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Kreis Unna. Nach den Regenfällen in den ersten Januartagen sind Lippe, Stever und Seseke stark angestiegen. Dabei werden in Wesel, Haltern und Lünen die bisherigen Höchstmarken dieses Winters übertroffen, in Dorsten liegen die Wasserstände knapp unter den Maxima vom Dezember. Insgesamt ist die Situation aber so überschaubar, dass der Lippeverband im Moment auf Hochwassereinsätze verzichtet.
Die Pegelstände der Lippe, die rund um die Uhr im Internet unter http://www.eglv.de/wasserportal/aktuelles/wetterpegelstaende/ abgerufen werden können, liegen in Wesel und Haltern derzeit bei 5 Meter, in Lünen bei 4,50 m und damit ein Stück höher als Mitte Dezember. Auffallend ist der starke Anstieg der Seseke, die in Kamen über 2,00 m hoch steht und mit einer Wassermenge von 15.000 Litern pro Sekunde an der Mündung in Lünen den Abfluss der Lippe kräftig verstärkt.
Weitaus mehr Wasser bringt die Stever mit, die derzeit mit rund 60.000 Litern Wasser pro Sekunde die Lippe ab Haltern mächtig anschwellen lässt, so dass der Fluss in Dorsten einen Pegelstand von aktuell 7,68 m erreicht, was einem Abfluss von 166.000 Litern pro Sekunde entspricht.
Derzeit kein 24-Stunden-Dienst
Da für heute und die kommenden Tage aber überschaubare Niederschläge erwartet werden, plant der Lippeverband derzeit keinen Hochwassereinsatz rund um die Uhr. Dennoch sind die Mitarbeiter der Betriebshöfe in Dorsten, Haltern und Lünen auf der Hut. An der Lippe werden täglich die Deiche kontrolliert. Auch die kleineren Nebenläufe werden beobachtet.
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Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale bewirbt nachhaltige Geschenkideen - hier mit einem Warenkorb voller fairer Produkte aus Kamener Geschäften (Quelle: VZ )Zeitgutscheine, Regionale Spezialitäten oder Fairtrade-Produkte machen Sinn
Kamen. Wie wäre es mal mit einem Zeitgutschein? ...für einmal Babysitting, einmal Hecke-Schneiden oder einen gemeinsamen Kochabend? An dem Gutschein für die Gartenarbeit könnte man, mit einer roten Schleife, eine Schere und einen Zweig befestigen, am Kochgutschein, einen Holzlöffel und eine Tüte "Pfeffer"- fertig! Schon hat man etwas liebevoll Bedachtes, welches man nicht längst hat oder nicht gefällt. Zeit ist in unserer schnelllebigen Zeit ein wertvolles Gut geworden.
Jutta Eickelpasch, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale, hat noch mehr nachhaltige Ideen parat: "Wer fair-gehandelten Kaffee, Kekse oder Schoko-Pralinen verschenkt, tut doppelt Gutes: Die Fairtrade-Produkte sind gleichzeitig ein kleines Stück Entwicklungshilfe - sie unterstützen die Kleinbauern und Arbeiter in Afrika (...), die Tee, Kaffee-, und Kakaobohnen pflanzen und ernten". Fairer Kaffee und Tee ist zudem hochwertig, meist in Bioqualität und farbenfroh verpackt. Diese Produkte erkennt man an dem Transfair-Siegel oder der "GEPA-Schnecke".
Auch köstliche, kleine Spezialitäten aus der Region, wie Senf aus Schwerte oder Apfelsaft vom heimischen Biobauern oder der NFG Naturförderungsgesellschaft, Kreis Unna (Ökologiestation) machen sie gut im nachhaltigen Geschenke-Korb.
Informationen, kostenlose Flyer und Tipps: Verbraucherzentrale Kamen, Umweltberatung, Tel. 02307 43801 05
oder im Internet https://www.mehrwert.nrw/nachhaltigkeit-alltag
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Bergkamen. Traditionell findet am zweiten Weihnachtsfeiertag die naturkundliche Wanderung des NABU statt. Am Dienstag, den 26. Dezember geht es an den Beversee. Karl-Heinz Kühnapfel stellt unsere winterliche Vogelwelt vor. Ferngläser und Vogelbestimmungsbücher, falls vorhanden, sollten mitgebracht werden. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Wanderparkplatz Beversee, Werner Straße (B233). Nicht-NABU-Mitglieder zahlen 2,- Euro.
