Sportschützen Heeren-Werve: Siegerehrung Stadtradeln

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Stadtradeln 2021

Kamen-Heeren-Werve. Die Sportschützen Heeren-Werve beteiligten sich auch in diesem Jahr beim Stadtradel. Mit 19 Teilnehmern wurden insgesamt 4589 km zurückgelegt und 676 kg Co2 eingespart. Die fleißigsten Radler wurden jetzt bei der internen Siegerehrung ausgezeichnet und bekamen eine Urkunde und Überraschungsgutscheine. Bei den Schülern und Jugendlichen siegte Fynia Beutel mit 370 km und 54,4 kg Co2 vor Leandro Beutel mit 290 km und 42,4 kg Co2 und Lia Meister mit 262,2 km und 38,5 kg Co2 sowie Fabienne Gesing mit 137,7 km und 20,3 kg Co2. Bei den Erwachsen gewann Wilfried Borgschulte mit 558, 1 km und 82 kg Co2 vor Uwe Daugsch mit 411 km und 60,4 kg Co2, Tatjana Meister mit 360,3 km und 53 kg Co2, Horst Rüthing mit 335, 5 km und 49,3 kg Co2 und Günter Kunert mit 331 km und 48,7 kg Co2. Der fleißigste Radler Wilfried Borgschulte bekam zusätzlich einen Sonderpreis. Die Heerener Sportschützen sind auch in den Ferien zu den wöchentlichen Trainingszeiten zu erreichen. Wir wollen vorallem den Schülern und Jugendlichen die Möglichkeit zum Training geben, um die guten Ergebnisse von vor der Pandemie wieder zu erreichen, so der Geschäftsführer Günter Kunert. Besondere Ferienaktionen werden dann von der Jugendleitung auf Facebook  rechtzeitig bekanntgegeben.

Infostand zum Ökologischen Gärtnern in der Fußgängerzone

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Klimaschutzmanager, Stadtteilmanagerin und Umweltberaterin der Verbraucherzentrale machen gemeinsame Sache

Kamen. Kostenloses Wildblumensaatgut, Setzlinge für den Garten sowie umfangreiches Infomaterial zu ökologischen Themen und Fahrradkarten gibt es am Donnerstag, 24. Juni, bei einem gemeinsamen Infostand der Stadt Kamen und der Verbraucherzentrale zwischen 15 und 17 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz.

„Für uns ist es in diesem Jahr der erste Infostand“, freut sich Stefanie Haake, Stadtteilmanagerin der Stadt Kamen. Nach der langen Durststrecke ist das Angebot in diesem Jahr dafür umso vielfältiger. Neben dem hochwertigen Saatgut heimischer Wildblumen vom Hersteller Rieger-Hofmann gibt es außerdem Pflänzchen für den Garten und ein umfangreiches Angebot an Infomaterialien. Auch Jutta Eickelpasch, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale, freut sich sehr darüber, endlich wieder persönlich mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und zu Themen wie Kompost, torffreie Erde und dem pestizidfreien Garten beraten zu können. Den Austausch sucht auch Tim Scharschuch, Klimaschutzmanager der Stadt Kamen. „Die Vorbereitungen zum Thema Klimaschutzgremium laufen“, so Scharschuch, „schon jetzt möchte ich gerne Stimmen und Themen sammeln sowie den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, sich in den Einladungsverteiler eintragen zu lassen.“ Kinder werden die Möglichkeit haben, sich aus schönem Altpapier Buttons zu basteln. Das gesamte Angebot ist kostenlos.

"Schottergärten adé": Digitale Informationsveranstaltung liefert Tipps für klimafreundliche Vorgärten

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steingartenKWKamen. Ein im wahrsten Sinne des Wortes "heiß" diskutiertes Thema sind sogenannte "Schotter- und Steingärten". Die negativen Auswirkungen auf die Artenvielfalt und unser Klima sind den meisten Bürgerinnen und Bürgern bereits bewusst.

Doch was tun, wenn ein derartiger "Schotter- oder Steingarten" bereits vorhanden ist?

Wie simpel und günstig eine Umgestaltung sein kann und mit welchen verhältnismäßig einfachen Maßnahmen eine Schotter- bzw. Steinfläche ökologisch sinnvoll aufgewertet werden kann, sind Aspekte, die im Rahmen der digitalen Infoveranstaltung am Mittwoch, 23. Juni 2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr im Fokus stehen. Die Veranstaltung soll interessierten Bürgerinnen und Bürgern Tipps und Anregungen liefern und wird durch die Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Kommunen des Kreises Unna organisiert. Als Referenten sind ein fachkundiges Garten- und Landschaftsunternehmen sowie eine Bürgerin, die ihre Vorgartenumwandlung vorstellen wird, eingeladen.

