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Kreis Unna. Die bisher positive Tendenz der vergangenen 24-Stunden-Blitzaktionen setzte sich auch beim Blitzmarathon IV fort. Waren im vergangenen Jahr noch 6,5 % (Blitzmarathon II) und 3,7 % (Blitzmarathon III) der gemessenen Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer zu schnell, waren es bei der jetzigen Aktion nur noch 2,7 %.
Die höchsten Überschreitungen betrugen innerhalb geschlossener Ortschaft 25 km/h und außerhalb 46 km/h. Letzteren Fahrzeugführer erwarten nun drei Punkte beim Verkehrszentralregister in Flensburg, ein Bußgeld von 160 Euro und ein Monat Fahrverbot.
Erstmalig wurden im Rahmen der Landeskampagne " Brems Dich - rette Leben!" auch Radfahrer kontrolliert. Die Verkehrsunfallauswertung des Jahres 2012 hatte für den Bereich der Kreispolizeibehörde Unna aufgezeigt, dass zwei von drei Unfällen mit Radfahrern von diesen selbst verursacht worden waren. Jeder vierte Unfallverletzte war ein Radfahrer. An erkannten Gefahrenstellen wurden daher gesondert Kontrollen für diese Gruppe von Verkehrsteilnehmern eingerichtet. Es wurden kreisweit 167 Radfahrer kontrolliert, von denen 16 einen Verstoß gegen geltende Vorschriften begangen haben.
Die Ergebnisse des Blitzmarathon IV der Kreispolizeibehörde Unna in den Kommunen:
Bergkamen: 1288 gemessene Fahrzeuge, davon 12 zu schnell; Bönen: 302 gemessene Fahrzeuge, davon 14 zu schnell; Fröndenberg: 358 gemessene Fahrzeuge, davon 10 zu schnell; Holzwickede: 1735 gemessene Fahrzeuge, davon 25 zu schnell; Kamen: 201 gemessene Fahrzeuge, davon 13 zu schnell; Werne: 607 gemessene Fahrzeuge, davon 31 zu schnell; Selm: 415 gemessene Fahrzeuge; davon 21 zu schnell; Unna: 1498 gemessene Fahrzeuge, davon 35 zu schnell; Schwerte: 1050 gemessene Fahrzeuge, davon 41 zu schnell;
Der Kreis Unna war auch an diesem Blitzmarathon wieder beteiligt. Die entsprechenden Zahlen müssen jedoch noch ausgewertet werden und liegen derzeit nicht vor.
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von Klaus Holzer
Kamen. Schon immer hatten die Kamener ihre liebe Last mit ihrem Fluß, der Seseke. Als ursprünglicher Flachlandfluß führte er in der kalten Jahreszeit oft Hochwasser, deren schlimmstes 1890 sogar die Weststraße knietief überspülte.
Insofern war es passend, daß sie ihre Kirche nach dem Kölner Stadtpatron und Schutzheiligen Severinskirche (heute: Pauluskirche) nannten, soll er doch vor Hochwasser schützen. Im Zuge der in den 1870er Jahren einsetzenden Industrialisierung, vor allem dem Bau von Kohlenzechen, nahm die Verschmutzung der Seseke immer mehr zu. In den durch den Kohleabbau entstandenen Senken sammelte sich Schmutzwasser und wurde zum Herd für Infektionskrankheiten. Manche Bäche flossen rückwärts.
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Kamen. Durch örtliche Sondierungen des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Arnsberg wurde an insgesamt drei Stellen Bogenstr. / Mechelnkamp der Verdacht bestätigt. Die Bergung der Kampfmittel durch den Kampfmittelräumdienst erfolgt am Donnerstag, 6.Juni ab 9.00 Uhr.
Der Bereich um die Fundorte ist in einem Umkreis von 250 m für den Zeitraum der Bergung zu evakuieren. Bewohner müssen bis spätestens 9.00 Uhr ihre Wohnungen und den Sperrbereich verlassen haben. Für den Zeitraum der Evakuierung steht ab 8.00 Uhr die Konzertaula des Gymnasiums an der Hammer Straße als Aufenthaltsraum zur Verfügung.
