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Kreis Unna. In Kamen hat sich der "Gesprächskreis pflegender Angehöriger von Menschen mit einer Demenzerkrankung" gegründet. Zum nächsten Treffen am Donnerstag, 17. Oktober um 18.30 Uhr sind Interessierte und Betroffene herzlich eingeladen.
Die Gruppe trifft sich jeden 3. Donnerstag im Monat um 18.30 Uhr in den Räumen des Familienunterstützenden Dienstes der Lebenshilfe, Bahnhofstraße 46 a (Eingang des ehemaligen Gebäudes Dr. Nüsken) in Kamen.
In dem Gesprächskreis wird die Möglichkeit geboten, sich auszutauschen, praktische Anregungen für die Pflege Demenzkranker zu erhalten und in einer vertrauensvollen Atmosphäre Verständnis und Anteilnahme zu erfahren. Ebenso besteht die Möglichkeit, bei speziellen Fragestellungen Fachkräfte hinzuzuziehen, um notwendige Kenntnisse und Unterstützungen an die Hand zu bekommen.
Interessierte können sich bei der Kontakt- und Informationsstelle des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27-28 29, E-Mail
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von Christoph Volkmer
Kamen. Das Leben an der Seseke soll auch nach der demnächst abgeschlossenen Renaturierung des Flusses immer attraktiver werden.
Die für Fußgänger und Radfahrer nutzbare Maibrücke und die auch für Autos freigegebene Partnerschaftsbrücke sollen nicht einfach nur zum Überqueren da sein - sie sollen zudem dem Bereich an der Seseke markieren, in dem das Leben so nah wie möglich an das Wasser herangeführt werden soll.
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Unna. Über die neuen Medien von Kindern und Jugendlichen informiert am Dienstag, den 12. November ein Kurs der Familienbildung im Ev. Kirchenkreis Unna. Für viele Erwachsene ist es schwierig, sich in der Medienwelt der eigenen Kinder zu Recht zu finden. Welche Kommunikationswege nutzen die Kinder heute und wie beschäftigen sie sich damit? An dem Abend, den Dietrich Schneider leitet, können die Teilnehmenden Fragen zu WhatsApp und Facebook stellen. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Haus der Kirche, Mozartstraße 18-20, in Unna statt. Die Kosten betragen 5 Euro. Eine Anmeldung ist bei Andrea Goede (Tel. 02303/288-129 oder
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Kamen. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr beginnt am Samstag (19.10.) um 17 Uhr mit der Deckensanierung der Lünener Straße. Das Ende der Arbeiten, die nur unter Vollsperrung der Fahrbahn durchgeführt werden können, ist für Sonntag (20.10.) um 20 Uhr vorgesehen. Betroffen ist der Bereich zwischen der A2 Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Ortseingang Kamen. Eine Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Straßen.NRW bittet um Verständnis und um Beachtung der geänderten Verkehrsführung. Die ortskundigen Fahrer werden gebeten, nach Möglichkeit auf andere Strecken auszuweichen.
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von Marie Fuhr
Kamen. Am Sonntagabend (13. Oktober) gab es für die Zuschauer in der Konzertaula ein Theaterstück zu sehen, das sogar schon in Hollywood durchgestartet ist, nämlich als gleichnamiger Film „Rain Man“. Die Geschichte der beiden Babbit-Brüder wurde durch Manfred Langer neu inszeniert und vom Alten Schauspielhaus Stuttgart auf die Bühne gebracht.
Als der karrierebewusste Charlie Babbit nach dem Tod seines Vaters feststellt, dass dieser sein gesamtes Vermögen Charlies ihm bis dahin unbekannten autistischen Bruder Raymond vererbt hat, nimmt Charlie diesen aus dem Heim in dem Ray lebt, in der Hoffnung doch noch an sein Erbe zu kommen. Doch aus dem anfänglich angespannten Verhältnis wird bald eine liebevolle Geschwistergeschichte und ein tolles Werk für alle Zuschauer.
