Vogelarten wie z. B. Zaunkönig und Rotkehlchen dienen diese künstlich angelegten Holzhaufen als scheinbar sichere Brutstätte. Kleintiere wie Igel, Mäuse, Kröten, aber auch unzählige Insekten, verwenden den Astschnitt als Versteck und Wohnraum. Die Gefahr ist sehr groß, dass sie sich in die teilweise seit mehreren Wochen liegenden Brennguthaufen verkriechen. Wird das Osterfeuer entzündet, gibt es für die Tiere kaum eine Möglichkeit, den Flammen zu entkommen.
Viele der getöteten Tiere sind vor allem im eigenen Garten wichtige Helfer bei der Vertilgung unerwünschter Insekten. Zusätzlich sind sie ein notwendiger Faktor zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Daher empfiehlt der Verband auf Wiesen oder auch im Garten Reisighaufen zu errichten - selbstverständlich ohne diese dann niederzubrennen. Auch das Pflanzen von Hecken und Büschen hilft vielen Tieren. Für diese sind sie insbesondere dort von Bedeutung, wo der natürliche Lebensraum durch die Ausweitung der bebauten Flächen zunehmend reduziert wurde.
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Kreis Unna. Falsches Verhalten im Straßenverkehr führt häufig zu Unfällen. Allein 2013 bearbeitete die Bußgeldstelle beim Kreis rund 113.700 Ordnungswidrigkeiten. Fahrverbote wurden gegen 1.069 Raser und Drängler verhängt.
"Im vergangenen Jahr gab es gleich mehrere traurige Spitzenreiter", sagt Thomas Brötzmann, Sachgebietsleiter in der Straßenverkehrsbehörde, und verweist auf die Statistik 2013: Jeweils um mehr als das Doppelte überschritten Verkehrsteilnehmer an drei Starenkästen im Kreisgebiet die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Mit 155 bei erlaubten 70 km/h wurde ein Temposünder auf dem Westenhellweg in Bergkamen geblitzt, 148 bei ebenfalls erlaubten 70 km/h fuhr ein Autofahrer auf der Ruhrtalstraße in Schwerte, und mit 118 bei erlaubten 50 km/h wurde ein Raser auf der Straße Hillering in Unna erwischt.
Deutlich zu schnell waren auch die Fahrer, die die Rangliste der höchsten Verstöße der kreiseigenen mobilen Geschwindigkeitsüberwachung anführen: Auf der Lünener Straße in Werne (B 54) wurde ein Autofahrer mit 137 bei erlaubten 70 km/h gemessen, auf der Kreisstraße in Selm drückte jemand so kräftig aufs Gas, dass er mit 110 bei erlaubten 50 km/h geblitzt wurde, und auf der Ostbürener Straße in Fröndenberg fuhr der Schnellste 109 bei erlaubten 50 km/h.
In den beiden kreiseigenen Messfahrzeugen leisteten Mitarbeiter im vergangenen Jahr 3.896 Stunden und damit 53 mehr als im Jahr 2012.
Mit insgesamt 113.685 Ordnungswidrigkeitsverfahren aus der kreiseigenen Geschwindigkeitsüberwachung und den von der Kreispolizei eingeleiteten Verfahren ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 9.693 Verfahren (-7,86 Prozent) zurückgegangen. 49.470 Verfahren (-1.268) resultieren aus der kreiseigenen mobilen Geschwindigkeitsüberwachung, 30.039 Verfahren aus kreiseigenen Starenkästen (-10.367).
Der drastische Rückgang der Fallzahlen hat Gründe, wie Thomas Brötzmann erläutert: "Einzelne Anlagen fielen wegen Straßenbau-Maßnahmen und Vandalismus längere Zeit aus." Als Beispiel nennt er die Anlage an der Hörder Straße in Schwerte, die inzwischen wieder funktioniert.
Erfreut registriert Brötzmann, dass etliche Maßnahmen Wirkung zeigen: Die neue Ampelanlage an der Autobahnauffahrt (Nordlippestraße) in Werne habe den Unfallschwerpunkt entschärft, der Starenkasten-Doppelpack in Unna bremse Raser am Ring effektiv aus.
