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Besorgte Bürger können auch direkt die Polizei zur Hilfe holen.
Kamen. Wieder sind Drückerkolonnen in Kamen, Bönen und Bergkamen, dem Netzgebiet der GSW, unterwegs. Einmal geben sich die Betrüger als Mitarbeiter der Stadtwerke aus, ein anderes Mal nennen sie die GSW als Kooperationspartner. Den Mitarbeitern der GSW sind von besorgten Kunden schon viele Maschen erzählt worden, mit denen sie überrumpelt werden sollten. Doch diese Vorwände dienen alle nur einem Zweck - dem ahnungslosen Bürger eine Unterschrift zu entlocken. Das Vertrauen der Bürger zu den GSW wird dazu betrügerisch ausgenutzt. Dies geschah am Dienstag im Bereich der Bergkamener Innenstadt.
Die Betrüger fragen nach der letzten GSW-Rechnung, um die Kundennummer und den Jahresverbrauch zu erfahren. Hier wird die Betrugsabsicht bereits deutlich, denn ein Mitarbeiter der GSW bräuchte die Daten nicht vom Kunden zu erfragen. Die Betrüger aber sammeln alle Informationen, um einen Energieversorgerwechsel durchführen zu können. Es fehlt lediglich die besagte Unterschrift unter der Vollmacht, die den Betrüger dazu berechtigt, den Wechsel ohne das Wissen des Kunden zu veranlassen.
Die Methoden sind in den vergangenen Jahren deutlich schärfer geworden.
Es ist bekannt, dass diese vermeintlichen Drückerkolonnen ganze Straßenzüge an wenigen Tagen abarbeiten und dabei sogar frech und rabiat werden.
Wird ein Kunde unverhoffter Dinge an der Haustür konfrontiert raten die GSW, niemals etwas zu unterschreiben, sondern sich einen Dienstausweis zeigen zu lassen. Alle GSW-Mitarbeiter und Mitarbeiter beauftragter Unternehmen können sich ordnungsgemäß ausweisen.
Doch Vorsicht: Die Drückerkolonnen schrecken teilweise auch vor Ausweisfälschung nicht zurück!!!
Durch einen Anruf bei den GSW unter der Rufnummer 02307 / 978-128 kann sich ein Kunde schnell informieren, ob derjenige vor der Haustür tatsächlich ein Mitarbeiter der GSW ist. Im Zweifel können besorgte Bürger unter der 110 auch direkt die Polizei zur Hilfe holen.
Sollte wider Willen ein Antrag ausgefüllt worden sein, weist die GSW auf die Möglichkeit der Ausnutzung des zweiwöchigen Widerrufsrechts hin.
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Kreis Unna. Die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür - und viele Menschen beginnen jetzt mit der Vorbereitung auf das Fest.
Zur Adventszeit gehören auch Wunschzettel, Weihnachtseinkäufe - und natürlich "alle Jahre wieder" der Adventskalender. Dieser muss aber kein Wegwerfprodukt sein. Der Zahnärztliche Dienst des Kreises schlägt einen "alle Jahr wieder" verwendbaren Adventskalender vor, der natürlich nicht nur mit Gutem für Schleckermäuler, sondern auch Gesundem für die Zähne gefüllt werden kann.
"Gerade Kinder freuen sich über kleine Überraschungen wie etwa Malstifte, Spielkarten, Seifenblasen, Knetgummi, bunte Stempel, kleine Spielzeuge oder Luftballons und Haarspangen in der Lieblingsfarbe", weiß Dr. Claudia Sauerland, Leiterin des Zahnärztlichen Dienstes des Kreises Unna.
Ein Tabu für Naschwerk im Adventskalender soll und muss es nicht geben. "Die Lieblingsnaschereien sollten auch im Adventskalender ihren Platz haben - am besten gleich neben der neuen Zahnbürste", gibt die Medizinerin einen Geschenk-Tipp.
Aus zahnmedizinischer Sicht ist es besonders ungünstig, wenn Süßigkeiten über den Tag verteilt genascht werden. "So bekommen die Kariesbakterien viel Zeit und immer wieder neue Nahrung, um die Zähne zu schädigen", erläutert Dr. Sauerland. Ihr Rat: Naschen nur ab und an, am besten nach den Hauptmahlzeiten - und dann ab zum Zähneputzen.