Das Schauspiel wurde von Dan Gordon geschaffen und erhielt 2012 den 1. INTHEGA-Preis „Neuberin“. Witzig und anrührend zugleich schaffen es die Schauspieler, allen voran Karl Walter Sprungala als Ray, den Zuschauern das Thema Autismus näher zu bringen. Zusammen mit seinem Sohn Pablo Sprungala, bekannt aus der SOKO Leipzig, als Chalie schaffen die beiden eine ganz besondere Beziehung zwischen den so ungleichen Brüdern. Auch die Kamener Zuschauer waren von dem temporeichen Stück begeistert und gaben am Ende eine Standingovation.
Unter den Zuschauern waren aber nicht nur die Abo-Besitzer der Konzertaula, sondern auch der Theaterkurs der Q1 vom Städtischen Gymnasium, die vor dem Stück sogar die Möglichkeit bekamen sich das Szenenbild und die Kulissen genauer anzuschauen. Da ist es klar, dass die 16 und 17-jährigen einen ganz anderen Eindruck von dem Stück bekamen und in Zukunft einiges von den professionellen Schauspielern in ihr Theaterspiel integrieren können.
Die nächste Vorstellung in der Aula ist die Komödie „Ein schöner Schwede“ am 20. Oktober 2013 um 20 Uhr.
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von Marie Fuhr
Kamen. Am kommenden Dienstag, 15. Oktober 2013 findet in der Evang. öffentl. Gemeindebücherei Kamen, Schwesterngang 1, wieder ein Bilderbuchkino statt.
Kinder ab ca. 4 Jahren können von 15 bis 16 Uhr auf der Leinwand dem Wolf und anderen Tieren beim „Steinsuppekochen“ zusehen – nach dem „Rezept“ der Autorin und Illustratorin Anaïs Vaugelade. Steinsuppe wird nicht nur mit Stein gekocht, sondern darf, für den besonderen Geschmack, durchaus etwas Gemüse enthalten. Und das können die Kinder nicht nur sehen sondern auch schmecken.
Im Anschluss an die Vorführung können die Kinder und ihre Begleiter auch in anderen Kochbüchern blättern. Kostenlos ausleihen können sie darüber hinaus alles von Bilderbüchern über Sachbücher, Geschichten zum Vorlesen und Selberlesen bis hin zu Romanen für die erwachsenen Leser.
Öffnungszeiten der EöB Kamen
Di 15.00 – 19.00
Mi 15.00 – 17.00
Fr 14.00 – 15.00
So 11.00 – 12.00 Tel. 10 479 (während der Öffnungszeiten)
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Kreis für Nachhaltigkeitspreis nominiert
Kreis Unna. Aufs Treppchen hat es nicht ganz gereicht, doch allein die Nominierung für den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN 2013 ist für den Kreis Unna eine große Auszeichnung.
Unter dem Titel "LebensWerte" erarbeitete der Kreis ab September 2012 ein Jahr lang eine vom Bund mit 250.000 Euro geförderte, wissenschaftlich begleitete Nachhaltigkeitsstrategie für den Kreis Unna. Durch präzise formulierte Kennziffern messbar und damit in den nächsten Jahren besser planbar gemacht werden soll die Lebensqualität im Kreis u.a. in den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Beschäftigung, Flächenmanagement, Mobilität und Klimaschutz. Unter anderem geht es um die Verbesserung der Sprachkompetenz von Kindern, um eine höhere Schulabschlussquote bei Jugendlichen oder auch um eine deutliche Reduzierung des Flächenverbrauchs.
Der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN 2013 wurde in fünf Kategorien (Jugend, Unternehmen, Internationale Partnerschaft, Initiativen und Kommunen) vergeben. In der Kategorie Kommune gab es bei 99 Bewerbungen nur drei Nominierungen. "Auch wenn der Zeitzeichenpreis dann doch nicht an den Kreis Unna ging, ist die Nominierung ein großartiger Erfolg für den Kreis und die an der Strategieerarbeitung beteiligten Partner und Bürger", so Landrat Michael Makiolla.
Verliehen wurde die Nominierungsurkunde in einem Festakt im Neuen Schloss in Stuttgart durch den Juryvorsitzenden Prof. Dr. Rolf Kreibich, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. In Empfang genommen wurde die Auszeichnung von Ludwig Holzbeck, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt und maßgeblich an der Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie beteiligt.