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Kamen. Wenn am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, im Ofen so manche Leckerei backt und draußen leise der Schnee rieselt, laufen in vielen Häusern die Strom- und Gaszähler auf Hochtouren. „Mehr Spielraum für Geschenke und winterliche Genüsse hat, wer mit ein paar kleinen Tipps in der gemütlichen Weihnachtszeit Energie spart“, sagt Beratungsstellenleiterin Elvira Roth von der Verbraucherzentrale NRW in Kamen. Auch für Wunschlisten und Geschenkpläne hat sie ein paar energetische Vorschläge parat:
Effizienter Lichterglanz: Für festlich-gemütliche Beleuchtung können auch sparsame Lichterketten und Leuchten sorgen, wenn beim LED-Kauf auf warmweißes Licht geachtet wird. Richtwerte dafür sind Farbtemperaturen von höchstens 2700 Kelvin. Erstrahlen sollte allerdings auch die effizienteste Lichterpracht nur dann, wenn sie auch jemand sieht. Nützlich dafür sind vor allem Zeitschaltuhren, die den Lampen tagsüber und zu nachtschlafender Zeit Pausen gönnen.
Smartes Wohnen als Geschenk: Technische Geräte und gemütlichkeitsfördernde Gaben sind beliebte Geschenke. Intelligente, vernetzte Geräte für das sogenannte Smart Home verbinden beides und können auch Energie sparen. Programmierbare oder per App direkt steuerbare Heizthermostate sorgen zum Beispiel morgens für ein wohlig-vorgewärmtes Bad oder ermöglichen die bequeme Temperaturanpassung vom Sofa aus. Eine intelligent geregelte Beleuchtung und sensorgesteuerte Rollladen können neben Komfort und Energiebilanz auch die Sicherheit in der dunklen Jahreszeit verbessern.
Sonnenstrom unterm Weihnachtsbaum: Solarstrom gibt es nicht nur vom Hausdach, sondern auch aus Geräten in geschenktauglichen Dimensionen. Wie wäre es etwa mit einer Powerbank fürs Handy, die den Akku mit Sonnenenergie lädt? Oder einem Rucksack mit integrierten Solarmodulen zum mobilen, kostenlosen und klimafreundlichen Laden von Laptop und Co.? Auch wer Geräte im Garten oder Außenbereich betreibt, freut sich über Varianten mit Sonnenstrombetrieb – das spart lästige Kabel und teuren Strom. Ein besonders großzügiges Geschenk ist ein Solarmodul für den Balkon, dessen Stromertrag im Haushalt genutzt werden kann.
Strom sparen beim Brutzeln und Backen: Auch das Festmenü bietet Energiesparpotenzial. Wasser, etwa für die Suppe, sollte im Wasserkocher erhitzt werden, bevor es im Topf landet. Danach sollte das Essen möglichst bei geschlossenem Deckel weiterköcheln. Die meisten Festbraten brauchen – ebenso wie Plätzchen – keinen vorgeheizten Backofen, und die Umluftfunktion spart weitere Energie. Spätestens wenn das Sorbet zum Nachtisch an einer Eisschicht im Gefrierschrank festhängt, ist Abtauen angesagt: Vereiste Geräte verbrauchen viel mehr Strom als eisfreie. Und die Reste? Kommen in den Kühlschrank – aber erst, wenn sie ausgekühlt sind.
Urlaub auch für die Heizung: Geht es über die Feiertage auf Reisen, kann auch die Heizung mal runterkommen – aber nicht ganz abschalten. 16 Grad warm sollte es mindestens bleiben, um Feuchtigkeit und Schimmelproblemen vorzubeugen. Bei Standardthermostaten entspricht das in der Regel der Stufe zwei. In zwei Wochen Winterurlaub lassen sich so oft auch ohne Totalabschaltung mehrere Prozent der Jahreskosten sparen.
