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Kamen. Die Gästeführer-Gilde Kamen lädt für den 25. Oktober 2015 zu einem Stadtrundgang ein, dessen Schwerpunkt Kamener Straßennamen bilden. Auf dieser Stadtführung geht Gästeführer Klaus Holzer auf Namen ein wie Bollwerk, Schwesterngang, Güldentröge u.a. Was steckt hinter diesen Namen? Was überliefern sie uns aus Kamens Vergangenheit? Dabei geht es auch um die Bedeutung von Namen, die nicht immer leicht zu entschlüsseln sind.
Termin: Sonntag, 25. Oktober 2015
Zeit: 10.30.Uhr
Treffpunkt: am Brunnen auf dem alten Markt in Kamen
Dauer: ca. 2 Std.
Kosten: € 3,00
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Weitere Informationen über die Gästeführer-Gilde Kamen unter www.gaestefuehrer-gilde-kamen.de
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von Klaus Holzer
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Kamen. Die Gästeführer-Gilde Kamen lädt für den 26. April 2015 zu einem Stadtrundgang ein, dessen Schwerpunkt Kamener Straßennamen bilden. Auf dieser Stadtführung geht Gästeführer Klaus Holzer auf Namen ein wie Bollwerk, Schwesterngang, Güldentröge u.a. Was steckt hinter diesen Namen? Was überliefern sie uns aus Kamens Vergangenheit? Dabei geht es auch um Namen, die nicht immer leicht zu entschlüsseln sind.
Termin: Sonntag, 26. April 2015
Zeit: 10.30 Uhr
Treffpunkt: am Brunnen auf dem alten Markt in Kamen
Dauer: ca. 2 Std.
Kosten: € 3,00
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Die Führung wird wiederholt am Sonntag, 25. Oktober, 2015.
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Kamen. Die Gästeführer-Gilde Kamen lädt für den 7. Juli 2013 zu einem Stadtrundgang ein, dessen Schwerpunkt Kamener Straßennamen bilden. Auf dieser Stadtführung geht Gästeführer Klaus Holzer auf Namen ein wie Bollwerk, Schwesterngang, Güldentröge u.a. Was steckt hinter diesen Namen? Was überliefern sie uns aus Kamens Vergangenheit? Dabei geht es auch um die Bedeutung von Namen, die nicht immer leicht zu entschlüsseln ist.
Interessenten treffen sich am Sonntag, 7. Juli 2013, um 10.30 Uhr am Brunnen auf dem alten Markt. Die Kosten für den zweistündigen Rundgang betragen € 3,00 pro Person. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen über die Gästeführer-Gilde Kamen unter www.gaestefuehrer-gilde-kamen.de
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von Edith Sujatta
Die zum Nordtor führende Straße war im Volksmund jahrhundertelang die Viehstraße. Hier führte der Hirte morgens das bei den Ackerbürgern eingesammelte Vieh zur Almende (Gemeinschaftsweide), oder zur Hude (von „hüten“) in den Gemeindewald. Das Recht auf die sogenannten vier „W“ (s. weiter unten) war allerdings mit dem Bürgerrecht verbunden. Man mußte Grundbesitz in den Mauern haben und den Bürgereid geleistet haben. Nach dem Besitz in der Stadt richtete sich die Nutznießung in den Feldmarken und des Busch- und Waldbesitzes einer Stadt. Die vier „W“ sind die Rechte auf das Wasser in den öffentlichen Brunnen, Weide für das Vieh, Wiese zur Heugewinnung, Holz und Buschen (mit Buschen wird der Backofen beheizt) aus dem Wald mit Eichelmast. Einwohner, also Leute ohne eigenes Haus oder Zugereiste ohne Bürgerrecht, waren ausgeschlossen, Juden natürlich auch.
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von Edith Sujatta
Der Hanenpatt ist eine Torstraße, wenn er heute auch gar nicht mehr danach aussieht. Auf der linken Seite von der Bahnhofstraße aus gesehen, hinter dem kleinen Fachwerkhaus, (ein sogen. Gadum, das zum Hanenhof gehörte) stand bis etwa 1855 der Burgmannshof der Familie von Hane, er beschützte das„Rennentor“ (auch Mühlentor). Der Hanenhof heißt nach mündlicher Überlieferung auch „Elysenhof“
Es gab aber vorher schon andere Bezeichnungen für den Weg vom Hanenhof zum „Wünnentor“an der langen Brücke, z.B. Langebrüggen-Patt, oder Glampatt. „Glam“ kommt von Klamm, das sind tiefe Geländeeinschnitte. Die sind aus den Bergen bekannt.
Hier war ein schmaler, sehr tiefer Graben, der das von der Seseke drückende Grundwasser abfing und gleichzeitig ein Teil des Wassergrabens war, der den Grafenhof und die Severinskirche (heute: Pauluskirche) mit ihrem Kirchhof schützte. Der Weg gehörte bis zur Schließung des Langebrüggentores zur gleichnamigen Schicht, später zur Mühlenschicht. „Schichten“ hießen in Kamen die Nachbarschaften.
In der Kaiserzeit wurde der Glampatt, der Mode der Zeit folgend, in Wilhelmstraße umbenannt.
Da seit der Kommunalreform von 1968 eine Heerener Siedlung mit männlichen Vornamen zu Kamen gehört, die auch eine Wilhelmstraße hat, hat man sich, um Verwechslungen zu vermeiden, in Kamen auf den historischen Namen „Hanenpatt“ besonnen.
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