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Kreis Unna. Die Europäische Union (EU) hat eine neue Kennzeichnung für Arzneimittel eingeführt, die besonders engmaschig überwacht werden. Diese Arzneimittel weisen in ihrer Packungsbeilage ein auf der Spitze stehendes schwarzes Dreieck auf, sowie den Satz: "Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung." Darauf weist die Amtsapothekerin des Kreises, Birgit Habbes, hin.
Sicherheit und Wirksamkeit der im Handel und anderswo erhältlichen Arzneimittel wird in der Europäischen Union sorgfältig überwacht. Mit dem schwarzen Dreieck gekennzeichnete Arzneimittel werden jedoch noch engmaschiger überwacht als andere Arzneimittel. "Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn weniger Informationen als zu anderen Arzneimitteln zur Verfügung stehen, weil sie beispielsweise neu auf dem Markt sind. Es bedeutet nicht, dass das Arzneimittel unsicher ist", unterstreicht Amtsapothekerin Habbes.
Patienten sollten vermutete Nebenwirkungen eines Arzneimittels ihrem Arzt, Apotheker oder der zuständigen Arzneimittelbehörde melden", rät die Fachfrau weiter. Welche Behörde für das jeweilige Arzneimittel zuständig ist und wie Patienten Nebenwirkungen melden können, wird ebenfalls in der Packungsbeilage des jeweiligen Arzneimittels mit einem solchen schwarzen Dreieck beschrieben.
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Kreis Unna. Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Viviane Reding, diskutiert am 16. Januar live mit Bürgerinnen und Bürgern in ganz Europa die Frage: "Wie stellen Sie sich die Zukunft Europas vor?" Darauf weist Maximilian Preisberg vom Europabüro des Kreises hin.
Los geht es um 20 Uhr. Fragen und Kommentare können auf Twitter, Facebook und Google+: Hashtag #askReding und/oder #eudeb8 gepostet werden.
Ihre Meinung ist gefragt: Was kann Europa zur Lösung aktueller Probleme unternehmen, wie die Wirtschaftskrise lösen? Nutzen Sie Ihre Rechte als Bürger? Welchen Weg soll Europa in Zukunft einschlagen?
Der Online-Dialog rund um Probleme in der europäischen Union, aber auch Chancen und Rechte wird von Euronews moderiert. Die Teilnehmer/-innen werden anhand der interessantesten und anspruchsvollsten Fragen in den sozialen Medien ausgewählt. Vor der Debatte wird EU-Kommissarin Reding in der Sendung "Global Conversation" live interviewt.
Verfolgt werden kann die Debatte live auf http://www.euronews.com/news/streaming-live/
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Kamen. Die GSW erhalten derzeit wieder vermehrt Hinweise aus der Bevölkerung, dass sich fremde Anrufer als GSW-Mitarbeiter ausgeben und persönliche Daten abfragen.
Das Vertrauen zu den GSW wird betrügerisch ausgenutzt, um einen Versorgerwechsel durchführen zu können. Wenige Angaben reichen dazu bereits aus und betroffene Kunden erfahren möglicherweise erst von dem neuen Vertrag mit einem fremden Versorger, wenn die Zeit zum Widerruf bereits verstrichen ist.
Am besten kann man sich schützen, indem man am Telefon keine persönlichen Informationen wie Adresse,Zählernummer oder Kontodaten gegenüber einem Fremden preisgibt.
Die GSW weisen darauf hin, dass Verbraucher die Möglichkeit haben, sich gegen unseriöse Geschäftspraktiken zur Wehr zu setzen. Die Bundesnetzagentur nimmt Beschwerden beispielsweise unter der Rufnummer 0291 9955-206 entgegen.
Möchte man eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur einreichen, ist vor allem die Angabe der Telefonnummer des Anrufers wichtig.
Besorgte Kunden können sich auch jederzeit durch einen Anruf bei den GSW unter der Rufnummer 02307 978-280 informieren, ob ein Betrugsversuch vorliegt.
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Kamen. Am Samstag, dem 18.01.2014, hat die Antirassismus-AG des Bergkamener Gymnasiums einen Vortrag mit dem Thema „Lampedusa, Warschau, Hamburg, Dublin. Wo Europa an seine Grenzen stößt.“ Im Jugendkulturcafe an der Poststraße organisiert. Gastreferent ist Tim Gijsemans von der Goethe Universität Frankfurt a.M.. Der Vortrag startet um 17 Uhr und ist kostenlos, danach soll es eine offene Diskussionsrunde geben und anschließend gibt’s für 3,50 € von folgenden vier Bands ordentlich was auf die Ohren: Jungbluth, Anteater, Nacza Lines, Alles.Nazis. Für alle Freunde der elektronischen Tanzmusik legt danach zum Abschluss des Abends Wandelbar auf.
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Europäische Campingplätze investieren in Service, Komfort und Hygiene
Die Gewinner beim ADAC Camping Award 2014 stehen fest: Fünf Plätze in Deutschland, Italien, Spanien und Tschechien sind im Rahmen der ADAC Camping Gala in Stuttgart für ihre Konzepte oder neuen Attraktionen ausgezeichnet worden.