Die Jury war mit Vertretern der Bundesebene, des Rates für Nachhaltige Entwicklung, der kommunalen Spitzenverbände, der Kirchen, der Naturschutzverbände, der Industrie und der Wissenschaft hochrangig besetzt. In der Begründung der Fachleute zur Nominierung der Nachhaltigkeitsstrategie "LebensWerte Kreis Unna" herausgestellt wurde u.a. die strukturierte und systematische Herangehensweise bei der Erstellung der Strategie, die breite Einbindung der Öffentlichkeit und der gesellschaftlich relevanten Gruppen und der "vorbildliche Versuch, erstmalig die nationalen Nachhaltigkeitsziele des Bundes auf die regionale Ebene herunter zu brechen".
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Hubert Hüppe nach 24 Jahren als Vorsitzender verabschiedet
Kreis Unna. Emotional war der Abschied, den die rund 120 Delegierten der CDU im Kreis Unna ihrem scheidenden Vorsitzenden Hubert Hüppe am vergangenen Freitag (11.10.) bereiteten. Nach 24 Jahren trat der 55-jährige Bundestagsabgeordnete aus Werne nicht erneut für den Vorsitz der Christdemokraten an. Und da Hubert Hüppe, der seit 1989 ununterbrochen an der Spitze der Kreis-Union stand, zu den dienstältesten CDU-Kreisvor-sitzenden im Ruhrgebiet zählte, kam auch der Generalsekretär der CDU-NRW, Bodo Löttgen nach Bergkamen, um Hubert Hüppe gebührend zu verabschieden. „Hubert Hüppe ist bekannt für seine kantigen Wortbeiträge im Bundestag“, betonte der Gast aus Düsseldorf. Als besonderes Geschenk erhielt der gerade wiedergewählte Bundestagsabgeordnete eine Biografie der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit einer persönlichen Widmung der CDU-Parteivorsitzenden. In seinem Rechenschaftsbericht wies Hubert Hüppe darauf hin, dass der Wechsel im Kreisvorsitz für ihn „keinen politischen Abschied“ bedeute. Er werde sein Amt als Abgeordneter im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Unna I weiterhin intensiv wahrnehmen und hofft, auch in der kommenden Bundesregierung wieder zum Beauftragten für die Belange behinderter Menschen berufen zu werden. Seine heimische CDU, die aktuell 2.607 Mitglieder zählt, sei auch in den übergeordneten Gremien der Union bestens vertreten. Stellt sie doch mit Hubert Hüppe ein Mitglied im Bundesvorstand sowie mit Ina Scharrenbach MdL (Kamen) und Heinrich Böckelühr (Schwerte) zwei Mitglieder im Landesvorstand der NRW-CDU.
Neuer Kreisvorsitzender der CDU im Kreis Unna ist der 40-jährige selbständige Personalberater Marco Morten Pufke aus Bergkamen. Die Delegierten wählten den bisherigen CDU-Chef in Bergkamen mit 109 von 114 abgegebenen Stimmen. Zwei Delegierte stimmten mit Nein bei drei Enthaltungen. Marco Morten Pufke ist auf der politischen Bühne im Kreis Unna kein Unbekannter. Die CDU in Bergkamen führt er seit dem Jahr 2005. In den vergangenen beiden Jahren war er einer der vier stellvertretenden Kreisvorsitzenden. Zum Nachfolger von Marco Morten Pufke als Vizevorsitzender der Kreis-CDU wählten die Delegierten Markus Rusche aus Werne. Weitere Stellvertreter bleiben Ina Scharrenbach MdL (Kamen), Jörg Schindel (Schwerte) und Friedhelm Schroeter (Lünen). Auf Kontinuität setzte der Kreisparteitag auch bei den übrigen Vorstandswahlen. So bleiben Wolfgang Barrenbrügge (Unna) als Schatzmeister, Wolfgang Harwardt (Fröndenberg) als Schriftführer, Wilhelm Jasperneite (Werne) als stellvertretender Schriftführer sowie Heinrich Böckelühr (Schwerte) als Pressesprecher auch in den kommenden beiden Jahren in ihren bisherigen Ämtern.
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Jahresendzeit ist Steuersparzeit. Mit nur wenigen Maßnahmen können
Steuerpflichtige in den letzten Wochen bis Silvester bares Geld verdienen.
