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So wie auf diesem Bild aus dem Jahr 2016 kennen viele der regelmäßigen Besucher des Weihnachtsmarktes in Methler den „Kümmerer“ Ernst Freisendorf. Fotos: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen-Methler. Etliche Stammgäste des Weihnachtsmarktes in Methler verbinden mit der Veranstaltung, die stets am 3. Adventswochenende ausgetragen wird, auch eine Personalie. Ernst Freisendorf gehört als „Kümmerer“ einfach zum Establishment des gemütlichen Marktes, den die Vereinsgemeinschaft Methler ins Leben gerufen hat und noch immer mit Erfolg durchführt.
Jetzt ist der 81-jährige aus Altersgründen offiziell aus der Vorstandsarbeit ausgestiegen und zum Ehrenvorsitzenden der Vereinsgemeinschaft gewählt worden. Vor fünf Jahren hatte Freisendorf bereits das Amt des Vorsitzenden an seinen Sohn Ulf übergeben. Seit dem war Ernst Freisendorf als zweiter Vorsitzender tätig. Nach den jüngst erfolgten Wahlen bei der Delegiertenversammlung im Bürgerhaus wird nun Ortsvorsteher Roland Borosch diese Aufgabe übernehmen.
Schon vor einigen Jahren hat Ernst Freisendorf den Vorsitz in der Vereinsgemeinschaft an seinen Sohn Ulf übergeben. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Über 20 Jahre lang hat Ernst Freisendorf als Vorsitzender zusammen mit seinem Vorstands-Team den zweitägigen Weihnachtsmarkt organisiert. Schon 1996 arbeitete Freisendorf in verschiedenen Gremien mit, die sich mit den Vorbereitungen der Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr 1998 befassten, in dem 1100 Jahre Methler gefeiert werden sollten. Zu Beginn des Jahres 1998 erfolgte die offizielle Gründung der Vereinsgemeinschaft, deren Leitung Freisendorf zwei Jahre später übernahm und über zwei Dekaden lang ausübte.
Weiterlesen: Ernst Freisendorf: Mehr Freizeit für den „Kümmerer“ vom Weihnachtsmarkt
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Kaum ein anderes Gebiet weckt so große Neugier wie die Welt der Verbrechensaufklärung. Kriminalfälle und Ermittlungsmethoden faszinieren Millionen Menschen weltweit. Doch worin genau liegt diese besondere Anziehungskraft, die so viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und Bildung dazu bewegt, sich immer wieder aufs Neue mit den dunklen Seiten der menschlichen Natur und den Methoden ihrer Aufklärung zu beschäftigen? Die Antwort auf diese Frage fällt deutlich vielschichtiger aus, als man auf den ersten Blick vermuten würde, da mehrere psychologische und kulturelle Faktoren zusammenwirken. Es geht dabei um den unwiderstehlichen Reiz des Rätselhaften, um den tief verwurzelten Wunsch nach Gerechtigkeit und um die aufrichtige Bewunderung für jene Ermittler, die mit analytischem Verstand und unerschütterlicher Beharrlichkeit selbst die vertracktesten Fälle lösen. Die Kriminalistik verbindet auf eine Weise, die kaum ein anderes Feld in dieser Ausprägung bieten kann, die strengen Methoden der Wissenschaft, die tiefgreifenden Erkenntnisse der Psychologie und den untrüglichen detektivischen Spürsinn, wobei gerade dieses Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen dafür sorgt, dass selbst die komplexesten Fälle entschlüsselt werden können. Sie zeigt zugleich, wie schmal die Grenze zwischen Ordnung und Chaos in jeder Gesellschaft ist.
Vom Tatort ins Labor - was die Verbrechensaufklärung so spannend macht
Spurensuche als intellektuelle Herausforderung
Der Kern der Faszination liegt im Puzzlespiel. Jeder Kriminalfall gleicht einem komplexen Rätsel, bei dem winzige Details den Unterschied zwischen Aufklärung und Stillstand ausmachen. Fingerabdrücke, DNA-Spuren, digitale Fußabdrücke auf Smartphones oder ballistische Analysen - all diese Elemente fügen sich erst durch akribische Arbeit zu einem stimmigen Bild zusammen. Wer professionelle Ermittlungsarbeit aus der Nähe betrachten möchte, findet bei der Detektei Düsseldorf Einblicke in die kriminalistischen Dienstleistungen, die auch abseits polizeilicher Strukturen gefragt sind. Gerade in Nordrhein-Westfalen, wo die Kriminalitätsstatistik regelmäßig hohe Fallzahlen ausweist, spielt private Ermittlungsarbeit eine wachsende Rolle.