Weiterlesen: Bombenräumung Bogenstraße / Mechelnkamp am 6. Juni
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Kamen. Am Sonntag, den 16. Juni veranstaltet die Familienbande von 10 bis 17 Uhr einen Verwöhn- und Mitmachtag unter dem Motto „Hauptsache uns geht’s gut!“.In und um das Haus für Familie gibt es Wissenswertes rund um die Themen Gesundheit, Fitness, Ernährung und innerer Balance.Alt und Jung sind eingeladen, bei den vielentollen Angeboten und Schnupperstunden mitzumachen und „Neues“ auszuprobieren: Zirkeltraining für Jedermann, Sport für Seniorinnen und XXL-Frauen, Zumba-Party, Afro-Pilates, Yoga, Entspannung, Massagen und vieles mehr. Im Innenhof wird getrommelt für „Bewegung bis in die Haarspitzen“. Kinder können Cremes und Seifen selbst herstellen, auf Phantasiereisen gehen oder kreativ werden.
Im Café gibt es leckeres Grünzeug, Vitamindrinks aber auch „Sahneschnitten“ und beste Kaffeevariationen.
Infos bei der Familienbande unter Tel. 02307/ 2850510 oder per e-mail an
Mehr Informationen >>>
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Trinkwasserschutz muss für den Kreis Unna genauso wichtig sein wie für den Bodensee
Berlin. Zur aktuellen Diskussion um die unkonventionelle Erdgasförderung erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek:
Nach den Plänen von CDU/CSU und FDP soll die „unkonventionelle Förderung“ von Erdgas (Fracking) in Deutschland voran getrieben werden ohne belastbare Erkenntnisse über die damit verbundenen Gefahren für Mensch und Umwelt zu haben.
Nun soll mit einer eigenen Regelung für den Bodensee das Trinkwasser von fünf Millionen Menschen in Baden-Württemberg in besonderem Maße vor Fracking-Maßnahmen geschützt werden.
Im Gegensatz zum Bodensee sollen die Ruhr und die Stauseen der Region einen geringeren Schutzstatus erhalten. Besonders betroffen wären davon die Gebiete zur Trinkwassergewinnung an der Ruhr in Fröndenberg und Schwerte, die Trinkwasser für zigtausende Haushalte im Ruhrgebiet aufbereiten. Eine Zweiklassengesellschaft beim Trinkwasserschutz je nach politischer Lobby in den Reihen der schwarz-gelben Koalition darf es aber nicht geben! Fracking mit wassergefährdenden Chemikalien muss untersagt werden!
Es fehlen noch viele grundlegende Informationen, um die Auswirkungen der Fracking-Technologie beurteilen zu können. Deshalb fordert die SPD, so lange auf Fracking zu verzichten, bis Methoden ohne den Einsatz von trinkwassergefährdenden Chemikalien zur Verfügung stehen und alle Risiken für Gesundheit und Umwelt bewertet und ausgeschlossen wurden.
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Kamen. Am 5. Juni wird seit 37 Jahren der Tag der Umwelt begangen. Daran erinnern auch die örtlichen Umweltberaterinnen der Verbraucherzentrale Jutta Eickelpasch und Heike Herzig. Hintergrund: Am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag des ersten Weltumweltgipfels in Stockholm, wurde der Weltumwelttag offiziell vom United Nations Environment Programme (UNEP, Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ausgerufen. Seitdem beteiligen sich weltweit jährlich rund 150 Staaten an diesem World Environment Day. Seit 1976 wird der Weltumwelttag auch in Deutschland gefeiert.
Auch die Umweltberatung der Kamener Verbraucherzentrale feiert seit vielen Jahren den Umwelttag, nimmt sich eines bestimmten Themas an oder bietet ein besonderes Programm. "In diesem Jahr thematisieren wir den Elektroschrott", berichtet Jutta Eickelpasch und weist in dem Rahmen noch einmal auf die aktuelle Althandy-Sammlung in der Beratungsstelle hin. Einige Hundert hat sie in den letzten zwei Jahren gesammelt und an den NABU weitergeleitet, der damit ein Naturschutzprojekt unterstützt.
Gleichzeitig stellt Eickelpasch den neuen Flyer "Daten sicher löschen- Altgeräte recyceln" vor, der ab heute kostenlos an Interessenten verteilt wird.