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von Christoph Volkmer
Kamen-Methler. Vor zwei Wochen haben die Straßenbauarbeiten in der Germaniastraße in Kamen-Methler (Höhe Bürgerhaus) begonnen. Für die Anwohner und Geschäftsleute kein neues Bild, denn bereits seit anderthalb Jahren prägen hier Bagger und Umleitungsbeschilderungen das Bild.
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Kreis Unna. Das Aktionsbündnis "Raus aus den Schulden" macht weiter Druck. In einem Schreiben wird Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gebeten, die Bundesregierung vor einem Bruch der Zusagen zur finanziellen Entlastung notleidender Kommunen zu warnen.
Das parteiübergreifende Aktionsbündnis wurde Ende 2008 unter Beteiligung des Kreises Unna gegründet. Vor allem Kommunen aus dem Ruhrgebiet und Bergischen Land fechten für eine gerechtere Verteilung der Finanzmittel zwischen Bund, Land und Kommen.
In dem Schreiben an NRW-Ministerpräsidentin Kraft verweisen die Hauptgemeindebeamten und Kämmerer auf ihre Erwartung für "die zeitnahe Umsetzung der im Koalitionsvertrag eindeutig festgeschriebenen Vereinbarungen zur Entlastung der Kommunen durch Bundesmittel", da das "seit Wochen öffentlich befürchtete Verschieben dieser Bundeshilfe vor allem im Sozialbereich gerade die strukturschwachen Kommunen in weitere Schwierigkeiten bringen wird".
Landrat Makiolla hat bereits im Februar in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel auf die dramatisch gestiegenen Sozialausgaben als "wesentlichen Grund für die Schieflage der kommunalen Finanzen im Kreis Unna" verwiesen und betont, dass diese Entwicklung "auch mit Instrumenten der Haushaltssicherung nicht mehr aufzufangen" sei.
Der Landrat forderte nicht nur eine zeitnahe Verabschiedung des Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen, sondern auch, dass die angekündigte jährliche Entlastung von fünf Milliarden Euro ab 2015 auch in vollem Umfang bei den Kommunen ankommt.
Aktuell wendet der Kreis 6,3 Millionen Euro für Eingliederungshilfen (z.B. Frühförderung) auf und finanziert zusätzlich über die Umlage an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Höhe von 87,6 Millionen Euro die Betreuung und Unterbringung behinderter Menschen.
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Kreis Unna. Mit dem Frühling kommt die Idee für den Gartenteich: schön anzusehen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Was beim Teichbau zu beachten ist, erklärt die untere Landschaftsbehörde.
"Selbst ein kleines Feuchtbiotop mit zwei bis drei Quadratmetern Größe ist eine Bereicherung für den Garten und vor allem für die Tier- und Pflanzenwelt", betont Christian Makala von der Unteren Landschaftsbehörde. Die entstehende biologische Vielfalt richtet sich nach der Größe des Gartenteiches. Kurz gesagt: Je größer, desto besser.
Makala empfiehlt, den Gartenteich an einem sonnigen Standort mit vier- bis sechsstündiger Sonneneinstrahlung anzulegen. Form und Tiefe bedingen sich teilweise gegenseitig und sind abhängig von den verwendeten Dichtungsmaterialien und dem zur Verfügung stehenden Platz. Die Uferlinie des Teiches sollte nicht gradlinig verlaufen und mindestens ein Teil sollte ein Meter tief sein, damit der Teich nicht zufriert.
Bei Folienteichen muss rund um das Gewässer ein etwa 50 Zentimeter breiter und einen Spatenstich tiefer Rand gegraben werden, in dem später die Folie ausläuft. An den Gewässerrand werden Steine unterschiedlicher Größe als Sitzwarten für Amphibien, Libellen und Vögel eingesetzt.
Der Teich sollte mit nährstoffarmem Wasser gefüllt werden. Nährstoffarme Sande und Kiese als Pflanzerde helfen den Wasserpflanzen bei ihrer Entwicklung und halten Algenblüten im Zaum. Als Boden eingebrachte Humuserde kann hingegen - im wahrsten Sinne des Wortes - das Wasser des Teiches ebenso wie die Freude am Teich schnell "trüben".
