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Lippe-Region. Im Gebiet des Lippeverbandes war der Juli 2018 einer der trockensten Juli-Monate seit Beginn der Niederschlagsaufzeichnung im Jahr 1891. Der diesjährige Monat steht bei den durchschnittlichen Regenmengen an viertletzter Stelle.
Aufgezeichnet wurde ein Gebietsniederschlag von 24,5 mm, das sind 24,5 Liter Regen pro Quadratmeter und entspricht rund 30 Prozent des langjährigen Juli-Mittelwertes von 82 mm. Ein geringerer Jul-Niederschlag wurde das letzte Mal im Jahr 1983 erfasst. Damals fielen lediglich 22 mm. Dies entspricht gleichzeitig dem geringsten Niederschlag in einem Juli seit Beginn der Aufzeichnungen.
Trotz der großen Trockenheit traten im Lippeverbands-Gebiet punktuell bemerkenswerte Niederschlagssummen auf. So wurden am 28. Juli an unserer Station Bönen in einer Stunde rund 31 mm gemessen. Dies entspricht einem Starkregenindex (SRI) von 7 und kommt statistisch seltener als einmal in 50 Jahren vor. Ebenfalls am 28. Juli wurde an unserer Station Hamm-Pählenweg in 90 Minuten ein Niederschlag von rund 29 mm aufgezeichnet – auch das gibt es im Durchschnitt nur alle 20 Jahre einmal.
Schlagzeilen machte ein Ereignis im Raum Coesfeld. Dort wurden am 25. Juli in einer Stunde rund 77 mm Niederschlag gemessen – allerdings nicht an einer Station des Lippeverbandes. Am 21. Juli wurde an unserer Station Selm-Cappenberg in 60 Minuten ein Niederschlag von rund 29 mm erfasst, ein Regen, der statistisch nur alle zehn Jahre einmal vorkommt.

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Zwei Wochen sommerlicher Ausnahmezustand - oben an der Ludwig-Schröder-Straße: MiniKamen
Faire Stofftaschen, liebe voll bemalt - ein Renner im Umweltbüro. Da zahlen die Bürger auch schon mal 20 selbstverdiente Minimoos pro Stück.
Kamen. Jutta Eickelpach von der Verbraucherzentrale hat hier wieder ihr Umweltbüro eröffnet. Sie ist bereits im 10. Jahr dabei. In ihrem Umweltbüro wird von Minikamenern Papier recycelt und zu Tüten verarbeitet, die direkt wieder an vorbeikommende Interessenten verkauft werden. Gefüllt mit Fairtrade-Tee für nur 4 Minimoos - und somit ein begehrtes Mitbringsel für Freunde und Eltern. Vom Umweltbüro aus werden auch die Arbeiter der Stadtreinigung koordiniert. Engagierte Helfer und Helferinnen ziehen mit gelben Westen, Handschuhen und Greifern der GWA los, um das Umfeld vom Freizeitzentrum sauber zu halten. Jutta Eickelpach kooperiert auch eng mit den Minikamenern Medien, der Zeitung 'Minikamener Anzeiger' und dem Radio. In beiden wird immer wieder berichtet und zu mehr Umweltschutz aufgerufen. Der Job als Stadtreinigung ist in MiniKamen äußert wichtig und auch gut gezahlt. Neue Mitarbeiter werden ständig gebraucht. Erfolgreich und zufrieden ging heute die erste Minikamener Woche zu Ende.
Josch (12) investierte sein Minimoos in einen "Johannnisbeer-Tomatenbaum" aus der beliebten Gärtnerei von Sigrid im Minikamener Aussengelände.In Minikamen gibt es für Minimoos, was man sich an verschiedenen Stellen, verdient, echte Waren: Blumen, Pflanzen, bemalte Stofftaschen, Brotdosen, Perlenketten (handmade, Pudding, frisches Poppkorn, Kuchen und Getränke. Besonders beliebt sind in diesen Tagen Waffeln und Eis aus der Minikamener Eisdiele. Wasser gibt's im Mini- Stadtcafé umsonst - bei den Temperaturen über 30 Grad wichtig und heiss begehrt.
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Kreis Unna. Wespen: Ein Sommer ohne sie ist kaum denkbar. Vor allem Garten- und Balkonbesitzer fragen sich jedes Jahr aufs Neue, wie gefährlich die Tiere sind und wie man sie wieder los wird. Tipps gibt der Fachbereich Natur und Umwelt – denn Wespe ist nicht gleich Wespe. Viele Arten sind harmlos.
"Wespen bestäuben durch das Sammeln von Nektar Pflanzen und fangen zusätzlich Fliegen, Läuse und andere lästige Insekten", sagt Peter Driesch vom Fachbereich Natur und Umwelt. "Für das Naschen an Kuchen, Limonade, aber auch Gegrilltem sind nur zwei Arten verantwortlich: die deutsche und die gewöhnliche Wespe."
Tipps zum Schutz
Kuchen, Limonade, vergorenes Obst und sonstige Zuckerquellen gewinnen hierbei für beide Arten vor allem zum Spätsommer bzw. Herbst an Bedeutung, wenn die Wespenkolonien beginnen Vorräte für den Winter anzulegen. Im Hochsommer treten beide Arten jedoch noch überwiegend als Nützlinge auf, die mit den erbeuteten Insekten ihre Brut aufpäppeln.
Beide Arten bilden mit 3.000 bis 5.000 Tieren relativ große Völker und nisten in Hohlräumen jeder Art in Haus und Garten. Im Gegensatz zu anderen harmlosen Arten bauen diese beiden Plagegeister auch relativ große Nester.