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Über die Feiertage geschlossen
Kreis Unna. Die Kreisverwaltung Unna bleibt, wie auch andere Behörden im Umkreis, zwischen Weihnachten und Neujahr, also am Donnerstag, 27. und Freitag, 28. Dezember, einschließlich aller Nebenstellen geschlossen. Die Verwaltungsleitung hat für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesen beiden Tagen Betriebsferien angeordnet. Heiligabend und Silvester ist die Kreisverwaltung wie in den vergangenen Jahren ebenfalls geschlossen.
Aufgrund der besonderen Lage der Weihnachtsfeiertage ergibt sich durch die angeordneten Betriebsferien die Möglichkeit, die Dienstgebäude für einen zusammenhängenden Zeitraum von 10 Kalendertagen nicht bewirtschaften zu müssen. Die hierdurch reduzierten Energiekosten leisten einen zusätzlichen Sparbeitrag für den Kreishaushalt. Darüber hinaus haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, aufgelaufene Gleitzeitguthaben und noch nicht genommene Urlaubstage abzubauen.
Von der Schließung ausgenommen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisleitstelle und der Kreispolizeibehörde sowie des Kreisbauhofes. Notdienst-Erreichbarkeiten von Dienststellen des Kreises sind - wie auch an normalen Wochenenden oder Feiertagen - über die Kreisleitstelle oder die Polizeidienststellen sichergestellt.
Wer absehen kann, dass er eine Dienstleistung der Kreisverwaltung Unna benötigt, sollte den Behördengang daher möglichst schon vor Weihnachten erledigen oder für das neue Jahr einplanen. Die Öffnungszeiten sind im Internet unter www.kreis-unna.de zu finden.
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von Christoph Volkmer
Kamen. Die Winterwelt ist bereit für den ersten großen Ansturm zahlreicher Besucher. Nach dem Aufbau für die Technik der Eisfläche am vergangenen Wochenende sind die beiden zurückliegenden Tage nun dafür genutzt worden, eine rund sieben Zentimeter dicke Eisschicht auf die Fläche zu zaubern. "Wenn das Wetter so bleibt, sollte in Kürze alles fertig sein", prognostiziert Eismeister Daniel Weinreich. Der verbrachte den heutigen Dienstag in erster Linie mit einem Wasserschlauch in der Hand, mit dem er die Fläche für die Eröffnung vorbereitete.
Der neue Standort der 400 Quadratmeter großen Eisfläche scheint gut gewählt, wagten doch während des Wochenmarktes schon viele der vorbeikommenden Passanten einen Blick auf die in der Entstehung befindliche Eisfläche. Wie das Ganze dann zusammen mit den Neuerungen im Gastronomiebereich wie der Schirmbar ausschaut - davon kann sich jeder persönlich überzeugen: Die offizielle Eröffnung findet am Freitag (23. November) um 18 Uhr durch Bürgermeister Hermann Hupe statt. Schon ab 17 Uhr wird der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Kamen die Besucher musikalisch auf die Winterwelt vorbereiten.
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Kamen. Am Freitag (16.11.12) befuhr gegen 20 Uhr eine 59 Jährige aus Hamm mit ihrem Mercedes die Straße Werver Mark in Fahrtrichtung Bönen. Beim Durchfahren des Kreisverkehrs Werver Mark / Südfeld / Mühlhauser Straße übersah sie einen 33 jährigen Radfahrer aus Kamen, der auf der Radspur mit seinem unbeleuchteten Rad querte. Beim Zusammenstoß stürzte der Radfahrer und verletzte sich. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort stationär. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 250 Euro.
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Kamen. Zwischen Sonntag, 18.11.12, 12 Uhr und Montag, 19.11.12, 07:00 Uhr entwendeten unbekannte Täter insgesamt 4 Kupfer - Fallrohre der Dachrinne des katholischen Kindergartens an der Pestalozzistraße.
Von einem Firmengebäude an der Westicker Straße entwendeten unbekannte Täter zwischen Freitag, 16. und Montag, 19.11.12 mehrere Kupferfallrohre.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02307/921-3220 oder 921-0 entgegen.
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Der Finanzausschuss des Bundesrates hat am 13. November beschlossen, das Gesetz zur Vereinfachung des Reiskostenrechts abzulehnen und den Vermittlungsausschuss anzurufen. Dabei soll der Abzug von Verpflegungsmehraufwand erheblich eingeschränkt werden. Auf viele Arbeitnehmer kämen massive Steuererhöhungen zu, rechnet der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V. (NVL) vor. Wenn gleichzeitig der Arbeitnehmer-Pauschbetrag angehoben wird, wie einige Bundesländer fordern, ergäbe sich eine Umverteilung der Steuerbelastung zu Lasten einzelner Berufsgruppen.