Der Camping Award 2014 für hervorragende Servicequalität ging an den tschechischen Platz Camping am See Václav in Cheb (Eger) am Jesenice-Stausee. Der Leserpreis honorierte vor allem die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals, die gute Organisation und Kompetenz der Leitung sowie das gepflegte Ambiente. Grundlage des Leserpreises sind die zahlreichen Zuschriften von Urlaubern, die während des Jahres in die Campingführer-Redaktion eingehen.
Camping Enzo Stella Maris in Cavallino-Treporti/Italien erhielt den Preis für sein neues Hallenbad. Bisher war der familiengeführte Platz in der Nähe von Venedig vor allem ein Sommerdomizil. Jetzt soll das architektonisch anspruchsvolle Hallenbad mit Hydromassageliegen und Whirlpools auch Gäste in der Nebensaison anlocken.
Camping Torre la Sal 2 in Ribera de Cabanes an der spanischen Costa de Azahar wurde für das Engagement für einen barrierefreien Urlaub ausgezeichnet. Dieser Platz bietet stufenfreie Zugänge zu den wichtigsten Einrichtungen sowie ein eigenes Sanitärgebäude für Rollstuhlfahrer.
Deutsche Preisträger waren der Knaus Campingpark in Viechtach und der Campingpark Kerstgenshof in Labbeck. Während Viechtach vor allem für Hundebesitzer hervorragende Bedingungen bietet, erhielt der Campingplatz Kerstgenshof die Auszeichnung für seine vollautomatische Entsorgungs- und Reinigungsstation für Kassettentoiletten.
Mehr Informationen gibt es im ADAC Campingführer 2014. Er ist in den Bänden Südeuropa sowie Deutschland/Nordeuropa ab Mitte Januar zum Preis von je 21,99 Euro im Buchhandel, den ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac.de/shop erhältlich.
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Kreis Unna. In diesen Tagen werden die letzten Weihnachtsbäume des vergangenen Festes abgeholt. „Was wird eigentlich aus meinem Weihnachtsbaum, wenn er abgeholt worden ist?“ Diese Frage haben sich viele Bürgerinnen und Bürger sicher schon mal gestellt. Für die Verwertung der Weihnachtsbäume im Kreisgebiet sorgt die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH. Die anfallenden Exemplare werden von der Müllabfuhr eingesammelt, verarbeitet werden sie dann am GWA-Kompostwerk in Fröndenberg-Ostbüren.
Nicht nur alle Jahre wieder, sondern das ganze Jahr hindurch wird am GWA-Kompostwerk aus Baum- und Strauchschnitt hochwertiger Kompost hergestellt.
Da ausgediente Weihnachtsbäume nun eben nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt angeliefert werden, sondern als „Saisonartikel“ in großen Mengen im Januar eintreffen, sind sie für eine alleinige Kompostierung als „Monocharge“ nicht ideal. Deshalb werden sie nach ihrer Anlieferung auf dem Grünschnittkompostierplatz zunächst zweimal geschreddert und anschließend der Bioabfallkompostierung als Strukturmaterial zugeführt. So wird mit Hilfe der ausgedienten Tannenbäume wertvoller Kompost hergestellt, der wiederum als fruchtbarer Bodenverbesserer zum Einsatz kommt: Der Kreislauf schließt sich.
Wer den Abholtermin für den Weihnachtsbaum verpasst hat, muss sich selbst um die Entsorgung kümmern. Dann bleibt in der Regel nur der Weg zum Wertstoffhof. Gartenbesitzer können den Tannenbaum aber auch häckseln.
Weitere Informationen gibt es bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter 0 800 400 1 400 und im Internet unter www.gwa-online.de
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Epilepsiezentrum Kehl-Kork dankt Bürgern im Kreis Unna
Kreis Unna. Jedes Jahr fallen allein in Deutschland rund Milliarde Korken an – zu schade, um in der Restmülltonne und schließlich in der Müllverbrennungsanlage zu landen. Bei getrennter Sammlung lässt sich das Naturmaterial jedoch sehr gut wiederverwenden. Die Hanauer Werkstätten der Diakonie in Kehl-Kork sammeln deshalb gebrauchte Flaschenkorken im Rahmen der Aktion Korken für Kork und verarbeitet diese zu einem Dämmstoff für den ökologischen Hausbau. Die GWA-Abfallberatung hat im Laufe der Jahre ein großes Sammelnetz im Kreis Unna eingerichtet. Im vergangenen Dezember wurden wieder 1,24 Tonnen Korken, die die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Unna in 2013 gesammelt haben, abgeholt und zum Epilepsiezentrum in Kehl-Kork transportiert.