Die Veranstaltung ist kostenlos, auf maximal 90 Teilnehmende begrenzt und wird über die Plattform Zoom stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen nimmt Klimaschutzmanager Tim Scharschuch von der Stadt Kamen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

Klimaschutz mit BRAvour – Stadt Kamen ist Teil des Kampagnen-Teams

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unwetter20KW

Kamen. Im Jahr 2022 werden die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet, und der Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 ist von der Bundesregierung ebenfalls beschlossen. Das Energieversorgungsystem befindet sich im Umbruch. Auch in Kamen sollen Teile  der Lösung entstehen, um die Energieversorgung zu sichern – daher beteiligt sich die Stadt an der Kampagne „BRAvour“ der Bezirksregierung Arnsberg.“

Der Klimawandel schreitet weiter ungebremst voran. Im Regierungsbezirk Arnsberg werden die Folgen des Klimawandel bereits in Form von großflächigem Waldsterben, ungewöhnlich heißen Sommern und immer häufiger auch durch leere Talsperren spürbar. Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, hat die Bezirksregierung daher im Frühjahr die Kampagne „Klimaschutz mit BRAvour“ ins Leben gerufen. Die Kampagne umfasst fünf Themenbereiche: Erneuerbare Energien, Gebäudesanierung, Nutzverhalten, Mobilität und Klimafolgenanpassung. Im ersten Jahr der Kampagne liegt der Fokus auf Photovoltaik, kurz PV oder Solarenergie. Diese stellt nach Angaben von unterschiedlichen Studien mit über 80 Prozent zwar die gesellschaftlich höchste Akzeptanz unter den Erneuerbaren Energien-Technologien, allerdings werden im Durchschnitt nur knapp fünf Prozent des PV-Dachflächenpotentials genutzt. Diese Zahl soll steigen – und dafür braucht es auch neue Anlagen in Kamen.

„Das Wissen über die Rahmenbedingungen rund um die Installation von PV-Dachflächenanlagen ist in der Bevölkerung vielfach noch veraltet. Entgegen der landläufigen Meinung lohnt sich die Installation einer PV-Dachflächenanlage immer noch. Die Kosten für Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren um circa 75 Prozent gesunken. Strom, der nicht selbst verbraucht wird oder in einem Heimspeicher zwischengeladen werden kann, muss nicht zwingend zur geringen Einspeisevergütung verkauft werden. Mittlerweile gibt es Anbieter, welche einem das eigene Stromguthaben wie in einer Cloud zwischenspeichern. Auch gibt es Pachtmodelle der örtlichen Gemeinschaftsstadtwerke, bei denen jeder Hausbesitzer sein Dach für eine PV-Anlage zur Verfügung stellen kann. Montage, Wartung und notwendige Reparaturen werden durch die Stadtwerke übernommen, während man selbst seinen festen Pachtbetrag erhält und sich um nichts kümmern muss“, erläutert der Klimaschutzmanager der Stadt Kamen, Tim Scharschuch, die Hintergründe.

Um einen aktuelleren Wissensstand zu vermitteln, haben sich einige Klimaschutzmanager aus der Region zusammengeschlossen und bereiten für die nächsten Monate eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten vor. „Wir beabsichtigen unter anderem Veranstaltungen zu den Themen: PV für Privatpersonen, PV und Steuern, Stecker-PV, PV im Unternehmen und E-Mobilität anzubieten. Mit viel Glück schaffen wir auch einen Vor-Ort-Termin bei einer größeren Freiflächen-PV Anlage“, so Scharschuch weiter. Aufgrund der Corona-Pandemie werden die meisten Veranstaltungen allerdings nur in digitaler Form als Videokonferenz geplant und angeboten. Da die Suche nach externen Referenten noch nicht abgeschlossen ist, können noch keine Termine genannt werden. Interessierte Bürger können sich aber bereits jetzt in einen E-Mailverteiler aufnehmen lassen um dann direkt informiert zu werden. Bei Interesse melden Sie sich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Zusätzlich sei an dieser Stelle an das Solarpotentialkataster erinnert. Eine kostenfreies, leicht verständliches Online-Tool mit der jeder überprüfen kann, welches solare Potential sein Dach aufweist – abrufbar unter https://www.solare-stadt.de/kamen/

Grüne Fassaden, Dächer und Vorgärten

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225528PFassadenbegrünung Gladbecker Straße in Essen - Foto: © Allbau GmbH

Naturschutzakademie bietet in Online-Seminar Informationen für eine klimafeste Stadtgestaltung

Ruhrgebiet. „Grün statt grau“ lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, zu der die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW Fachleute aus den Rathäusern und der Bevölkerung gleichermaßen einlädt. Um Steinwüsten in den Städten entgegenzuwirken, sollen Maßnahmen zur Förderung von blühenden Vorgärten, grünen Dächern und Fassaden vorgestellt werden. Mit dabei sind auch Experten von Emschergenossenschaft und Zukunftsinitiative, die für die „Klimaresiliente Region“ arbeiten.

Der Trend ist in den Wohnquartieren der Städte und gerade in Neubausiedlungen unübersehbar: Vorgärten, die geschottert oder gepflastert werden, weil das den Besitzerinnen und Besitzern als pflegeleicht erscheint. Doch diese versiegelten Flächen wirken sich negativ auf das Stadtklima und damit auch auf die Anwohnerinnen und Anwohnern aus: Im Sommer erhitzen sich die Steine stark und bilden auch nachts noch intensive Wärmespeicher direkt vor dem Haus. Pflanzen könnten dagegen für Kühlung sorgen.