Der Bundestag hatte am 25. Oktober 2012 Vereinfachungen beim steuerlichen Reisekostenrecht beschlossen. Hierbei sollen ab 2014 bei achtstündiger Abwesenheit pauschale Verpflegungsmehraufwendungen in Höhe von 12 Euro gewährt werden. Bisher werden je nach Abwesenheit gestaffelt 6 oder 12 Euro anerkannt.
Der Bundesrat wird am 23. November über dieses Gesetz entscheiden. Nach dem vorliegenden Beschluss des Finanzausschusses sollen Verpflegungspauschalen jedoch erst bei mindestens 10stündiger Abwesenheit in Höhe von 9 Euro gewährt werden.
Diese Einschränkung ist völlig lebensfremd und inakzeptabel, sagt Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des NVL. Ein Arbeitnehmer, der ganzjährig auf Baustellen beschäftigt ist, könnte danach in vielen Fällen gar keine Verpflegungsmehraufwendungen mehr steuerlich geltend machen. Die Steuerbelastung würde – im Vergleich zum geltenden Recht - bei 2.500 Euro Bruttolohn um 400 Euro im Jahr steigen! Betroffen wären beispielsweise Bauarbeiter oder Beschäftigte im Außen- und Kundendienst und der häuslichen Krankenpflege.
Gleichzeitig soll der Bundesrat am 23. November 2012 auf Vorschlag einiger Bundesländer einen Gesetzentwurf mit einer Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags um 150 Euro beschließen. Von dieser profitieren jedoch nur diejenigen, die keine höheren Werbungskosten haben. Arbeitnehmer mit Auswärtstätigkeit würden durch ihre Steuererhöhung die Entlastung für andere Arbeitnehmer, die keine oder nur geringe Werbungskosten haben, mit finanzieren.
Die Vorschläge aus dem Bundesrat gehen in die falsche Richtung und widersprechen einer Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit, sagt Rauhöft. Der NVL fordert deshalb von den Finanzministern der Bundesländer, diese Vorschläge am 23. November nicht zu beschließen.
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Kamen. Mit einem Live-Musik-Event feiert das "en place" seinen 3. Geburtstag. Am Samstag (01.12.2012) begrüßt Arjan Gjini gleich zwei Bands auf der en place-Bühne. Ab 21.00 Uhr geht es los. Der Eintritt ist frei.
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Kamen. Unter diesem Motto berichtete das WDR Lokalfernsehen am Freitag, 16.11.12 in der Lokalzeit Dortmund über die Erfolge des TVG Kaiserau.
In dem Filmbeitrag des WDR und dem anschließenden Studiogespräch mit dem Jugendgeschäftsführer des TVG wurden beispielhaft die Spielerinnen Arzu Dzelili und Alisa Licina des TVG Kaiserau vorgestellt. Beides Kinder mit Migrationshintergrund, die seit diesem Jahr den Weg nach Kaiserau gefunden haben. Dort spielen sie erfolgreich in der weiblichen C- sowie B-Jugend und haben den Sprung in die Kreisauswahl des HK Hellweg (Jg. 99) geschafft. Dafür nehmen die Familien der Beiden einiges auf sich. Vier mal Training in der Woche ist neben der schulischen Belastung schon eine Hausnummer. Hinzu kommt noch die Entfernung zwischen Drolshagen und Kaiserau, die für Training und Spiele zurückzulegen sind. Doch beide Mädels und die Familien stellen sich gerne diesen Belastungen, denn das Jugendkonzept des TVG Kaiserau hat alle überzeugt! Und genau das führt dazu, dass sich auch die anderen Spielerinnen wohl fühlen beim TVG und ähnliche Belastungen auf sich nehmen. „Wir haben Kinder aus Kamen, Bergkamen, aber auch aus Ahlen, Dortmund und Hagen, die gerne zu uns kommen, um Teil eines klasse Teams zu sein!“ Von einander lernen und gemeinsam Spaß haben, das zeichnet das leistungsbezogene Konzept des TVG Kaiserau aus. Spaß und Erfolg – eine tolle Kombination beim TVG Kaiserau!
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