Der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V. (NVL) in Berlin gibt
hierzu einige Tipps.
Ehegatten können noch bis zum 30. November ihre Lohnsteuerklasse für das
laufende Jahr wechseln. Das kann in vielen Fällen schon beim monatlichen
Lohnsteuerabzug Vorteile bringen. So profitieren beispielsweise Paare mit
unterschiedlich hohem Einkommen, wenn sie die Klassen III und V oder das
Faktor-Verfahren wählen. Ansonsten ergeben sich die Ersparnisse erst in der
späteren Steuerveranlagung. Ebenso können Arbeitnehmer noch „last minute“
beim Finanzamt Freibeträge für Werbungskosten wie Aufwendungen für Fahrten
zur Arbeitsstätte oder Fortbildungskosten eintragen lassen. Das mindert die
Einkommensteuer schon unterjährig.
Wer vor Jahresende eine günstigere Steuerklasse wählt, hat auch Vorteile,
falls er im kommenden Jahr arbeitslos wird. Die Bezüge werden dann mit der
am ersten Januar 2014 geltenden Steuerklasse berechnet und fallen hierdurch
höher aus.
Für die haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen gelten
jährliche Höchstgrenzen von 4.000 und 1.200 Euro, die direkt von zu
zahlenden Einkommensteuer abgezogen werden. Also bietet es sich noch vor
Jahresfrist an, beispielsweise eine Firma für den großen Hausputz zu
beauftragen, den Garten neu anlegen zu lassen oder im Haushalt Reparaturen
durch Handwerker ausführen zu lassen. Fällt der Rechnungsbetrag höher aus,
sind auch Abschlagzahlungen möglich und die Rechnungssumme verteilt sich
auf zwei Jahre. „Der Bundesfinanzhof (Az. VI R 61/10) hat den Steuerbonus
für Handwerksleistungen sogar für Neu- und Umbauten zugelassen, solange die
Steuerpflichtigen im Objekt ihren Haushalt führen“, unterstreicht Uwe
Rauhöft, Geschäftsführer des NVL.
Für den Abzug von allgemein außergewöhnlichen Belastungen gilt die Regel,
die Aufwendungen möglichst zusammengeballt geltend zu machen. Grund ist der
nicht abziehbare Eigenbehalt, dessen Höhe von den Einkünften, dem
Familienstand und der Anzahl der Kinder abhängt. Diese „zumutbare
Eigenbelastung“ muss in jedem Veranlagungszeitraum erst einmal
überschritten werden. Kleinere jährliche Aufwendungen haben deshalb keine
steuerliche Auswirkung. Haben Steuerzahler in diesem Jahr bereits
nennenswerte Rechnungen, zum Beispiel für den Zahnarzt, kann es sich
lohnen, den Kauf einer ohnehin notwendigen Brille für 2014 schon in dieses
Jahr vorzuziehen. Umgekehrt könnten auch Aufwendungen für außergewöhnliche
Belastungen ins kommende Jahr verschoben werden, wenn dann höhere Beträge
anfallen.
Steuerpflichtige können sich außerdem jahresbezogene Prämien sichern. So
erhalten Riester-Sparer pro Jahr eine Grundzulage von 154 Euro vom Staat.
Hinzu kommt bei Familien eine Kinderzulage von jährlich 185 bzw. 300 Euro
pro Nachwuchs. Für Zulageberechtigte, die Anfang 2013 noch nicht das 25.
Lebensjahr vollendet hatten, erhöht sich der Zuschuss einmalig um 200 Euro.
Wer sich die volle Zulage sichern will, muss dieses Jahr den Vertrag
abschließen und den einkommensabhängigen Mindestbeitrag leisten.