Wie wichtig dieses Grün in Vorgärten, an Fassaden und auf Dächern für die Lebensqualität in den Städten ist, will eine Online-Veranstaltung am Mittwoch, 16. Juni, von 10 bis 15 Uhr zeigen. „Grün statt grau“ lautet das Seminar der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, zu dem eine Anmeldung noch bis einschließlich 11. Juni möglich ist.

Folgen des Klimawandels abmildern
Um die Folgen des Klimawandels wie zum Beispiel Hitzestau in den Städten abzumildern, sind Fassaden-, Dach- und Vorgarten-Begrünungen ein gutes Mittel. Die Expertinnen und Experten stellen Möglichkeiten und Anreize dar, solche Maßnahmen in den Städten zu fördern und somit den Schottergärten entgegenzuwirken.

So widmet sich ein Beitrag dem Thema „Grüne Dächer für mehr Artenvielfalt“ (Daniel Westerholt, Institut für Landschaftsarchitektur, Leibniz Universität Hannover). Best-Pratice-Beispiele werden vorgestellt wie die Fassadenbegrünung der Allbau GmbH an der Gladbecker Straße in Essen (Wolfgang Telöken, Allbau GmbH, Lehrbeauftragter an der Universität Kassel) oder die Begrünung von Dächern der Gemeinschaftsmüllverbrennungsanlage in Oberhausen (Dr. Angela Sabac-el-Cher, GMVA-Geschäftsführerin).

Im zweiten Teil der Veranstaltung gibt es unter dem Titel „So gelingt die Umsetzung – Fördermaßnahmen und Möglichkeiten“ konkrete Hilfestellung – vom Gründachkataster über das Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ und Gewerbegebiete im Wandel bis hin zum Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“, das Andreas Giga, Leiter der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ bei der Emschergenossenschaft vorstellt.

Kontakt und Anmeldung
„Grün statt grau“, 16. Juni, 10 bis 15 Uhr, Ausrichter: Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, Anmeldung: online unter https://event.nua.nrw.de/prod/Anmeldung.aspx?vstg=78277 Die Anmeldung ist verbindlich, Anmeldeschluss ist der 11. Juni 2021. Ein Zugangslink zur Veranstaltung wird den Teilnehmenden nach Anmeldeschluss an die von den Interessierten angegebene E-Mail-Adresse zugesendet. Die Teilnahme kostet 15 Euro (Info: www.nua.nrw.de).

Die Natur- und Umweltschutzakademie NRW ist eine direkte Bildungseinrichtung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz und eingerichtet im Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV).

Die Zukunftsinitiative
Mit der 2014 gegründeten Zukunftsinitiative (ZI) „Wasser in der Stadt von morgen“ arbeitet die Emschergenossenschaft zusammen mit den Städten an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung. Teil der Initiative ist das Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ der Ruhrkonferenz des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem sich seit Anfang 2020 alle Wasserverbände und Kommunen der Region (RVR-Raum) beteiligen. Die ZI-Serviceorganisation bei der Emschergenossenschaft setzt mit den Städten Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels um. Für den klimafesten Umbau der Städte in den Grenzen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) stehen bis 2030 rund 250 Millionen Euro zur Verfügung. Bis 2040 sollen 25 Prozent der befestigten Flächen abgekoppelt werden und die Verdunstungsrate um 10 Prozentpunkte gesteigert werden. Stadterneuerung, Quartiersumbau, Wasserwirtschaft und Stadtnatur sind die tragenden Säulen der ZI-Serviceorganisation.

Wildblumen-Projekt: Mehr Natur in der Kamener Innenstadt

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fbande omaswildblumen521Kamen. Passend zu dem sonnigen Wetter haben die Omas for Future gemeinsam mit der Familienbande, Familiennetzwerk Kamen e.V. am 28.05.2021 ein Projekt gestartet, um mehr Natur in die Innenstadt von Kamen zu bringen. "Uns, den Mitgliedern der Familienbande und den Omas for Future, ist es eine Herzensangelegenheit die Innenstadt von Kamen mit Wildblumen bunter zu gestalten."

Als Mitglied der Familienbande hat Angelika Friebe das Projekt geplant und gemeinsam mit Mitgliedern der Organisation Omas for Future umgesetzt. Endlich konnte wieder an der frischen Luft gemeinsam gearbeitet werden. Auf dem Grünstreifen vor dem Gebäude der Familienbande wurden verschiedene Wildblumen und -pflanzen gesät. Die Omas, und auch ein Opa, for Future haben fleißig gegraben, um die Fläche von dem Gras und dem Unkraut zu befreien, damit die neuen Pflanzen genug Platz finden. Durch die Wildpflanzen wird ein Paradies für Insekten, Bienen und Schmetterlinge erbaut. Geplant ist, dass die KiTa der Familienbande die Patenschaft für die Beete übernimmt. Dadurch ist eine langfristige Pflege der Blumen und Pflanzen gesichert.

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