Die geistige Herausforderung geht weit über naturwissenschaftliche Methoden hinaus. Auch psychologische Profile, Zeugenbefragungen und die Rekonstruktion von Tatabläufen verlangen ein hohes Maß an Kombinationsgabe. Es ist genau diese anspruchsvolle Mischung aus analytischer Logik, feiner Intuition und strenger wissenschaftlicher Präzision, die den besonderen Reiz dieses Feldes ausmacht und so viele Menschen fasziniert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich in Deutschland immer mehr junge Menschen für Studiengänge in der Forensik oder Kriminalwissenschaft interessieren, weil diese Fachrichtungen analytisches Denken und wissenschaftliche Methoden auf spannende Weise miteinander verbinden.
Wenn reale Fälle fesselnder sind als jeder Krimi
Fiktive Krimis folgen einem Drehbuch, doch die Realität schreibt oft die unglaublicheren Geschichten. Auch auf regionaler Ebene zeigt sich das immer wieder. Wie komplex und erschütternd Ereignisse sein können, verdeutlicht etwa ein tragischer Vorfall in einer Polizeiwache in Kamen, der weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen sorgte. Solche Fälle machen deutlich, dass kriminalistische Arbeit weit mehr ist als das nüchterne Sammeln von Beweisen - sie berührt Menschenschicksale und gesellschaftliche Strukturen.
Ein weiteres Beispiel für alltägliche Kriminalität zeigt, wie breit das Spektrum reicht. Wenn etwa mehrere Wohnmobile in einer Stadt aufgebrochen werden und die Polizei dringend Zeugen sucht, wird klar, dass Ermittlungsarbeit nicht nur bei spektakulären Mordfällen gefragt ist. Serieneinbrüche, organisierte Bandenkriminalität und Alltagsdelikte fordern Ermittlerinnen und Ermittler Tag für Tag heraus.
Berufsfelder in der Kriminalistik - mehr als nur Kommissare
Von der Spurensicherung bis zur digitalen Forensik
Beim Gedanken an kriminalistische Berufe kommt den meisten Menschen zuerst der klassische Kriminalkommissar in den Sinn. Doch das Berufsfeld, das sich hinter dem Begriff der Kriminalistik verbirgt, ist in Wirklichkeit deutlich breiter aufgestellt, als viele zunächst vermuten würden, da es zahlreiche unterschiedliche Tätigkeitsbereiche und Spezialisierungen gibt, die weit über den klassischen Polizeidienst hinausreichen. Die folgende Auflistung zeigt die wichtigsten Karrierewege im Bereich der Verbrechensaufklärung:
1. Kriminalpolizei: Der gehobene Polizeidienst ist der bekannteste Einstieg in die Kriminalpolizei.
2. Forensische Wissenschaften: Biologen, Chemiker und Mediziner analysieren Spuren – DNA-Analytik, Toxikologie und digitale Spurensicherung sind besonders gefragt.
3. Rechtsmedizin: Obduktionen, Wundanalysen und Todesursachenbestimmung gehen weit über TV-Klischees hinaus.
4. Kriminalpsychologie: Profiler erstellen Täterprofile und unterstützen Verhöre mit psychologischem Fachwissen.
5. IT-Forensik: Cyberkriminalität, Datenrettung und digitale Kommunikationsauswertung zählen zu den am schnellsten wachsenden Bereichen.
6. Privatermittlung und Detekteien: Detektive bearbeiten Fälle wie Versicherungsbetrug, Untreue-Verdacht oder Wirtschaftsspionage.
Gerade der letzte Punkt lohnt eine nähere Betrachtung. Detektive und Privatermittler arbeiten in einem häufig unterschätzten Tätigkeitsfeld. Ihre Arbeit verlangt kriminalistisches Geschick, juristische Kenntnis, Diskretion und Menschenkenntnis. Die Detektivtätigkeit unterliegt in Deutschland der Gewerbeordnung und sichert so die Seriosität der Branche. Erfahrene Ermittler decken ein breites Spektrum ab, von der Observation untreuer Geschäftspartner bis zur Aufklärung komplexer Wirtschaftsdelikte.
