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Kreisjagdberater appelliert an Hundehalter
Kreis Unna. Wer mit seinem Hund in Wald und Flur spazieren geht, der sollte sich vorher eine möglichst ehrliche Antwort auf die Frage geben, ob sein Vierbeiner Wildtieren nachstellt oder nicht. Darauf macht jetzt Kreisjagdberater Dietrich Junge aufmerksam.
In der Vergangenheit sind im Kreisgebiet immer wieder Rehe von wildernden Hunden gehetzt und gerissen worden. Die Ausgangslage ist eindeutig: "Wer damit rechnen muss, dass sein Hund Wild aufstöbert oder jagen geht, der darf ihn nicht von der Leine lassen", so Junge.
Natürlich haben viele Besitzer den Wunsch, ihrem Hund ausreichende Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. "Rechtlich problematisch wird es aber, wenn der Besitzer nicht strikt darauf achtet, dass sein Hund auf den Wegen bleibt. Stöbert er beispielsweise querfeldein, ist er eine Gefahr für unser freilebendes Wild", erläutert der Kreisjagdberater. Anders formuliert: Als beaufsichtigt gilt ein Hund nur dann, wenn er auf den Wegen in Sichtweite und im Einwirkungsbereich von Herrchen oder Frauchen ist. Wird er gerufen, muss er jederzeit sofort zurückkommen.
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Igelfreundlicher Garten
Bonn. Tagsüber verstecken sich Igel im Herbst in Kompost- oder Reisighaufen, einer Böschung oder einer Hecke. Sie verlassen das Versteck nur zwischen Dämmerungsbeginn und Morgengrauen, um auf Nahrungssuche zu gehen.
Lassen Sie daher aufgehäufte Gartenabfälle liegen. Sie sind oft ein ideales Winterquartier für die Tiere. Setzen Sie Gartengeräte nur vorsichtig ein. Vor allem die in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Laubsauger und -bläser können zu einer Gefahr für Igel werden: Kleinere Igel können eingesaugt und getötet werden. Außerdem entfernen die Geräte nicht nur Laub, sondern auch Insekten, Würmer und Weichtiere, die dem Igel als Nahrung dienen.
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Was richtig lagert, hält länger - ADAC: Räder aufeinander legen oder einzeln aufhängen
München. Mit dem jetzt anstehenden Wechsel von Sommer- auf Winterreifen stellt sich die Frage nach der richtigen Einlagerung der Sommerpneus. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt:
Vor dem Abmontieren sollten die Reifen mit Kreide gekennzeichnet werden („VR“ für „vorn rechts“, „HL“ für „hinten links“). Dieses Vorgehen erleichtert die Montage nach dem Winter. Reifen und Felgen auf Beschädigungen prüfen. Zeigen sich an der Reifenflanke Beulen oder tiefe Risse, deutet dies auf Beschädigungen der Karkasse hin. Der betreffende Reifen sollte dann sofort ausgetauscht werden. Den Reifendruck vor dem Einlagern um 0,5 bar erhöhen. Denn: Die Reifen verlieren den Winter über Luft. Werden sie im Frühling wieder „aktiviert“, haben sie ausreichend Druck, um bis zur Tankstelle zu kommen und den Reifendruck dann aktuell zu prüfen. Der Gesetzgeber fordert eine generelle Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter, empfohlen wird für Sommerreifen eine Profiltiefe von drei Millimetern. Das Herstellungsdatum verbirgt sich in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Spätestens im Alter von zehn Jahren sollte ein Reifen ersetzt werden. Reifen auf Felgen sollten übereinander liegend gestapelt oder einzeln an speziellen Wandhaken aufgehängt werden. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht, auf einem trockenen, nicht mit Öl oder Benzin verschmutzten Boden stehen. Außerdem sollten sie alle paar Wochen um ein Viertel des Umfangs gedreht werden. Reifen mögen es kühl, trocken und dunkel. Keinesfalls sollte man die Reifen als Puffer an der Garagenrückwand „missbrauchen“. Falls für das Auto neue Winterreifen nötig sind, gibt der ADAC Winterreifentest dem Verbraucher einen guten Überblick über aktuelle Reifenmodelle.
Wer seine Reifen nicht eigenständig wechseln möchte, der sollte sich an einen Fachbetrieb wenden. Dort können die Pneus den Winter über auch gegen eine Gebühr eingelagert werden.