Zeit für große Pläne: Zwischen den Jahren werden die guten Vorsätze fürs neue Jahr gefasst. Das ist auch eine gute Gelegenheit, um Pläne fürs eigene Haus zu schmieden. Dichtere Fenster, eine neue Heizung, eine Dämmung und andere Maßnahmen können zum Beispiel die Behaglichkeit erhöhen und den Bedarf an kuscheligen Decken und dicken Pullis für den kommenden Winter deutlich senken.
Mehr Tipps zum Energiesparen gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW unter www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung.
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© EuPD Research/Jörn Wolter: zu sehen sind im Bild (v.li.): Silke Kayadelen (Ernährungs- und Fitnessexpertin & Buchautorin), Raimund Echterhoff, Birgit Teschner und Bernd Schwarz (alle drei von Emschergenossenschaft/Lippeverband)Emschergenossenschaft und Lippeverband wurden in Bonn mit dem „Corporate Health Award“ ausgezeichnet
Bonn/Essen. Die beiden Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband sind am Dienstag in Bonn mit dem „Corporate Health Award“ ausgezeichnet worden. Bei dieser renommierten Auszeichnung handelt es sich um eine gemeinsame Initiative von EuPD Research Sustainable Management, Handelsblatt und der ias-Gruppe unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Emschergenossenschaft und Lippeverband konnten sich mit ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung in der Kategorie „Energiewirtschaft“ durchsetzen.
Gesundheit am Arbeitsplatz wird bei den beiden in der Emscher-Lippe-Region beheimateten Wasserverbänden Emschergenossenschaft und Lippeverband besonders groß geschrieben. Das Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement zählt zu den erklärten Zielen der Verbände und ist ein wichtiger Bestandteil des internen Managementsystems.
Vorstand und Personalrat von Emschergenossenschaft und Lippeverband stimmen überein, dass die Förderung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Personalpolitik sind und einer besonderen Beachtung und Unterstützung bedürfen.
„Als Hüter des Wasserschatzes schaffen wir mit unserem hohen Standard die Grundlage für ein gesundes Leben von 3,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Das Niveau unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements wird in regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen und durch den Corporate Health Award bestätigt“, sagt Raimund Echterhoff, Vorstand für Personal und Nachhaltigkeit bei den beiden Flussmanagern.
Es gibt bei Emschergenossenschaft und Lippeverband eine Vielzahl von konkreten Dienstvereinbarungen und detaillierten Verfahrensanweisungen, die direkt oder indirekt Einfluss nehmen auf arbeitsschutzrechtliche und gesundheitsrelevante Aspekte des Arbeitsalltags. Zu nennen sind unter anderem die Verfahrensanweisungen „Arbeits- und Gesundheitsschutz verbessern“ sowie die Dienstvereinbarungen „Betriebliche Hilfe bei Suchtmittelmissbrauch“ oder „Inklusionsvereinbarung“.
Zu den vorgeschriebenen Angeboten, die bei Emschergenossenschaft und Lippeverband umgesetzt werden, gehören die arbeitsmedizinische Vorsorge sowie sicherheitstechnische Begehungen und entsprechende Beratungen durch die BAD-Zentren Duisburg, Essen und Dortmund und das Gesundheitsteam in Hamm (BAD = Betriebsärztlicher Dienst).
Die beiden Flussmanager
Die Emschergenossenschaft wurde 1899 in Bochum gegründet und hat ihren Sitz seit 1910 in Essen. Ihre Aufgaben sind seitdem unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und - reinigung sowie der Hochwasserschutz. Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Großprojekt Emscher-Umbau um. Über einen Zeitraum von rund 30 Jahren investiert die Emschergenossenschaft insgesamt 5,3 Milliarden Euro in die Revitalisierung des Emscher-Systems.
Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke um. In das Projekt (1985 bis 2014) investierte der Lippeverband rund 500 Millionen Euro, es gilt als Vorläufer des Emscher-Umbaus. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 1600 Mitarbeiter und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen.
