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Kreis Unna. Eine Verkehrsentlastung für den Hellweg im Dortmunder Osten darf nicht zu Lasten der Menschen und des Straßennetzes im Kreis Unna gehen. Darüber waren sich Landrat Michael Makiolla und Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei einer gemeinsamen Sitzung der Verwaltungsvorstände einig.
Die beiden Behördenleiter wollen deshalb einen Termin mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek machen, um auf die Aufgabe der Blockadehaltung des Landes in Bezug auf die Ost-Westtangente OWIIIa zu dringen. Bei dem Treffen dabei sein sollen die Bürgermeister der beiden, von den Planungen betroffenen Städten Unna und Kamen.
Für Dortmund ist die Schnellstraße (L663n) zur Entlastung der östlichen Stadtteile wie Asseln und Wickede wichtig. „Um eine Verlagerung der Verkehrsbelastung in den Kreis zu verhindern, darf die Straße aber auf keinen Fall an der Stadtgrenze enden, sondern muss an die Unnaer Westtangente anschließen und bis zur Autobahn-Anschlussstelle Kamen-Zentrum durchgebaut werden“, unterstrich Landrat Makiolla. Der Kreis wäre sogar bereit, seinerseits die Planungen voranzutreiben, doch auch dafür müsse sich die Landesregierung endlich bewegen.
Eine mögliche Kompensationsfläche für den Flächenverbrauch haben Stadt und Kreis bereits ins Auge gefasst, denn in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes Wickeder Ostholz hat sich ein Bergsenkungsgewässer gebildet. Dieser Pleckenbrinksee grenzt an den Kreis (Unna-Massen), beherbergt zahlreiche Vogelarten, Molche, Kröten und Frösche und wurde bereits vorläufig unter Naturschutz gestellt.
Kreis und Stadt verabredeten, von der Biologischen Station im Kreis Unna, die auch Dortmund mit betreut, ein Entwicklungskonzept erarbeiten zu lassen. Gleichzeitig sollen Möglichkeiten für ein interkommunales Naturschutzgebiet ausgelotet werden.
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von Marie Fuhr
Kamen. Die alljährliche Maifahrt lockte am Donnerstag (1. Mai) viele Zweiradbegeisterte auf den Alten Markt.
Nach der langen Winterpause, in der die meisten Motorräder abgemeldet werden, treffen sich jedes Jahr am 1. Mai die Biker aus Kamen und Umgebung, um zusammen die Motorradsaison einzuläuten. Das Ziel ist jedes Jahr ein anderes, dieses Mal ging es zum Wolfs Revier am Möhnesee. Obwohl das Wetter am Morgen noch nicht ganz so vielversprechend aussah, hatten über hundert Fahrer und ziemlich viele Zuschauer den Weg in die Kamener Innenstadt gefunden. Seit etwa 40 Jahren ist die Fahrt für die Kamener Motorradfans rot im Kalender markiert. Nach dem Treffen am Morgen, hupten um 10 Uhr die Bikes zur Abfahrt Richtung Möhne. In diesem Jahr stand die Maifahrt allerdings auch unter einem traurigen Stern, da im März eines der Gründungsmitglieder der Maifahrt verstarb. Daher führte dessen 17-jähriger Sohn die Maifahrt in diesem Jahr an und die Fahrer zeigten mit schwarzen Schleifen an den Maschinen ihren Respekt.
Die 1. Maifahrt ist eben jedes Jahr ein ganz besonderes Ereignis und bewegt immer auf eine andere Weise, auch wenn der Spaß und die Leidenschaft am Fahren nie zu kurz kommen.
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von Julian Eckert
Kamen. Zum heutigen Tag der Arbeit fand auf dem Kamener Markt die traditionelle Maikundgebung statt.
Hans Jürgen Zimmer, Vorsitzender des DGB-Ortsvereins Kamen eröffnete die Veranstaltung und zeigte sich erfreut über die zahlreichen Gäste. Bürgermeister Hermann Hupe freute sich, „dass wir uns wieder hier versammeln, um gemeinsam den 1. Mai zu feiern“.
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von Julian Eckert
Kamen. In Methler wurde am Mittwoch (30.04.14) traditionell der Maibaum aufgestellt. „Damit soll ein schöner Mai eingeläutet werden“, so Bürgermeister Hupe.
Nach der Begrüßungsmusik des Blasorchesters St. Marien Kaiserau begrüßte Marion Michallik, Vorsitzende des Sauerländischen Gebirgs- und Heimatverein Methler die zahlreichen Besucher, die am Mittwochnachmittag zum Brunnen in Methler gekommen waren. Sie dankte der musikalisch-künstlerischen Unterstützung, „die dieses Fest so schön“ machten.
Bürgermeister Hermann Hupe ergänzte, dass „dies ein guter Rahmen“ sei, „um den Mai zu begrüßen.“ Nachdem er „Wetterglück für heute und den gesamten Mai“ wünschte, endete er mit dem erwiderten Gruß „Glück auf“.
Die Dorfjungs Methler verkauften Getränke und Würstchen, außerdem halfen sie beim Aufstellen des durch Kinder herbeigetragenen Maikranzes am Maibaum.
Als der Maibaum stand, gaben der Männerchor Wasserkurl und der SGV Volkstanzkreis Dortmund-Wickede ihr Können zum Besten, zudem sprach Pfarrer Jochen Voigt.
Die Feier endete im gemütlichen Beisammensein, bevor Regen und Hagel eintrafen. Dem Baum schaden könne die jedoch nicht – er steht wie eine Eins.