Zur Bepflanzung eignen sich bis zu einer Wassertiefe von 20 Zentimetern unter anderem Froschlöffel, Schwertlilie, Sumpfdotterblume, Schwanenblume und Igelkolben. Bei einer Wassertiefe von über 20 Zentimetern können die Weiße Seerose, die Teichrose, das Hornkraut, Wasserknöterich und Wasserhahnenfuß gepflanzt werden.
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Kreis Unna. Das Tierheim des Kreises Unna bleibt von Karfreitag, 18. April bis einschließlich Ostermontag, 21. April für Besucher geschlossen. Darauf weist die Veterinärbehörde des Kreises hin.
Ab Dienstag, 22. April gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten (dienstags von 13.30 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 13.30 bis 16 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr und montags von 10 bis 12 Uhr). Telefonisch ist das Tierheim des Kreises an der Hammer Straße 117 in Unna unter 0 23 03 / 6 95 05 zu erreichen.
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Kamen. Eine spannende und interessante Diskussionsveranstaltung erlebten die Besucherinnen und Besucher am Mittwoch (9.4.2014) in der Stadthalle Kamen. „Es ist normal, verschieden zu sein!
Inklusion am Beispiel Schule – wie sieht es in Kamen aus?“, lautet das Thema. Ein kompetent besetztes Podium (Roland Borosch vom NRW-Landesministerium für Arbeit, Integration und Soziales), Dorothea Schäfer (Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW NRW), Reiner Brüggemann (Schuldezernent der Stadt Kamen), Frank Stewen (Leiter der Hauptschule Kamen) und Thomas Blaschke (Elternvertreter der Realschule Kamen) diskutierte über das Thema und beantwortete die Fragen der Besucher. Moderiert wurde die Veranstaltung von Joachim Eckardt (Vorsitzender der Schul- und Sportausschusses des Rates der Stadt Kamen).
Bürgermeister Hermann Hupe eröffnete den Abend mit einem Impulsreferat: „Inklusion ist Herzenswunsch und Herausforderung. Es braucht Information, offene Gespräche über Ängste und Befürchtungen. Die Schulen müssen sich einlassen und wir als Schulträger müssen ihre Aufgaben annehmen. Es braucht Augenmaß und Zielstrebigkeit.“
Diskutiert wurden u.a. die Themenfelder bauliche Maßnahmen in den Schulen, Integrationshelfer, Lehrerfortbildung, Akzeptanz an allen Stellen, dazu Hermann Hupe: „Der Kontakt zwischen behinderten und nicht-behinderten Menschen führt zu mehr sozialer Gerechtigkeit und fördert das Verständnis unter den Beteiligten.“
Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass man das Thema Inklusion losgelöst vom Thema Finanzen angehen müsse und die Menschen in diesem Prozess mitgenommen werden müssen.
Natürlich kostet der Weg der Inklusion Geld. Doch auch hier zeigten sich die Teilnehmer optimistisch, dass durch die aktuelle Einigung zwischen Land NRW und den Vertretern der kommunalen Spitzenverbände ein Weg aufgezeigt werde.
„Das Themenfeld Inklusion wird eines der großen Themen sein, das den Rat der Stadt Kamen und seine Fachausschüsse in der nächsten Legislaturperiode beschäftigen wird. Unser Ziel muss und wird es sein, unter Einbeziehung von Kindern, Eltern und Lehrern in Kamen die Inklusion zu gestalten. Wir werden dafür Sorge tragen müssen, dass unsere Schulen eine angemessene Ausstattung bekommen, damit alle von diesem Prozess profitieren können“, erklärte Fraktionsvorsitzende Marion Dyduch.
Die Veranstaltung wurde unterstützt durch die SGK NRW.