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Mini-Ballspielgruppe - Montags - 17.00 bis 18:00 Uhr - Sporthalle Jahnschule
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von Reinhard Hasler
Kamen. Ute Katthöfer, Sarah Hasler und Tobias Ungermann erkämpften sich den Sieg bei den diesjährigen Boule-Vereinsmeisterschaften im Triplette, die der 1. Pétanque Clubs 99 Kamen am vergangenen Sonntag auf seiner Anlage an der Gesamtschule durchführte. In einem hochklassigen Finale besiegten sie Dagmar Prott, Jürgen Senne und Reinhard Hasler mit 13 : 1 und sicherten sich so den diesjährigen Titel.
Insgesamt nahmen bei ausgesprochen gutem Wetter 27 Spielerinnen und Spieler an dieser Meisterschaft teil, die vor Beginn des Turnieres vom 1. Vorsitzenden Manfred Rutke begrüßt wurden. Nach 4 bzw.5 zum Teil sehr spannenden Vorrundenspielen in 2 Gruppen kam es im Halbfinale zu folgenden Begegnungen und Ergebnissen: Ute Katthöfer, Sarah Hasler und Tobias Ungermann gegen Lais Katthöfer, Angelika Lukat und Holger Patzelt 13 : 10 und Dagmar Prott, Jürgen Senne und Reinhard Hasler gegen Petra Bierhoff, Michael Kulinna und Rolf Katthöfer 13 : 11.
Wieder einmal, so waren sich alle Teilnehmer aber auch Gäste einig, eine gelungene Veranstaltung mit Rekordbeteiligung, bei der auch das gesellige Miteinander eine große Rolle spielte. Besonders erwähnenswert ist noch, dass es Tobias Ungermann in diesem Jahr schaffte, alle drei Vereinsmeisterschaften (Einzel, Doppel und jetzt Triplette) zu gewinnen.
Das Foto zeigt die Teilnehmer am Halbfinale und Finale, dabei die beiden Jüngsten bei diesem Turnier, Amy und Lais Katthöfer.
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Berlin/Kamen. Beim diesjährigen Werner-Seelenbinder-Gedächtnisturnier in Berlin (vom 05.10. – 07.10.12) konnten die Spielerinnen des TVG Kaiserau mit ihren Auswahlmannschaften überzeugen.
Die Westfalenauswahl des Jahrgangs 1996/97 konnte in ihren Vergleichen mit den Auswahlen aus Hessen, Moskau, Berlin, Schleswig-Holstein sowie den Teams der Hypo Niederösterreich und den MGA Fivers Wien einen guten 6. Turnierplatz erreichen. Der Turniersieg ging hier an die Vertretung des DHC Slavia Prag, die das Finale gegen den Frankfurter HC gewinnen konnte.
Die Westfalenauswahl des Jahrgangs 1998/99 erreichte den 3. Platz und zeigte dabei eine gute Leistung. Gegen den späteren, ungeschlagenen Turniersieger des HV Bayern gab es in einem tollen Spiel ein knappe 13:14 Niederlage. Auch das zweite Spiel ging leider an die Vertretung des HV Berlin ´98. Die Spiele gegen den HV Brandenburg, HV Berlin ´99 und die Vertretung des TJ Spartak Trebic (CZ) wurden deutlich gewonnen und so der gute 3. Platz gesichert.
Aus den Reihen des TVG Kaiserau waren Jenny Fastnacht und Elisa Grünzig für die Westfalenauswahl Jg. 96/97 und Lisa Schmidt, Corinna Kopp und Marie Borgolte für die Westfalenauswahl Jg. 98/99 nominiert.
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Infoveranstaltung für Kooperationspartner
Kreis Unna. Kein Kind zurücklassen - so lautet der Titel des Landesprojektes, an dem die Städte Bergkamen, Kamen, Lünen, Selm, Werne, die Kreisstadt Unna sowie der Kreis Unna gemeinsam mit ihrem Modellvorhaben "Brücken für Familien" teilnehmen.
In den beteiligten Kommunen wurden in den Jugendämtern, dem Gesundheits- und Bildungsbereich sowie beim Jobcenter Kreis Unna zusammen mit den beteiligten Akteuren bereits diverse Angebote, Aktivitäten und Netzwerke entwickelt. Im Modellvorhaben sollen diese Präventionsangebote vor Ort miteinander verbunden und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, auf Dauer alle Kinder und Jugendlichen in den vorhandenen Netzen aufzufangen. Dazu müssen die Kräfte und Institutionen, die im Kreis mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, noch weiter ins Gespräch kommen.
Den Auftakt hierzu macht eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 17. Oktober von 14 bis 17.30 Uhr in der Erich-Göpfert-Stadthalle in Unna, zu der die kreisweiten Kooperationspartner herzlich eingeladen sind. Neben Informationen über das Landesprojekt geht es insbesondere um das konkrete Modellvorhaben "Brücken für Familien" der Kommunen im Kreis Unna.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.keinkindzuruecklassen.de.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Seit 1999 wird die sogenannte "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang bereits vorhandener Schienenwege umzusetzen. Ab Ende 2013 sollen nun auch die Kamener Bürger von diesem Programm profitieren. Denn unweit des Bahnhofs fand jetzt der erste Spatenstich für den Bau von Schallschutzwänden statt, die dann Ende nächsten Jahres fertig sein sollen.