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Als erste Schule in Kamen ist das Gymnasium nun als Fairtrade-School ausgezeichnet worden. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Die Stadt Kamen gehört bereits seit vergangenem Jahr zu den Fairtrade-Towns. Jetzt hat sich das Städtische Gymnasium Kamen als erste Schule in der Stadt die Auszeichnung Fairtrade-School verdient. Die Urkundenübergabe ist heute im Rahmen einer Feierstunde vor der gesamten Schülerschaft erfolgt.
„Viele Arbeitsgruppen, Teams und Gremien sorgen dafür, dass unsere Schule lebendig ist. Heute möchte ich zwei Gruppen ganz besonders herausstellen. Einmal unsere Schülervertretung und das Fair Trade-Team unserer Schule“, sagte Angelika Remmers bei ihrer Begrüßung. Die Schülervertretung verdiente sich das Lob der Schulleiterin durch die Entwicklung der heute begonnenen Projekttage, die die Mitglieder im Rahmen einer außerschulischen Klausurtagung miteinander geplant haben. „Die Projekttage waren komplett ausgearbeitet und es gab Vorschläge für alle Fachschaften“, zeigte sich Remmers von den Ergebnissen, die die Schüler unter dem Motto „Eine Schule - viele Farben“ zusammengestellt haben, angetan.
Dazu hat sich das Engagement des „Be Fair!“-Teams ausgezahlt, denn das Städtische Gymnasium darf sich nun Fairtrade-School nennen. „Das zeigt, wie vielfältig und engagiert unsere Schule ist“, unterstrich Remmers zufrieden. Lob für die mit den Schülern Antonia Lott, Nicole Niederhaus, Jasmin Kneuper und Yannick Böcker sowie einigen Lehrern und Eltern zusammengestellte Gruppe gab es auch von Bürgermeister Hermann Hupe. „Es geht darum, die Welt besser zu machen und das geht nur in kleinen Schritten“.
Das Stadtoberhaupt berichtete davon, dass im Rathaus und bei den Ratssitzungen fairer Kaffee ausgeschenkt wird. „Die Idee dahinter ist eine gute, denn sie ist eine faire Idee. Fairness bedeutet, dass man sich auf Augenhöhe begegnet und das, was man tut, von Respekt gekennzeichnet ist.“
Jasmin Kneuper und Yannick Böcker schilderten noch einmal den Weg von der Gründung ihres „Be Fair“-Teams bis zur heutigen Auszeichnung. Über anderthalb Jahre lang hat sich die Gruppe dafür eingesetzt, dass das Thema „Fairtrade“ mehr in den Fokus gerückt wird und sich mehr Menschen für faire Arbeits- und Lebensbedingungen in Afrika, Asien und Lateinamerika einsetzen.
Um die Auszeichnung zu erhalten, mussten fünf verschiedene Kriterien erreicht werden: fair gehandelte Produkte sind seit dem jederzeit im Schulkiosk erhältlich, im Unterricht wird der Faire Handel thematisiert und mit den „Fairtrade Activity Games“, einen Fußballturnier mit fairer Verpflegung, bei dem natürlich mit Fairtrade-Bällen gepielt wurde, hat die ganze Schule im Namen des Projektes ein Zeichen gesetzt.
Bevor TransFair-Referent Carsten Elkmann die Auszeichnung überreichte, machte er noch einmal deutlich, dass jeder etwas tun kann. „Man kann seine Einkaufspolitik verändern, in dem man nur noch fair gehandelte Produkte kauft. Mittlerweile gibt es in Deutschland bis zu 3000 Produkte, die fair gehandelt sind.“ Das Gymnasium ist die landesweit die 424. Schule, die sich Fairtrade-School nennen darf. In NRW gibt es nun insgesamt 130 Fairtrade-Schools.
Beim Tag der offenen Tür am kommenden Samstag, 2. Dezember, wird es im Gymnasium wieder einen fair gehandelten Produkten geben. Dazu können Interessenten einige Ergebnisse der Projekttage begutachten.
Für Musik im Rahmen der Preisverleihung sorgte unter anderem der Schulchor. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
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