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Dortmund. Das kommende Konzert der berühmten holländischen Rockband „Golden Earring“ in Dortmunds Westfalenhalle 2 am Samstag, den 26. April 2014 wurde aus produktionstechnischen Gründen vom Veranstalter abgesagt. Vorverkaufskarten können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Die beliebte Rockband „Golden Earring“ aus Holland macht sich gegen Ende April leider nicht auf die Reise nach Dortmund. Das angekündigte Konzert am Samstag, den 26. April 2014 in der Westfalenhalle 2 wurde aus produktionstechnischen Gründen vom Veranstalter abgesagt. Für all diejenigen, die sich bereits im Vorverkauf ein Ticket gekauft haben, können diese ab sofort an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurück geben. Das Eintrittsgeld wird vom Veranstalter zurückerstattet.
Weitere Informationen zu Hollands Rockband Nr. 1 und weiteren Konzertterminen gibt es auf der offiziellen Website der Band www.goldenearring.nl.
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Kamen. Die Turnerinnen des VfL Kamen haben sich gut bei den diesjährigen Einzelmeisterschaften des Hellweg-Märkischen Turngaus präsentiert. Für die Kürturnerinnen der KM-Stufen konnten mehrere Podestplätze verbucht werden und auch die Nachwuchsturnerinnen in den Pflichtstufen konnten sich gut im Vorderfeld platzieren.
Gaueinzelmeisterschaften Dortmund
Bei den Gaueinzelmeisterschaften in Dortmund schickte der VfL Kamen 12 Turnerinnen in die Wettkämpfe und konnte am Ende beachtliche 5 Podestplätze wieder mit nachhause nehmen. Gut los ging es gleich in der höchsten Wettkampfklasse, der KM2. Dort gingen mit Verena Sterneberg und Madeleine Owen zwei Turnerinne der ersten Mannschaft des VfL Kamen an den Start. Die beiden NRW-Liga-Turnerinnen zeigten einen soliden Wettkampf und konnten besonders am Stufenbarren die Kampfrichterinnen überzeugen. Mit 11,60 und 10,95 Punkten erhielten sie hier die deutlich höchsten Wertungen. Zudem konnte sich Verena Sterneberg über 12,15 Punkte am Balken freuen. Madeleine Owen hatte hier leider einen Sturz beim Salto rw zu verzeichnen (11,40). In der Endabrechnung wurde Verena Sterneberg mit 46.20 Punkten 2. Und Madeleine Owen mit 46.05 Punkten 3. Der Sieg ging an Lucie Vorberg aus Dortmund.
In der Wettkampfklasse KM3 der Turnerinnen war Katharina Potthoff die einzige Vertreterin aus Kamen. Trotz eines Trainingsrückstandes aufgrund ihrer zeitintensiven Ausbildung zeigte sich in toller Form und wurde mit 48,0 Punkten ebenfalls Vizemeisterin, hinter Christin Olmes vom Werler TV. Besonders hervorzuheben ist ihre Leistung am Sprungtisch, wo sie mit 13.10 Punkten für ihren hoch abgedrückten Yamashita belohnt wurde. Am Schwebebalken erturnte sie mit 12.10 Punkten sogar die höchste Note ihres Wettkampfes.
Die dritte Vizemeisterschaft für den VfL erturnte in der KM3 der Jugendturnerinnen (Jahrgang 1999/2000) Sonja Steinhoff mit 48,75 Punkten. Am Sprung (13,30) und am Boden (12,10) erhielt sie jeweils die Höchstnoten und wurde am Stufenbarren zweite (12, 35). Leider musste sie untypischerweise einmal den Schwebebalken verlassen. So trennten sie am Ende nur 0,15 Punkte von Mia Höcke (Dortmund) und somit von ihrem ersten Gaumeistertitel. Darüber hinaus waren in dieser Wettkampfklasse noch sechs weitere Turnerinnen aus Kamen am Start. Solvei von Voss wurde mit 47, 15 Punkten sehr gute Vierte. Besonders am Schwebebalken, an dem sie mit 12,50 Punkten die Tageshöchstnote bekam und auch am Boden (11, 50) konnte sie sehr zufrieden sein. Leider hatte sie einen Fehler am Barren, der einen Platz auf dem Podium verhinderte. In der Folge platzierten sich noch Isabelle Petit, Charlotte Zylka, Sophie von Voss, Nina Schweizer und Merle Meiselbach auf den Plätzen sechs bis zehn und konnten so die hohe Leistungsdichte in dieser Altersklasse unterstreichen.
