Online-Veranstaltung: Kreatives Upcycling - nachhaltig und alltagstauglich?

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Natur & Umwelt

Aktion vz421Kamen. Die Umweltberatung der Verbraucherzentrale und das Kamener "Aktionsbündnis gegen (Einweg-)Plastik" laden Anfang Mai zu diesem Forum für Kreative und "Umweltschutz-Interessierte" ein.

Ohrringe aus Alufolie, Vasen aus Tetrapacks, Etageren aus alten Tassen, Obstschale aus Schallplatte -Upcycling liegt voll im Trend. Aus Ausrangiertem und Abfall wird Neues geschaffen - das macht Spaß und schützt die Umwelt.

Organisatorin und Umweltberaterin Jutta Eickelpasch will in diesem Forum inspirieren, aber auch kritisch nachfragen, was tatsächlich im Alltag verwendet wird und wie groß der Nachhaltigkeits-Effekt ist.

Zu Gast in der Runde ist die kreative Berliner Autodidaktin und "Expertin für gelebte Nachhaltigkeit" Beate Münster.

Das Aktionsbündnis und die Verbraucherzentrale laden herzlich zu diesem Nachhaltigkeits-Forum am kommenden Donnerstag ein.

Kreatives Upcycling - nachhaltig und alltagstauglich!?
Donnerstag, 6. Mai 18.30 - 19.30 Uhr
Anmeldung erfolgt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Gesamtschule Kamen macht es vor: Schulstart nur mit Recyclingpapier

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Umweltfreundliche Schultasche VZvon links, Jutta Eickelpasch (Verbraucherzentrale) und Doris Horn (Gesamtschule Kamen) bei der Übergabe der knalligen Baumwolltaschen, die anschließend mit Schulmaterialien befüllt werden können. Foto: VZ KamenKamen. Die Gesamtschule Kamen organisiert bereits seit vielen Jahren einen umweltfreundlichen Schulstart für ihre Fünft-KlässlerInnen, von Beginn an unterstützt durch den BUND* und der Umweltberatung der Verbraucherzentrale.

Die Aktion umfasst die zentrale Beschaffung von nachhaltigen Schulmaterialien - Recyclingpapier, Heften, Blöcken und Mappen. Am Einschulungstag wird dann das "Komplettpaket" in einer Fairtrade-Baumwolltasche, zum Selbstkostenpreis, an die Eltern abgegeben. Eine praktische, klimafreundliche Aktion, die sehr gut angenommen wird und gerne nachgemacht werden kann!

Schon jetzt, im Frühjahr, startet die Vorbereitung. Dazu holte die engagierte Gesamtschul-Lehrerin Doris Horn die apfelgrünen Stoffbeutel bei Jutta Eickelpasch in der Verbraucherzentrale ab, dazu 180 Stundenpläne aus Recyclingpapier.

Informationen zur "Nachhaltigen Beschaffung" von Eco-Material für Schule und Büro, Flyer und Einkauftipps, gibt es bei der Umweltberatung der Verbraucherzentrale - die aktuell "nur" telefonisch oder schriftlich erreichbar ist. Einige Materialien, wie Wandkalender und Stundenpläne, werden kostenlos bereitgestellt, auch als Klassensatz.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel. (02307) 43801-05

Unkrautvernichter sind Gift fürs Wasser

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unkrautKWKreis Unna. Viele Hobbygärtner werden im Frühjahr mit Blick rund ums Haus feststellen: Unkraut vergeht nicht. Wer unerwünschten Bewuchs loswerden möchte, sollte allerdings einige Regeln beachten. Darauf macht der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna aufmerksam.

Auf allen befestigten Flächen wie gepflasterten Einfahrten oder Plattenwegen, Dächern oder Garageneinfahrten sowie auf geneigten unversiegelten Flächen (auch Steingärten) ist der Einsatz von Unkrautvernichtern tabu. Und das aus gutem Grund: "Chemische Unkrautmittel dürfen nicht auf Flächen angewendet werden, von denen Wasser direkt oder indirekt in Gewässer oder den Kanal abläuft", erläutert Marten Brodersen, Leiter des Sachgebietes Wasser und Boden des Kreises Unna.

Denn die Wirkstoffe der so genannten Pflanzenschutzmittel können dabei abgeschwemmt und so in Oberflächengewässer eingetragen werden. Zudem können viele Wirkstoffe nicht in den Kläranlagen abgebaut werden und landen über deren Abläufe in den Gewässern. Verboten ist übrigens auch der Einsatz von Hausmittelchen wie Essig, Salz oder Zitronensäure auf befestigten Flächen.

Bußgelder drohen
Pflanzenschutzmittel dürfen nur auf so genannten Kulturflächen eingesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise Beete und Rasenflächen. Erlaubt sind hier nur speziell zugelassene Mittel, die entsprechend der Anleitung dosiert werden müssen. Verstöße gegen die Vorschriften des Pflanzenschutzgesetzes können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.