"In Altgeräten sind wertvolle Rohstoffe, Gold, Kupfer und "seltene Erden", die durch Recycling wieder gewonnen werden können - und gleichzeitig der Zerstörung ganzer Landstriche zur Rohstoffgewinnung vorbeugt. Der neue, kleine Ratgeber gibt Tipps, wie Daten auf dem Handy oder dem PC am besten gelöscht werden, ein Thema, das viele Verbraucher vor einer Altgeräterückgabe erfragen.
"Früh übt sich!" - am Mittwoch, den 05.06. ist die Umweltberaterin zu Gast im Familienzentrum "Atlantis", wo sie bei 5 - und 6jährigen Maxikindern spielerisch "Recycling" erklärt und anhand von Resten Beispiele praktiziert.
Veranstaltungstipp:
Tag der Umwelt 05.06.13
"Selbst recyceln" mit Umweltberaterin Jutta Eickelpasch
im Familienzentrum / KITA Atlantis / Ludwig-Schröder-Str.
neben dem JFZ (Lüner Höhe)
10.00 - 11.30 Uhr
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Kamen. Anke Ronge will bei den anstehenden Veränderungen im Hellmig-Krankenhaus die Mitarbeiter mitnehmen. Das betonte die neue Krankenhausleiterin an ihrem ersten Arbeitstag an neuer Wirkungsstätte. Sie freue sich darüber, zurück zu sein im Gesundheitswesen, so Anke Ronge. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Arzthelferin, schloss dann ein Studium der Betriebswirtschaft an. Beide Interessensgebiete verbanden sich in der Tätigkeit für ein Wirtschaftsberatungsunternehmen, für das sie die Jahresabschlüsse von Krankenhäusern prüfte. Zuletzt leitete die 46-Jährige den Zentralen Betriebshof der Stadt Marl. Anke Ronge ist verheiratet und hat einen zwölfjährigen Sohn. Die neue Krankenhausleiterin will sich nun schnell einarbeiten in die anstehenden neuen Projekte am Hellmig-Krankenhaus.
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Bergkamen/Kamen. Der Methleraner Pfarrer Otto Prein gab nicht nur den entscheidenden Hinweis auf das Römerlager in Oberaden. Ihm gelang im Jahr 1910 auch die nächste bedeutende Entdeckung im Winkel zwischen den Flüssen Seseke und Körne: Auf dem heutigen Ackerland rechts der Körne an der Westicker Straße bestand über viele Jahrhunderte eine germanische Siedlung. Seit 1926 wurden in den Grabungen die Grundrisse von drei germanischen Häusern und andere Siedlungsspuren gefunden. Darunter auch das sogenannte Langhaus, ein Gebäude mit einer Länge von rund 48 Metern und einer Breite von etwa 8 Metern.
Nun kommen zwar viele an dieser historischen Stätte vorbei. Doch nur wenige ahnen, dass sich hier einst eine Germanensiedlung befand. Damit vor allem Kinder ihre Heimat besser kennen lernen, möchte der Kultur Kreis Kamen jetzt an historisch wichtigen Orten wie dem Standort der ehemaligen Germanensiedlung Info-Tafeln aufstellen. Dank einer Spende vom Lions Club BergKamen ist das Vorhaben bereits auf den Weg gebracht.
Weiterlesen: Lionsclub BergKamen unterstützt Kultur Kreis Kamen
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Kamen. Im Jahr 2004 wurde Flick-Flack, der Förderverein e.V. mit dem Ziel der Förderung des leistungsbezogenen Gerätturnens des VfL Kamen gegründet. Seitdem konnten die Turner des VfL eine Vielzahl von Projekten verwirklichen, die finanziell durch den Förderverein unterstützt wurden. So wurden in den letzten Jahren viele Geräte und Bekleidung angeschafft und Fahrten bezuschusst.
Nun schaffte die Turnabteilung dank der Unterstützung des Fördervereins vier spezielle Matten für den Schwebebalken an. Die Matten haben Aussparungen für die Füße des Schwebebalkens, wodurch eine Unfallgefahr deutlich reduziert wird. Weiterhin wurde mit Unterstützung des Fördervereins ein neuer Magnesiatopf gekauft.
Der Förderverein ist auch weiterhin bemüht, die VfL-Turner finanziell zu unterstützen. Weitere Infos zum Förderverein gibt es auf der Homepage foerderverein-flick-flack.de
{fsjare}
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