Detektive im Wandel der Zeit - zwischen Tradition und Technologie
In den letzten Jahrzehnten hat sich das Bild des Detektivs grundlegend gewandelt. Statt Trenchcoat und Lupe prägen heute GPS-Tracker, Drohnen und soziale Medien das Bild. Moderne Privatermittler nutzen technische Hilfsmittel, die vor zwanzig Jahren noch Science-Fiction gewesen wären. Dennoch bleibt der menschliche Faktor bei der Ermittlungsarbeit nach wie vor unverzichtbar. Beobachtungsgabe, Menschenkenntnis und die Fähigkeit, verborgene Zusammenhänge zu erkennen, sind Eigenschaften, die sich trotz aller technologischen Fortschritte durch keine noch so ausgefeilte Software ersetzen lassen.
Die akademische Auseinandersetzung mit kriminalistischen Methoden hat ebenfalls an Bedeutung gewonnen. An zahlreichen deutschen Hochschulen werden inzwischen spezialisierte Studiengänge angeboten, die naturwissenschaftliche Grundlagen mit kriminologischem Wissen verbinden. Wer sich für die wissenschaftlichen Hintergründe der Spurenanalyse und technischen Ermittlungsmethoden interessiert, findet bei der kriminologischen Forschung an der Universität Hannover vertiefte Fachinformationen.
Der gesellschaftliche Kontext ist ebenfalls von Bedeutung. In einer immer stärker digitalisierten Welt wandeln sich die Strukturen der Kriminalität in hohem Tempo. Cyberangriffe, Identitätsdiebstahl und Online-Betrug fordern Ermittlungsbehörden mit Aufgaben, die vor zehn Jahren kaum denkbar waren. Neue Technologien wie KI und Gesichtserkennung schaffen Chancen, werfen aber Fragen zur Privatsphäre auf.
Was die Leidenschaft für Kriminalistik über uns verrät
Die Faszination für Verbrechensaufklärung spiegelt das menschliche Verlangen nach Ordnung und Gerechtigkeit wider. In einer unsicheren Welt bietet die Kriminalistik etwas Tröstliches: den Beweis, dass Rätsel lösbar sind. Täter werden gefasst, und Opfer erfahren Gerechtigkeit. Dieser Wunsch motiviert nicht nur Ermittler, sondern auch all jene, die sich als aufmerksame Beobachter dem Thema widmen.
Ob als Beruf oder als Leidenschaft - die Welt der Verbrechensaufklärung bleibt eines der spannendsten Felder überhaupt. Die Fülle an Berufsbildern, die stetige Methodenentwicklung und die Unberechenbarkeit des Verbrechens sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. In Deutschland stehen Interessierten viele Ausbildungswege offen - vom Polizeidienst über das Forensik-Studium bis zur Karriere als Privatermittler. Eines bleibt dabei stets unverändert: der Wille, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
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Der Bauwagen auf dem Gelände der Familienbande hat ein professionelles Graffiti erhalten. Neben Ted Bartnik (hockend) waren an der Gestaltung auch die „Glücksbringer“ Marie (2. von links) und Kai (4. von rechts) beteiligt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Bisher führte der Bauwagen auf dem Gelände der Familienbande eher ein unspektakuläres „Stillleben“. Jetzt hat sich das geändert, denn Graffiti-Künstler Ted Bartnik und weitere fleißige Hände haben dafür gesorgt, dass der Wagen - zumindest von außen betrachtet - ein Hingucker geworden ist.
Der Verein „Familienbande Familiennetzwerk Kamen“ hatte im zurückliegenden Jubiläumsjahr der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen (GSW) bei der Aktion mitgespielt, bei der es insgesamt drei Graffiti-Kunstwerke zur Verschönerung eines Vereinsheims, Büros oder der Einrichtungsstätte zu gewinnen gab.
„35 Bewerbungen haben wir erhalten. Einer der Gewinne ging nach Bönen zu einem Reitverein, einer nach Bergkamen zum Bogenschützenverein und zum Abschluss sind wir bei der Familienbande“, so Mareike Füllner von den GSW. Die Mitarbeiterin für Kommunikation und Marketing beim Energieversorger verschaffte sich vor Ort ein Bild von dem Kunstwerk, welches jetzt fertigstellt wurde.
Tatkräftige Unterstützung
Weiterlesen: Bauwagen der Familienbande lädt zur Auszeit ein
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Wasserkurl. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wasserkurl hat am Ostersonntag wieder zum traditionellen Osterfeuer auf das Hohe Feld eingeladen. Trotz zunächst wechselhafter Wetterbedingungen mit leichtem Regen blieb die Veranstaltung gut besucht. Im weiteren Verlauf klarte das Wetter auf, sodass viele Gäste den Abend in geselliger Atmosphäre genießen konnten.