Bereits seit 1994 unterstützt die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna die Aktion „Korken für Kork“. Seitdem hat sie Sammlung und Transport von mehr als 61 Tonnen Korken im Kreisgebiet organisiert, das entspricht rund 15,5 Millionen Einzelkorken. Die Korken werden am GWA-Standort in Kamen-Heeren-Werve zwischengelagert und dort durch eine Spedition als Beiladung, wenn freier Frachtraum vorhanden ist, abgeholt.
Mitte Dezember bedankte sich das Epilepsiezentrum in einem Schreiben an die GWA „für die hervorragende Mithilfe“ und bei den „vielen Händen“, die das neue Sammelergebnis von 16,8 m3 Korken möglich machten. Darin wird nochmals die Bedeutung der Korksammlung unterstrichen: Das Naturprodukt Kork ist für die Restmülltonne viel zu wertvoll. Es ist als ideales Material zur Wärme- und Schalldämmung eine umweltfreundliche Alternative zu geschäumten und energieaufwändig gewonnenen Kunstprodukten. Kork-Recycling ist ein Beitrag zum Umweltschutz und sichert zudem 12 Arbeitsplätze in der Behindertenwerkstatt in Kehl-Kork. Dort werden die gesammelten Korken zu hochwertigen Dämmmaterialien verarbeitet, die unter dem Produktnamen RecyKORK® über ökologisch orientierte Baustoffhändler vertrieben werden.
Die Abfallberatung bittet ausdrücklich darum, dass ausschließlich Flaschenkorken aus Naturkork gesammelt werden. Fremdstoffe wie Glas, Metallbügel bei Sektkorken oder Verschlüsse aus Kunststoff gehören nicht in die Sammlung. Auch Materialien wie z. B. Kork-Pinnwände, -Platten oder -Tapeten und Kunststoffkorken sind Störstoffe und erschweren dem Epilepsiezentrum die Arbeit. Da diese Materialien aufgrund der Inhaltstoffe und anhaftender Fremdstoffe die Qualität des Dämmstoffgranulates verschlechtern würden, müssten sie aussortiert und entsorgt werden.
Weitere Informationen gibt es bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter 0 800 400 1 400 und im Internet unter www.gwa-online.de
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Kamen. Seit nun fünf Jahren veranstaltet die Schülervertretung, kurz SV, ein SV-Seminar über drei Tage außerhalb der Schule. Die Klassen- und Stufensprecher um Schülersprecherin Klara Krantz fuhren am letzten Wochenende für zwei Nächte nach Winterberg.
In den ersten zwei Jahren ging es noch nach Kaiserau in die Sportschule. 2012 und 2013 nach Cappenberg und nun eben ins Sauerland. 39 Schülervertreter, plus die drei SV-Lehrer, arbeiteten während des Seminars an ganz unterschiedlichen Themen. Es ging nicht nur darum, den neuen SV-Mitgliedern ihre Rechte und Pflichten zu erklären, sondern auch, was an der Schule dauerhaft verbessert werden kann. Natürlich war auch der Schulleiterwechsel im Sommer ein Thema, ebenso wie das Projekt „Schule gegen Rassismus“, an dem das Gymnasium nun teilnimmt. Doch die 15-jährige Schülersprecherin und ihr Team verbrachten das ganze Wochenende natürlich nicht nur mit SV-Arbeit. Bei einem Besuch auf dem Kahlen Asten oder einer Fahrt in die Innenstadt von Winterberg hatten die Schüler einen guten Ausgleich zu den vergleichsweise ernsten Themen der Schule.
Insgesamt hatte die SV auch dieses Jahr wieder viel Spaß und wird auch in Zukunft das SV-Seminar zum intensiven arbeit, kennenlernen und Spaß haben nutzen.
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Kamen. Die Familienbande und die Elternschule des Hellmig-Krankenhauses Kamen haben erstmals ein gemeinsames Kursprogramm für Familien entwickelt. In der neuen gemeinsamen Broschüre sind ca. 60 unterschiedliche Angebote für Schwangere, junge Eltern, Kinder und Senioren zu finden.
Vorträge zu den Themen "Erste Hilfe am Kind" (27. Januar), Säuglingspflege" (12. Februar) oder "Babykost-Kurs" (12. März) eröffnen neue Perspektiven, zeigen Alternativen auf und geben Sicherheit für den Alltag.
Geburtsvorbereitungskurs für Paare, für Frauen, am Wochenende oder in der Woche unterstützen die Vorbereitung auf die Geburt und werden von erfahrenen Hebammen geleitet.
Pädagogische Schwerpunkte werden durch die Kurse Babys mit allen Sinnen, Babyzeichensprache oder die "Krümelbanden" definiert. Kinder beim Spielen beobachten, Fähigkeiten und Kompetenzen entdecken; kreativ sein; experimentieren, Neues versuchen und viele andere Ideen können Eltern und Kinder in den Kursen umsetzen. Kompetente, pädagogische Fachkräfte leiten die Gruppen.
Das Programm kann ab sofort in der Familienbande Kamen angefordert werden, liegt im Krankenhaus aus und steht im Internet zur Verfügung unter www.klinikum-westfalen.de.
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