Steuervorteile lassen sich kurzfristig auch mit Sonderzahlungen zur
Altersversorgung, wie in die Rürup-Versicherung oder einem Versorgungswerk,
erzielen. Beiträge in genannte Kassen sind steuerbegünstigt und erhöhen die
Auszahlungen im Rentenalter. Privat Krankenversicherte sollten überlegen,
ob sie Beiträge für 2014 bereits in diesem Jahr steuerwirksam zahlen. Dies
funktioniert für bis zu 2,5 Jahre im Voraus. Eine Vorauszahlung bietet sich
an, wenn die Einkünfte in 2013 besonders hoch waren und deshalb der hohe
Steuersatz gemindert werden soll. Dieselben Erwägungen gelten bei
Elternzeit, Auszeit oder Mutterschaft im Jahr 2014, wenn deshalb im
kommenden Jahr nur geringe steuerpflichtige Einkünfte erzielt werden und
steuerliche Abzüge für die Krankenversicherung sich kaum oder gar nicht
auswirken.
Auch die Höchstbeträge für die Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale von
2.400 Euro bzw. 720 Euro lassen sich in jedem Jahr neu nutzen. Für Aktive
in Bildungswerken oder Vereinen kann sich daher noch ein schneller
Vertragsschluss und Zahlung vor Jahresfrist lohnen.
Kurzentschlossene, die demnächst den freiwilligen Wehrdienst ableisten
wollen, profitieren von einem besonderen „Steuerbonus“. Für sie sind die
Geld- und Sachbezüge sowie die truppenärztliche Heilfürsorge steuerfrei.
Bedingung ist aber, dass das Dienstverhältnis noch vor dem 1. Januar 2014
beginnt.
Auch für Kapitalanleger läuft die Uhr. Sie sollten prüfen, ob sie in diesem
Jahr den Sparerpauschbetrag von 801 Euro - bei Zusammenveranlagung 1.602
Euro - ausschöpfen. Anderenfalls bietet es sich beispielsweise an, Aktien
mit Kursgewinn zu veräußern, um einen steuerfreien Gewinn zu erzielen. Das
Wertpapier kann schon am selben Tag wieder erworben werden. Das gleiche
Prinzip gilt auch für andere Kapitalanlagen.
Ferner müssen Anleger von verlustträchtigen Depots bis zum 15. Dezember
ihre Bank anweisen, eine Verlustbescheinigung für das Jahr 2013
auszustellen. Dann sind diese Verluste mit Gewinner-Depots im Rahmen der
Einkommensteuererklärung verrechenbar. Sonst wird der Verlust nur
verrechnet, wenn bei derselben Bank Gewinne erzielt wurden. Ist dies nicht
der Fall, wird das Minus auf dem Konto im neuen Jahr fortgeführt. Ganz
besondere Vorsicht gilt bei noch nicht verrechneten Altverlusten aus
Veräußerungsgeschäften aus den Jahren vor 2009: Diese Verluste müssen
spätestens in der Veranlagung 2013 mit aktuellen abgeltungsteuerpflichtigen
Verkäufen verrechnet werden. „Ab 2014 entfällt diese Möglichkeit
unwiderruflich“, warnt Geschäftsführer Rauhöft.
Arbeitnehmer, die demnächst Weihnachtsgeld erhalten, müssen den
Wermutstropfen hinnehmen, dass diese Gelder voll steuerpflichtig sind. „Als
Alternative zur normalen Lohnzahlung bieten sich stattdessen eine Vielzahl
von steuerbegünstigten Sachzuwendungen an“, betont Markus Deutsch, Leiter
Steuern und Medien beim NVL. So kann der Arbeitgeber gegen eine
Pauschalversteuerung seine Beschäftigten unter anderem mit Laptops oder
Tablets erfreuen. Die Gaben sind dann für den Arbeitnehmer steuer- und
sozialversicherungfrei, wobei der Arbeitgeber noch zusätzlich die
Pauschalsteuer übernehmen kann.
Auch im Hinblick auf die Versteuerung der betrieblichen Weihnachtsfeier
müssen sich die Beteiligten weniger Sorgen machen. Zwar gilt hierbei nach
wie vor für jeden Arbeitnehmer eine Freigrenze von 110 Euro. Der
Bundesfinanzhof (Az. VI R 94/10, VI R 7/11) hat aber jüngst entschieden,
dass Begleitpersonen des Arbeitnehmers unschädlich sind und nicht in die
110 Euro-Grenze miteinberechnet werden müssen. Außen vor in der Kalkulation
bleiben auch allgemeine Aufwendungen wie Raummiete oder für Event-Manager,
die bei größeren Feiern üblich sind.
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