Bei den Turnerinnen der Jahrgänge 2001 und 2002 gab es dann noch eine Bronzemedaille für Nele Gschwind. Sie überzeugte vor allem am Stufenbarren mit 12,40 Punkten und auch der Sprung gelang ihr mit 12,00 Punkten sehr gut. Lena Nielinger komplettierte das überzeugende Abschneiden der Kamener Turnerinnen bei diesen Wettkämpfen und wurde mit 43,15 Punkten gute fünfte.
Gaujugendeinzelwettkämpfe Holzwickede
Bei den Gaujugendeinzelwettkämpfen gingen insgesamt 17 Turnerinnen des Vfl Kamen im Alter von 4 bis 11 Jahren an den Start. Bei diesen Wettkämpfen werden die Pflichtübungen der Schwierigkeit P2 bis P5 gezeigt.
Das beste Ergebnis erzielte dabei Leonie Segieth in der D-Klasse (Jahrgänge 2003/2004), in der die Pflichtübungen der P4 und P5 geturnt werden. Mit 54,80 Punkten fehlten ihr als vierte nur 0,2 Punkte zum ersehnten Platz auf dem Siegertreppchen. Am Boden turnte sie die beste Übung aller 45 Teilnehmerinnen und auch am Reck und Sprung gehörte sie zu den besten. In der gleichen Wettkampfklasse zeigte auch Malin Schulze-Borgmühl insbesondere am Sprung und Reck einen guten Wettkampf. Durch einen Fehler am Boden vergab sie leider einen Platz unter den besten zehn und wurde mit 51,85 Punkten 17. Ähnlich erging es der direkt dahinter platzierten Sonja Graner (51,75 Punkte), die gleich zwei Stürze im Wettkampf (am Reck und am Balken) hinnehmen musste.
In der E-Klasse, der Jahrgänge 2005/2006, werden die Pflichtübungen P3 und P4 verlangt. Beste Kamenerin war hier Eva Schweizer auf Platz 8 mit 50,25 Punkten. Mit 13,50 Punkte erzielte auch sie die beste Wertung am Boden in ihrem Wettkampf und auch der Sprung in der Handstand am Kasten gelang ihr sehr gut (13.10). Leider stürzte sie am Balken und vergab so die Chance auf Platz 3. Die gleichaltrige Ayleen Beutel zeigt sich mit deutlichen Verbesserungen zu den vergangenen Wettkämpfen. Ihre 48,25 bedeuteten Platz 22 unter 50 Turnerinnen.
Die jüngsten Turnerinnen des Turngaus der Jahrgänge 2007 und jünger gingen in der F-Klasse an die Geräte. Hier werden die Pflichtübungen P2 und P3 geturnt. Der VfL Kamen stellte dabei mit Marieke Hackmann (noch 4 Jahre) und Ingvil-Schulze-Borgmühl (5 Jahre) die beiden jüngsten Turnerinnen des gesamten Wettkampfes. Für beide war es der erste große Wettkampf und im Feld von 29 Turnerinnen, die bis zu zwei Jahre älter waren, schlugen sie sich schon ganz beachtlich. So wurde Marieke Hackmann mit guten 45,45 Punkte zwölfte. Sie zeigt besonders am Reck und am Balken eine sehr schöne Leistung. Ingvil Schulze-Borgmühl gehörte auch zu dem besten am Reck und 43,25 Punkten bedeuteten für sie Platz 17.
Weitere Platzierungen: D-Klasse: 20. Hannah Pohl (51,25 Punkte), 24. Michelle Schall (50,95), 37. Sophia Zimmermann (47,55); E-Klasse: 30. Angelina Döring (46,80), 33. Tjara Schulze-Borgmühl (46,10), 42. Giulia Roberti (44,30), Sherina Tonus (44,15), Jana Nielinger (40,90); F-Klasse: 20. Lillith Pohlmann (42,20), 29. Friederike Hoffmann (38,15).
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