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Kamen. Am Freitag (29.03.2013) ging um 04:45 Uhr ein 33 jähriger Kamener zu Fuß auf dem Gehweg der Poststraße in Richtung Postpark, als er von zwei jungen Männern angesprochen und nach der Uhrzeit gefragt wurde. Als der Kamener weitergehen wollte, fasste ihn einer der Männer an den Oberarm und griff in die Jackentasche. Er holte ein iPhone und eine Geldbörse hervor. Anschließend flüchteten die Täter zu Fuß in Richtung Bahnhof. Sie können wie folgt beschrieben werden: Beide Täter etwa 25 Jahre alt, 170 cm und 190 cm groß; der größere Täter trug ein Kapuzenshirt. Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Das hat Tradition - wenn am Ostersonntag alle Eier und Schokohasen gefunden sind, machen sich die Südkamener auf den Weg zur Feuerwehr-Station an der Dortmunder Allee, wo sie eins der größten Osterfeuer im Kreisgebiet erwartet.
Aufgrund der niedrigen Temperaturen war das Angebot rund um das Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe auch in diesem Jahr wieder mit Glühwein erweitert worden. Da es noch etwas kälter als im Vorjahr war, hatten die Organisatoren sogar 80 statt 50 Liter Glühwein im Angebot. Pommes und 1.500 Bratwürste sowie Flaschengetränke sorgten zusätzlich für das leibliche Wohl. Zudem sorgte die Nähe zum imposanten Feuer für zusätzliche Wärme.
Insgesamt 80 Hängerladungen mit Holz hatte die Feuerwehr am Vortag aus Südkamen und Umgebung herangekarrt und professionell aufgeschichtet. 25 Feuerwehrleute und die dazugehörigen Damen kümmerten sich nicht nur um die arbeitsintensiven Vorbereitungen, sondern sorgten auch während des Events bis in die dunkle Nacht für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
„Wir rechnen wieder mit rund 1.200 Besuchern“, prognostizierte der stellvertretende Löschgruppenführer Sven Klusendieck und sollte Recht behalten. Schon vor 19 Uhr fanden sich auf dem Gelände die ersten Familien ein, die die auf junge Besucher ausgerichtete Stockbrot-Aktion aufsuchten. „Wir haben seit fünf Jahren dieses zusätzliche Angebot für Kinder im Programm und es wird in jedem Jahr besser angenommen“, freut sich Klusendieck über die gute Resonanz.
Pünktlich um 19.30 Uhr hielt dann Pfarrer Karl-Ulrich Poth eine kleine Predigt, in der er sich und den Anwesenden unter anderem einen warmen Sommer wünschte, was bei den zu dieser Zeit noch fröstelnden Besuchern natürlich gut ankam. Auch Bürgermeister Hermann Hupe und die Löschgruppenführung nahmen an der kurzen Eröffnungs-Zeremonie teil, bevor der gemütliche Teil des Abends mit einem Pils und dem Entzünden des Feuers beginnen konnte.
Das nächste Highlight bei der Südkamener Feuerwehr steht im hoffentlich wirklich warmen Sommer an: Am 7. Juni steigt hier ein Open Air-Konzert mit Irish Folk-Klängen.
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Am 20.02.2013 hat der Düsseldorfer Landtag beschlossen, zum 01.04.2013 in Nordrhein-Westfalen die Rauchmelderpflicht einzuführen.
In Wohnungen müssen dann Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mit Rauchmeldern ausgestattet werden.
Die Übergangsfrist für Wohnungen, die bis zum 31.03.2013 errichtet oder genehmigt sind, läuft am 31.12.2016 ab. Somit müssen ab dem 01. Januar 2017 in Nordrhein-Westfalen sämtliche Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein.
Für die Ausstattung der Wohnungen mit Rauchmeldern ist der Eigentümer zuständig, diese Kosten können allerdings auf den Mieter umgelegt werden. Die Betriebsbereitschaft hat der unmittelbare Besitzer sicherzustellen. Für bereits bestehende Ausstattungen mit Rauchmeldern kann der Eigentümer weiterhin die Betriebsbereitschaft sicherstellen, wenn er dies bereits bis zum 31.03.2013 übernommen hatte.