Das Osterfeuer bot erneut Gelegenheit für Begegnungen im Dorf. Familien, Freunde und Nachbarn kamen zusammen, tauschten sich aus und verbrachten gemeinsame Stunden.
Erstmals standen in diesem Jahr auch frittierte Pilze als vegetarische Alternative auf dem Angebot. Diese Neuerung wurde gut angenommen und war bereits frühzeitig vergriffen.
Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Osterfeuers als festen Bestandteil des Dorflebens und als Treffpunkt für alle Generationen.
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Die neuen Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter der Feuerwehr Kamen wurden im Rathaus begrüßt. Foto: Stadt Kamen
Kamen. Mit jungen Menschen in die Zukunft: Fünf Nachwuchskräfte begannen bei der Stadt Kamen zum 1. April ihre Ausbildung als Brandmeisteranwärterin beziehungsweise als Brandmeisteranwärter. Bürgermeisterin Elke Kappen und die zuständige Beigeordnete Hanna Schulze hießen die neuen Auszubildenden jetzt willkommen.
Zunächst standen die Begrüßung durch die Ausbildungsleitung, den Leiter der Feuerwehr, die Ausbilder und Praxisanleiter sowie durch die Bürgermeisterin und die zuständige Beigeordnete auf der Tagesordnung. Darüber hinaus wurden notwendige Einstellungsformalitäten erledigt, bevor der Personalrat, die Jugend- und Auszubildenden-vertretung sowie die Gleichstellungsbeauftragte über ihre Aufgaben informierten. Abschließend lernten die neuen Kräfte die Feuer- und Rettungswache kennen. Folgende Brandmeister-anwärterinnen und Brandmeisteranwärter nahmen ihre Ausbildung auf: Henrik Eikeler, Julia Grzebyta, Hermann Kartak, Devin Meinke, Lukas Schürk.
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Kamen/Kreis Unna. Die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH weist alle Anlieferer der Inertstoffdeponie Kamen-Heeren-Werve darauf hin, dass am Montag, den 13.04.2026 Wartungsarbeiten an der Waage der Betriebsstelle durchgeführt werden. Dadurch können Verwiegungen nur eingeschränkt stattfinden.
Die GWA bittet alle Kunden der Betriebsstelle, deren Abfälle verwogen werden müssen (z.B. Anlieferungen im Anhänger, Van, Kleintransporter, LKW) Wartezeiten einzuplanen oder auf andere Tage auszuweichen.
Anlieferungen von Abfällen in Kleinmengen zu Pauschalpreisen am Wertstoffhof und Anlieferungen von Schadstoffabfällen in haushaltsüblichen Mengen sind dagegen uneingeschränkt möglich.
Informationen zur Abfallentsorgung gibt es am GWA-Servicetelefon unter der gebührenfreien Rufnummer ( 0 800 400 1 400, auf der Homepage www.gwa-online.de oder in der GWA-Abfall-App.
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Kreis Unna. Mit verstärkten Verkehrskontrollen hat die Polizei im Kreis Unna am sogenannten „Carfreitag“ und am darauffolgenden Samstag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt. Die Maßnahmen richteten sich insbesondere gegen technische Manipulationen, überhöhte Geschwindigkeit und sogenanntes Posing-Verhalten.
Am Karfreitag (3. April) waren Einsatzkräfte zwischen 12 Uhr und 2 Uhr nachts im gesamten Kreisgebiet unterwegs. Ein Schwerpunkt lag im Bereich Kamen Karree/Avia Schattweg. Dort wurden zeitweise 30 bis 40 Fahrzeuge und bis zu 50 Personen festgestellt. Vereinzelt kam es zu Posing-Verhalten, das durch die Polizei geahndet wurde.
Im Verlauf des Tages stellte die Polizei insgesamt vier Fahrzeuge sicher. Darunter befand sich auch ein 3,5-Tonnen-Transporter mit Anhänger, der erhebliche technische Mängel aufwies, darunter ein durchgerosteter Rahmen, eine gebrochene Feder sowie eine manipulierte Motorsteuerung durch illegales Chiptuning. Weitere Fahrzeuge fielen durch Veränderungen an der Abgasanlage auf.
Auch Geschwindigkeitsverstöße wurden festgestellt: In Werne wurde ein Fahrzeug bei erlaubten 30 km/h mit 58 km/h gemessen, in Schwerte ein weiteres mit 88 km/h bei erlaubten 50 km/h. Insgesamt registrierte die Polizei am Freitag 251 Geschwindigkeitsverstöße ohne Anhalten sowie 19 Kontrollen mit Anhalten. Zudem wurde unter anderem ein Verstoß im Zusammenhang mit Drogen festgestellt.