Wespennester entfernen?
Die Untere Landschaftsbehörde empfiehlt, die Nester nicht mit der "chemischen Keule" zu bekämpfen. Oft reicht es, einen Abstand von zwei bis drei Metern zum Nest zu halten und Erschütterungen z.B. durch Rasenmähen zu vermeiden.
"Auch sollte die Anflugbahn zum Nest nicht versperrt werden, und die Insekten nicht durch Stochern in Einfluglöchern provoziert werden", rät Driesch. Professionelle Hilfe ist bei der Entfernung von Nestern nur in den seltensten Fällen notwendig. Bei einer Umsiedlung ist unter Umständen auch die Untere Landschaftsbehörde zu beteiligen. PK | PKU
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Gelsenkirchen. Das anhaltende Sommerwetter beschert Ferienkindern und allen Freiluftfans eine tolle Zeit. Die Kehrseite: Nach dem bereits trockenen Frühjahr leidet die Natur durch die Hitze, die Bäume und andere Gehölze können ihren Wasserbedarf nicht einmal mehr annähernd decken – und das vor allem in den Städten. Die Kommunen versuchen das gerade in dicht besiedelten Gebieten für den Klimahaushalt so wertvolle Grün zu retten: „Das Engagement durch die städtischen Grünflächendienste, die Feuerwehren und Privatleute ist beeindruckend. Wir wollen als Umweltunternehmen mithelfen, dass so viele Bäume wie möglich am Leben bleiben“, so Henning Deters, Gelsenwasser-Vorstandsvorsitzender. „Ausnahmesituationen erfordern unbürokratische Lösungen: Jede Kommune, in der wir mit der Wasserversorgung beauftragt sind, kann ab sofort 5.000 Kubikmeter Wasser kostenlos für die Baumrettung nutzen. Das reicht pro Stadt für rund 50.000 Bewässerungen.“
Dazu können die Kommunen die Standrohre einsetzen, die die Feuerwehren ohnehin für ihre Löscheinsätze vorrätig haben. Außerdem verleihen die Gelsenwasser-Betriebsstellen in Gelsenkirchen, Hattingen, Recklinghausen, Unna, Lüdinghausen und Altenberge Standrohre an die entsprechenden Beauftragten der Städte. Die Standrohre werden an vorhandene Hydranten angeschlossen und sind dadurch sofort einsatzfähig. Sie können so gezielt da eingesetzt werden, wo das Nass fehlt. Das spart auch Zeit für die Helfer, da keine Bewässerungsfahrzeuge betankt und durch die Stadt gefahren werden müssen.
Gelsenwasser ist über eine Wasserkonzession in folgenden Kommunen für die Wasserversorgung zuständig:
Altenberge, Ascheberg, Bergkamen, Billerbeck, Bönen, Castrop-Rauxel, Datteln, Drensteinfurt, Fröndenberg, Gelsenkirchen, Haltern am See, Hattingen (Teilgebiet), Havixbeck, Herne, Herten, Issum, Kamen, Linnich, Lüdinghausen, Marl, Menden-Halingen, Nordkirchen, Oer-Erkenschwick, Olfen, Recklinghausen, Selm, Senden, Sprockhövel (Teilgebiet), Unna, Velbert-Langenberg, Waltrop, Warendorf-Hoetmar, Welver, Werl, Werne, Wickede
Archiv: Umwelttipp: Anhaltende Hitze und zu geringe Niederschlagsmengen lassen Bäume dursten
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Kamen. Alte Friedhöfe bieten vielen Tier- und Pflanzenarten ein Rückzugsgebiet. Selbst unsere häufigste einheimische Orchidee, die Breitblättrige Stendelwurz, findet hier einen passenden Lebensraum. Mit Karin und Bernd Margenburg vom NABU kann man sich am Freitag, den 27. Juli auf eine abendliche Entdeckungsreise in Kamen begeben. Treffpunkt ist um 19.00 Uhr der Haupteingang an der Friedhofstraße. Nicht-NABU Mitglieder zahlen 2,- €.
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Sommerzeit - Beerenzeit. Im Moment wachsen die köstlichen Johannisbbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Erdbeeren - frisch und gesund. Doch auch Möhren, Rote Beete, Brokkoli, Tomaten, Radieschen und Lauch haben jetzt Saison.
Kamen. "Wer aus der Heimat und saisonal kauft, kauft klimafreundlich und frischer, lange Lagerzeiten und Transportwege fallen weg," weiß Jutta Eickelpasch, Umweltberaterin in der Verbraucherzentrale Kamen. "Außerdem unterstützt man den heimischen Markt und kann auch mal eher direkt nachfragen, bekommt vielleicht sogar Tipps und Zubereitungsideen."
Doch leider geht das Wissen, was, wann, wo wächst immer mehr verloren, denn die Menschen ernten kaum noch im eigenen Garten und alles ist ganze Jahr über erhältlich.
Ferienzeit: In der Verbraucherzentrale gibt es jetzt kostenlos Saisonkalender, eine Vielzahl an Flyern zu nachhaltigen und gesunden Lebensmitteln und sommerliche Rezepte zum Mitnehmen. Und auch beim Kinderferienspiel MINIKAMEN wird Jutta Eickelpasch dabei sein, das Thema "Klimaschutz und Essen" spielerisch aufgreifen, ein Programm dazu bieten, Saisonkalender verteilen und erklären. Ihr Motto: "Früh übt sich...."
Weitere Informationen, z.B. zur richtigen zu Lagerung und Rezepte zum Ausdrucken,sind auch online erhältlich....
www.mehrwert.nrw/schaetze
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