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ADAC: Auch Parkverstöße werden teurer
Mit der Neufassung der Bußgeldverordnung werden ab dem 1.April 2013 nicht nur überschrittene Parkzeiten um fünf Euro teurer, sondern auch Verstöße von Fahrradfahrern. Diese Erhöhung um fünf bis zehn Euro betrifft nach Informationen des ADAC Radverkehrsverstöße im Verwarnungsgeldbereich, also bis maximal 35 Euro. Wer ab April beispielsweise einen gekennzeichneten Radweg nicht benutzt, muss dann statt mit 15 mit 20 Euro Bußgeld rechnen. Im Punktebereich ist keine Erhöhung vorgesehen. Wer als Radfahrer eine rote Ampel missachtet, muss mit mindestens 45 Euro Geldbuße und einem Punkt in Flensburg rechnen. Doch nicht nur Radler müssen tiefer in die Tasche greifen, auch Falschparkern etwa auf Radwegen drohen jeweils fünf Euro mehr.
Diese Maßnahmen sollen das Verkehrssicherheitsprogramm des Verkehrsministeriums unterstützen und die Sicherheit im Radverkehr verbessern. Nach Ansicht des ADAC haben die Anhebungen der Sanktionen im Bagatellbereich allenfalls symbolischen Charakter, denn Verwarnungsgelder allein schrecken nicht wirksam ab. Um die Verkehrsmoral der Radfahrer zu verbessern, sind vor allem vermehrte Kontrollen nötig.
Der aktuelle Bußgeldkatalog ist ab 1. April 2013 zum Preis von 6,99 Euro im Buchhandel, den ADAC Geschäftsstellen sowie im Internet unter www.adac-shop.de oder unter der Bestellhotline 0180 5/10 11 12 (14 ct/min aus dem Festnetz, mobil max. 42 ct/min) erhältlich.
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Kamen. Am 01.04.2013 wurde gegen 00.50 Uhr ein 29-jähriger Mann aus Kamen an der Hammer Straße in Kamen in Höhe der Bushaltestelle "Konzertaula" von einer bisher unbekannten Person angesprochen und dann unvermittelt angegriffen. Der Mann fiel zu Boden und es kamen drei weitere unbekannte Personen hinzu, schlugen und traten auf den 29-jährigen ein und entwendeten ein Handy. Der 29-jährige Mann aus Kamen wurde leicht verletzt, mußte aber nicht ins Krankenhaus. Bisher ist bekannt, dass es sich vermutlich um jugendliche Täter im Alter zwischen 16-18 Jahren gehandelt haben dürfte. Hinweise zum Sachverhalt nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307/921-3320 oder die Polizei in Unna unter 02303/921-0 entgegen.
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Kamen. In den vergangenen Jahren hat der Kids-Club eine Menge interessanter Entdeckungsfahrten unternommen.
Der Kids-Club war Gast im Fotostudio, in einer Druckerei, in der Weihnachtsbäckerei, in der Sparkasse, beim Optiker, in einer Fleischerei. im Hellmig-Krankenhaus, im Supermarkt, im Haus der Stadtgeschichte. Es wurde eine erste Kids-Club Zeitung gedruckt, eine Autowerkstatt besucht und gebastelt was das Zeug hält: Karnevalsutensilien, Kostüme zu Halloween, und natürlich Christbaumschmuck, Weihnachtsdeko und Knusperhäuschen.
Es stand der Besuch von Bad und Sauna Bönen und den Servicebetrieben der Stadt Kamen auf dem Programm.
Am 1. Dezember 2011 hat der Kids-Club unter dem Motto Hase & Co. „Ach wie niedlich“
im Gartencenter Dehner der Kleintierabteilung einen Besuch abgestattet.
Das Kids-Club Jahr begann im Februar 2012 mit einem Besuch in der Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen. Im März haben wir gefragt, wie funktioniert eigentlich die Sparkasse – wir haben von den Mitarbeitern der Sparkasse Kamen auf diese Frage kompetente Antworten bekommen. Mit Unterstützung vom Bäckermeister Grobe gab es passend zum Osterfest „österliche Leckereien aus der Backstube“.
Weiterlesen: Kids-Club ist am 4. April 2013 zu Gast bei der GSW
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Seniorentag im Herbst
Kreis Unna. "In diesem Herbst wird es wieder einen Kreis-Seniorentag geben!" Dies kündigte jetzt Landrat Michael Makiolla als Herausgeber in der neuen Ausgabe des Kreis-Seniorenmagazins "UNsere Zeitung" an. Das "Parlament der Älteren" soll am 1. Oktober zusammentreten und neben der Behandlung aktueller Themen auch die neue Kreis-Seniorenkonferenz wählen. Zuletzt hatten die Wahlen dieses 22-köpfigen Gremiums aus den Senioren-Organisationen am 30. November 2010 stattgefunden.