Die Kontrollen wurden am Samstag (4. April) fortgesetzt. Erneut sammelten sich am Abend Fahrzeuge der Szene im Bereich Kamen Karree. Auch hier kam es zu Posing-Verhalten, was zur Sicherstellung eines Fahrzeugs führte.
Insgesamt wurden am Samstag drei weitere Fahrzeuge sichergestellt. Darüber hinaus fertigte die Polizei zwei Strafanzeigen, unter anderem wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Versicherungsschutz. In drei Fällen wurden Blutproben entnommen, außerdem wurde ein Fahrer mit 0,5 Promille Alkohol kontrolliert.
Bei 161 Geschwindigkeitsmessungen ohne Anhalten stellte die Polizei 22 Verstöße fest, darunter zwei Fälle mit Fahrverbot. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 98 km/h bei erlaubten 50 km/h auf der Hammer Straße in Werne.
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von Andreas Milk
Kamen. "Ich habe niemals eine Hecke sexuell belästigt": Das dürfte einer der merkwürdigsten Sätze sein, die je vor dem Kamener Strafrichter gefallen sind. Gesagt hat ihn der Bergkamener Angeklagte Markus N. (39, Name geändert) in einem Prozess wegen Beleidigung und Bedrohung. Tatort: Ein Grundstücksrand in der südwestlichen Kamener Innenstadt.
Dort wohnt ein Ehepaar - zwei Frauen -, das mit Markus N. schon manch unangenehme Erfahrung gemacht hat. Dass es Berührungspunkte gibt, liegt daran, dass ein Onkel von N.s Frau in der Nachbarschaft des Paars wohnt. Wenn N. und sein Anhang ihn besuchen, bleibt zumindest Sichtkontakt kaum aus.
Am Nachmittag des 29. Juni 2025 muss es in der Siedlung sehr laut geworden sein. In der Anklageschrift heißt es, Markus N. habe üble, gerade auch sexuell grundierte Beleidigungen in Richtung der beiden Frauen ausgestoßen. Er selbst räumte vor Gericht ein: "Wir haben uns gegenseitig angeschrien und beleidigt." N.s Kinder waren dabei. Sie seien vorher von den Frauen "Drecksblagen" genannt worden.
Nur von einem Teil des Geschehens gibt es einen Videomitschnitt, angefertigt von den Frauen. Zu hören ist darin unter anderem "Ich hau dir die Fresse kaputt" - ausgerufen von Markus N. Und der war darüber im Gerichtsprozess selbst ein bisschen überrascht. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er das rausgehauen hat. Der Satz war juristisch eine Bedrohung. Als solche gilt er auch, wenn er nicht so ganz ernst gemeint war. Und was die Hecke angeht: Markus N. soll sich einen Busch oder etwas Ähnliches gekrallt und daran typische Kopulationsbewegungen vollführt haben. Seine Kinder hätten das nachgeahmt, erzählte eine der Frauen. N. erwiderte, das sei Quatsch.
Markus N. hat eine Vorstrafe wegen Bedrohung einer Minderjährigen: Seine Tochter hatte Stress in der Schule; N. glaubte, eine Mitschülerin von ihr einnorden zu müssen. Eine Geldstrafe war die Folge. Auch für den Vorfall am Kamener Gartenzaun wurde nun eine verhängt - und aus beiden Strafen eine Gesamtstrafe gebildet: 80 Tagessätze à 30 Euro soll N. zahlen, 2.400 Euro also, rund das Anderthalbfache seines monatlichen Nettoeinkommens. Er nahm das Urteil an.
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Kreis Unna. Das Jobcenter Kreis Unna schließt auf Grund einer internen Veranstaltung alle Standorte für einen Tag.
In dringenden Fällen ist das Servicecenter des Jobcenters Kreis Unna telefonisch (Hotline: 02303 2538-0) in der Zeit von 08:00-18:00 Uhr erreichbar. Kundinnen und Kunden können ihr Anliegen zudem auch online über www.jobcenter.digital erledigen – dort sind Services wie Anträge, Weiterbewilligungen und Veränderungsmitteilungen rund um die Uhr verfügbar.
Eine persönliche Vorsprache kann ab dem 15. April zu den regulären Öffnungszeiten erfolgen.
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