„Durch die Wände werden rund 120 nach den Kriterien der Förderrichtlinie direkt betroffene Wohnungen erheblich vom Lärm entlastet“, sagte Peter Winter, der Leiter des Gesamtprojekts "Lärmsanierung" bei der Bahn. In Kamen werden insgesamt drei Wände mit einer Länge von 1.619 Metern entstehen. Im Stadtbereich der Sesekestadt werden die Wände zum Teil aus Gabionen, also mit Steinen gefüllte Drahtkörben bestehen, während in den übrigen Bereichen Leichtmetallelemente eingebaut werden. Auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen sollen nach Beendigung der Arbeiten von der Wirkung der zwei bis drei Meter hohen Wände profitieren. Neben den drei Schallschutzwänden in Kamen wird zusätzlich eine weitere, 1.287 Meter lange "Mauer" in Holzwickede errichtet. Die gesamten Investitionen für diesen aktiven Schallschutz belaufen sich auf etwa 4,9 Millionen Euro.
Für den obligatorischen ersten Spatenstich fand sich neben Bahn-Projektleiter Peter Winter auch die heimische Polit-Prominenz mit der Landtagsabgeordneten Ina Scharrenbach, Bürgermeister Hermann Hupe, Oliver Kaczmarek und Friedrich Ostendorff (beide Mitglieder des Bundestags) ein. Aufgrund der Gegebenheiten muss der Bau der Schallschutzwände primär vom Gleis aus in der Nacht in Sperrpausen erfolgen. Die Bahn bittet die Anwohner daher schon im Vorfeld um Verständnis für die optischen und akustischen Warnsignale, die zur Absicherung der Bauarbeiter erforderlich sind.
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Verkehrsbezeichnungen von Lebensmitteln
Kamen. Wer Proseccoschinken, Ziegenkäse oder Kalbswiener kauft, muss mit einem guten Spürsinn oder hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet sein. Denn da, wo ein bestimmter Bestandteil des Produkts auf der Verpackung besonders betont wird, ist sie als Hauptzutat noch längst nicht drin. Ziegenkäse etwa kann überwiegend aus Kuhmilch hergestellt sein. Und Kalbswiener müssen nur 15 Prozent Kalbfleisch enthalten. Was tatsächlich an Zutaten und Inhaltsstoffen in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist, darüber soll die Verkehrsbezeichnung – der offizielle Name des Lebensmittels – informieren. „Die verbindlichen Bezeichnungen werden auf den Lebensmitteln jedoch häufig von Phantasienamen und Übertreibungen überlagert und zudem klein und unscheinbar an die Seite gedrängt“, kritisiert Elvira Roth von der Verbraucherzentrale in Kamen: „Ohne Drehen und Wenden sollten Verbraucher jedoch sofort erkennen können, welches Produkt sie in den Händen halten. Dazu müssen künftig auf jeder Verpackung eindeutige Angaben gemacht und auf der Vorderseite platziert werden“, so die Forderung der Verbraucherschützer.
Sinn und Zweck von Verkehrsbezeichnungen: Die offizielle Produktbezeichnung muss auf der Verpackung angegeben sein: Sie soll darüber informieren, was eigentlich in der Packung steckt. Auf diese Weise sollen Kunden Fruchtsaft von Nektar oder Käse von Schmelzkäse unterscheiden können. Für einen Teil der Lebensmittel ist die Verkehrsbezeichnung gesetzlich vorgeschrieben. So ist laut Käseverordnung definiert, welcher Käse als „Camembert“ bezeichnet werden darf. Die Butterverordnung gibt vor, was „Deutsche Markenbutter“ ist. Die Konfitürenverordnung unterscheidet „Marmelade“ von „Konfitüre“. Fehlen gesetzliche Vorgaben, werden Lebensmittelprodukte entweder nach allgemeinen Verkehrsauffassungen als „Schinken“ oder „Vollkornbrot“ benannt. Vielfach wird die Beschaffenheit der Produkte auch in besonderer Weise beschrieben.
Ausführliche Informationen zu den Verkehrsbezeichnungen bei Lebensmitteln sind in der Kurzinformation „Einkaufshilfe oder schöne Worte?“ der Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt.
Die kostenlose Broschüre gibt es im Internet unter www.vz-nrw.de/verkehrsbezeichnung oder in der Beratungsstelle Kirchstraße 7 in Kamen.
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