Fugenkratzer und heißes Wasser
Gärtner rücken Unkraut auf befestigten Flächen am besten mit mechanischen Verfahren zu Leibe. Neben dem Hacken und Jäten oder dem Einsatz von Fugenkratzern und rotierenden Bürsten leisten beispielsweise gegen Moos auch ein fester Besen und heißes Wasser bei der Beseitigung gute Dienste. Auch Hochdruckreiniger sind für die Unkrautbeseitigung insbesondere von Moos auf Dach- und Pflasterflächen geeignet. Mit Abflämmgeräten sollte wegen der Verletzungs- und gerade auch der Brandgefahr besonders vorsichtig umgegangen werden.

"Die Unkrautbekämpfung ohne chemische Hilfsmittel kann mühsam sein", räumt Marten Brodersen ein und unterstreicht gleichzeitig: "Sie ist aber zum Schutz der Gewässer unverzichtbar." Schließlich werde aus Gewässern Trinkwasser gewonnen - unser wichtigstes Lebensmittel. PK | PKU

Vorsicht Jungwild: Brut- und Setzzeit noch bis Mitte Juli

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Hirsch KWKreis Unna. Spaziergänger sollten Rehkitze sowie anderes junges Wild auf keinen Fall anfassen. Darauf weist der Jagdberater des Kreises Unna, Dietrich Junge, anlässlich der bis Mitte Juli dauernden Brut- und Setzzeit hin.

"Die Jungtiere sollten am besten unberührt in ihren Lagerstätten belassen werden. Der Menschengeruch schreckt die Elterntiere ab, so dass diese ihre Jungen verstoßen", so Junge. Zudem appelliert der Kreis-Jagdberater an Landwirte, die zuständigen Jäger rechtzeitig über die Mähtermine ihrer Wiesen zu informieren.

Da das Gras den Jungtieren Schutz und Deckung bietet, sind sie beim ersten Mähen leicht zu übersehen. Schnell geraten sie in die landwirtschaftlichen Mähwerke und werden verstümmelt oder getötet. Um das Jungwild vor den Mähmaschinen zu retten, müssen die Tiere von den Jägern aus den Wiesen verscheucht werden. PK | PKU

Weltwassertag: "Omas for Future" besuchten die Umweltberaterin der Verbraucherzentrale Kamen

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vzwassertag21v.l.n.r.: Ina Mank (Omas4Future), Jutta Eickelpasch (Verbraucherzentrale), Hedda Döring (Omas4Future)Kamen. Auch die Kamener "Omas for Future" feiern den Weltwassertag am 22. März. Mit ihrem Regenschirm, mit Wasserschutzbotschaften bestückt,  liefen sie am Montagmorgen durch die Stadt und besuchten dabei auch Umweltberaterin Jutta Eickelpasch in der Verbraucherzentrale. Auch sie stellt heute das Wasser, speziell unser gutes, sauberes Trinkwasser in den Fokus. Ab 14. 00 Uhr werden heute kleine Wasser-Infopakete für Kinder und Erwachsene im Bürgerhaus Methler verteilt.

Earth-Hour 2021: Kamen ist dabei

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Natur & Umwelt

Earthhour321WWFwww.wwf.de/earth-hour

Kamen. Im Rahmen der mittlerweile 15. Earth Hour wird, wie bereits auch in den vergangenen Jahren, am 27. März um 20.30 Uhr für eine Stunde die Beleuchtung am Kunstwerk „Drei Säulen“ im Kreisel am Sesekedamm, am „Schiefen Turm“ der Pauluskirche, an der Stadtbücherei und am Telgmann-Brunnen am Markt ausgeschaltet. Diese Aktion wird in Zusammenarbeit mit den GSW Kamen-Bönen-Bergkamen und der Evangelischen Kirchengemeinde Kamen durchgeführt.

"Klimaschutz geht nur gemeinsam!"

Durch die vom WWF organisierte Aktion werden auch in diesem Jahr unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten in über 190 Ländern erneut 60 Minuten lang im Dunkeln versinken – als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten.  Die „Earth Hour“ ist eine globale Gemeinschaftsaktion, die nachwirkt: Dieses Zeichen motiviert weltweit Millionen Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

Allein ein Deutschland ging 2020 in 373 Städten und Gemeinden das Licht aus. Mehrere hundert Firmen und tausende Privathaushalte beteiligten sich an der Aktion, denn der Aufruf zur Teilnahme an der Aktion des WWF richtet sich nicht allein an die Städte und Gemeinden sondern an alle Bürgerinnen und Bürger. Helfen Sie mit, diesen Rekord zu brechen und setzen Sie ein Zeichen zum Schutz unseres Planeten.

Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Earth-Hour-Website des WWF www.wwf.de/earthhour/

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