Die neue Ausgabe der Seniorenzeitung des Kreises befasst sich wieder mit einer Vielzahl altersrelevanter Themen. So wird Bilanz gezogen über das "Europäische Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen". Es wird über Wohnmodelle für ältere Menschen ebenso berichtet wie über Sport und Bewegung im Alter, den Behinderten-Fahrdienst, die psychosoziale Arbeitsgemeinschaft und über Selbsthilfegruppen. Natürlich fehlt auch diesmal das Thema Pflege nicht. Die Leser erfahren Wissenswertes zur Entlastung pflegender Angehöriger und zur Befürchtung, dass es in der Pflege zu großen Versorgungslücken kommen kann, wenn nicht gezielt gegengesteuert wird. Immerhin sind im Kreis Unna derzeit schon 20.000 Menschen pflegebedürftig; die Zahl wächst ständig.
Auf der vielbeachteten Promi-Seite der neuen Ausgabe des Kreis-Seniorenmagazins stellt Redaktionsleiter Egbert Teimann die beliebte Schauspielerin Maria Furtwängler vor. Die promovierte Ärztin ist als "Kommissarin Charlotte Lindholm" in "Tatort"-Krimis und anderen Filmen sowie als Gastgeberin der Bambi-Verleihungen bundesweit bekannt. Sie grüßt die Leserinnen und Lesern des Kreis-Magazins mit ihrem Autogramm.
Einige Senioren haben auch diesmal wieder für die Gleichaltrigen geschrieben und gedichtet. So berichtet Horst Weckelmann (Unna) über die Pflege von Musik und Gesang bei Bergleuten, Waltraut Vieregge (Werne-Stockum) über ihr Bedürfnis nach Harmonie und Wilma Frohne (Schwerte) über Hasen und Ostereier. Mit Gedichten vertreten sind diesmal Harry Eicke (Fröndenberg), Else Schmittenkötter und Brigitte Welters (beide Unna), Manfred Michael (Kamen-Heeren) und Ingrid Schenk (Werne).
Die neue Ausgabe des Seniorenmagazins liegt in allen öffentlichen Dienststellen der Städte und Gemeinden wie auch des Kreises Unna öffentlich aus und kann kostenfrei mitgenommen werden.
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Der Neue Verband der Lohnsteuerhilfe e.V. (NVL) warnt davor, dass helfende
Personen, die Unterhalt zahlen oder für die Bildung von
Unterhaltsberechtigten aufkommen, zunehmend steuerlich benachteiligt
werden.
Mit der in diesem Jahr erfolgten Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrags
von 8.004 auf 8.130 Euro entstehen Ungerechtigkeiten an anderer Stelle. Die
Aufstockung ist zwar eine Erleichterung für alle Steuerpflichtigen. Es
wurde jedoch versäumt, gleichzeitig die Höchstgrenze für den
Unterhaltsabzug anzupassen.
Hintergrund: Leistet jemand für eine unterhaltsberechtigte Person Zahlungen
für den Lebensunterhalt oder die Berufsausbildung, sind diese Aufwendungen
steuerlich als außergewöhnliche Belastung abziehbar. Die Regelung gilt
beispielsweise für die Unterstützung von Kindern, für die es kein
Kindergeld mehr gibt, für Zahlungen an hilfsbedürftige Eltern oder an den
Lebenspartner bei unverheirateten Paaren. Für diese Unterhaltsleistungen
galt bis 2012 konsequenterweise derselbe Höchstbetrag wie beim
Grundfreibetrag. Beide Beträge sollen gleichermaßen das Existenzminimum
steuerfrei stellen.
Seit diesem Jahr ist der Unterhaltshöchstbetrag jedoch geringer als der
steuerfreie Grundfreibetrag. Die Diskrepanz wird sich im Jahr 2014 noch
verschärfen: Dann erhöht sich der Grundfreibetrag auf 8.354 Euro. Der
Unterschied beider Beträge wird also ungerechtfertigt immer größer. Liegt
der Unterhaltsfreibetrag unter dem sozialhilferechtlichen Minimum, droht
sogar Verfassungswidrigkeit der Vorschrift. Der NVL tritt daher für eine
Anpassung des Unterhaltsfreibetrags auf die jeweilige Höhe des
Grundfreibetrags ein.
Für die Praxis empfiehlt der NVL, die Unterstützung an die bedürftige
Person per Überweisung zu tätigen. Damit werden Schwierigkeiten beim
Nachweis gegenüber dem Finanzamt vermieden. „Dies gilt erst recht, wenn die
Leistungen ins Ausland gehen“, betont Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des NVL.
Wer Personen unterstützt, mit denen er im Haushalt zusammenlebt, kann
jedoch stets den Höchstbetrag geltend machen. In diesen Fällen werden ohne
Zahlungsnachweise Sachleistungen für Wohnung und Verpflegung anerkannt.
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