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Projekt „JederBus – Inklusion erfahren“ berichtet
Kreis Unna. Den Weg zur Arbeit oder zu Freunden mit dem Bus zurücklegen - damit dieses reibungslos klappt, benötigen einige Menschen besondere Un-terstützung. Genau diese stellt die VKU individuell und gezielt zur Verfügung.
Der Kreis Unna hat die VKU mit der Durchführung des Projektes Inklusion beauftragt. Zielsetzung des Projektes, das den Namen „JederBus“ trägt, ist es, beeinträchtigte Menschen, die heute noch gar nicht oder nur eingeschränkt den Bus nutzen, „ÖPNV-mobiler“ zu machen.
Vor welchen Herausforderungen stehen Menschen mit Beeinträchtigungen bei einer Busfahrt? Welche Kompetenzen besitzen sie? Worauf muss bei der Zusammenstellung entsprechender Schulungseinheiten geachtet werden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich die VKU deshalb intensiv. Seit etwa einem Jahr wird daher eng mit Behindertenbeiräten, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Förderschulen zusammengearbeitet.
Viele Teilprojekte wurden seitdem angestoßen und teilweise bereits umgesetzt. So wurde die Lautstärke der Haltestellenansage in den Bussen vereinheitlicht. Die Bustüren werden zukünftig mit gelben Signalstreifen besser auffindbar für Sehbehinderte gemacht. In den Bussen wird es eine zweite Haltestellenanzeige geben, die gegen die Fahrtrichtung lesbar ist. Der Internetauftritt wird auf Barrierefreiheit hin überarbeitet. Und selbstverständlich finden weiterhin Sicherheitstrainings und Schulungen für Be-troffene, sowie Schulungen für das Fahrpersonal statt.
Viele weitere Projekte stehen aber noch an. Deshalb fand jetzt in der Stadthalle Kamen ein Workshop mit allen am Projekt Beteiligten sowie Landrat Michael Makiolla statt. Hier wurde vorgestellt, welche Ziele bereits erreicht wurden und welche vor der Umsetzung stehen. Gleichzeitig wurde mit den Anwesenden eine Ideensammlung zu dem Thema „Wie erreichen wir mehr miteinander im Bus" durchgeführt.
Kontakt: VKU - Projekt NimmBus; Telefon 0 23 07 / 209-68 oder
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Kamen. Um die Beziehung von Müttern und Töchtern geht es im nächsten Kamener Frauensalon am Mittwoch, 7. Mai, 19.30 Uhr.
Mutter und Tochter haben es nicht immer leicht miteinander, heißt es. Ob das wirklich so ist oder sich diese Beziehung oftmals viel harmonischer darstellt, wollte das Team des Frauensalons mit einer Fragebogenaktion herausfinden. Vier Tage vor Muttertag wird Pfarrerin Elke Markmann diese Ergebnisse nun präsentieren. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit sich im persönlichen Gespräch über die eigenen Mutter-Tochter-Erfahrungen auszutauschen. Was hat sich bei den verschiedenen Generationen verändert? Wie sieht die Lebensplanung der Töchter im Vergleich zu ihren Müttern aus? Was ist mit Hobbys und Fähigkeiten? Welche Vorbilder und Idole waren oder sind wichtig? Welche Träume trage ich bei mir? Wer Lust hat diesen Fragen gemeinsam mit anderen nachzugehen ist herzlich eingeladen ins Evangelische Gemeindehaus eingeladen.
Das musikalische Rahmenprogramm übernimmt das Mutter-Tochter-Paar Daniela und Leia Betting. Für einen kleinen Imbiss in der Pause sorgt wie immer Heike Brandhorst. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Der Frauensalon ist eine Kooperationsveranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kamen, der Evangelischen Kirchengemeinde Kamen und des Frauenreferates des Kirchenkreises Unna.
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Unna. Seit Mittwochmorgen (30.04.2014) ist eine 16 jährige Schülerin aus ihrem Elternhaus in Unna abgängig. Gegen 7.30 Uhr hat sie das Haus verlassen, ist aber nicht an ihrer Schule angekommen. Melina hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, der Hinweise auf einen möglichen Suizid enthält. Sie ist etwa 165 cm groß und schlank, hat schwarzes, bis über die Schultern reichendes Haar und trägt einen Tunnelohrring am linken Ohr. Beim Verlassen des Elternhauses war sie mit einer blauen Jeanshose, einer weinroten Sweatshirtjacke, einer schwarzen Regenjacke und schwarzen Leinenschuhe bekleidet. Wer hat die 16 jährige Melina gesehen? Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.
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Kamen. Am kommenden Montag, 05. Mai, 14.30 Uhr, veranstaltet der Stadtseniorenring Kamen mit allen im Stadtteil Methler aktiven Seniorengruppen eine gemeinsame Seniorenrunde im Bodelschwingh Haus. Bürgermeister Hermann Hupe wird zu Beginn der Veranstaltung die Gäste begrüßen. Die Teilneh-merinnen und Teilnehmer können sich auf ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Aufführungen, Sketchen freuen. Ein gemeinsames Singen und Darbietungen des Instrumentalkreises SGV Methler sind Garnt für einen unterhaltsamen Nachmittag. Die Gäste der Seniorenrunde werden gebeten ihr Kaffeegedeck mitzubringen.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Sportliche Betätigung am 1. Mai ist für Leichtathleten seit Jahrzehnten eng mit dem Volkslauf des TVG Kaiserau verbunden. Auch die bevorstehende Veranstaltung wird wieder mehrere hundert Teilnehmer nahezu aller Altersklassen nach Kaiserau locken.
Weiterlesen: TVG Kaiserau startet am 1. Mai wieder seinen Volkslauf
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